Suche
Anzeige

Wie codeblick und GO IN den Contract-Möbelhandel modernisieren und den Umsatz steigern

Traditionsunternehmen trifft digitale Disruption: Die Corona-Pandemie hat die Gastronomiebranche und ihre Zulieferer hart getroffen. Auch GO IN, ein Unternehmen mit klarer Fokussierung auf die Hauptzielgruppe Gastronomie, war plötzlich mit einer völlig veränderten Marktsituation konfrontiert. Doch statt den Rückzug anzutreten, hat das Unternehmen ein Zeichen gesetzt und mit gezielten Investitionen in einen umfassenden Website-Relaunch die Weichen für die Zukunft gestellt – ein klares Bekenntnis zur Branche.

Keine Bildrechte?

Um dabei den hohen Ansprüchen an Design, Kundenservice und Individualität gerecht zu werden, entwickelt der B2B-Spezialist für Contract-Möbel gemeinsam mit der Augsburger Digitalagentur codeblick eine nutzerzentrierte Digitalstrategie. Die zentrale Herausforderung dabei: Den Onlineshop so zu erneuern, dass er die steigende Produktvielfalt ebenso gut abbildet, wie die hohen spezifischen Anforderungen der Gastrokunden.

Insbesondere für die Lead-Generierung und für die Kundeninteraktion mussten die Projektpartner analoge Prozesse entlang der Kundenbedürfnisse digitalisieren, um eine schnellere Kommunikation und intuitive Angebotsprozesse zu etablieren.

Erfolgsfaktor Zusammenarbeit

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Projekt war die von Beginn an enge Zusammenarbeit. GO IN und codeblick haben die Strategie in einem agilen, partnerschaftlichen Prozess gemeinsam entwickelt und dabei konkrete Anforderungen definiert. GO IN war von Beginn an integraler Bestandteil des Projektteams und dadurch aktiv in alle Entwicklungs- und Entscheidungsphasen eingebunden.

Partner aus dem HORECA Scout

In klar strukturierten Workshop-Phasen hat das Team die unterschiedlichen Anforderungen der internen Stakeholder analysiert, priorisiert und in konkrete Arbeitspakete überführt. Daraus ist eine tragfähige Strategie mit tiefem gemeinsamem Verständnis der Unternehmensprozesse erwachsen – entscheidend etwa zum Kreieren des Designs und für die technische Umsetzung.

Die Nutzer im Fokus

Im Kern der gemeinsam entwickelten Digitalstrategie stand die radikale Nutzerzentrierung. Statt Annahmen zu treffen, ist das Projektteam tief in die Welt der Zielkunden eingetaucht. Durch das Entwickeln detaillierter Personas und das Visualisieren von Customer-Journey-Maps konnten die Experten von codeblick und GO IN die Bedürfnisse, Hemmnisse und Erwartungen der unterschiedlichen Nutzergruppen identifizieren. Darauf folgten die weiteren Design- und Entwicklungsentscheidungen des neuen B2B-E-Commerce-Portals.

Lesen Sie auch
Finanzen und ControllingRecht und ComplianceSoftware und Systeme
Nur jedes vierte deutsche Unternehmen ist bereit für die E-Rechnungspflicht ab 2027

Den technischen Grundstein legte das Projektteam mit der Migration des bestehenden Shopsystems: von Shopware 5 auf Shopware 6. Da Shopware 6 deutlich flexibler ist, kann GO IN damit neue E-Commerce-Trends schnell und einfach aufgreifen. Die neu gewonnene Funktionalität und die Nutzerführung berücksichtigen spezifische Anforderungen der B2B-Kundschaft, wie zunehmende Wünsche nach Individualisierungen, Sonderanfragen und größerer Variantenvielfalt.

Themen in diesem Artikel
MöbelAusstattung und InterieurDigitalisierungdigitale PlattformDigitale TransformationDigitalisierungWebseite

Bessere Nutzererfahrung

Um die Nutzererfahrung im neuen Onlineshop zu verbessern, setzt das Team hilfreiche Lösungen wie den neuen Produktkonfigurator ein. Samt neu gebautem Frontend hat das Projektteam den Konfigurator in die Cloud verlagert, um mehr Leistung und bessere Skalierbarkeit sicherzustellen. Der Produktkonfigurator ermöglicht der Kundschaft das individuelle Zusammenstellen ihres Wunschprodukts: Mit Echtzeit-Abfragen zu Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit. Die direkte Anbindung an das ERP-System ermöglicht zudem Echtzeit-Feedback zur Verfügbarkeit und zu Lieferzeiten. Dynamisch erstellte Produktdatenblätter umfassen den Preis, ein 3D-gerendertes Bild des individuell konfigurierten Produkts und sämtliche weitere relevante Artikeldetails.

Eine Live-Ansicht via Augmented Reality zeigt die konfigurierten Produkte zudem im Raum – mobil in Echtzeit oder per QR-Code vom Desktop aus. Der 3D-Raumplaner mit direkter Shop-Anbindung ermöglicht es Interessenten, Räume virtuell einzurichten und Produkte des Sortiments von GO IN realitätsnah zu platzieren. Das unterstützt schnelle Reaktionen auf Markttrends, etwa durch neue Landingpages oder Kampagnen, und stärkt so die Marketingaktivitäten. Das zentrale Steuern verschiedener Verkaufskanäle erleichtert die internationale Vermarktung und sichert GO IN wertvolle Wettbewerbsvorteile im globalen B2B-Markt. Über die von codeblick integrierte Schnittstelle lassen sich die geplanten Artikel direkt in den Warenkorb des Onlineshops übernehmen und bestellen.

Auf Basis eines Headless-CMS-Ansatzes mit Storyblok hat das Projektteam eine passende Content-Commerce-Strategie entwickelt. Individuell programmierte Content-Elemente ermöglichen darin maximale Flexibilität beim Erstellen von Shop- und Landingpages – unabhängig vom klassischen Backend. Referenzseiten zeigen verkaufte Artikel im Einsatz vor Ort. Um Kontext zu schaffen für die Einsatzmöglichkeiten der Produkte und Kunden zu inspirieren, verlinken die Produktdetailseiten auf alle Referenzen der verwendeten Artikel.

Lesen Sie auch
Künstliche Intelligenz, KI und AutomationSoftware und Systeme
Eine Partnerschaft, die mitwächst: Wie Gewinnblick und das Accanto die digitale Transformation leben

Optimierte Lead-Generierung

Ein zentrales Gestaltungselement für das Projektteam ist dabei das konsequent umgesetzte Atomic-Design-Prinzip. Modulare, wiederverwendbare Designelemente kombiniert das Team zu einem konsistenten, skalierbaren und wartungsfreundlichen Designsystem. Das Verbinden von Storyblok und Shopware zur Headless-Commerce-Lösung eröffnet dem Marketingteam von GO IN eine neue, weitreichende Gestaltungsfreiheit. Dadurch können sie Inhalte effizienter veröffentlichen, pflegen und anpassen sowie Shopseiten ohne Eingriffe ins Backend individuell erstellen.

Das konsequente Ausrichten der neuen Webpräsenz auf die Nutzerbedürfnisse bietet ein hochwertiges Shopping-Erlebnis, das sich in einer optimierten Lead-Generierung und in höheren Conversions niederschlägt. Durch das Anbinden weiterer zentraler Systeme vernetzt das Expertenteam interne Prozesse für eine reibungslose Systemlandschaft. Dazu zählen PIM- und ERP-Systeme. Der Relaunch des B2B-Onlineshops von GO IN setzt neue Maßstäbe im Contract-Möbelhandel, bindet Kunden stärker an die Marke und steigert die Qualität der Leads.

Automatisierte Abläufe entlasten das Team. Gleichzeitig machen die klare Navigation, übersichtliche Produktseiten und ein individueller Checkout-Prozess den Einkauf für B2B-Kunden intuitiv und effizient – selbst bei Sonderanfragen. Das beschleunigt die Kommunikation erheblich.

Fazit: Messbare Erfolge und neues Wachstum

Die neue Webpräsenz steigert den durchschnittlichen Warenkorbwert um zehn Prozent, senkt die Absprungrate deutlich und baut die internationale Präsenz von GO IN aus. Das Ergebnis ist eine moderne, flexible Plattform, die neues Wachstum ermöglicht und die Marke stärkt. GO IN und codeblick zeigen mit diesem Projekt, wie eine erfolgreiche digitale Zukunft im B2B-Geschäft des Contract-Möbelhandels gelingen kann: Mit einer durchdachten Digitalstrategie, mit innovativen Features, der richtigen Partnerschaft und enger Zusammenarbeit.

Ein durchgängig optimierter Angebotsprozess schafft eine hochintegrierte Verbindung zwischen E-Commerce und Vertrieb. Das hebt die Customer Journey im B2B-Segment auf ein neues Level. Für viele Unternehmen ist das ein entscheidender Schritt, um Effizienzpotenziale zu heben, Vertriebserfolge zu steigern und sich im Wettbewerb zu differenzieren.

Für GO IN markiert der erfolgreiche Relaunch den Startpunkt einer kontinuierlichen digitalen Evolution in enger Zusammenarbeit mit codeblick. Gemeinsam entwickeln die Partner den Onlineshop stetig weiter, um neue Features und innovative Funktionen zu integrieren, die das Kundenerlebnis weiter verbessern und die digitale Markenkommunikation strategisch ausbauen.

Das übergeordnete Ziel bleibt, den Kunden entlang der gesamten digitalen Customer Journey noch präziser, persönlicher und inspirierender abzuholen und ein durchgängig begeisterndes Markenerlebnis zu schaffen.

Resume Genius, Unsplash
Finanzen und Controlling

Nur jedes vierte deutsche Unternehmen ist bereit für die E-Rechnungspflicht ab 2027

Ab 1. Januar 2027 wird die elektronische Rechnung für Geschäfte zwischen Unternehmen in Deutschland zur Pflicht. Doch wie gut sind die Betriebe tatsächlich vorbereitet? Eine aktuelle Studie von easybill und YouGov zeigt: Die meisten Unternehmen unterschätzen den Aufwand und auch die Chancen, die in der digitalen Transformation des Rechnungswesens liegen. Viele haben die kommende E-Rechnungspflicht zwar auf dem Schirm, sind jedoch auf die praktische Umsetzung bislang nicht ausreichend vorbereitet.

Salvatore Marrazzo
Künstliche Intelligenz, KI und Automation

Eine Partnerschaft, die mitwächst: Wie Gewinnblick und das Accanto die digitale Transformation leben

33 Jahre Zusammenarbeit – kann eine Geschäftsbeziehung im Zeitalter schneller Systemwechsel so lange halten? Das Accanto in Esslingen und sein Kassensystem-Partner Gewinnblick beweisen: Ja, wenn beide Seiten den digitalen Wandel als gemeinsame Reise verstehen. Vom ersten System bis zur vollintegrierten Cloud-Lösung – eine Geschichte über Vertrauen, das sich rechnet.

Finanzen und Controlling

Der Moment, der bleibt: Warum smartes Payment über den letzten Eindruck entscheidet

Lange Wartezeiten an der Kasse, umständliche Bezahlvorgänge – was nach einem gelungenen Abend noch schiefgeht, bleibt haften. Dabei ist der Bezahlmoment weit mehr als ein administrativer Schlussstrich. Er ist ein unterschätzter Hebel für Effizienz, Umsatz und Gästezufriedenheit. Wer ihn ignoriert, verschenkt Potenzial an einem der sensibelsten Touchpoints im Gastgewerbe.

Frame for Business GmbH
Marketing

Negative Bewertungen auf Google & Co. – welche Bewertungen Hoteliers und Gastronomen löschen lassen können und wie es gelingt

Online-Bewertungen auf Google, TripAdvisor oder Booking.com prägen die Wahrnehmung von Hotels und Gastronomiebetrieben maßgeblich und beeinflussen Buchungsentscheidungen oft innerhalb weniger Sekunden. Einzelne negative Einträge können dabei eine überproportionale Wirkung entfalten – insbesondere dann, wenn sie unwahr oder unsachlich sind. Doch welche Bewertungen müssen hingenommen werden und wann bestehen realistische Löschchancen?

Heimpel GmbH
Finanzen und Controlling

DATEV-Schnittstelle für Kassensysteme: Wenn Kasse und Buchführung digital zusammenarbeiten

Kassendaten gehören zu den sensibelsten Datenquellen im Gastgewerbe: Sie müssen vollständig, nachvollziehbar und im Prüfungsfall schnell verfügbar sein. Gleichzeitig soll der Alltag in Restaurant, Café, Imbiss oder Hotel nicht durch manuelle Exporte, Kassenbuch-Nacharbeiten und Abstimmungen mit der Steuerkanzlei belastet werden. Welche Rolle spielt dabei eine direkte DATEV-Schnittstelle im Kassensystem?

Gastronomieberatung Consult Gastro
Finanzen und Controlling

Kassensystem, Warenwirtschaft, Buchhaltung – welche Tools braucht ein Gastronom wirklich?

Der Businessplan steht, die Speisekarte ist fertig – und die Software? Viele Gastronomen unterschätzen, wie entscheidend die richtige digitale Grundausstattung für den Erfolg ihres Betriebs ist. Drei Bereiche sind dabei unverzichtbar, doch welche Tools passen zu welchem Konzept? Und in welcher Reihenfolge sollte investiert werden?

Weitere Artikel zum Thema

Resume Genius, Unsplash
Ab 1. Januar 2027 wird die elektronische Rechnung für Geschäfte zwischen Unternehmen in Deutschland zur Pflicht. Doch wie gut sind die Betriebe tatsächlich vorbereitet? Eine aktuelle Studie von easybill und YouGov zeigt: Die meisten Unternehmen[...]
Resume Genius, Unsplash
Salvatore Marrazzo
33 Jahre Zusammenarbeit – kann eine Geschäftsbeziehung im Zeitalter schneller Systemwechsel so lange halten? Das Accanto in Esslingen und sein Kassensystem-Partner Gewinnblick beweisen: Ja, wenn beide Seiten den digitalen Wandel als gemeinsame Reise verstehen. Vom[...]
Salvatore Marrazzo
Keine Bildrechte?
Lange Wartezeiten an der Kasse, umständliche Bezahlvorgänge – was nach einem gelungenen Abend noch schiefgeht, bleibt haften. Dabei ist der Bezahlmoment weit mehr als ein administrativer Schlussstrich. Er ist ein unterschätzter Hebel für Effizienz, Umsatz[...]
Keine Bildrechte?
Heimpel GmbH
Kassendaten gehören zu den sensibelsten Datenquellen im Gastgewerbe: Sie müssen vollständig, nachvollziehbar und im Prüfungsfall schnell verfügbar sein. Gleichzeitig soll der Alltag in Restaurant, Café, Imbiss oder Hotel nicht durch manuelle Exporte, Kassenbuch-Nacharbeiten und Abstimmungen[...]
Heimpel GmbH
Gastronomieberatung Consult Gastro
Der Businessplan steht, die Speisekarte ist fertig – und die Software? Viele Gastronomen unterschätzen, wie entscheidend die richtige digitale Grundausstattung für den Erfolg ihres Betriebs ist. Drei Bereiche sind dabei unverzichtbar, doch welche Tools passen[...]
Gastronomieberatung Consult Gastro
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.