Suche
Anzeige

KölnTourismus startet Corporate KI Lösung

Als erste deutsche Destination Management Organisation (DMO) wird KölnTourismus bei der Contenterstellung zukünftig durch eine maßgeschneiderte Corporate Lösung auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt. Was kann das Tool und welche Chancen bieten sich?

SeelbachSeelbach

Das Tool VisitKölnGPT setzt auf die Tourismusstrategie der DMO auf, indem es hinsichtlich der ausgewählten Zielgruppen und deren Kommunikationsbedürfnissen vorgepromptet ist sowie die Markenwerte und Leitprodukte der Destination Köln berücksichtigt. Die Anwendung kann an ChatGPT und weitere Large Language Models angebunden werden und wird ständig angepasst.

Das KI-Tool soll Mitarbeitende dabei unterstützen, dem gestiegenen Bedarf an Texten und Bildern gerecht zu werden. Vorgepromptete Templates zur marken- und zielgruppenkonformen Contenterstellung ermöglichen das Formulieren unterschiedlicher Textsorten, wie beispielsweise für Webseiten, Blogartikel oder Social Media-Postings. Insbesondere zeitaufwändige Standardprozesse, wie die Erstellung von touristischen Datensätzen (Points of Interest, Touren, Events und Attraktionen), die im Zuge der Umsetzung von Open Data Strategien stark an Relevanz gewinnen, werden von der KI-Lösung passgenau unterstützt.

Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer der KölnTourismus GmbH zu dem innovativen Tool: „Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. VisitKölnGPT setzen wir ein, um unsere Arbeit zu optimieren und ressourceneffizient zu gestalten. So zahlen wir auch auf unser Ziel ein, den eingeschlagenen strategischen Weg konsequent zu gehen und damit die Wertschöpfung aus dem Tourismus für Köln zu erhöhen.“

Partner aus dem HORECA Scout

Das Projekt, das gemeinsam mit der Tourismusberatung Realizing Progress ausgearbeitet wurde, gilt in Deutschland als Pilot und nimmt eine Vorreiterstellung ein: „Unsere Zusammenarbeit unterstreicht den Pioniergeist und die Innovationsfreude, die Köln und Realizing Progress charakterisieren. Gemeinsam gestalten wir den Wandel und gehen mit VisitKölnGPT neue Wege im Destinationsmanagement“, so Florian Bauhuber, Geschäftsführer von Realizing Progress.

„Wir sehen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz bei vielen DMOs noch immer Skepsis. Umso mehr freut es uns, dass wir mit KölnTourismus vertrauensvoll und agil an diesem spannenden Pilotprojekt arbeiten dürfen, das nicht nur den Mitarbeitenden völlig neue Möglichkeiten an die Hand gibt, sondern dabei stets die Bedürfnisse der Gäste berücksichtigt“, sagt Alexander Mirschel, Projektverantwortlicher für VisitKölnGPT bei Realizing Progress.

Eine Öffnung und Weiterentwicklung der Anwendung für externe Partner und Leistungsträger ist nach der Testphase denkbar.

Lesen Sie auch
FoodKaffee und TeeBranche und TrendsMarketing
Warum Kaffee und Kuchen für Gäste zum Comeback-Moment wird
Pavel Danilyuk, Pexels
Gastro, Recht und Gewerbe

Kassenpflicht ab 100.000 Euro: Was auf Gastronomie und Hotellerie zukommen könnte

Der Papierbon soll fallen, die elektronische Kasse zur Pflicht werden, und wer künftig keinen Beleg bereitstellt, müsste erstmals ein Bußgeld zahlen. Der Entwurf aus dem Bundesministerium der Finanzen sieht die Kassenpflicht ab 2028 vor und legt die nächste Stufe unterhalb der 100.000-Euro-Grenze bereits an. Beschlossen ist noch nichts, doch die Richtung ist erkennbar.

Markus Winkler, Pexels
Gastro, Recht und Gewerbe

Der Strohhalm als Prüffall: Was die neuen PFAS-Grenzwerte für die Gastronomie bedeuten

Seit dem 12. August gelten in der EU erstmals Grenzwerte für PFAS in Lebensmittelverpackungen. Zwei Monate später folgt ein zweiter Stichtag, der Papier und Karton im Lebensmittelkontakt direkt trifft. Für Gastronomiebetriebe wird damit ein Cent-Artikel zum Compliance-Thema. Und ausgerechnet die Alternative, auf die nach dem Plastikverbot fast alle umgestiegen sind, ist die am häufigsten belastete.

Markus Höfemann
Branche und Trends

Gastfreundschaft 2035 – Zehn Thesen von Niels Battenfeld zur Zukunft der Privathotellerie

Wird die Hotellerie von morgen von Künstlicher Intelligenz bestimmt – oder von etwas ganz anderem? Niels Battenfeld, Gründer der Lieblingsplatz Hotels, setzt in zehn zugespitzten Thesen einen bewussten Kontrapunkt zur gängigen Transformationsdebatte. Seine Kernfrage zielt nicht auf Technologie, sondern auf das Gefühl, das bleibt: Wie sieht Gastfreundschaft im Jahr 2035 aus, wenn wirtschaftliche Effizienz und echte Begegnung zusammenspielen müssen?

Waldemar Brandt, Unsplash
Allgemeine Haustechnik

Gasträume kühlen ohne Umbau: Worauf es bei mobilen Klimageräten und Luftreinigern ankommt

Wenn eine fest installierte Klimaanlage nicht möglich ist, bleiben mobile Klimageräte und Luftreiniger die praktikable Lösung für Gasträume. Entscheidend sind drei Dinge: die richtige Kühlleistung für die Raumgröße, ein Gerät mit zwei Schläuchen statt einem und eine Aufstellung, die Gäste nicht durch Lärm oder Zugluft stört. Der Rest ist Betriebsführung.

Weitere Artikel zum Thema

Erlenbacher
Kaffee und Kuchen gelten als solides Nachmittagsgeschäft – doch eine aktuelle repräsentative Umfrage zeigt: Das klassische Duo kann weit mehr. Warum entscheidet nicht der Preis, sondern die Auswahl über den nächsten Besuch? Und weshalb reagiert[...]
Erlenbacher
DEHOGA Deutsche Hotelklassifizierung GmbH, Campaign Creators, Unsplash
Seit 1996 bieten die offiziellen Hotelsterne Gästen Orientierung und Hotels eine einheitliche Grundlage für die Positionierung. Zum 30-jährigen Bestehen richtet die Deutsche Hotelklassifizierung den Blick nach vorn: Die Sterne sollen künftig auch von KI-gestützten Such-[...]
DEHOGA Deutsche Hotelklassifizierung GmbH, Campaign Creators, Unsplash
Gemini, onlinebirds
Reisende fragen heute ChatGPT und Gemini nach dem passenden Hotel – doch viele Betriebe tauchen in diesen Empfehlungen gar nicht erst auf. Die erste Auswertung des AI Prompt Scores zeigt: Wer künftig von KI-Systemen empfohlen[...]
Gemini, onlinebirds
Canva
Ein einziger technischer Check, knapp 20.000 Hotel-Websites – und ein Ergebnis, das die Branche aufhorchen lässt: Ausgerechnet die Häuser mit den meisten Sternen patzen am häufigsten. Was steckt hinter dem „Luxus-Paradox", und warum wird digitale[...]
Canva
Aerps.com, Unsplash
Immer mehr Reisende lassen sich Unterkünfte von ChatGPT, Gemini oder anderen KI-Systemen empfehlen. Eine Untersuchung von 515 gehobenen Hotels im deutschsprachigen Raum zeigt: Privat geführte Einzelhäuser sind dort deutlich seltener sichtbar als Hotelketten und Mehrhausbetriebe.[...]
Aerps.com, Unsplash
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.