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Frische Luft für gesunde Gäste

Wenn die Gastronomiebetriebe wieder Gäste empfangen dürfen, kommt es mehr denn je auf durchdachte Hygienekonzepte, reibungslos funktionierende Kontaktdatennachverfolgung und die Einhaltung der geltenden Regelungen in den einzelnen Bundesländern an. Um die Gäste in der kalten Jahreszeit nicht mit Stoßlüften zu vergraulen, bekommen mobile Luftreiniger einen völlig neuen Stellenwert. Was können die Modelle und welche Vorteile bieten sie wirklich?
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Frische Luft für gesunde Gäste

Wenn die Gastronomiebetriebe wieder Gäste empfangen dürfen, kommt es mehr denn je auf durchdachte Hygienekonzepte, reibungslos funktionierende Kontaktdatennachverfolgung und die Einhaltung der geltenden Regelungen in den einzelnen Bundesländern an. Um die Gäste in der kalten Jahreszeit nicht mit Stoßlüften zu vergraulen, bekommen mobile Luftreiniger einen völlig neuen Stellenwert. Was können die Modelle und welche Vorteile bieten sie wirklich?

Obwohl kaum eine Branche sich so sehr für die Gesundheit von Mitarbeitern und Gästen eingesetzt und alle nötigen Hygienevorschriften und mehr umgesetzt hat, war der zweite Lockdown nicht abzuwenden. Wenn eines mittlerweile allen bewusst ist: Ein Zurück zum „alten“ Leben wird es nicht geben. Also heißt es, nach vorne zu schauen und mit geeigneten Investitionen dafür sorgen, dass zukünftige Schließungen vermieden werden können. Neben der AHA-Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) findet der Faktor Luft eine völlig neue Bedeutung in der Gleichung. Wer für virenreine Luft sorgen kann, verringert das Infektionsrisiko über Aerosole enorm – für Gäste und Mitarbeiter.

Funktionsweise Luftreiniger

Mobile Luftreiniger bieten die Möglichkeit, einen Raum bis zu einer bestimmten Größe mittels Filtern von 99,995 Prozent krankheitsverursachender Viren zu befreien. Die verbrauchte Luft wird über einen Ventilator in das Innere des Gerätes gesaugt. Ein oder mehrere Filter fangen neben groben Staubpartikeln auch feine Schwebeteilchen wie Viren und Keime ab. Die gereinigte Luft wird dem Raum dann wieder zugeführt.

Auf den Filter kommt es an

Der wichtigste Bestandteil der Luftreinigungssysteme sind die integrierten Filter – wenn es um Viren und Keime geht, kommt der HEPA Filter zum Einsatz. HEPA steht für High Efficiency Particulate Air, was soviel wie „Luftfilter mit hoher Wirksamkeit gegen Teilchen“ bedeutet. Diese Filter bestehen aus einem engmaschigen, unregelmäßigen Fasernetz, an dem die Schwebeteilchen im Vorbeiströmen haften bleiben. Filter werden allgemein in die Kategorien 1 bis 17 unterteilt, je höher die Zahl, desto höher das Filtervermögen. Als HEPA Filter gelten H13 und H14, wobei nur H14 für Luftreiniger empfohlen wird, bei U15 bis U17 handelt es sich um Hochleistungs-Schwebstofffilter, die zur Luftfiltration in Reinräumen eingesetzt werden.

Darauf sollte beim Einsatz eines Luftreinigungsgerätes geachtet werden

Die wichtigste Voraussetzung für eine sichere und effiziente Luftreinigung ist die Größe des Gerätes, die an die Raumbedingungen angepasst sein muss. Außerdem sollte beim Kauf des Gerätes auf die Betriebslautstärke geachtet werden. Auch wenn in Gastronomiebetrieben zumeist ein gewisser Geräuschpegel herrscht, sollte das Grundrauschen nicht als störend empfunden werden.
Wer auf einen frei stehenden Luftreiniger setzt, sollte seine Gasträume, wenn möglich, trotzdem lüften, um zusätzliche Frischluft einzulassen und den CO2 Austausch zu gewährleisten.
Der Wartungsaufwand ist verhältnismäßig gering: Einmal im Jahr sollte das Gerät vom Hersteller überprüft werden, der Wechsel der Filter kann selbst durchgeführt werden. Hier bitte beachten, dass nach dem letzten Einsatz mindestens 24 Stunden vergangen sein sollten, um eine Infektionsgefahr aus- zuschließen.

Vorteile des Einsatzes von Luftreinigungsgeräten

  • Permanente Kontrolle über die Luftqualität
  • 99,995 Prozent der krank machenden Viren und Keime werden aus der Luft entfernt
  • Kein permanentes Stoßlüften nötig
  • Durch Folierungen, Motiv- oder Logodruck je nach Hersteller optisch variabel
  • Es erfolgt eine tatsächlich Reduzierung der Viren, was beim Stoßlüften je nach Luftzirkulation nicht gewährleistet ist

Fördermöglichkeiten von Luftreinigern

Mit der Überbrückungshilfe II werden nun auch Kosten für Luftreinigungsgeräte abgedeckt, dazu heißt es auf den Seiten des Bundesministeriums für Finanzen sowie Wirtschaft und Energie zu den förderfähigen Kosten: „Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen sind förderfähig. Zur Berücksichtigung der besonderen Corona-Situation werden hier auch Hygienemaßnahmen einschließlich investive Maßnahmen berücksichtigt, die nicht vor dem 1. September 2020 begründet sind (zum Beispiel Luftfilteranlagen, Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in Außenbereiche).“

Kooperation mit Mehrwert

Die METRO Gruppe bietet ihren Kunden in Kooperation mit PENTAGAST über die gemeinsame Plattform SMART & EASY den Hochleistungsluftreiniger TAC V+ von Trotec an. Der mobile Luftreiniger mit den Maßen von 610 x 690 x 1.300 Millimetern reinigt in einem Raum von 80 Quadratmetern die Luft bis zu sechs mal pro Stunde. Empfohlen wird ein Gerät für eine Fläche von 60-70 Quadratmetern bei 2,5 bis 3 Metern Deckenhöhe, um die bestmögliche Effizienz zu gewährleisten. Das Gerät zeichnet sich außerdem durch eine hohe Einsatzflexibilität aus und ist zudem als Ergänzung zu bestehenden Luftverteilungssystemen geeignet. Der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ in den Varianten basaltgrau oder aus Edelstahl für Hygienebereiche ist für Gastronomie- Kunden von METRO unter bestimmten Voraussetzungen zum subventionierten Preis erhältlich. „Unser Ziel ist es, dem Gastgewerbe, das seit Monaten ums Überleben kämpft, in den kommenden Monaten eine Möglichkeit zu bieten, seine Betriebe sicher und wirtschaftlich unterhalten zu können und damit seine Existenz zu sichern“, sagt Frank Jäniche, CEO METRO Deutschland.

Ganzheitlicher Schutz durch Einhaltung aller Maßnahmen

Um den Schutz von Mitarbeitern und Gästen gewährleisten zu können, muss auch beim Einsatz eines Luftreinigungssystems darauf geachtet werden, dass die AHA-Regeln beachtet werden. Nur wer die Abstände von 1,5 Meter wahrt, die Husten- und Nies-Etikette beachtet sowie beim Bewegen durch den offenen Raum einen Mund-Nasen-Schutz trägt, kann das Infektionsrisiko durch Aerosole auf ein minimum beschränken.

Alternative Lüftungsanlage

In einigen Betrieben ist bereits eine Lüftungsanlage verbaut – doch Achtung: Für frische Luft wird so nicht automatisch gesorgt. Es darf sich nicht um eine Umluftanlage handeln, da dort die verbrauchte Luft nicht ersetzt wird. Nur Frischluftanlagen, die die verbrauchte Luft nach außen ab- und frische Luft von Außen zuführen, sorgen für eine Senkung des Infektionsrisikos. Wichtig ist der Einsatz unterschiedlicher Rohrnetze für die Be- und Entlüftung.

 

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