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Menücharts 2025: Klassiker behaupten sich, vegetarische Vielfalt wächst

  • Vegetarische Gerichte sind in Kitas und Schulen bereits Standard – acht von zehn Top-Gerichten kommen ohne Fleisch aus, was den erfolgreichen Wandel der Essgewohnheiten bei Kindern zeigt.
  • Erfolgreiche Gemeinschaftsverpflegung setzt auf die Balance zwischen Vertrautem und Innovation – Gäste akzeptieren neue Gerichte besonders gut, wenn sie an bekannte Geschmackserlebnisse anknüpfen.
  • Betriebe sollten ihre Speisepläne zielgruppenspezifisch gestalten: Während jüngere Gäste Vielfalt und vegetarische Optionen schätzen, bleiben bei Senioren klassische Rezepturen die erste Wahl.

Klaus Nielsen, PexelsKlaus Nielsen, Pexels

Besonders sichtbar ist diese Entwicklung in Kitas und Schulen. Acht der zehn beliebtesten Gerichte kommen dort ohne Fleisch aus. An der Spitze steht erneut die vegetarische Linsensuppe. Auch Spaghetti mit vegetarischer Bolognese und weitere pflanzliche Gerichte gehören zu den Favoriten. Die Auswertung zeigt damit, dass vegetarische Angebote bei jungen Gästen sehr gut angenommen werden, wenn sie vertraut, kindgerecht und alltagstauglich umgesetzt sind.

Gleichzeitig bleiben bekannte Gerichte gefragt. Fischstäbchen oder Hühnerfrikassee zählen weiterhin zu den Speisen, die Kinder gerne essen. Entscheidend ist offenbar die Mischung aus Verlässlichkeit und behutsamer Weiterentwicklung: Kinder greifen gern zu Gerichten, die sie kennen, sind aber auch offen für neue Varianten, wenn diese geschmacklich und optisch anschlussfähig sind.

In Betriebsrestaurants zeigt sich ein etwas anderes Bild. Dort bleibt Spaghetti Bolognese der unangefochtene Favorit. Zugleich behaupten sich internationale Gerichte wie Bami Goreng oder Chicken „Korma" in den oberen Platzierungen. Auch die Currywurst mit Pommes ist wieder unter den drei beliebtesten Gerichten vertreten.

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Neben diesen Klassikern gewinnen vegetarische Gerichte auch in der Betriebsgastronomie an Bedeutung. Chili sin Carne oder vegetarische Pastagerichte zeigen, dass pflanzliche Alternativen zunehmend Teil des normalen Angebots werden und nicht mehr nur als Sonderlösung wahrgenommen werden.

Im Seniorenbereich dominieren weiterhin Eintöpfe, klassische Hausmannskost und bodenständige Gerichte. Hier spielen Vertrautheit, klare Rezepturen und verlässliche Qualität eine besonders große Rolle. Die Menücharts zeigen damit auch: Je nach Zielgruppe unterscheiden sich die Erwartungen deutlich. Während in Kitas, Schulen und Betriebsrestaurants mehr Vielfalt gefragt ist, bleibt im Seniorenbereich die klassische Küche besonders stark.

Die aktuellen Menücharts von apetito machen deutlich, dass sich die Gemeinschaftsverpflegung weiterentwickelt, ohne ihre Basis zu verlieren. Erfolgreich sind vor allem Konzepte, die bekannte Gerichte erhalten und zugleich Raum für vegetarische, internationale und zeitgemäße Varianten schaffen.

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