Suche

METRO schreibt Preis für nachhaltige Gastronomie aus

Seit dem 18.06.2021 ist der Startschuss für die Bewerbungsphase des METRO Preises für nachhaltige Gastronomie gefallen. Der Preis zeichnet zum dritten Mal Unternehmer*innen aus, die ihre Gäste und ihr Team von nachhaltigen kreativen Gastro-Konzepten überzeugen.

METROMETRO

Jede gastronomische Einrichtung, die in Deutschland liegt und aktiv betrieben wird, kann sich bis zum 31. Juli 2021 bewerben. Mitte September wählt eine neunköpfige Expert*innen-Jury drei Kandidat*innen fürs Finale aus. In einem öffentlichen Online-Voting auf der METRO Website wird dann über die Platzvergabe eins bis drei entschieden. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages Anfang Dezember 2021 statt.

Viele Restaurants, Cafés und Bars setzen bewusst auf Nachhaltigkeit, weil sie einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten wollen und nicht zuletzt um den Bedürfnissen ihrer Gäste gerecht zu werden. Mit dem METRO Preis für nachhaltige Gastronomie will METRO zukunftsfähige Konzepte auszeichnen, die auch wirtschaftlich nachhaltig sind und die damit gefragter sind als je zuvor.

Seit 2019 schreibt METRO Deutschland jährlich den METRO Preis für nachhaltige Gastronomie aus. Bewertet werden in diesem Jahr die Kategorien:

Partner aus dem HORECA Scout

Verantwortungsbewusstes Einkaufen für Food und Non Food

  • Abfallmanagement
  • Energie, Wasser und Ressourcen
  • Einbindung/Information von Kund*innen in die nachhaltigen Elemente des Gastro-Konzeptes
  • Einbindung von Mitarbeitenden in die nachhaltigen Elemente des Gastro-Konzeptes

Dabei sucht METRO keine Perfektion, sondern passionierte Menschen, die einfach anfangen – und dabei zur Inspiration werden für tausende unabhängige Gastro-Unternehmer*innen.

Lesen Sie auch
Gastro, Recht und GewerbeRecht und ComplianceArbeitszeit, Dienstplan, und SchichtplanungGehalt, Benefits und AltersversorgungManagement
Saisonarbeit im Gastgewerbe: Die rechtlichen Fallstricke bei kurzfristiger Beschäftigung

Erweiterte Expert*innen-Jury

Zur Jury 2021 gehören dieses Mal neun Personen – zwei Mitglieder mehr als im letzten Jahr. Darunter sind Ulrich Glemnitz, der mit seinem Kölner Restaurant „Bunte Burger“ Vorjahressieger wurde – er überzeugte Jury und Öffentlichkeit beim Online-Voting mit seinem veganen Burger-Konzept. Auch Kerstin Vlasman gehört zur Jury, sie erhielt mit „FLORIS Catering“ Platz 2 im letzten Jahr, ein Berliner Unternehmen, das als Vorreiter im Green Catering zählt. Ebenfalls Teil der Jury sind Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband), Dr. Florian Wecker, Co-Initiator der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. und Clément Tischer, Co-Founder der NX-FOOD GmbH. Neu dabei sind Peter Link, Chefredakteur und Herausgeber vegconomist, und Matthias Tritsch, Vorstand bei greentable e.V. Ergänzt wird die Jury durch die beiden METRO Expert*innen Andrea Weber, Director Corporate Responsibility bei METRO AG und Christian Krüger, Leiter HoReCa bei METRO Deutschland und ehemaliger Sternekoch.

Themen in diesem Artikel
ManagementAuszeichnungPreis
Roberta Fele
Finanzen und Controlling

Wenn der Betrieb nicht mehr zu retten ist: Eine Gastronomin über Insolvenz und Neuanfang

Corona, ausbleibende Hilfen, steigende Kosten und wachsende Schulden: Federica Fele führte ein Event- und Cateringunternehmen und übernahm kurz vor der Pandemie ein historisches Gasthaus. Am Ende stand die Insolvenz. Ihr Erfahrungsbericht zeigt, warum der Schritt nicht nur ein Ende sein muss – und warum Betriebe Warnsignale früher ernst nehmen sollten.

ProFina Deutschland GmbH
Datenschutz

Mehr digitale Prozesse, mehr Risiken: Warum Cyberversicherungen für Gastronomiebetriebe immer wichtiger werden

Ein Kassensystem, das mitten im Wochenendgeschäft ausfällt, verlorene Reservierungsdaten, abgegriffene Gästeinformationen: Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Großkonzerne. Auch kleine Restaurants, Cafés und Hotels rücken ins Visier der Kriminellen – oft ohne eigene IT-Abteilung im Rücken. Welche Absicherung dann wirklich hilft.

Pexels
Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Altöl: Abfall oder Rohstoff? Vom Küchenrest zur Ressource

Dunkel, zäh, scheinbar wertlos – und doch ein begehrter Rohstoff für Biodiesel und Flugtreibstoff. Warum die Zukunft von gebrauchtem Speisefett in der Hotelküche entschieden wird und wie neun Betriebe zeigen, dass weniger Abfall keine Frage des Verzichts ist.

Weitere Artikel zum Thema

rawpixel.com
Beitragsfrei, flexibel, unkompliziert – so wirkt die kurzfristige Beschäftigung auf den ersten Blick. Doch schon ein einziger zu viel gearbeiteter Tag oder eine falsch eingestufte Aushilfe kann den Status rückwirkend kippen. Welche Kriterien wirklich zählen[...]
rawpixel.com
Roberta Fele
Corona, ausbleibende Hilfen, steigende Kosten und wachsende Schulden: Federica Fele führte ein Event- und Cateringunternehmen und übernahm kurz vor der Pandemie ein historisches Gasthaus. Am Ende stand die Insolvenz. Ihr Erfahrungsbericht zeigt, warum der Schritt[...]
Roberta Fele
刘 强, Unsplash
Eine gute Lage und eine bekannte Marke reichen bei Hotelinvestitionen zunehmend nicht mehr aus. Nach Einschätzung des Immobilienberaters Colliers prüfen Investoren genauer, wie leistungsfähig ein Hotelbetrieb tatsächlich ist. Bonität, digitale Prozesse, Kostenstrukturen und tragfähige Betreiberverträge[...]
刘 强, Unsplash
MICE Portal
Wer glaubt, Digitalisierung im Veranstaltungsmanagement beginne mit Künstlicher Intelligenz, denkt womöglich zu kurz. Rund 70 Fachleute aus Unternehmen, Hotellerie und Technologie fragten am Starnberger See, welche organisatorischen Weichen wirklich über den Erfolg entscheiden – und[...]
MICE Portal
Access Hospitality
Reisende starten ihre Hotelsuche heute auf TikTok, Instagram oder bei KI-Diensten wie Perplexity – nicht mehr nur bei Google. Was bedeutet das für Häuser, die künftig noch gefunden und gebucht werden wollen? Zwischen Stammdatenpflege, Bewertungsmanagement[...]
Access Hospitality
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.