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4 Tipps, worauf es bei Premium Burgern ankommt

Bei der Zubereitung eines Premium Burgers gilt es für den Gastronomen einiges zu beachten. Denn die Betonung liegt auf Premium und grenzt sich damit klar von simplen und preisgünstigen Fastfood-Gerichten ab.

Petra Fiedler

Es war eine wahre Burger-Welle, die die Gastronomie in jüngerer Zeit erfahren hat. Plötzlich wird der Burger unter Gästen nicht mehr bloß als günstiges Fast-Food der großen Ketten verstanden. Bunte Buns, hochwertige Patties, exotische Saucen, verschiedene Käsesorten und Zutaten von Rucola über Apfel und Mango bis hin zu Rotkohl machen den Burger zum innovativen Geschmackserlebnis, das sich der Gast etwas kosten lässt. Dass der Gourmet Burger wirtschaftlich interessant für Gastronomen ist, die langfristige Erfolgskonzepte planen, zeigt schon der Blick auf verschiedene Speisekarten. Denn auch bei klassischen Restaurants gehört der Burger immer häufiger standardmäßig zum Angebot. Es ist also an der Zeit, auf die andauernde Nachfrage der Gäste zu reagieren und auch die eigene Speisekarte zu überarbeiten. Und so wandelbar wie die Burger-Kreationen sind, findet sich sicherlich schnell eine Variante, die dem eigenen gastronomischen Konzept entspricht.

Bei der Zubereitung eines Premium Burgers gilt es für den Gastronomen einiges zu beachten. Denn die Betonung liegt auf Premium und grenzt sich damit klar von simplen und preisgünstigen Fastfood-Gerichten ab. Um die Umsätze mit dem eigenen Burger Angebot nachhaltig zu steigern, sollten Gastronomen 4 Dinge beachten:

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1. Burger Qualität & Preissegment

Der Premium Burger ist im mittleren bis hohen Preissegment angesiedelt. Wer einen Burger im Restaurant bestellt, erwartet ein kulinarisches Erlebnis, das optisch und geschmacklich beeindrucken kann. Von entsprechender Qualität müssen natürlich die Zutaten und die Zubereitung sein – vom zart schmelzenden Käse bis hin zu frischem Grün als Garnitur. Dabei spielt vor allem die Interpretation der eigenen Küche eine entscheidende Rolle. Für den Gast ist der hohe Preis, der in der Regel zwischen 12 – 18 Euro liegt, dann gerechtfertigt, wenn sich das Burger Angebot durch Individualität auszeichnet und dem Stil des Hauses entspricht. Umsätze steigert also, wer authentische Burger anbietet.

2. Burger Zutaten und Variationen

Bei Gästen rückt die Herkunft der Zutaten immer mehr in den Fokus. Regionalität und Nachhaltigkeit sind weiter auf dem Vormarsch. Auch wenn in der Großküche aus Effizienzgründen nicht alle Produkte vom Burger Bun bis zur Sauce frisch zubereitet werden können, so hinterlassen frische Zutaten aus der Region Eindruck und sollten aktiv am Gästetisch beworben werden. Zu Frische und Regionalität gesellen sich Abwechslung und Kreativität. Es gilt Qualität vor Quantität, denn der Gast lässt sich gerne mit saisonalen Besonderheiten, untypischen Geschmacksrichtungen und individuell inszenierten Speisen verwöhnen. Wer also die Gäste neugierig halten möchte, sollte neben den Klassikern des Hauses auch ein saisonales Burger Highlight im Repertoire bereit halten.

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3. Burger Käse

Der Käse ist der wichtigste Geschmacksträger, der alle verwendeten Komponenten miteinander verbindet. Einfacher Schmelzkäse kann diese Aufgabe nicht erfüllen. Käse kann dem Burger einen ganz eigenen Charakter verleihen. Er kann ihm eine eher salzige, bittere oder cremige Ausrichtung geben. Interessant wird es, wenn mehrere Käsesorten miteinander kombiniert werden. Neben dem Geschmack ist Käse auch entscheidend für das perfekte Mundgefühl. Dabei kommt es auf den richtigen Schmelz an. Die Schmelzeigenschaften können sehr unterschiedlich sein. Sie hängen von der verwendeten Käsesorte und der Qualität des Käses ab. Wer sich mit Premium Burgern beschäftigt, sollte auf jeden Fall zuvor die Eigenschaften des Käses bei der Zubereitung testen. 

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FoodBurgerPremium BurgerUmsatzsteigerungVegetarismus

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4. Vegetarische Burger

Wo das allgemeine Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Regionalität steigt, nimmt auch die Nachfrage nach vegetarischen Produkten am Gästetisch zu. Dabei sind es nicht nur die Vegetarier und Veganer aus Überzeugung, die auf der Speisekarte fündig werden möchten. Immer häufiger wählen Gäste die fleischlose Alternative, um sich gesund, abwechslungsreich und umweltschonend zu ernähren. Der Hype um Trendmarken wie Beyond Meat im Einzelhandel und Veggie Gerichten am Gästetisch sollte natürlich nicht ausschließlich bedient, aber dennoch ernst genommen werden. Es empfiehlt sich daher bei der Überarbeitung der eigenen Speisekarte, neben den Burger Kreationen mit Rind- oder Geflügel-Pattie auch eine vegetarische Variante aufzunehmen.

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