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Buns – Deckel und Boden für das Patty

Mindestens genauso wichtig wie das Fleisch ist das Bun, das wörtlich übersetzt “kleines Brot” oder “rundes Brötchen” heißt. Es hat zwei elementare Aufgaben zu erfüllen: Erstens muss es die Zutaten […]

Petra Fiedler

Mindestens genauso wichtig wie das Fleisch ist das Bun, das wörtlich übersetzt “kleines Brot” oder “rundes Brötchen” heißt. Es hat zwei elementare Aufgaben zu erfüllen: Erstens muss es die Zutaten des Burgers in Form halten und die Soßen absorbieren können, denn ein heißes, saftiges Patty und reichlich Belag können das falsche Brot schnell an seine Grenzen bringen. Und zweitens muss es den Burger geschmacklich unterstützen. Ein Bun sollte nämlich zusätzliche Eigenschaften aufweisen: Es muss einen leckeren, leicht süßlichen Eigengeschmack besitzen, fluffig aber gleichzeitig stabil sein. Erhältlich sind mittlerweile unzählige Sorten von Herstellern wie Edna, Hack, Bekabun, Handwerksbäckerei Mack, Lantmännen Unibake oder Salomon für Gastro-Profis. 

Ein Auswahl der gängisten Sorten:

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  • Natur Burger Buns, Klassiker – schlicht und basic
  • Laugenburger Buns, zünftig und rustikal
  • Pretzelburger Buns, bayerisch und zünftig
  • Multi-Grain Burger, Mehrkorn für besonders viele Ballaststoffe
  • Brioche Buns, französische Variante, leicht buttrig und süß
  • Buns mit Sesam, feiner Klassiker mit Biss 
  • Black Burger Buns, trendiger Newcomer mit Pflanzenkohle
  • Red Burger Buns, Hipster Bun mit Rote Beete gefärbt
  • Helle Asia Buns, fernöstlich aus Weizen- und Reismehl

Die meisten der oben genannten Buns, lassen sich bequem im Ofen oder Kombidämpfer aufbacken: Man sollte sie vorab ca. 90 Minuten auftauen lassen oder den Ofen vorheizen und bei 180°C 5-8 Minuten mit Beschwadung backen. Bei Kombidämpfern sollte zu Beginn wenig Beschwadung gegeben werden und im letzten Drittel der Backzeit der Abzug geöffnet sein.

Beliebte Bun-Trends bei Burger-Fans

Neue Burger Trends aus verschiedenen Kulturen können sich dank sozialer Medien in Windeseile weltweit verbreiten. Spätestens seitdem Burger King seine Kunden mit schwarzen Buns verblüfft hat, ist auch dem Mainstream-Esser klar geworden, dass Buns auch anders aussehen können.

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Schwarz, Rot, Pink oder sogar Blau – all das sind häufig vorkommende Bun-Farben. 
Hersteller wie Edna haben auf diesen Trend reagiert und bieten ihren Gastronomie-Kunden Buns in vielen Farben, gefärbt mit natürlichen Zutaten wie pflanzliche Kohle oder rote Beete.

Themen in diesem Artikel
FoodBurgerPremium Burger

Brioche-Buns

Besonderer Beliebtheit unter den Burger-Liebhabern erfreuen sich neuerdings die sogenannten Brioche-Buns. Der Unterschied dieser Buns zu den klassischen, aus Hefeteig hergestellten Burger-Brötchen ist, dass die Basis des Kunstwerks vor allem viel Butter ist und die Buns eine dezente Süße haben. Diese buttrigen, sehr fluffigen und leicht süßlichen Buns – die die meisten Anbieter von Buns in ihrem Sortiment haben –  nehmen die Soßen des Burgers perfekt auf und verleihen ihm ihre ganz eigene Note. Häufig verwendet wird das Brioche-Bun für weihnachtliche Burger mit Entenfleisch und Rotkohl, da es die perfekte Ergänzung zu den weihnachtlichen Soßen ist.

Glutenfreie Buns

Glutenfreie Buns werden immer häufiger nachgefragt: Grund ist die wachsende Zahl an Nahrungsmittelintoleranzen und Unverträglichkeiten. Auch hier bieten viele Hersteller bereits passende Produkte, die auch ohne Gluten geschmacklich überzeugen.

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