Suche
Anzeige

„Bier-Bonds“ und „Schnitzelanleihen“

Nicht nur um die Finanzierung ging es beim Crowdfunding-Projekt rund um die Eröffnung des neuen „Henninger am Turm – Das Frankfurter Brauhaus“. Schon ab 100 Euro konnten potenzielle Gäste hier investieren. Das Ziel vor allem: Aus Gästen und Freunden Stammgäste machen.

Mit Bierbonds zum Erfolg.Henninger am TurmHenninger am Turm

Freunde der Brauereikunst und Anleger auf der Suche nach fairer Rendite können über die vom Crowdfunding-Partner „CrowdDesk“ betriebene Fundingpage ab 100 Euro in das Projekt „Henninger am Turm“ investieren und so ein Teil des Projektes werden. „Ein Henninger Kaiser Pilsener hat 4,8 Prozent und das ist auch die Rendite, die die Anleger pro Jahr bei einer Laufzeit von drei Jahren erhalten“, sagt Tobias Jäkel, Inhaber und Geschäftsführer der Brauhaus am Turm GmbH und MoschMosch GmbH.

Die Auszahlung des Darlehens erfolgt dabei am Ende der Laufzeit, wobei die Anleger jährlich eine Zinszahlung erhalten. Zusätzlich erhalten sie – je nach Anlagesumme – attraktive Prämien, darunter „Bier-Bonds“, bestehend aus Gutscheinen für Freibiere und Original „Henninger-am-Turm“-Bierkrüge, sowie „Schnitzel-Anleihen“ mit Gutscheinen für typische Brauhaus-Gerichte wie Schnitzel und einem 10-Prozent-Dauerrabatt auf Speisen und Getränke im Brauhaus.

Bei dem Crowdfunding-Projekt geht es jedoch nicht allein um das Finanzielle: „Das Geld hilft der Brauhaus am Turm GmbH natürlich auch, eigenständiger zu werden, aber hauptsächlich geht es darum, ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln und Stammgäste zu gewinnen”, erklärt Matthias Schönberger, Jäkels Geschäftspartner und ebenfalls Inhaber und Geschäftsführer der Brauhaus am Turm GmbH und MoschMosch GmbH. Das über die Fundingpage gesammelte Geld refinanziert einen Teil der für die Eröffnung des „Henninger am Turm“ nötigen Umbaumaßnahmen.

Partner aus dem HORECA Scout

> henningeramturm.de

Wie Crowdfunding funktioniert und auch Sie Ihr Projekt von der Menge finanzieren lassen können, lesen Sie hier.
Pavel Danilyuk, Pexels
Gastro, Recht und Gewerbe

Kassenpflicht ab 100.000 Euro: Was auf Gastronomie und Hotellerie zukommen könnte

Der Papierbon soll fallen, die elektronische Kasse zur Pflicht werden, und wer künftig keinen Beleg bereitstellt, müsste erstmals ein Bußgeld zahlen. Der Entwurf aus dem Bundesministerium der Finanzen sieht die Kassenpflicht ab 2028 vor und legt die nächste Stufe unterhalb der 100.000-Euro-Grenze bereits an. Beschlossen ist noch nichts, doch die Richtung ist erkennbar.

Markus Winkler, Pexels
Gastro, Recht und Gewerbe

Der Strohhalm als Prüffall: Was die neuen PFAS-Grenzwerte für die Gastronomie bedeuten

Seit dem 12. August gelten in der EU erstmals Grenzwerte für PFAS in Lebensmittelverpackungen. Zwei Monate später folgt ein zweiter Stichtag, der Papier und Karton im Lebensmittelkontakt direkt trifft. Für Gastronomiebetriebe wird damit ein Cent-Artikel zum Compliance-Thema. Und ausgerechnet die Alternative, auf die nach dem Plastikverbot fast alle umgestiegen sind, ist die am häufigsten belastete.

Markus Höfemann
Branche und Trends

Gastfreundschaft 2035 – Zehn Thesen von Niels Battenfeld zur Zukunft der Privathotellerie

Wird die Hotellerie von morgen von Künstlicher Intelligenz bestimmt – oder von etwas ganz anderem? Niels Battenfeld, Gründer der Lieblingsplatz Hotels, setzt in zehn zugespitzten Thesen einen bewussten Kontrapunkt zur gängigen Transformationsdebatte. Seine Kernfrage zielt nicht auf Technologie, sondern auf das Gefühl, das bleibt: Wie sieht Gastfreundschaft im Jahr 2035 aus, wenn wirtschaftliche Effizienz und echte Begegnung zusammenspielen müssen?

Waldemar Brandt, Unsplash
Allgemeine Haustechnik

Gasträume kühlen ohne Umbau: Worauf es bei mobilen Klimageräten und Luftreinigern ankommt

Wenn eine fest installierte Klimaanlage nicht möglich ist, bleiben mobile Klimageräte und Luftreiniger die praktikable Lösung für Gasträume. Entscheidend sind drei Dinge: die richtige Kühlleistung für die Raumgröße, ein Gerät mit zwei Schläuchen statt einem und eine Aufstellung, die Gäste nicht durch Lärm oder Zugluft stört. Der Rest ist Betriebsführung.

Weitere Artikel zum Thema

Frames For Your Heart, Unsplash
Hohe Finanzierungskosten, wirtschaftliche Unsicherheit – und trotzdem stehen Hotels bei Investoren hoch im Kurs. Warum mehr als 90 Prozent der befragten Marktteilnehmer das Segment für mindestens ebenso attraktiv wie andere Assetklassen halten und welche Standorte[...]
Frames For Your Heart, Unsplash
Steuerberatungsgesellschaft Schnitzler & Partner
Die aktuelle Rechtsprechung erweitert den Spielraum bei der Bewertung von Grund und Boden und kann – richtig genutzt – zu höheren Abschreibungsvolumen führen. Eine professionelle Beratung zur Kaufpreisaufteilung kann bei größeren Immobilienerwerben erhebliche Steuervorteile erschließen.[...]
Steuerberatungsgesellschaft Schnitzler & Partner
Tima Miroshnichenko, Pexels
Bargeld fließt, Karten piepen, Lieferanten warten auf Überweisungen – und mittendrin das Geschäftskonto, das alles koordinieren soll. Doch welche Fallstricke lauern bei der Wahl? Warum wird aus „kostenlos" schnell teuer? Und was hat Liquidität mit[...]
Tima Miroshnichenko, Pexels
ready2order
Viele kleine Betriebe brauchen schnelle Liquidität – doch klassische Bankkredite sind oft zu langsam, zu komplex und an ihrer Realität vorbei. Mit readyMoney machen ready2order und finmid Finanzierung direkt über das Kassensystem möglich und bieten[...]
ready2order
liggraphy, Pixabay
Der neueste jährlich publizierte Bericht des Immobilienspezialisten Christie & Co hat den Titel „Business Outlook 2022: Adjust, Adapt, Advance.“. Er reflektiert die Themen, Aktivitäten und Herausforderungen des vergangenen Jahres und prognostiziert, was das Jahr 2022[...]
liggraphy, Pixabay
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.