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Geld ohne Verzicht – Tipps für optimalen Wareneinsatz

In Zeiten von Rohstoffknappheit und Energiepreiserhöhungen muss beim Einkauf für die Küche auf vielen Ebenen neu gedacht werden. Eine Umstellung des Wareneinsatzes ist ein guter Weg, die Preiserhöhungen abzufedern. Walter Rau, Hersteller der Dachmarke Westfalia, gibt Tipps hinsichtlich Backfette, die nicht nur für den Umsatz, sondern auch für die Umwelt gut sind.

WestfaliaWestfalia

„Uns ist die aktuelle Herausforderung für das Bäckerei-Handwerk sehr bewusst, aber es gibt Möglichkeiten mit einer Sortimentsumstellung und dem Einsatz der richtigen Produkte, Kosten einzusparen“, erklärt Harald Guimaraes, Marketingleiter bei Walter Rau.

Geringerer Butteranteil

Butter Melange Artikel – beispielsweise der Marke Westfalia von Walter Rau – mit unterschiedlichen Butteranteilen von zehn bis zu fünfzig Prozent sind günstiger, können optimal verarbeitet werden und auf den Buttergeschmack muss dennoch nicht verzichtet werden.

Partner aus dem HORECA Scout

Vegane Produkte

Bei der kompletten Umstellung von tierischen Produkten auf pflanzliche Alternativen wird nicht nur der CO2 Fußabdruck besser und man geht mit dem Trend. Auch der Wareneinsatz ist sehr viel günstiger als bei tierischen Produkten und sie sind in der Regel länger haltbar.

Sortiment modifizieren

Die Produkte mit sehr hohem Wareneinsatz überdenken und gegebenenfalls austauschen, Produkte mit hohem Energiebedarf bei Herstellung und Lagerung reduzieren.

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Nachhaltig handeln

Generell nur Artikel mit niedrigem Wareneinsatz anbieten und die Vortagware zum halben Preis. Retouren lassen sich senken, in dem das Angebot erst in den Abendstunden erhöht wird. Grundsätzlich das Abendstunden Sortiment verstärkt mit Dauerbackwaren und zweitägig verkaufsfähige Waren in den letzten dreißig Minuten per Aktionsverkauf anbieten. So werden viel weniger Produkte weggeworfen.

Themen in diesem Artikel
NachhaltigkeitPflanzliche ErnährungWaste-Management

„Auch wenn das Umdenken zunächst Zeit und Nerven kostet, so ist ein überdachtes und optimiertes Sortiment und ein neuer Umgang mit Waren in der aktuellen Lage ein empfehlenswerter Weg“, so Guimaraes weiter.

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