Suche

Aviko Nachhaltigkeitsbericht 2022 erläutert Ziele und Maßnahmen

Freude an die Tische in aller Welt bringen – so lautet die Mission von Aviko. Und weil das nur gelingen kann, wenn alle Akteure in der gesamten Wertschöpfungskette an einem Strang ziehen, heißt der Aviko Nachhaltigkeitsbericht 2022 folgerichtig „Freude für alle, vom Acker bis auf den Teller“. In diesem Titel spiegeln sich auch die drei großen Bereiche wider, für die Aviko bereits 2021 seine Nachhaltigkeitsziele definiert hat: „Proud Farmers“, „Healthy Earth“ und „Happy People“.

AvikoAviko

In der aktuellen Folgeversion des Berichts wurden diese Ziele nun ergänzt und weiter ausgearbeitet. Aber auch erste Erfolge bei der Umsetzung sind bereits sichtbar: Die Eröffnung der effizientesten Fabrik in Poperinge (Belgien) mit dem nach BREEAM-Normen nachhaltigsten Kühlhaus, die Installation einer neuen Wärmepumpe in Warffum (Niederlande) und die kontinuierliche Reduktion von Abfall und Verpackungsmitteln sind nur einige Beispiele dafür.

Allein durch den Umstieg auf 100 % grünen Strom in den meisten Aviko Werken konnten die Scope-2-CO2-Emissionen um 33 % gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Zudem wurden mittlerweile auch die sogenannten Scope-3-CO2-Emissionen außerhalb des eigenen Betriebs ermittelt, so dass nun gezielt auf deren Reduktion hingewirkt werden kann.

Weil bei Aviko neben dem Kartoffelanbau und der Produktion auch die Menschen eine ganz besondere Rolle in Punkto Nachhaltigkeit spielen, lässt Aviko viele Mitarbeiter selbst zu Wort kommen – in Form von kurzen Statements und Zitaten, aber auch in ausführlichen Interviews mit vielen Fallbeispielen.

Partner aus dem HORECA Scout

So berichtet das Team aus dem deutschen Werk in Rain am Lech: „Der Dampf, der für die Herstellung von Pommes frites benötigt wird, stammt bereits zu 80 % aus Biomasse, nämlich aus lokalen Holzabfällen. Die übrigen 20 % werden noch mit Erdgas erzeugt. Dieses Verhältnis wollen wir weiter verbessern. Der nächste Schritt ist der weitgehende Austausch von Erdgas durch Biogas, das in unserer eigenen Wasseraufbereitung erzeugt wird.“

Und der Leiter der Aviko Transportabteilung erläutert: „In den Niederlanden konzentrieren wir uns auf den Containertransport per Binnenschiff, aber auch auf sparsamere und effizientere Fahrzeuge. Auf unserem Werksgelände in Steenderen verkehrt beispielsweise ein fahrerloses Transportfahrzeug (FTF), ein unbemannter vollelektrischer Lkw. Aber auch auf größeren Entfernungen wollen wir Elektrofahrzeuge einsetzen. So entwickeln wir einen elektrischen Lkw, der Produkte aus unserer Fabrik in Steenderen zum Containerterminal in Doesburg befördert.“

Daneben kommen Landwirtschaftsbeauftragte, Energiemanager und Produktentwickler zu Wort. Denn letztlich setzt sich aus vielen kleinen Einzelmaßnahmen – vom Acker bis auf den Teller – zusammen, was Aviko als Nachhaltigkeits-Credo formuliert hat: „Eine bessere Welt ist eine pflanzenbasierte, zirkuläre und transparente Welt.“ Darauf aktiv hinzuwirken und in der Wertschöpfungskette eine echte Vorreiterrolle einzunehmen ist eines der übergeordneten Unternehmensziele für die nächsten 5 bis 10 Jahre.

Lesen Sie auch
Finanzen und ControllingRecht und ComplianceSoftware und Systeme
Warum Stornos bei der Kassennachschau zum Prüfungsrisiko werden

Der gesamte Nachhaltigkeitsbericht 2022

ACCONSIS
Finanzen und Controlling

Warum Stornos bei der Kassennachschau zum Prüfungsrisiko werden

Die Kassennachschau kommt meist unangekündigt – und entscheidet sich selten an einem einzelnen Fehler, sondern an Mustern, Abläufen und Nachvollziehbarkeit. Gerade in der Gastronomie erleben wir immer wieder dieselben Schwachstellen: technisch oft korrekt, aber organisatorisch angreifbar. In unserer 10-teiligen Beitragsserie zeigen wir die 10 größten Fehler bei der Kassennachschau.

Stella He, Unsplash
Gastro, Recht und Gewerbe

Neue BGN-Themenseite „Küchenbetriebe“: Alles Wichtige zum Arbeitsschutz auf einen Blick

Die Küche zählt zu den gefährlichsten Arbeitsplätzen im Gastgewerbe – doch die Anforderungen an Arbeitsschutz und Unfallprävention waren bislang über zahlreiche Dokumente verstreut. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe ändert das jetzt mit einer zentralen Anlaufstelle. Was Betriebe dort finden – und warum sich ein Lesezeichen lohnt.

Gastronovi
Finanzen und Controlling

Gastronomen verschenken bis zu 70.000 Euro jährlich

Viele Gastronomen nutzen bereits digitale Kassensysteme, Reservierungstools oder Warenwirtschaftslösungen. Doch ein Großteil der integrierten Funktionen bleibt oft ungenutzt. Hochgerechnet auf ein Jahr kann sich das ungenutzte Potenzial auf über 70.000 Euro pro Betrieb belaufen. Christian Jaentsch von Gastronovi hat die am häufigsten übersehenen Funktionen analysiert und gibt praxisnahe Tipps, wie Gastronomen ihre bestehende Infrastruktur besser ausschöpfen können.

Günther Dillingen, Pexels
Kostenmanagement

Parkraum als Umsatzbremse: Warum ungenutzte Stellplätze Betriebe direkt Geld kosten

Keine Parkplätze, keine Gäste? In deutschen Städten verschärft sich die Stellplatzsituation – und wird für Gastronomen und Hoteliers zum handfesten Umsatzproblem. Doch das eigentliche Dilemma liegt nicht im Mangel, sondern in der ineffizienten Nutzung. Während Dauerparker und Fremde Flächen blockieren, stehen Stellplätze außerhalb der Stoßzeiten leer. Wie lässt sich Parkraum so steuern, dass er die eigene Wertschöpfung unterstützt statt zu bremsen?

Führungscrew der Augustinum Gastronomie mit Geschäftsführer Christoph Specht (rechts), Augustinum
Branche und Trends

Erfolgreicher Einsatz gegen Lebensmittel-Abfälle

Die Augustinum Gastronomie hat ihr selbstgestecktes Ziel zur Reduzierung von Lebensmittel-Abfällen deutlich übertroffen. Statt der angestrebten 30 Prozent wurden bereits 36 Prozent erreicht – das entspricht einer jährlichen Einsparung von 228 Tonnen bundesweit. Das Unternehmen versorgt 23 Seniorenresidenzen sowie Schulen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Bis 2030 soll die Reduktion auf 50 Prozent gesteigert werden.

Weitere Artikel zum Thema

Führungscrew der Augustinum Gastronomie mit Geschäftsführer Christoph Specht (rechts), Augustinum
Die Augustinum Gastronomie hat ihr selbstgestecktes Ziel zur Reduzierung von Lebensmittel-Abfällen deutlich übertroffen. Statt der angestrebten 30 Prozent wurden bereits 36 Prozent erreicht – das entspricht einer jährlichen Einsparung von 228 Tonnen bundesweit. Das Unternehmen[...]
Führungscrew der Augustinum Gastronomie mit Geschäftsführer Christoph Specht (rechts), Augustinum
LebensWert Gastgeber GmbH
Der nachhaltige Caterer LebensWert Gastgeber setzt in seinen Küchen auf eine Speiseplanung, die sich konsequent an den Jahreszeiten orientiert. Dieses Prinzip prägt Einkauf, Menügestaltung und Kommunikation mit Gästen und wirkt sich messbar auf Frische, Geschmack[...]
LebensWert Gastgeber GmbH
ACHAT Hotels
Ein neues Hotel in Flughafennähe erreicht nach zwölf Monaten eine Belegung von 70 Prozent – ein Wert, für den etablierte Häuser Jahre benötigen. Das LOGINN Hotel Köln Airport kombiniert klassische Hotelzimmer mit voll ausgestatteten Apartments[...]
ACHAT Hotels
ecogreen GmbH & Co. KG
Zwischen Bundesprogrammen, EU-Fonds und Landesinitiativen verlieren selbst erfahrene Unternehmer den Überblick. Dabei schlummert gerade im Bereich Energieeffizienz enormes Potenzial – doch ohne strategische Planung und fundierte Expertise bleiben lukrative Förderchancen oft ungenutzt. Warum systematisches Vorgehen[...]
ecogreen GmbH & Co. KG
ColiN00B, Pixabay
Ab September 2026 gelten europaweit verbindliche Regeln für Nachhaltigkeitsaussagen. Hotels, Restaurants und Pensionen müssen ihre Kommunikation grundlegend überprüfen – sonst drohen Abmahnungen und Vertrauensverlust.[...]
ColiN00B, Pixabay
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.