Das Transaktionsvolumen mit Hotel- und Beherbergungsimmobilien lag im ersten Quartal 2026 bei knapp 163 Mio. Euro – deutlich unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt (–61 %). Das zeigt eine aktuelle Analyse von Savills. Einzelne Quartale sind im Hotelmarkt allerdings nur bedingt aussagekräftig: Der rollierende Zwölf-Monats-Wert lag Ende März bei rund 1,7 Mrd. Euro und damit 24 % über dem Vorjahr. Klassische Hotels machten mit 83 % den Löwenanteil aus. Serviced Apartments kamen auf 94 Mio. Euro, sonstige Beherbergungsimmobilien wie Ferienhausparks und Hostels auf 198 Mio. Euro. Hinzu kamen Hotelverkäufe als Teil gemischt genutzter Quartiere – etwa in Düsseldorf, Rosenheim und Mannheim –, die Savills methodisch der Kategorie Mischobjekte zuordnet.
Betreiberseite unter Druck
Im Fokus steht weniger das Transaktionsvolumen als die Lage auf Betreiberseite. Laut Savills-Expertin Tina Haller hat eine zunehmende Zahl an Betreiberinsolvenzen – auch von etablierten Partnern – zu einer Neubewertung von Vertragsstrukturen und Risikoverteilungen geführt. Steigende Energie- und Personalkosten verstärken den Druck zusätzlich.
Gleichzeitig sieht Savills darin auch Impulse für den Markt: Kapitalgeber nutzen die Situation, um sich über neue Partnerschaftsmodelle an der Betreiberlandschaft zu beteiligen. Gefragt seien vor allem Betreiber mit effizienten Konzepten und hoher Digitalisierungsaffinität.
Core-Investoren kehren zurück
Ein bemerkenswerter Trend: Nachdem 2025 vor allem Value-Add-Kapital den Markt bestimmte, beobachtet Savills ein wachsendes Interesse von Core-Investoren, auch von deutscher institutioneller Seite. Zudem gewinnt die Hotelnutzung als Alternative für bestehende Büro- oder Einzelhandelsflächen an Bedeutung – ein Thema, das angesichts des strukturellen Wandels in diesen Segmenten weiter an Relevanz gewinnen dürfte.
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Savills mit einem Transaktionsvolumen auf Vorjahresniveau. Wie sich die geopolitischen Unsicherheiten und die Energiepreisentwicklung auf den Markt auswirken, bleibt dabei eine der offenen Fragen, die im weiteren Jahresverlauf Antworten finden werden.
Das Transaktionsvolumen mit Hotel- und Beherbergungsimmobilien lag im ersten Quartal 2026 bei knapp 163 Mio. Euro – deutlich unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt (–61 %). Das zeigt eine aktuelle Analyse von Savills. Einzelne Quartale sind im Hotelmarkt allerdings nur bedingt aussagekräftig: Der rollierende Zwölf-Monats-Wert lag Ende März bei rund 1,7 Mrd. Euro und damit 24 % über dem Vorjahr. Klassische Hotels machten mit 83 % den Löwenanteil aus. Serviced Apartments kamen auf 94 Mio. Euro, sonstige Beherbergungsimmobilien wie Ferienhausparks und Hostels auf 198 Mio. Euro. Hinzu kamen Hotelverkäufe als Teil gemischt genutzter Quartiere – etwa in Düsseldorf, Rosenheim und Mannheim –, die Savills methodisch der Kategorie Mischobjekte zuordnet.











