Suche

Umfrage der Logis Hotels zeigt ungebrochene Reiselust der Deutschen

Die LOGIS HOTELS vereinen mit ihren sechs Marken rund 2.300 unabhängige Hotels mit 45.000 Zimmern sowie 1.800 Restaurants in Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Spanien, Andorra und Italien. LOGIS ist damit die größte Kooperation unabhängiger Hotels und Restaurants in Europa. Jetzt haben die LOGIS HOTELS per Newsletter die deutschen Gäste und Fans der Marke zu ihren Reiseplänen für dieses Jahr befragt. Die Ergebnisse zeichnen ein hoffnungsvolles Bild für das coronageprägte Jahr 2021.

zoff-photo, iStockphotozoff-photo, iStockphoto

Hohe Reiselust

„Das Beste gleich zu Beginn: Immerhin 87 Prozent der Befragten planen dieses Jahr zu verreisen. Das ist doch schon mal ein Ergebnis, das der Reisebranche Hoffnungen macht. Hinzu kommt, dass rund drei Viertel der Befragten mehrere Reisen plant: Knapp 45 Prozent der Teilnehmer planen eine längere Reise mit mindesten neun Tagen Dauer sowie mehrere Kurztripps, 30 Prozent planen mehrere kurze Reisen übers Jahr verteilt“, erläutert Karim Soleilhavoup, Generaldirektor der LOGIS HOTELS.

Eine Besonderheit ist der mit drei Vierteln sehr große Anteil der Befragten, die in ihrem Urlaub in diesem Jahr mehrere Reiseziele miteinander verknüpfen – beispielsweise durch Buchung an mehrere Hotels, Ferienwohnungen etc. „Für diese Reiseart eignen sich die LOGIS HOTELS natürlich perfekt, da man perlenschnurartig viele kleine, individuelle Hotels und Ferienwohnungen aneinanderreihen kann und per Weiterreise mit dem Rad, dem Auto oder der Bahn ganz bequem miteinander verbinden kann. Viele LOGIS HOTELS liegen sehr nah beieinander – im Ursprungsland Frankreich repräsentiert LOGIS stolze 16 Prozent der französischen Hotellerie. Da gibt es quasi in fast jedem Ort ein LOGIS HOTEL“, verrät Tina Weßollek, Präsidentin der derzeit 15 deutschen LOGIS HOTELS.

Partner aus dem HORECA Scout

Frankreich und Deutschland als Spitzenreiter

Kein Wunder also, dass unter den LOGIS-Newsletterabonnenten offenbar viele Frankreich-Fans sind: 90 Prozent der Teilnehmer planen dieses Jahr Urlaub in Frankreich! Da hier Mehrfachantworten möglich waren und viele Befragte ja mehrere Reisen planen, wundert es jedoch nicht, dass immerhin rund 58 Prozent Urlaub in Deutschland planen. An dritter Stelle der Reiseziele liegt mit 24 Prozent Italien, Platz vier nehmen mit 18 Prozent Österreich und die Schweiz ein, auf Platz fünf liegt Spanien mit nur zwölf Prozent.

Nicht verwunderlich ist, dass Corona einen großen Einfluss auf die Reiseplanungen hat: Drei Viertel der Befragten planen ihre Reisen kurzfristig in Abhängigkeit der jeweils geltenden Corona-Regelungen. Zudem gaben mehr als Drei Viertel derjenigen, die als Reiseziel für 2021 Deutschland angegeben haben, als Grund dafür Corona an, um beispielsweise Probleme an den Grenzen zu vermeiden und aufgrund des deutschen Gesundheitssystems. Nur ein Viertel der Deutschlandurlauber gab an, meistens in Deutschland zu verreisen. Erstaunlich ist jedoch in Hinblick auf Corona, dass Tarif- und Stornierungsbedingungen den geringsten Einfluss auf die Buchungsentscheidung der Teilnehmer hatte. Ein möglicher Grund dafür könnte sein, dass der Großteil der Befragten ja ohnehin angegeben hatte, kurzfristig zu buchen.

Lesen Sie auch
Finanzen und ControllingBranche und TrendsRecruiting und FachkräftemangelKostenmanagement
Umschwung in der Gastronomie nötig? Aktuelle Umfrage zeigt Hindernisse und Lösungen der Branche

Menschen wollen lokale Wirtschaft stärken

Eine Besonderheit der LOGIS-Newsletterabonnenten ist ihr Alter und Geschlecht: Drei Viertel sind männlich und zudem älter als 60 Jahre alt. Interessant ist auch ihr Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Regionalität: Für 90 Prozent der Abonnenten hat es einen starken oder sogar sehr starken Einfluss auf die Buchung, dass sie damit die lokale Wirtschaft unterstützen. Für 96 Prozent ist die Unterstützung der lokalen Wirtschaft durch Verwendung vorwiegend saisonaler Zutaten und lokaler Produkte sogar besonders wichtig bei der Auswahl eines Restaurants. Kein Wunder also, dass mehr als die Hälfte der Befragten als Grund für die Nutzung eines Restaurant-Liefer- oder Abholservices angaben, damit die lokale Wirtschaft und Gastronomen zu unterstützen. In Hinblick auf Corona auch spannend: Ein Großteil der Befragten glaubt (64 Prozent), dass ein familiengeführtes Hotel eher in der Lage ist, die Hygiene- und Abstandsregeln zu gewährleisten.

Themen in diesem Artikel
CoronaUmfrageUrlaub
Canva
Recht und Compliance

Gekündigt und sofort krank: Warum Arbeitgeber mit Misstrauen allein nicht weiterkommen

Ein Mitarbeiter kündigt und wird prompt krank – die Krankschreibung endet passgenau vor dem Resturlaub. Viele Arbeitgeber kennen dieses Muster und sind versucht, die Lohnfortzahlung zu streichen. Doch Vorsicht: Ein aktuelles Urteil zeigt, wie schnell der Verdacht allein zur teuren Falle wird. Wann reicht ein auffälliges Timing aus, um die Krankschreibung anzuzweifeln? Und was müssen Gastgeber konkret in der Hand haben, bevor sie handeln?

Steuerberatungsgesellschaft Schnitzler & Partner
Finanzen und Controlling

Kauf einer Unternehmensimmobilie: Neue Chancen bei der Kaufpreisaufteilung

Die aktuelle Rechtsprechung erweitert den Spielraum bei der Bewertung von Grund und Boden und kann – richtig genutzt – zu höheren Abschreibungsvolumen führen. Eine professionelle Beratung zur Kaufpreisaufteilung kann bei größeren Immobilienerwerben erhebliche Steuervorteile erschließen. Zugleich sollte der Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zum erwartbaren Effekt stehen.

Vernetzte Fallen wie die von Rentokil monitoren etwaige Schadnageraktivitäten rund um die Uhr. © Rentokil Initial
Recht und Compliance

Rodentizid-Verbot: Warum Gastronomiebetriebe ihre Schädlingsprävention jetzt umstellen müssen

Die Schädlingsbekämpfung steht vor einem Paradigmenwechsel: Ab Mitte 2026 dürfen Giftköder gegen Nagetiere nur noch bei akutem Befall eingesetzt werden. Die bisher übliche vorbeugende Dauerbeköderung wird verboten. Für Hotels und Gastronomiebetriebe bedeutet das: Wer seine Präventionskonzepte nicht rechtzeitig anpasst, riskiert rechtliche Konsequenzen und gefährdet Hygienezertifikate.

Kemal Üres
Führung, Management und Leadership

Neue Folge „Kemal Rettet“: Wenn Leidenschaft nicht mehr reicht

70 Stunden in der Woche – für vier Euro netto. Kann ein Café überleben, wenn die Inhaberin alles gibt, aber die Zahlen gegen sie arbeiten? Kemal Üres zeigt in Braunschweig, wo selbst bei zufriedenen Gästen die Gefahr lauert – und warum Herzblut allein keine Miete zahlt.

NESTO; Pawel Czerwinski, Pexels
Arbeitszeit, Dienstplan, und Schichtplanung

KI-gestützte Personalverwaltung: Wie Sprachsteuerung den HR-Alltag in der Gastronomie revolutioniert

Die Nesto Software GmbH präsentiert auf der INTERNORGA 2026 eine KI-gestützte Automatisierungslösung, die Personalverantwortlichen in Gastronomie und Hotellerie zeitaufwändige Routinearbeiten abnimmt. Das System NORA beantwortet HR-Anfragen per Spracheingabe und automatisiert wiederkehrende Verwaltungsprozesse. Was bedeutet das für Betriebe, die täglich mit Schichtplänen, Saisonverträgen und Compliance-Vorgaben jonglieren?

Weitere Artikel zum Thema

SumUp
Seit Jahren geht die Gastronomie immer wieder durch schwierige Zeiten, von der Pandemie bis zu verändertem Kundenverhalten. In einer aktuellen Umfrage findet Zahlungsanbieter SumUp heraus, welche Hindernisse sich Gastronomie und andere Branchen stellen müssen und[...]
SumUp
Schultze & Braun; MTG Wirtschaftskanzlei
Ende September 2024 mussten Unternehmen, die Überbrückungshilfen erhalten haben, eine Schlussabrechnung einreichen. Nun gehen bei immer mehr Betrieben die entsprechenden Bescheide ein – oftmals mit einer Rückzahlungsaufforderung für die einstigen Hilfszahlungen. Stefan Schwindl von der[...]
Schultze & Braun; MTG Wirtschaftskanzlei
karishea, Pixabay
Die Umfrage von Pens zeigt, dass das Gastgewerbe auf Platz 6 der befragten Branchen liegt. 44,44 % der Befragten stimmen zu, dass Wichteln bei der Arbeit zu stressig ist. 33,33 % der Befragten empfinden die[...]
karishea, Pixabay
Norbert Braun, Unsplash
Nach den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, des Ukraine-Krieges und konjunktureller Entwicklungen kam die Erholung für den Tourismusmarkt schneller als erwartet: Im zweiten Quartal 2023 kehrte der globale Tourismus fast auf Vor-Covid-19-Niveau zurück. Gleichzeitig ist der Immobilientransaktionsmarkt[...]
Norbert Braun, Unsplash
ECOVIS
Betriebe müssen ihre Schlussabrechnungen der Corona-Beihilfen bis zum 30. Juni 2023 einreichen. In bestimmten Fällen ist eine Fristverlängerung bis zum 31. Dezember 2023 möglich. Hierfür ist ein Antrag erforderlich, der ebenfalls bis zum 30. Juni[...]
ECOVIS
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.