Suche

Ein Quadratmeter genügt: Vertical Farming in Hotel und Restaurant

Trendiges, asiatisches Senfgemüse, ausgefallene Kräuter, essbare Blüten oder seltene Salate unabhängig von Saison und Standort anbauen und anbieten – nicht nur für Gastronomiebetreibende der Traum eines innovativen Betriebs. Für Restaurants, Bars und Hotels ohne anliegende Landwirtschaft ist dieser Traum jedoch schnell wieder vorbei. Mit der Plug’n Play-Hardware-Lösung für Vertical Farming farmie benötigen die Gemüsebauer von heute nur knapp einen Quadratmeter Platz und eine Steckdose.
farmie
Anzeige

Das Ergebnis: 50 verschiedene Pflanzensorten, von denen monatlich insgesamt bis zu 720 Stück geerntet werden können. Mit farmie gehen Anwender einen Schritt voraus, um im Umgang mit Lebensmitteln wieder einen Schritt zurückzugehen.

farmie verbindet Landwirtschaft mit Technologie: einem cloud-basierten, stromeffizienten und intuitiven System, das den gesamten Betriebsaufwand auf unter eine Stunde in der Woche reduziert. Mit der integrierten, auf dem Markt einzigartigen Setzling-Schublade ist der Ertragserfolg zudem bei weniger als 200 kW/h Stromverbrauch im Monat auch ohne grünen Daumen garantiert. farmie ist ein automatisiertes hydroponisches Plug’n Play-Farming-System. Das bedeutet, dass farmie sich automatisiert um Nährstoffe, Licht und Lüftung kümmert. Lediglich Wasser muss, um kost- und zeitintensive Anschlüsse zu sparen, händisch hinzugegeben werden. Wann die Gießkanne zum Einsatz kommt, bestimmt farmie jedoch bereits wieder selbst. Dank des cloud-basiertem Monitorings überwacht der Anwender über Kameras den Zustand der Pflanzen zuverlässig und farmie benachrichtigt bei möglichen Störfaktoren. Welche grünen Pflanzen ausgesät werden, können die Vertical Farmer dabei individuell entscheiden.

Die farmie Technologies GmbH wurde 2021 von Ema Simurda und Leandro Vergani gegründet. Die beiden gelten als Pioniere des Vertical-Farm-To-Table-Konzepts in Europa und eröffneten mit GOOD BANK im Jahr 2017 das erste Restaurant seiner Art in Berlin. Das vielfach prämierte Gründerteam wirkt in verschiedenen Gastro- und Food-Projekten und formt dabei aktiv den Trend zur nachhaltigeren und bewussteren Ernährung: „Mit farmie verfolgen wir die Vision, Menschen, Unternehmen und Organisationen zu ermöglichen, sich im urbanen Lebensraum mit nahrhaften Lebensmitteln autark und einfach zu versorgen. Egal, ob der Fokus auf saisonunabhängige Gemüse liegt, welches nicht mehr importiert werden kann oder ein kreatives Küchenteam eine aromatische Kräuter-Spezialität züchten möchte, die so über Großhandel & Co. nicht erhältlich ist.“, sagt Gründerin Simurda. Dabei spricht die CEO nicht nur über klassische gastronomische Einrichtungen. Auch in Supermärkten, Universitäten und Bürogebäuden kann auf einem einzelnen Quadratmeter eine attraktive Nutzfläche mit Mehrwert entstehen. Zu den farmie-Farmern gehören diverse Restaurants, Bürobetreiber wie Edge Workspaces oder große Unternehmen wie Mercedes Benz. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin.

Facts zu farmie im Überblick

  • farmie ist eine hydroponic vertical Farm, die als Plug’n Play Lösung funktioniert, weniger als 1m2 Platz benötigt, ohne Wasser- oder Abwasseranschluss arbeitet und nur eine Steckdose benötigt.
  • Entwickelt wurde farmie von einem Team europäischer Vertical Farming Pioniere
  • farmie ist cloud-basiert und arbeitet mit künstlicher Intelligenz – das heißt, es wird immer genau angezeigt, was die Pflanzen benötigen
  • Der Stromverbrauch liegt bei weniger als 200kW/h pro Monat, ein Bruchteil unserer Mitbewerber
  • Produktion von bis zu 720 Blattgemüsen pro Monat mit einer einzigen Farm möglich
  • Auswahl aus über 50 herrlichen Bio-Saatgutsorten, darunter alte Sorten und Raritäten
  • Modulares Design, anpassungsfähig in der Höhe, mit verschiedenen Fronten für jeden Raum
  • Alles vom Samen bis zur Pflanze ist mit farmie möglich durch die einzigartige, eingebaute Setzlingsschublade
  • All-in-Paket: Nährstoffe, Saatgut und Substrate werden automatisch mitgeliefert
  • Die Bedienung ist intuitiv und leicht erlernbar —> weniger als eine Stunde Zeitaufwand pro Woche
  • Made in Germany mit einer Produktionskapazität von bis zu 100 Betrieben pro Monat Finanzierungsoptionen verfügbar —> momentan gibt es farmie ab 10.000 Euro

Weitere Artikel zum Thema

HeimWerk Restaurants
Die HeimWerk Restaurants ergänzen ihr Angebot an nachhaltigen Gerichten um ein Hanf-Schnitzel vom Huhn mit einer Panade aus geschälten und mit Ei und natürlichen Zusätzen vermischten Hanfsamen sowie Kräutern. Die verwendeten Hanfsamen haben einen günstigen[...]
DBL
Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt, wie wichtig die Rolle der Langlebigkeit und der Nutzungsdauer für den nachhaltigen Umgang mit Kleidung ist. Dabei war auch Berufskleidung Thema. Dr. Laura Spengler, Fachgebietsleiterin für übergreifende Aspekte[...]
Die Barkarte erfolgreich gestalten.Carina Holtz
Die Menükarte gleicht einer Visitenkarte. Wer überzeugen und den Gästen im Gedächtnis bleiben möchte, sollte kreativ werden. Eine große Inspirationsquelle für stylische Barkarten bietet die Plattform Pinterest. Aber wie kann der Gastronom und Barbesitzerdie visuelle[...]
4L Impact Strategies
Nachhaltigkeit ist das Megathema des 21. Jahrhundert und betrifft damit auch das Gastgewerbe. Aber wie können Hoteliers und Gastronomen Nachhaltigkeit sicher und zuverlässig in ihre Strategie integrieren, um direkte Vorteile bei den Betriebskosten und den[...]
10aus7Nordwood Themes | Unsplash.com
Außerdem wird in Galicien der Tintenfisch reihenweise geschlagen, Vapiano veröffentlich endlich Jahresbericht mit deprimierenden Zahlen und das Nobelhart & Schmutzig kocht sich auf Platz 56 der besten Restaurants der Welt.[...]
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.