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SumUp Analyse zum Oktoberfest: O’zapf is… pusht Münchner Gewerbe

Das Oktoberfest ist nicht nur ein Publikumsmagnet, es ist auch ein enormer Umsatztreiber für die lokale Wirtschaft. Eine aktuelle Analyse des globalen Finanztechnologie-Anbieters SumUp zeigt, wie stark das größte Volksfest der Welt die Umsätze lokaler Betriebe beeinflusst – und welche Branchen besonders profitieren.

Manuel Joseph, PexelsManuel Joseph, Pexels

Laut der Analyse* konnten die Gewerbetreibenden im Durchschnitt am Oktoberfest-Eröffnungswochenende ihre Einnahmen um fast 30 Prozent gegenüber einem normalen Septemberwochenende steigern. Auch die Zahl der durchschnittlichen Transaktionen pro Händler legte deutlich zu (+24 Prozent). Dabei spülen die Besucher aus dem Ausland knapp die Hälfte der Gesamtumsätze in die Kassen der ansässigen Händler und verzeichnen mehr als das Doppelte an durchschnittlichen Einnahmen im Vergleich zu einem regulären Septemberwochenende.

Mit Blick auf die Branchen zeigt sich:

  • Der große Gewinner des Oktoberfest-Auftakts 2025 war der Münchner Einzelhandel: Mit gut 300 Prozent mehr Einnahmen im Vergleich zu einem normalen Septemberwochenende legte der Handel dieses Jahr einen Rekordstart hin.
  • Ebenfalls positiv auf das Wochenende können die Food Trucks zurückblicken. Sie verbuchten durchschnittlich knapp doppelt so viele Einnahmen (92,3 Prozent) und 145,1 Prozent mehr an Transaktionen.
  • Auch Taxiunternehmen und vergleichbare gewerbliche Fahrdienste konnten profitieren: Neben 32,9 Prozent mehr an Einnahmen verbuchten sie auch 51,8 Prozent mehr an Transaktionen zum Auftakt der Wiesn. Sie verzeichneten vor allem einen signifikanten Anstieg an einzelnen Fahrten.
  • Dass das Wochenende ganz im Zeichen des Bieres stand, spürten auch die Cafés und Restaurants abseits der Wiesngeschäfte. Aber auch sie konnten dennoch von den Menschenmassen rund um das Volksfest profitieren. Ihre Einnahmen sind mit 31,1 Prozent im Vergleich zu einem regulären Septemberwochenende moderat gestiegen und somit noch ausbaufähig.
  • Die Wiesn zieht längst nicht mehr nur deutsche Besucher an. Vor allem die Gäste aus den USA und Großbritannien zahlen viel mit der Karte. Spannend: Beim Trinkgeld machen Herkunft und Nationalität aber kaum einen Unterschied – im Schnitt geben die München-Besucher rund 10 bis 11 Prozent bei Kartenzahlungen.
Partner aus dem HORECA Scout

*Methodik Händlerumfrage: Die SumUp-Analyse setzt das erste Oktoberfestwochenende am 20. und 21. September 2025 mit einem normalen Septemberwochenende am 6. und 7. September in Relation. Dabei wurden in München anonymisierte Transaktionen – also über SumUp getätigte Zahlungen – aus verschiedenen Branchen ausgewertet.

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