Plug-and-Play statt IT-Hürden
Technische Probleme zu Beginn einer Tagung kosten nicht nur Zeit, sondern hinterlassen einen unprofessionellen Eindruck. Moderne Meeting-Plattformen beseitigen diese Hürde durch integrierte Komplettlösungen. Das ACHAT Hotel Bochum hat seine Konferenzinfrastruktur mit einem KI-gestützten System von Dahua DeepHub ausgestattet, das Whiteboard-Funktionen, Präsentationstechnik und Videokonferenz-Ausstattung in einem Gerät vereint.
„Die Gäste können sofort loslegen und ihre Besprechungen produktiv gestalten – dank verständlicher Bedienung und vielfältiger Anschlussmöglichkeiten", erläutert Hoteldirektorin Nina De Rosa. Im Haupttagungsraum kommt ein 98-Zoll-Display zum Einsatz. Der entscheidende Vorteil: Tagungsteilnehmer benötigen keine spezielle Software und müssen keine komplexen Einstellungen vornehmen.
Hybride Formate werden zum Standard
Die Nachfrage nach hybriden Veranstaltungsformaten ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Teilnehmer von verschiedenen Standorten müssen gleichberechtigt eingebunden werden können – eine technische Herausforderung für viele Tagungshotels. Integrierte Kamerasysteme und die Kompatibilität mit etablierten Videokonferenz-Plattformen ermöglichen diese Einbindung ohne zusätzlichen Aufwand.
Die interaktiven Funktionen unterstützen gemeinsame Arbeitsabläufe: Brainstorming-Sessions, Diskussionsrunden und kollaborative Projektarbeit lassen sich unmittelbar umsetzen. Remote-Teilnehmer können aktiv beitragen, statt nur passiv zuzuschauen. Diese Flexibilität macht Tagungsräume attraktiver für Geschäftskunden, die moderne Arbeitsformen erwarten.
Mehrfachnutzung steigert die Rentabilität
Ein wesentlicher Aspekt bei Investitionen in Tagungstechnik ist die Auslastung außerhalb klassischer Konferenzzeiten. Die beschriebenen Systeme lassen sich vielseitig im gesamten Hotelbetrieb einsetzen. Für Abendveranstaltungen, Produktpräsentationen oder interne Schulungen steht sofort einsatzbereite Technik zur Verfügung.
Auch in Gastronomiebereichen ergeben sich neue Möglichkeiten: Die Übertragung von Sportevents in Bar- oder Außenbereichen, digitale Speisekarten-Präsentationen oder Event-Visualisierungen werden durch mobile oder fest installierte Displays ermöglicht. Das Bochumer Hotel hat ein zweites System angeschafft, um diese erweiterten Nutzungsszenarien abzudecken und die Investition besser auszuschöpfen.
Fazit
Moderne Meeting-Technologie ist mehr als eine Ausstattungsfrage – sie wird zum messbaren Wettbewerbsvorteil im Tagungsgeschäft. Systeme, die hybride Formate ohne technische Hürden ermöglichen, entsprechen den veränderten Anforderungen von Geschäftskunden. Die intuitive Bedienung reduziert den Support-Aufwand für das Personal und erhöht die Zufriedenheit der Tagungsgäste.
Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist die Mehrfachnutzung: Wer die Technologie auch für Events, Gastronomiebereiche oder interne Zwecke einsetzt, verbessert die Amortisation erheblich. Hotels sollten bei der Anschaffung nicht nur die Konferenznutzung kalkulieren, sondern das gesamte Einsatzspektrum im Betrieb berücksichtigen.
Handlungsempfehlungen
- Bedarfsanalyse durchführen: Ermitteln Sie, wie häufig Ihre Tagungsgäste hybride Formate nachfragen und welche technischen Probleme aktuell auftreten
- Gesamtnutzung kalkulieren: Prüfen Sie Einsatzmöglichkeiten über Tagungen hinaus – in Gastronomie, bei Events oder für interne Schulungen
- Plug-and-Play-Systeme bevorzugen: Achten Sie auf integrierte Lösungen ohne zusätzliche Software-Anforderungen, um Support-Aufwand zu minimieren
- Skalierbare Lösungen wählen: Starten Sie mit einem System im Haupttagungsraum und erweitern Sie bei positiver Resonanz auf weitere Bereiche
- Mitarbeiter schulen: Stellen Sie sicher, dass Ihr Team die grundlegenden Funktionen kennt und Gästen bei Bedarf schnell helfen kann











