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Die Chance des Saisonstarts ergreifen: So gelingt der Neubeginn nach der Pandemie

Monatelange Schließungen und Kontaktbeschränkungen während der Pandemie haben tiefe Wunden im Gastgewerbe hinterlassen. Auch 2021 konnten sich die Hoteliers und Gastronom:innen noch nicht vom Umsatzeinbruch des Vorjahres erholen. Doch mit den jüngsten Lockerungen der Beschränkungen und den steigenden Temperaturen eröffnen sich neue Chancen und Potenziale für Restaurants und Beherbergungsbetriebe. Aber ist das Gastgewerbe überhaupt für einen zweiten Frühling gewappnet?

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Personalmangel und verbrauchte finanzielle Puffer scheinen wenig Spielraum für einen lang ersehnten grandiosen Saisonstart zu lassen. Dennoch lassen sich viele Prozesse optimieren, damit die gesamte Belegschaft in eine vielversprechende Saison starten. Egal ob erfahrene Gastroexpert:innen oder Neugastronom:innen, jetzt ist die Gelegenheit, sich besser aufzustellen. Florian Berr, Vice President DACH der Personalmanagement-Software Planday zeigt, wie die Vorbereitungen gelingen.

Mit Zukunftsvision neue Chancen ergreifen

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie waren für Deutschlands Gastgewerbe verheerend. Tausende Betriebe gerieten aufgrund der behördlichen Anordnungen unverschuldet in existenzielle Nöte und bangten während der Krise um ihre Zukunft. Doch wie sieht die Gastronomielandschaft nach zwei kräftezehrenden Jahren aus? Durch zahlreiche Schließungen wurden viele freie Objekte, Ausstattungen und Mitarbeitende auf den Markt geschwemmt. Neue Ideen entstanden und viele nutzten die Zeit während der Schließungen, um über einen Neustart nachzudenken. Für Gastronom:innen bietet die aktuelle Lage neben altem Kummer auch neue Chancen, lange vergessene Zukunftsvisionen umzusetzen und die Schritte zu gehen, von denen der Alltag sie abhielt.  Nun ist es an der Zeit, diese Pläne umzusetzen. Dafür sollten sie jetzt Vorbereitungen in Angriff nehmen und am besten dort starten, wo es am einfachsten ist: bei der Digitalisierung.

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Noch digitaler: Möglichkeiten für das Back-Office

Egal ob bayerisches Alpenhotel oder Hamburger Fischrestaurant, das gesamte Gastgewerbe steht in den Startlöchern, um in diesem Jahr wieder richtig loszulegen. Viele der Prozesse müssen optimiert werden, um mit der Arbeitslast mithalten zu können. Somit ist es an der Zeit, auch im Back-Office frischen Wind wehen zu lassen. Dabei ist vor allem ein Faktor entscheidend: Effizienz. Um diese auch gewährleisten zu können, ist die Einführung von neuen Technologien für Unternehmen unumgänglich. Die Pandemie zeigte, dass die Digitalisierung des Gastgewerbes eine längst überfällige Notwendigkeit besaß. Mittlerweile nutzt ein Großteil der Betriebe elektronische Kassensysteme, Online-Speisekarten oder E-Payment Methoden. Die Einführung solcher Tools war ein entscheidender Schritt, um dem Personalmangel und Einnahmeeinbußen durch Schließungen oder Kontaktbeschränkungen entgegenzuwirken. Doch hat sich laut einer kollex Gastro-Digitalstudie bislang nur ein Viertel dieser Unternehmen für weitere Mittel entschieden, um so beispielsweise die Personalverwaltung zu digitalisieren. Dabei ist es aktuell wichtiger denn je, betriebliche Prozesse so einfach und kostensparend wie nur möglich zu gestalten. Schichtpläne können digital und gemeinsam mit den Angestellten erstellt werden, Absprachen reibungsloser verlaufen und durch automatisierte Prozesse wertvolle Zeit gewonnen werden.

Staatliche Förderung für smarte Technologien

Dass smarte Tools die angeschlagenen Betriebe erheblich entlasten können, sieht auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Es leistet daher eine Förderung zur Digitalisierung des Mittelstands. „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ bietet finanzielle Zuschüsse für Firmen und soll diese dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren. Da jedes Unternehmen individuelle Modernisierungsanforderungen besitzt, ermöglicht das Programm eine große Bandbreite an Fördermöglichkeiten. Auch Personalverwaltungssysteme können staatlich gefördert und eingesetzt werden. Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen, bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken kann sie sogar bei bis zu 100.000 Euro liegen. Der Förderzuschuss bemisst sich dabei anteilig an den Investitionskosten und der Größe des jeweiligen Betriebes.

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Fazit: Jetzt modernisieren, später profitieren

Das deutsche Gastgewerbe ist hungrig auf bessere Zeiten und kann jetzt die Chance nutzen, um die Weichen für eine lukrative Saison 2022 zu stellen. Neue Technologien und digitales Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Die Corona-Krise hat bereits die ersten Schritte eines notwendigen Modernisierungswandels herbeigeführt. Nun liegt es an den vorausschauenden Gastronom:innen nicht nur die Kundenprozesse, sondern auch das Back-Office auf das nächste Level zu bringen. Es lohnt sich also frühzeitig in neue Tools zu investieren, um die internen Prozesse möglichst kosteneffizient zu gestalten. Mit staatlichen Förderungen und individuell anpassbaren Softwarelösungen gelingt der Gastronomiebranche ein reibungsloser Start in ein vielversprechendes Jahr.

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