Wer kann sich bewerben?
Die Ausschreibung richtet sich an verschiedene Akteure der Hotelbranche: Entwickler, Eigentümer, Betreiber und Architekten können ihre Projekte einreichen. Voraussetzung ist, dass das Hotel zwischen Januar 2025 und Juni 2026 seine Türen geöffnet hat – entweder als Neubau oder nach einer grundlegenden Sanierung mit anschließender Neupositionierung. Geografisch kommen alle Stadt- und Ferienhotels aus dem europäischen Raum infrage.
Die Kategorisierung spielt dabei keine Rolle: Ob Boutique-Hotel, Stadtresort oder Ferienanlage – entscheidend ist die Qualität des Gesamtkonzepts. Die Online-Bewerbung erfordert eine Teilnahmegebühr von 259 Euro zuzüglich Umsatzsteuer. Alle erforderlichen Unterlagen stehen unter https://award.196plus.com/hotel-property-award-2026 bereit.
Worauf achtet die Jury?
Im Mittelpunkt der Bewertung steht die stimmige Verbindung einzelner Elemente zu einem überzeugenden Ganzen. Die Fachjury prüft, wie Architektur, Innengestaltung und innovative Ansätze ineinandergreifen. Besonders interessant sind Konzepte, die auf die veränderten Anforderungen der internationalen Hotellerie reagieren und diese kreativ umsetzen.
Dabei zählt nicht nur die gestalterische Leistung: Die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Konzepts fließt ebenso in die Bewertung ein. Ein optisch beeindruckendes Hotel, das betriebswirtschaftlich nicht funktioniert, hat geringere Chancen als ein Projekt, das ästhetische Qualität mit solider Geschäftsgrundlage vereint.
Wie läuft der Auswahlprozess ab?
Nach Ende der Bewerbungsfrist am 30. Juni 2026 sichtet die Jury alle eingereichten Projekte. Anfang September wählt sie bis zu zehn Hotelimmobilien für die Endrunde aus. Diese Nominierten werden zur Preisverleihung am 7. Oktober 2026 eingeladen, die im Rahmen eines Galaabends im Hotel Bayerischer Hof in München stattfindet.
Für die Finalisten bietet die Nominierung bereits einen Mehrwert: Die Aufnahme in den Kreis der besten europäischen Hotelkonzepte des Jahres verschafft Sichtbarkeit in der Branche und kann für Marketing und Positionierung genutzt werden. Der Gesamtsieger erhält zusätzlich die begehrte Trophäe, die seit 2002 vergeben wird und sich als einer der etablierten Preise der europäischen Hotellerie positioniert hat.
Was bringt eine Teilnahme?
Die Auszeichnung verschafft Gewinnern und Nominierten branchenweite Aufmerksamkeit. Im Rahmen der 24. Ausgabe des 196+ forum München – einer europäischen Hotelfachkonferenz – treffen sich Entscheider aus allen Bereichen der Branche. Eine Nominierung oder gar der Gesamtsieg positioniert das Hotel als Referenzprojekt für innovative Konzepte.
Darüber hinaus ermöglicht die Teilnahme einen Benchmark mit anderen aktuellen Entwicklungen. Wer sein Projekt einreicht, setzt sich automatisch mit den Standards auseinander, die derzeit in der europäischen Hotellerie gelten. Selbst ohne Nominierung liefert dieser Abgleich wertvolle Erkenntnisse für künftige Projekte.
Fazit
Der Wettbewerb „Hotelimmobilie des Jahres" würdigt seit über zwei Jahrzehnten herausragende Leistungen in der Hotelentwicklung. In Zeiten sich wandelnder Gästebedürfnisse und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen gewinnen Hotels, die gestalterische Innovation mit betrieblicher Effizienz verbinden. Die Auszeichnung bietet eine Plattform, um solche Konzepte sichtbar zu machen und als Orientierung für die Branche zu nutzen.
Für Hoteliers, Entwickler und Architekten mit aktuellen Projekten lohnt sich die Bewerbung: Sie erhalten nicht nur potenziell eine renommierte Auszeichnung, sondern auch die Möglichkeit zum Austausch mit Branchenkollegen und zur Positionierung im europäischen Markt. Bis Ende Juni bleibt noch Zeit für die Einreichung.











