Hotelwäsche

Die eigene Wäscherei im Betrieb

Hygienisch saubere Wäsche ist der Grundstein für das Wohlbefinden der Hotelgäste. Um dem gerecht zu werden, kann die hauseigene Wäscherei von Vorteil sein – wenn sie zur Kernkompetenz des Hauses zählt.

© FabrikaCr - iStockphoto.com

Saubere Wäsche ist ein wichtiges Kriterium für die Bewertung einer Unterkunft. Für ganze 75 Prozent der Hotelgäste ist die Qualität der Wäsche entscheidend für die Hotelauswahl. Für sie sind Sauberkeit und Hygiene laut einer Studie von Klasse Wäsche von größter Bedeutung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis, das bequeme Bett und die Speisen rangieren dahinter. Hoteliers, die bei der Reinigung auf eine hausinterne Lösung setzen, haben die Qualität der Hotelwäsche in Eigenregie selbst in der Hand. Doch um nachhaltige Vorteile gegenüber der Option eines Mietservice zu erlangen, muss richtig geplant und kalkuliert werden.

Viel Platz für Wäsche auf kleinem Raum: Eine Waschmaschine und ein Trockner aus der neuen Generation Kleine Riesen.

Viel Platz für Wäsche auf kleinem Raum: Eine Waschmaschine und ein Trockner aus der neuen Generation Kleine Riesen. (Foto: Miele Professional Deutschland)

Die Planung – Konzept und Geräte

Für die Reinigung im eigenen Betrieb sollten die Anforderungen genau geplant sein. Wie hoch ist die Auslastung, wie viel Wäsche fällt maximal an und welche Geräte werden in welcher Anzahl gebraucht? Um die eigene Wäscherei passgenau ausrichten zu können und auf die Bedürfnisse für den eigenen Betrieb auszulegen, sollten folgende Faktoren genau definiert werden:

  • Räumlichkeit. Lassen sich gute Arbeitsbedingungen umsetzen? Empfehlenswert sind zudem gesonderte Flächen für schmutzige und saubere Wäsche.
  • Maschinenleistung und -kapazität. Wie groß muss die Füllmenge der Geräte sein und wie lange dauert ein Waschvorgang?
  • Personalplanung. Wie lässt sich eine optimale Auslastung des Reinigungspersonals umsetzen?
  • Anschlüsse. Geben die Räumlichkeiten die technischen Voraussetzungen für einen bedarfsgerechten Betrieb von gewerblichen Maschinen her?

Bei der Bedarfsermittlung bleibt festzustellen, welche Gerätekombinationen benötigt werden. Eine Auswahl für alle Belange bietet beispielsweise der Wäschereispezialist Gottlob Stahl. Zum Sortiment zählen neben Profi-Waschmaschinen auch Trockner, Mangeln und Faltmaschinen. Das Unternehmen bietet seine Maschinen in zahlreichen Größen –Waschmaschinen von 5,5 kg bis 200 kg – und individuellen Konfigurationen an. Produziert werden alle Maschinen im Produktionswerk in Sindelfingen.

Für sparsames Waschen auf kleinstem Raum bieten sich außerdem die neuen „Kleinen Riesen” von Miele an. Die Geräte kommen mit einem halben Quadratmeter Platz aus, können nun aber mit noch mehr Textilien beladen werden: Waschmaschinen und Trockner der Baureihe „Performance“ können mit bis zu sieben Kilogramm Wäsche gefüllt werden. Wer sich für „Performance Plus“ entscheidet, kann zwischen sechs, sieben oder acht Kilogramm Beladung wählen.

Die Kalkulation – Energie und Effizienz

Ein Vorteil der hauseigenen Wäscherei: Lange Transportwege für die Abholung der Wäsche entfallen komplett. Auch müssen keine Regelmäßigkeiten eingehalten werden. Denn hausintern kann ganz nach Bedarf gewaschen werden. Dem gegenüber steht jedoch die Gefahr hoher Energiekosten. Deshalb müssen die Waschmaschinen nach ihrer Leistungsstärke und Energieeffizienz ausgewählt werden. So bieten Mieles Kleine Riesen kurze Wasch- und Trockenzeiten bei geringen Verbräuchen: Sie fassen nun um bis zu 25 Prozent mehr Wäsche, dies aber bei unverändert kurzen Laufzeiten. So dauert das kürzeste Waschprogramm nur 49 Minuten. Trotz des höheren Füllgewichts sinkt der Verbrauch von Wasser um bis zu 22 Prozent, beim Strom liegen die Einsparungen bei maximal 28 Prozent. Die Laufzeit der Trockner wurde sogar weiter reduziert: Das schnellste Programm der Abluft-Modelle ist jetzt schon nach 37 Minuten beendet. Der Wärmepumpentrockner benötigt weniger als 60 Minuten, nur noch zwei Drittel der bisherigen Zeit.

Die Vorteile der Inhouse-Wäscherei

  • Keine Transportwege, die die Umwelt belasten
  • Flexibilität durch individuelle Planung nach Bedarf
  • Zeitersparnis durch schnelle Waschleistung ohne Transportwege
  • Mehr Arbeitsplätze im eigenen Betrieb
  • Geringer Strom- und Wasserverbrauch durch energie- und ressourcensparende Maschinen
  • Als zusätzliche Dienstleistung für den Gast kann ein Gästewäscheservice angeboten werden

Saubere Wäsche und zufriedene Gäste – Tipps für Hoteliers

Einen kostenlosen Service zur Information der Gäste über die hausinterne Wäscherei bietet Klasse Wäsche mit Karten und Türhängern für das Hotel. Hoteliers, die auf ihren bewussten und nachhaltigen Umgang und die Kompetenzen in Sachen saubere Hotelwäsche aufmerksam machen möchten, können Karten, Türhänger und Poster bestellen und so die Gäste informieren, dass sie im Sinne der Nachhaltigkeit im Haus waschen.

Ist die Wäscherei im Hotel integriert, so lässt sich das Serviceangebot für den Gast auf dessen private Wäsche ausweiten: Gegen eine Gebühr kann die Wäsche am Empfang zur Reinigung abgegeben werden. Ein lästiges Suchen nach einer Wäscherei in der Umgebung entfällt. Empfiehlt das Personal dem Gast den hauseigenen Reinigungsservice für Hosen, Hemden, Shirts und Co. beim Check-in, kann der Gast von einem praktischen Dienstleistungsangebot profitieren, während der Hotelier zusätzliche Umsätze generieren kann.

Bisher keine Kommentare zu “Die eigene Wäscherei im Betrieb”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Weitere Artikel zum Thema