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Hygiene kann auch stylisch: Bei TrendView hält Design nicht einmal vor der Toilette

Form Follows Function war bei Handtuch- und Seifenspendern gestern – denn die neue ICON™-Serie von Kimberly-Clark Professional™ lässt der Kreativität nun auch im Waschraum freien Lauf. Mit wenigen Handgriffen lassen sich die Spendersysteme individuell gestalten – die Digital-Agentur Trendview hat die Möglichkeiten genutzt und überrascht in den Waschräumen mit einzigartigen Blenden.

TrendView; Kimberly ClarkTrendView; Kimberly Clark

Bisher stehen in öffentlichen Sanitärbereichen Hygiene und Funktionalität an oberster Stelle: Die Ausstattung beschränkt sich neben Toilette und Waschbecken in der Regel auf notwendige Systeme wie Handtuch- und Seifenspender, das Nachfüllen der Verbrauchsmaterialien darf den Betrieb nicht beeinträchtigen und Oberflächen müssen sich ebenso schnell wie effektiv reinigen lassen. In diesem eher nüchternen Umfeld schafft der Hygieneartikelhersteller neuen Raum für Ästhetik. Die elektrischen, aber geräuscharmen ICON™-Spendersysteme verfügen nicht nur über glatte, abwischbare Oberflächen sowie Sensoren zur berührungslosen und bedarfsgerechten Entnahme, sondern lassen sich mit wenigen Handgriffen auch individuell designen. Dies überzeugte die in Koblenz ansässige Digitalagentur TrendView, die ihre Toilettenräume 2022 mit Handtuch- und Seifenspendern der ICON™-Kollektion ausstatten ließ. Geschäftsführer Dennis Mittelmann und Prokuristin Lisa Lambert verraten im Interview, was sie zur stilvollen Waschraumgestaltung bewegt hat und welche Chancen sie darin für die Zukunft sehen.

Herr Mittelmann, Sie haben TrendView vor mehr als 15 Jahren gegründet. Was zeichnet Ihre Agentur aus?

Dennis Mittelmann: Das Daily Business von TrendView ist klassisches Digitalmarketing über alle Kanäle, also Social Media, Performance Marketing, Kampagnenplanung und Suchmaschinenoptimierung. Dabei verrät es der Name schon: Wir nehmen die Trends im Digitalen auf und setzen sie im Onlinemarketing um, sind also innovativ und kreativ für unsere Kund:innen tätig. Das soll sich natürlich auch in unseren Räumlichkeiten widerspiegeln, die generell sehr offen und ästhetisch gestaltet sind. Wer die Agentur betritt, wird von einladenden, hohen Decken, viel Glas und sogar unseren eigenen Wandtattoos empfangen.

Partner aus dem HORECA Scout

Frau Lambert, als Prokuristin sind Sie unter anderem für das innerbetriebliche Klima verantwortlich. Was macht ein gutes Arbeitsumfeld für Sie aus?

Lisa Lambert: An einem Arbeitsplatz ist mir ganz besonders wichtig, dass man sich wohlfühlen und mit dem Ort, an dem man einen Großteil des Tages verbringt, auch identifizieren kann. Zur Wohlfühlatmosphäre gehört, dass das Ambiente Geschmack und Design ausstrahlt und so zu einem Raum wird, in dem man sich gerne aufhält. Außerdem sorgen wir jetzt in den Zeiten nach der Pandemie noch stärker dafür, dass die Mitarbeiter:innen sich hier nicht nur wohl, sondern auch sicher fühlen können. Gerade an den Arbeitsplätzen und auf den Toiletten ist ein sehr hygienisches Umfeld Pflicht.

Beim Stichwort Raumdesign kommen einem in der Regel nicht als erstes die Toiletten in den Sinn. Welche Bedeutung haben hygienische und zugleich stilvoll eingerichtete Waschräume in Ihrer Agentur?

Lisa Lambert: Gerade weil man Hygiene und Design üblicherweise nicht direkt miteinander verbindet, sind uns stylische Waschräume sehr wichtig. Wir möchten, dass die Kolleg:innen, wenn sie durch die Toilettentür gehen, dasselbe einladende Gefühl haben, wie wenn sie die Agentur betreten. Es soll dort eine genauso coole und moderne Atmosphäre herrschen. Dabei wollen wir die Chance nutzen und unsere eigene Brand auch in den Toilettenräumen repräsentieren, sodass jede:r, egal wo sie oder er hier in der Agentur gerade ist, sich mit uns identifizieren kann.

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Weshalb haben Sie sich für Kimberly-Clark Professional™ als Partner für Ihre Waschräume entschieden?

Dennis Mittelmann: Kimberly-Clark Professional™ ist nicht nur einer der führenden Hersteller für Waschraumsysteme, sondern ein innovativer noch dazu, was man an den Produkten der ICON™-Serie jetzt gut erkennen kann. Aber auch die Nachhaltigkeit spielt für uns eine große Rolle: Die Spendersysteme sind sparsam, energieeffizient und generell einfach durchdacht im Design.

Themen in diesem Artikel
AmbienteHygieneWaschräume

Wie kam es im vergangenen Jahr überhaupt zur Umgestaltung Ihrer Waschräume – und weshalb fiel die Wahl hierbei auf die Produktlinie ICON™?

Dennis Mittelmann: Wir hatten in unseren Toilettenbereichen vorher Gebläsetrockner installiert, von denen wir nun endlich weg wollten – zum einen, weil sie nachweislich weniger hygienisch als Papierhandtücher sind, und zum anderen aufgrund der lauten Geräuschkulisse. Unsere Waschräume liegen zentral im Gebäude, sodass der Lärm schnell durchs ganze Büro schallt. Daher gefällt uns an ICON™, dass die Spender sehr leise und einfach zu bedienen sind. Außerdem sind sie umweltfreundlich, weil man die Papierhandtücher ganz automatisch bedarfsgerecht entnehmen kann und dabei auch nicht viel Energie verbraucht, wenn man sich die Hände gründlich abtrocknet. Das wirklich Coole und Neue daran ist aber, dass wir die Spender individualisieren können. Das hat uns sofort überzeugt.

Sie haben die neuen ICON™-Systeme inzwischen im Einsatz und sicherlich gründlich ausgetestet. Was gefällt Ihnen an den Spendern besonders gut?

Lisa Lambert: Besonders glücklich sind wir nach wie vor mit den austauschbaren und individualisierbaren Blenden. Das passt wunderbar zu TrendView, weil Design bei uns am Arbeitsplatz ja generell einen hohen Stellenwert einnimmt. Und das hört nicht an der Toilettentür auf! Egal ob wir unser Logo oder andere schöne und stylische Motive auf die Faceplates setzen – oder auch immer wieder einmal durchwechseln: Wir können das, was wir in unseren Büroräumen leben, jetzt ganz einfach in unseren Toilettenbereichen weiterführen.

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Wie haben Sie die Faceplates der Spender designt und weshalb haben Sie sich gerade für diese Motive entschieden?

Dennis Mittelmann: Für den ersten Versuch haben wir uns zwei verschiedene Gestaltungsvarianten überlegt: Die erste ist ein relativ klassisches, minimalistisches Design mit unserem Logo und die zweite ist ein sehr florales, buntes Motiv mit unserem Leittier, dem Kolibri. So können wir beobachten, was den Kolleg:innen besser gefällt und was auch bei unseren Kund:innen besser ankommt. Die Frage ist: Womit fühlen wir uns wohl? Wenn wir dann einmal eine neue Optik in den Toilettenbereichen möchten, können wir die Blenden jederzeit einfach austauschen. Wir haben ja bereits gemerkt, wie schnell die Faceplates geliefert werden.

Was könnten weitere Faceplate-Motive sein, die Sie zukünftig einsetzen möchten, und warum?

Lisa Lambert: Ich könnte mir vorstellen, dass wir in Zukunft saisonal angepasste Blenden für die Spender designen. Dann können wir Messages aufgreifen wie „Der Sommer ist da – seht zu, dass ihr genug trinkt!“ oder „Bald ist Weihnachtszeit, der Lebkuchen wartet in der Küche!“. Auf der anderen Seite könnte es für unsere Kund:innen spannend sein, ICON™ als Werbefläche zu nutzen. Nicht unbedingt bei uns in der Agentur, aber an anderen, öffentlichen Orten. Man könnte Kampagnen flexibel anpassen und einfach auf einen Gegenstand bringen, der im Alltag regelmäßig gebraucht wird. Sei es eine Raststätte, ein Kaufhaus oder ein Büroraum: Mit den Handtuch- und Seifenspendern kommt jede:r früher oder später in Kontakt.

Zum Abschluss eine letzte Frage: Wie würden Sie ICON™ mit einem einzigen Satz beschreiben?

Bei der ICON™-Linie ist das Motto einfach Programm: Funktion trifft Design.

Herr Mittelmann, Frau Lambert, vielen Dank für den spannenden Einblick in Ihre Agentur und Ihre Einschätzung dazu, wie stilvolle Elemente im Waschraum zukünftig eingesetzt werden können.

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