Fachkräftemangel mit Dominoeffekt
Der Personalmangel ist und bleibt das dominierende Thema in professionellen Küchen weltweit. 64 % der Betriebe berichten von deutlichen Engpässen im vergangenen Jahr. Doch entscheidend sind vor allem die Folgen – und die sind deutlich spürbar und messbar: reduzierte Öffnungszeiten, mehr Überstunden, die zusätzliche Kosten verursachen sowie steigende Fluktuation, da Teams dauerhaft an der Belastungsgrenze arbeiten. So entsteht ein Teufelskreis – weniger Personal führt zu einer höheren Belastung, höhere Belastung wiederum zu weiterem Personalverlust. Restaurantküchen in Deutschland reagieren vor allem mit Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung, Prozessoptimierung und Automatisierung, doch zwischen aktuellem Einsatz und erwartetem Nutzen bestehen derzeit noch deutliche Lücken.
Steigende Kosten drücken Margen – vor allem im Bereich Energie
Über alle Länder hinweg sehen sich Küchenbetreiber mit deutlich steigenden Betriebskosten konfrontiert. Mehr als die Hälfte der Befragten (52 %) identifiziert die Energiepreise als zentralen Kostentreiber. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt in Deutschland, wo Energie aktuell den größten Einfluss auf die Kostenentwicklung hat. Viele Betriebe stehen vor der Wahl: Preise erhöhen und damit das Risiko eingehen, preissensible Gäste zu verlieren, oder die Mehrkosten selbst tragen – mit erheblichen Auswirkungen auf die Marge. Je nach Region setzen Küchenbetreiber an mehreren Stellen an – so betrachten beispielsweise 82 % der Befragten Deutschen energieeffiziente Geräte als strategische Investition, da diese sowohl den aktuellen Kostendruck reduzieren als auch langfristige Nachhaltigkeitsziele unterstützen.
Nachhaltigkeit wird gelebte Realität und bringt zusätzliche Aufgaben mit sich
Die Erwartungen der Gäste steigen – und die Küchen reagieren darauf. Weltweit messen 67 % der Befragten dem Thema Nachhaltigkeit eine zentrale oder zumindest wichtige Bedeutung bei. Deutschland nimmt dabei erneut eine Spitzenposition ein und führt das Ranking im internationalen Vergleich an. Diese gestiegene Relevanz löst eine klare Bewegung in den Betrieben aus: Maßnahmen wie Lebensmittelabfall reduzieren, regionale und saisonale Produkte einsetzen oder ressourcenschonend reinigen werden breit umgesetzt. Die Herausforderung besteht nun darin, Transparenz zu schaffen, die erzielten Fortschritte zu messen und sie gegenüber Gästen überzeugend zu kommunizieren.
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Fehlende Digitalisierung erschwert Standardisierung
Obwohl die Anforderungen an Effizienz kontinuierlich steigen, arbeiten viele Küchen weiterhin überwiegend analog. 65 % der Befragten sehen ihre Küche nicht als vollständig digital integriert. Fast die Hälfte nutzt keine multifunktionalen oder programmierbaren Geräte, die unabhängig vom Anwender konsistente Ergebnisse ermöglichen. Zur Qualitätssicherung greifen Betriebe häufig auf Checklisten in Papierform, Schulungen oder direktes Feedback aus den Filialen zurück – zeitintensiv und kaum skalierbar. Ein Großteil der Befragten plant jedoch höhere Investitionen in digitale Infrastruktur, um Personalengpässe und Kostendruck nachhaltig zu bewältigen.
Intelligente Kochsysteme als Antwort auf Energie‑, Kosten‑ und Personaldruck
Ein Weg, um die aktuellen Herausforderungen und Engpässe zu meistern, sind Kochsysteme wie iCombi, iHexagon und iVario von RATIONAL. Sie reduzieren den Energie- und Wasserverbrauch deutlich. Dies bestätigt unter anderem eine aktuelle Studie der Hochschule Weihenstephan‑Triesdorf. Zudem bietet die Technik über die ConnectedCooking-App zahlreiche digitale Funktionen und vereinfacht Arbeitsprozesse, etwa durch intelligente Garpfade. So lässt sich jederzeit eine verlässliche Speisenqualität gewährleisten – selbst bei wenig, häufig wechselndem oder fachfremdem Personal.
Die gesamte Statista-Umfrage steht unter kostenlos zum Download zur Verfügung. Interessierte erhalten dort zudem individuelle Konzeptvorschläge, passgenau für ihren Betrieb.











