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5 Tipps für die Optimierung des Weihnachtsgeschäfts in Corona-Zeiten

Das Jahr 2020 ist ein Ausnahmejahr – das spüren vor allem die Klein- und Kleinsthändler, für die das Weihnachtsgeschäft traditionell zu den umsatzstärksten Zeiten des Jahres zählt. Um Händler zu unterstützen und durch die nächsten Wochen mit erneuten Einschränkungen zu bringen, reduziert das Unternehmen SumUp deshalb ab sofort seine Gebühren für Services, und gibt 5 Tipps, mit denen Kleinhändler trotz Coronakrise einer erfolgreichne Weihnachtssaison entgegenblicken können.
Gerd Altmann | Pixabay
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Das Unternehmen SumUp reduziert seine Gebühren für Services: Zahlungslink, Rechnungen, Gutscheine und Onlineshop kosten ab sofort bis Ende November pro Transaktion nur noch 1,9 Prozent. SumUp hat zudem mit einigen seiner Merchants gesprochen und nützliche Tipps für ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft zusammengestellt:

Tipp 1 – Online-Präsenz zeigen

In diesen Zeiten wichtiger denn je: Online-Kanäle nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. Ein eigener Online-Shop ist dabei unbedingt zu empfehlen, um die Reichweite zu vergrößern – es gibt hierfür einfache und schnelle Lösungen.

Tipp 2 – Mit Click & Collect zum Erfolg

In vielen Ländern schon sehr beliebt und für Kunden wie auch Händler mit zahlreichen Vorteilen verbunden: Click & Collect  –Das gewünschte Produkt (ob schon Weihnachtsgeschenk oder auch Dinge für den täglichen Bedarf) wird online bestellt und bezahlt. Nur die Abholung findet noch im Geschäft statt.

Tipp 3 – Kartenzahlungen und kontaktlose Zahlungen bevorzugt

Beim diesjährigen Weihnachtsshopping Kunden wie auch Mitarbeitern das Gefühl von Sicherheit und zugleich entspannter Atmosphäre zu vermitteln, ist wohl entscheidender denn je. Eine Veränderung, die von den meisten Kunden sehr positiv aufgenommen wird, ist die Umstellung auf Kartenzahlung sowie die aktive Empfehlung von kontaktlosen Zahlungen.

Tipp 4 – Produkte anbieten, die in der Krise essenziell sind

Für Händler lohnt es sich immer, das Sortiment mit Produkten zu ergänzen, die krisenbedingt sehr gefragt sind. Dieses Jahr könnte mit Design-Artikeln und nützlichen Produkten für den Haushalt oder das Homeoffice bei den Kunden gepunktet werden.

Tipp 5 – Freude jetzt, Shopping später mit Gutscheinen

Wer als Händler Gutscheine für seine Produkte anbietet ob online oder im Geschäft – kann auch Umsätze generieren, wenn die eigentliche Shoppinglaune, so wie momentan, eher gering ist. In ein paar Monaten kann dann vom Nachhol-Effekt profitiert werden.

Geheimtipp – Social Media optimal nutzen

  • Timing. Gerade für Weihnachten gilt: Es kann nie früh genug sein. Der Redaktionsplan, aber auch bezahlte Werbeaktionen über die sozialen Medien sollten spätestens jetzt, im November, geplant werden. Bezahlte Werbeaktionen ruhig schon für vor dem ersten Advent planen, denn auf Facebook und Instagram können die Kosten im Dezember um das Doppelte ansteigen.
  • Seien Sie emotional. Zeigen Sie doch einen Blick hinter die Kulissen Ihres Geschäfts, teilen Sie persönliche Geschichten oder Ihre Gedanken zu einem Herzensthema. Verwenden Sie dabei warme Farben und bedanken Sie sich gerade jetzt einmal mehr bei Ihren treuen Fans und Stammkunden.
  • Fokus auf „Social” in Social Media. Die Weihnachtszeit ist perfekt, um mit anderen Unternehmen, Gleichgesinnten oder lokalen Initiativen zusammenzuarbeiten: Das bereichert gegenseitig, bringt neue Kunden und mit einer Spendenaktion beispielsweise können Sie noch etwas Gutes tun.
  • Angebote und Gutscheine. Angebote, Preisnachlässe und Rabatte sind jetzt genau richtig, um die eigene Marke oder das Geschäft bekannter zu machen.  Auch in diesem Jahr werden Gutscheine als Weihnachtsgeschenk besonders beliebt sein. Erstellen Sie doch zum Beipsiel eine Instagram-Story mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Gutscheinbestellung.

Ergänzend zu diesen nützlichen Tipps noch einige Eindrücke all derer, die sich mit dem Thema am besten auskennen – SumUps Merchants kommentieren:

Robin Balser, Gründer von VinoKilo, einem Anbieter von Vintage-Mode zum Kilopreis, der traditionell viel auf Wochenmärkten unterwegs ist, zu Tipp 1 – Online Präsenz zeigen:

„Gerade für Weihnachten habe ich den Wunsch, dass wir alle zusammenkommen können. Aber jeder einzelne von uns ist auch dafür verantwortlich, darauf zu achten, dass sich die Menschen um uns herum gut fühlen. Daher haben wir von VinoKilo, angepasst an die aktuelle Situation, unser Angebot umgestellt und bieten unsere Vintage-Kleidung nun zusätzlich zu unseren Pop-Up-Events auch verstärkt in unserem neuen Onlineshop an.“

Natalja Makridis, Gründerin von Emptybooksberlin, einer nachhaltigen Berliner Buchbinderei, zu Tipp 3 – Kartenzahlungen und kontaktlose Zahlungen bevorzugt:

„Es hilft in vielen Situationen sehr, Kartenzahlungen anzubieten. Das Kaufverhalten der Kunden geht ohnehin immer mehr in Richtung Karte, viele haben gerade in der aktuellen Zeit kaum noch Bargeld dabei und wenn ich dieses kleine Gerät heraushole, dann sind sie immer sehr glücklich.“

Sam Dewey von Elephant Gin, einem Spirituosenhersteller, der einen Teil seines Gewinns an Wildtierschutz-Organisationen spendet, zu Tipp 3 – Kartenzahlungen und kontaktlose Zahlungen bevorzugt:

„Die Menschen sind aufgrund der Pandemie und den damit verbundenen Unsicherheiten aktuell sehr ängstlich, wenn es darum geht, mit Bargeld zu bezahlen. Das geht aber natürlich nicht nur den Kunden so, sondern auch den Mitarbeitern. Kartenzahlungen vereinfachen also nicht nur unsere Arbeit, sondern sorgen auch dafür, dass sich einfach jeder ein kleines bisschen sicherer fühlt.“ 

Dagmar Rother-Degen, Inhaberin der nachhaltigen amba Seifenmanufaktur, zu Tipp 4 – Produkte anbieten, die in der Krise essenziell sind:

„Wir von amba produzieren Seifen, was natürlich für die aktuelle Lage per se schon einmal ein Vorteil ist. Aber im Zuge der Corona-Krise haben wir unser Produktportfolio noch aufgestockt. Wir haben jetzt zusätzlich eine Hand- und Flächendesinfektion in unser Sortiment aufgenommen. So versuchen wir, so gut wie möglich und dabei so nachhaltig wie möglich mit der aktuellen Situation umzugehen.“

Die Tipps der SumUp-Merchants zeigen, wie mit Flexibilität und Kreativität die Weihnachtssaison 2020 trotz allem erfolgreich werden kann.

nastya_gepp, Pixabay

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