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Warum Sie mehr Umsatz mit Wein-Eigenmarken erzielen können

Viele Weine können als Orginalabfüllung des Weinguts oder Eigenmarke des Händlers bezogen werden. Der Wein für Eigenmarken kommt häufig in Tanks zum Händler und wird hier abgefüllt. Wenig überraschend, dass mit solchen Weinen höhere Margen erzielt werden können. Wir nennen 5 konkrete Vorteile von Eigenmarken und bieten Ihnen eine Eigenmarke zur kostenfreien Verkostung an.

Butcher'sButcher's

1. Geringe Einkaufspreise durch Überangebot

Weltweit gibt es ein Überangebot an Wein. In Europa betrifft das vor allem Spanien, Italien und Frankreich, weil der Eigenverbrauch in diesen Ländern stark zurück gegangen ist. Die Überporoduktion wird oft exportiert, was sich viele Händler zu nutze machen. In Tanklastzügen lassen sie den Wein kommen und füllen ihn selbst ab. Vor allem günstige Weine können so mit sehr interessanten Margen angeboten werden.

2. Gleichbleibende Qualität

Für die Herstellung von Eigenmarken werden häufig Weine von verschiedenen Gütern innerhalb eines Gebiets zusammengemischt. Das hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist der Händler damit nicht von nur einem Lieferanten abhängig und kann die Preise immer wieder neu verhandeln. Zum anderen ist es bei gemischten Weinen einfacher eine gleichbleibende Qualität zu erzeugen, auch wenn Jahrgänge sehr unterschiedlich ausgefallen sind.

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3. Qualitätskontrolle erforderlich

Nicht alle Einsparungen landen aber in der Tasche des Händlers. Ein Teil der Einsparungen beim Einkauf muss in Qualitätskontrollen investiert werden. Weine müssen vor Ort degustiert werden, dazu kommen Transport, Zoll und Abfüllkosten. Der Vorteil: Der ganze Prozess ist kontrollierbar.

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4. Höhere Verkaufspreise möglich

Man muss nicht ausgewiesener Weinexperte sein, um Weinpreise vergleichen zu können. Das liegt vor allem daran, dass auf vielen Weinkarten Standardweine zu finden sind, die der Gast auch aus dem Lebensmitteleinzelhandel kennt. Eine Eigenmarke hat das Problem nicht und ist viel freier in der Preisgestaltung.

Themen in diesem Artikel
BeverageGetränkeKalkulationPreispolitikProfitesterUmsatzWein

5. Beraten lassen und testen

  • Fragen Sie Ihren Weinhändler, ob er über Eigenmarken verfügt. Vielleicht werden Sie ja bereits damit beliefert.
  • Fragen Sie nach Herkunft der Weine und lassen sich erklären, wie und wo der Wein in die Flasche kommt.
  • Lassen Sie sich einen vergleichbaren Wein mit Gutsabfüllung nennen und vergleichen Preis und Geschmack.
  • Lassen Sie sich beraten, was der passende Verkaufspreis für Ihre Karte ist.
  • Und keine Angst vor Fachsimpelei. Es gibt nur zwei Sorten von Weinen: jene, die Ihnen schmecken und diese, die Ihnen nicht schmecken.

Unser Tipp: Butcher’s Reserve

Dichter, beerig-fruchtiger Primitivo, trocken aber mit intensiver schwarzer Frucht, das ist der Butcher's Reserve 2016.
Dichter, beerig-fruchtiger Primitivo, trocken aber mit intensiver schwarzer Frucht, das ist der Butcher’s Reserve 2016. (Foto: Butcher’s)

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