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Kompostierbare Kaffeekapseln – die nachaltige Alternative für Nespresso & Co.

Kaffeekapselmaschinen haben aufgrund des hohen Müllaufkommens keinen besonders guten Ruf. Trotzdem sind Sie gerade in Hotelzimmern für den schnellen Koffeinkick zwischendurch sehr beliebt. Mittlerweile gibt es für die Kapseln auch nachhaltige Lösungen.

impearlia, Alpla; Fotograf: Adi Bereuterimpearlia, Alpla; Fotograf: Adi Bereuter

Aluminiumfrei, kompostierbar und CO2-neutral

Mit einem neuen, einzigartigen Kaffeekapsel-Konzept aus 100% biologisch abbaubarem Zellstoff bietet das Start Up-Unternehmen Impearlia aus Münster ab sofort eine neue Produktlinie an. Impearlia stellt aluminiumfreie, kompostierbare und CO2-neutrale Kapseln aus biologisch abbaubarem Bio-Kunststoff her.

Nach Gebrauch landen diese Kapseln im Bio-Müll und nicht auf dem Restmüllberg. Die Idee des Unternehmens hierzu entstand mit dem aufkommenden Unmut, nicht abbaubare Metallkapseln täglich in einer Vielzahl in den Restmüll werfen zu müssen. Die Bohnen kommen aus fünf Regionen: aus den Anbaugebieten Guatemala, Ruanda, Äthiopien, Nicaragua und Brasilien. Die Lieferanten sind ausschließlich ausgesuchte Kleinstbauern, die ihre Bohnen noch nach alter Tradition mit der Hand pflücken und in ihrem Familienbetrieb weiterverarbeiten. Alle Bohnen stammen aus 100prozentigem, biologischen Anbau.

Partner aus dem HORECA Scout

Aktuell gibt es drei Sorten, die sich in Stärke und Bohnenauswahl unterscheiden: Black PearlRed Pearl und White Pearl.  Zusätzlicher Umwelt-Clou: Die Bio-Kapseln werden mit Energie aus Wind, Sonne, Wasser und Biogas produziert. So werden schon bei der Produktion Ressourcen geschont. Durch das speziell entwickelte Bio-Material erreicht die Kapsel außerdem eine Sauerstoffdichte, mit der ein langes Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht wird und die Aromen bestmöglich erhalten werden können.

Kapseln, aber ohne Müll

Eine biologisch abbaubare Kaffeekapsel, die Gastronomen auf dem hauseigenen Kompost entsorgen können – in Zusammenarbeit mit Golden Compound hat der Verpackungshersteller Alpla eine Lösung für das negativ behaftete Kapselsystem entwickelt.

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Die Kapsel wird aus dem Werkstoff Golden Compound green hergestellt. Dieser besteht aus einem biobasierten Werkstoff und gemahlenen Naturfasern der Sonnenblumenschale. Kapsel und Filtervlies sind vollständig im Gartenkompost innerhalb von höchstens sechs Monaten abbaubar, frei von Aluminium und gentechnisch veränderten Organismen. Alpla liefert sowohl die Kapsel als auch die gartenkompostierbare Deckelfolie.

Golden Compound setzt Sonnenblumenschalen als Verstärkungsstoff ein. Sie sind ein Nebenprodukt aus der Nahrungsmittelindustrie und stehen nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion. Damit schont Golden Compound green fossile Ressourcen und reduziert den CO2 -Fußabdruck. Beim Kompostieren der Kapsel entsteht daraus wieder Humus, der Kaffeesatz enthält wertvolle Pflanzennährstoffe wie Kalium, Phosphor und Stickstoff. Die monoschichtige Kaffeekapsel ist ohne Umverpackung aromadicht und „Nespresso-kompatibel“ mit allen aktuellen Geräten.

Themen in diesem Artikel
Kaffee und TeeKaffeekapsel
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