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Optimistische Stimmung und praxisnahe Lösungen für eine Branche im Wandel

  • Die INTERGASTRA 2025 verzeichnete qualitativ hochwertige Kontakte mit Entscheidern, die gezielt mit konkreten Investitionsplänen auf die Messe kamen – ein Zeichen für anhaltende Investitionsbereitschaft trotz wirtschaftlicher Herausforderungen.
  • Digitale Lösungen werden zunehmend nicht mehr als Rationalisierungsinstrument, sondern als strategische Antwort auf den Fachkräftemangel verstanden – mit dem Ziel, Abläufe zu vereinfachen, Teams zu entlasten und Arbeitsplätze attraktiver zu machen.
  • Betriebe suchen nach Küchentechnik, die den Alltag spürbar erleichtert: intuitive Bedienung, kurze Aufheizzeiten und reproduzierbare Ergebnisse stehen im Fokus, um auch mit wechselnden Teams konstante Qualität zu garantieren.

Uli Regenscheit, Messe StuttgartUli Regenscheit, Messe Stuttgart

Digitale Lösungen gewinnen an Akzeptanz

Nach fünf intensiven Messetagen zog die INTERGASTRA bei Ausstellern und Fachbesuchern ein überwiegend positives Fazit. Besonders der Montag erwies sich nach übereinstimmenden Rückmeldungen vieler Anbieter als der besucherstärkste Tag – mit regem Austausch an den Ständen und zahlreichen konkreten Gesprächsanfragen.

Auffällig war vor allem die hohe Qualität der Kontakte. „Wir hatten weniger Laufkundschaft, dafür deutlich mehr Entscheider", hieß es mehrfach aus dem Kreis der Aussteller. Betreiber, Küchenchefs und Hoteliers seien gezielt mit Projekten und Investitionsabsichten auf die Messe gekommen – ein Zeichen dafür, dass die Branche trotz wirtschaftlicher Herausforderungen weiterhin in Zukunftsthemen investiert.

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Digitale Lösungen gewinnen an Akzeptanz

Ein zentrales Thema blieb die Digitalisierung im Gastgewerbe. Viele Anbieter berichteten von einer spürbar gestiegenen Offenheit gegenüber digitalen Tools – etwa bei Warenwirtschaft, Reservierungssystemen, Personalplanung oder vernetzten Küchengeräten. Gleichzeitig wurde deutlich: Der Markt ist noch längst nicht ausgeschöpft. „Die Bereitschaft wächst, aber es gibt nach wie vor Erklärungsbedarf", so ein Softwareanbieter. Gerade kleinere Betriebe tasteten sich vorsichtig an neue Systeme heran und suchten vor allem nach Lösungen, die einfach zu integrieren und sofort nutzbar sind.

Bemerkenswert war dabei ein Perspektivwechsel, der in zahlreichen Gesprächen mitschwang: Digitale Anwendungen werden zunehmend nicht mehr als Rationalisierungsinstrument verstanden, sondern als strategische Antwort auf den Fachkräftemangel. Statt Personal zu ersetzen, sollen Abläufe vereinfacht, Teams entlastet und Arbeitsplätze attraktiver gemacht werden.

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Technik als Unterstützung im Küchenalltag

Diese Haltung spiegelte sich auch im Bereich der Küchentechnik wider. Stark nachgefragt waren Geräte, die mit kurzer Aufheizzeit, intuitiver Bedienung und reproduzierbaren Top-Ergebnissen punkten. Kombidämpfer mit intelligenten Programmen, multifunktionale Gargeräte oder automatisierte Spülsysteme trafen den Nerv vieler Besucher. Die Botschaft war klar: Wer heute investiert, sucht nach Technik, die den Küchenalltag spürbar erleichtert, Prozesse beschleunigt und gleichzeitig konstante Qualität garantiert – selbst bei wechselnden Teams.

Themen in diesem Artikel
Branche und TrendsEvents und MessenDigitalisierungFachkräftemangelIntergastraKüchentechnik

Branche blickt nach vorn

Insgesamt vermittelte die INTERGASTRA ein Bild vorsichtigen Optimismus. Die Herausforderungen – steigende Kosten, Personalmangel, veränderte Gästewünsche – sind den Betrieben bewusst. Gleichzeitig zeigte sich auf den Messegängen eine große Bereitschaft, neue Wege zu gehen und in Lösungen zu investieren, die Effizienz, Nachhaltigkeit und Mitarbeiterzufriedenheit miteinander verbinden.

Die INTERGASTRA hat sich einmal mehr als wichtige Plattform für Orientierung und Austausch erwiesen. Sie brachte nicht nur Produkte auf die Bühne, sondern vor allem Ideen – und machte deutlich, dass sich das Gastgewerbe mitten in einem Transformationsprozess befindet, den viele Akteure aktiv gestalten wollen.

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