Suche

Merkblatt des DEHOGA zur Mehrwertsteuersenkung verfügbar

Ab dem 1. Juli wird die Mehrwertsteuer auf 5 %, bzw. 16% gesenkt, die Senkung ist bis zum 31.12.2020 gültig und wird dann wieder aufgestockt. Wann welche Steuerbeträge gelten und was Gastronomen und Hoteliers beachten müssen, hat der DEHOGA Bundesverband in einem Merkblatt zusammengefasst.

Simon Lehmann, iStockphotoSimon Lehmann, iStockphoto

Mit dem Stand vom 19. Juni können sich alle Gastgewerbetreibenden anhand des ausführlichen Merkblattes zum Thema Mehwertsteuersenkung informieren. Es werden nicht nur die Zeiträume der Gültigkeit für die verschiedenen Mehrwertsteuersätze bis zum 30. juni 2021 aufgeführt, auch weitere Fragen werden beantwortet.

So werden Antworten zur unterschiedlichen Besteuerung bei Bewirtung im Lokal gegenüber Lieferung und Take-away gegeben und auch Sonderfälle beprochen. Denn kaum einer weiß, was zu tun ist, wenn der Hotelgast beispielsweise am 27. Juni ein- und erst nach dem 1. Juli wieder auscheckt. Oder wie ist mit Einzweckgustcheinen zu verfahren?

Alle Antworten finden Sie hier im Merkblatt des DEHOGA Bundesverbandes

Partner aus dem HORECA Scout

Wichtig: Wer den Steuersatz nicht den Fristen entsprechend anpasst, schuldet dem Finanzamt die versäumten Beträge. 

ACCONSIS
Finanzen und Controlling

Warum Stornos bei der Kassennachschau zum Prüfungsrisiko werden

Die Kassennachschau kommt meist unangekündigt – und entscheidet sich selten an einem einzelnen Fehler, sondern an Mustern, Abläufen und Nachvollziehbarkeit. Gerade in der Gastronomie erleben wir immer wieder dieselben Schwachstellen: technisch oft korrekt, aber organisatorisch angreifbar. In unserer 10-teiligen Beitragsserie zeigen wir die 10 größten Fehler bei der Kassennachschau.

Stella He, Unsplash
Gastro, Recht und Gewerbe

Neue BGN-Themenseite „Küchenbetriebe“: Alles Wichtige zum Arbeitsschutz auf einen Blick

Die Küche zählt zu den gefährlichsten Arbeitsplätzen im Gastgewerbe – doch die Anforderungen an Arbeitsschutz und Unfallprävention waren bislang über zahlreiche Dokumente verstreut. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe ändert das jetzt mit einer zentralen Anlaufstelle. Was Betriebe dort finden – und warum sich ein Lesezeichen lohnt.

Gastronovi
Finanzen und Controlling

Gastronomen verschenken bis zu 70.000 Euro jährlich

Viele Gastronomen nutzen bereits digitale Kassensysteme, Reservierungstools oder Warenwirtschaftslösungen. Doch ein Großteil der integrierten Funktionen bleibt oft ungenutzt. Hochgerechnet auf ein Jahr kann sich das ungenutzte Potenzial auf über 70.000 Euro pro Betrieb belaufen. Christian Jaentsch von Gastronovi hat die am häufigsten übersehenen Funktionen analysiert und gibt praxisnahe Tipps, wie Gastronomen ihre bestehende Infrastruktur besser ausschöpfen können.

Günther Dillingen, Pexels
Kostenmanagement

Parkraum als Umsatzbremse: Warum ungenutzte Stellplätze Betriebe direkt Geld kosten

Keine Parkplätze, keine Gäste? In deutschen Städten verschärft sich die Stellplatzsituation – und wird für Gastronomen und Hoteliers zum handfesten Umsatzproblem. Doch das eigentliche Dilemma liegt nicht im Mangel, sondern in der ineffizienten Nutzung. Während Dauerparker und Fremde Flächen blockieren, stehen Stellplätze außerhalb der Stoßzeiten leer. Wie lässt sich Parkraum so steuern, dass er die eigene Wertschöpfung unterstützt statt zu bremsen?

Führungscrew der Augustinum Gastronomie mit Geschäftsführer Christoph Specht (rechts), Augustinum
Branche und Trends

Erfolgreicher Einsatz gegen Lebensmittel-Abfälle

Die Augustinum Gastronomie hat ihr selbstgestecktes Ziel zur Reduzierung von Lebensmittel-Abfällen deutlich übertroffen. Statt der angestrebten 30 Prozent wurden bereits 36 Prozent erreicht – das entspricht einer jährlichen Einsparung von 228 Tonnen bundesweit. Das Unternehmen versorgt 23 Seniorenresidenzen sowie Schulen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Bis 2030 soll die Reduktion auf 50 Prozent gesteigert werden.

Weitere Artikel zum Thema

orderbird
Seit Januar 2026 zahlen Gäste wieder sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Restaurantspeisen – doch billiger wird es kaum. Warum das keine Enttäuschung sein sollte: Die Steuersenkung rettet Betriebe vor dem Aus, sichert Arbeitsplätze und bewahrt die[...]
orderbird
DEHOGA Bundesverband
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) stellt seinen Mitgliedern ab sofort eine KI-gestützte Mobile App zur Verfügung. Die Anwendung konsolidiert erstmals das gesamte Verbandswissen in einem digitalen Werkzeug – von rechtlichen Grundlagen über betriebliche Checklisten[...]
DEHOGA Bundesverband
Andreas Muhme für TA Steuerberatung GmbH
Zum Jahresbeginn 2026 treten zahlreiche steuerliche Neuerungen in Kraft, die auch das Hotel- und Gastgewerbe unmittelbar betreffen. Neben der dauerhaft gesenkten Umsatzsteuer auf Speisen verändern sich unter anderem Abschreibungsregeln und arbeitsnahe Rahmenbedingungen. Welche Stellschrauben sind[...]
Andreas Muhme für TA Steuerberatung GmbH
Ketut Subiyanto, Pexels
Die Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie zeigt erste messbare Auswirkungen auf das Konsumverhalten. Eine Auswertung von Zahlungsdaten aus der ersten Januarhälfte 2026 belegt: Gastronomiebetriebe verzeichnen deutlich mehr Kundenfrequenz, kämpfen jedoch gleichzeitig mit sinkenden Durchschnittsbeträgen. Die Zahlen[...]
Ketut Subiyanto, Pexels
DEHOGA Bundesverband, Svea Pietschmann
Der Bundesrat hat grünes Licht gegeben: Ab sofort gilt für alle Speisen in der Gastronomie ein einheitlicher Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent. Was auf den ersten Blick wie eine reine Steuerfrage aussieht, ist in Wahrheit eine[...]
DEHOGA Bundesverband, Svea Pietschmann
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.