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Hospitality Shots: Kurzarbeitergeld wegen steigender Energiepreise? • Ex-Frauengefängnis ist Hotelimmobilie des Jahres • Nervige Hoteljobs

In unseren Hospitality Shots informieren wir kompakt ausgewählte Meldungen in der Branche: +++ OpenTable weiß: Hochpreisige Restaurants immer beliebter +++ Vorsicht bei Kurzarbeitergeld wegen steigender Energiepreise +++ Branchenweite Umfrage: was nervt am Hoteljob? +++ Online-Wissensplattform für die Hotellerie +++ Kampagne für Nachwuchs in der Hotellerie +++ Hotel Wilmina in Berlin ist „Hotelimmobilie des Jahres 2022“ +++ Hotelinvestmentmarkt in Q3 2023 mit niedrigsten Volumen seit 2013 +++

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Hotelinvestmentmarkt im dritten Quartal mit niedrigsten Volumen seit 2013

Im bisherigen Jahresverlauf wurden in Deutschland fast 1,4 Milliarden Euro in Hotelimmobilien investiert, melden die Immobilienberater von Collier. Das sei das niedrigste Volumen seit 2013. Grund hierfür sei vor allem das schwache erste Halbjahr. In den Monaten Juli bis September seien über 573 Millionen Euro in Hotelimmobilien geflossen, womit dieses zurückliegende Quartal das zweitstärkste seit dem Ausbruch der Covid-19 Pandemie war: größere Transaktionen haben für den Anstieg gesorgt. Der Anteil der Assetklasse Hotel am gesamten gewerblichen Transaktionsvolumen liegt weiter stabil bei 3 Prozent. Vor der Covid-19-Pandemie lag der Anteil in der Regel bei rund 6 Prozent. > zur Pressemitteilung

Hotel Wilmina in Berlin ist „Hotelimmobilie des Jahres 2022“ : Aus ehemaligem Frauengefängnis wurde Rückzugsort

die Auszeichnung „Hotelimmobilie des Jahres 2022“ geht dieses Jahr an das Hotel Wilmina in Berlin (Link Website). Der Preis wurde AM 06.10.2022 im Rahmen der 196+ hotelforum-Fachkonferenz verliehen. Der diesjährige Gewinner überzeugte die Jury durch mehrere Faktoren: Gelungen sei die Entstigmatisierung eines Immobilien-Ensembles aus leerstehendem Gerichtsgebäude und ehemaligem Frauengefängnis und damit die 180-Grad-Drehung der vorigen Nutzung in ein wohnliches, mit Liebe zum Detail ausgestattetes Hotel und Restaurant mit Ausstellungsfläche für Kunst. So sei diesem längere Zeit leer stehenden Areal eine neue Nutzung zugeführt worden und damit sei auch eine Aufwertung der Umgebung erzielt worden. Hotel und Restaurant würden internationale und Berlin-Gäste an einem neu geschaffen Rückzugsort empfange, der durch die natürlich gewachsenen Gärten der ineinanderfließenden Innenhöfe geprägt ist und Ruhe ausstrahle, so der Jury-Vorsitzende Andreas Martin. > Pressemitteilung mit weiteren Informationen und Preisträgern

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HSMA startet Kampagne für Nachwuchs in der Hotellerie

Mit dem bundesweit statt gefundenen Thementag „About Hospitality“ hat sich die Hospitality Sales & Marketing Association Deutschland e.V. als Initiator zum Ziel gesetzt, eine interaktive Plattform zu schaffen, um die attraktiven Jobmöglichkeiten der Branche kennenzulernen. Der Branchenverband will nun nach der Auftaktveranstaltung „About Hospitality“ jungen und motivierten Talenten ermöglichen, vom 10. bis 12. November 2022 am Hotelcamp teilzunehmen. > Details und Teilnahmebedingungen

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Online-Wissensplattform für die Hotellerie geplant

Einen brandaktuellen Einblick in die Welt der Hospitality-Industrie will die TREUGAST Solutions Group in diesem Herbst mit „TREUGAST Insights“ auf den Markt bringen. Das soll ein Portal sein, das den Usern neben dem bereits bekannten und nun digital verfügbarem Investment Ranking von TREUGAST auch als Wissensplattform für die Hospitality-Industrie zur Verfügung stehen soll. Wie zuvor in seiner jährlich publizierten „analogen“ Fassung, dem nach eigenen Angaben führenden Vorprüfinstrument zur Einschätzung der Hotelbetreiber-Qualitäten am deutschen Hotelmarkt, soll das neue TREUGAST Investment Ranking performance-orientiert und anhand eines ständig weiterentwickelten Verfahrens die wichtigsten in Deutschland vertretenen Hotelgesellschaften bewerten können. Auf der neuen Wissensplattform will dann TREUGAST Insights über das bewährte TREUGAST Rating hinaus einen umfassenden Blick über den gesamten Hotelbetreibermarkt liefern. Weiterhin sind neue Auswertungen und Rankings der Hotelgesellschaften geplant – u.a. zu Themen wie den größten Kapazitätszuwächsen, den höchsten Durchschnittsraten sowie den stärksten Auslastungen. Der offizielle Start der Plattform soll dann Anfang 2023 erfolgen, Details werden Anfang Dezember 2022 mitgeteilt.

 

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Kurzarbeitergeld wegen steigender Energiepreise?

Immer wieder gab es in der letzten Zeit Berichte von gastgewerblichen Unternehmen, die offenbar mit dem Gedanken spielen, ihren Betrieb aufgrund der Kostensteigerungen bei Gas und Strom in einen „Winterschlaf“ zu versetzen. Soweit bei solchen Überlegungen der Bezug von Kurzarbeitergeld (Kug) einkalkuliert ist, sollten aus Sicht des DEHOGA Bundesverbands die Unternehmer die folgenden Aspekte berücksichtigen: Eine Gewährung von Kug ausschließlich wegen aktueller Preissteigerungen, insbesondere bei Energie, ist nicht möglich. Darauf weist die Bundesagentur für Arbeit in ihren FAQ zum Kug auch nochmals explizit hin, siehe „Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld auf arbeitsagentur.de„.

Dreh- und Angelpunkt für die Gewährung von Kug sei immer das Entstehen eines unvermeidbaren Arbeitsausfalls. Dieser müsse in der Kurzarbeitsanzeige konkret dargelegt werden, so der DEHOGA. Der Arbeitsausfall kann auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Ursachen beruhen. Gastgewerblichen Betrieben sollen die Auswirkungen der Energiepreissteigerungen auf den Umsatz und vor allem auf die Tätigkeiten der Beschäftigten im Betrieb konkret darlegen. Dargelegt werden sollten auch Bemühungen des Betriebes, den Arbeitsausfall zu vermeiden, z.B. indem Energieeffizienzmaßnahmen zur Reduzierung der Energiekosten eingesetzt wurden.

Für Kug muss der Arbeitsausfall erheblich und vorübergehend sein. Nach den aktuell nochmals bis zum 31.12.2022 verlängerten Kug-Sonderregelungen reicht es aus, wenn mindestens 10 % der Beschäftigten von einem Arbeitsausfall mit mehr als 10 % Entgeltausfall betroffen sind. Vorübergehend ist der Arbeitsausfall, wenn mit gewisser Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit wieder mit Übergang zur normalen Arbeitszeit zu rechnen ist. Unternehmer sollten auch bedenken, dass zwar die erleichterten Zugangsregelungen zum Kug bis zum Jahresende verlängert wurden, nicht aber die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge und nicht die erhöhten Kug-Sätze.

 

KONCEPT HOTELS will’s wissen: was nervt am Hoteljob?

Unter dem Motto #WasNervtDich laden die KONCEPT HOTELS die Beschäftigten der Hotellerie dazu ein, sich einmal richtig Luft zu machen. Was regt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den aktuellen Standards in der Branche auf? Was sollte, was könnte besser gemacht werden? Erste Reaktionen aus den eigenen Reihen der jungen Hotelgruppe haben Geschäftsführer Martin Stockburger und sein Team in einer Social Media Kampagne bereits publik gemacht. Ab sofort können alle Mitarbeitenden der Hotellerie öffentlich sagen, wo ihnen der Schuh drückt. Ziel der Kampagne der KONCEPT HOTELS ist es, Betriebe zum Hinterfragen der Arbeit im Hotel zu motivieren, um gemeinsam Hospitality-Berufe besser, lebendiger und flexibler zu gestalten. Begleitet wird die Kampagne durch ein Gewinnspiel bis zum 31.10.2022 um 23.59 Uhr, verlost werden Hotelgutscheine. > Details und Teilnahmebedingungen für Gewinnspiel

 

Daten von OpenTable zeigen: Deutschlands Gastro-Szene ist im Wandel

Während das Restauranterlebnis aufgrund der Pandemie neue Formen angenommen hat, sehen sich Gastronom:innen und Gäste mit makroökonomischem Gegenwind konfrontiert.  Die Plattform OpenTable hat seine Daten ausgewertet und hat daraus einige der wichtigsten Trends und Erkenntnisse des diesjährigen Gastgewerbes zusammengestellt:

  • Hochpreisige Restaurants immer beliebter: Die Reservierungsdaten vom 1. Januar bis 30. Juni 2022 zeigen, dass die Anzahl der Buchungen in Restaurants der höheren Preisklasse (nach eigenen Angaben der Restaurants durchschnittlich 51 € oder mehr pro Person) im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 um 27 % gestiegen ist. Dieser Trend verstärkt sich in der zweiten Jahreshälfte 2022, wobei die Reservierungen in Restaurants in der Preisklasse „51 € und mehr“ von Juli bis September um 41 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2019 gestiegen sind.
  • Zahl der Gäste mit Sitzplätzen übersteigt Vor-Pandemie-Niveau: Vom 01. bis 26. September 2022 lag der durchschnittliche tägliche Zuwachs an Gästen mit Sitzplätzen in Deutschland bei 32 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum vor der Pandemie (2019), wobei der stärkste Tag im September ein +45 % (17.09.2022) und der schwächste Tag im September ein +17 % (05.09.2022) registriert. Aktuelle Zahlen spiegeln wider, dass vergangenen Samstag, 08.10.2022, in München z.B. +33 % mehr Restaurantgäste als am vergleichbaren Samstag im Jahr 2019 registriert wurden. In Berlin (+5 %), Frankfurt a.M. (+20 %) und Hamburg (+14 %) ist der Unterschied geringer.
  • Online-Reservierungen sind das neue “Walk-In”: Während der Corona-Pandemie war der Besuch eines Restaurants ohne vorherige Reservierung undenkbar. Dieser Trend hat sich fortgesetzt: Vergleicht man die erste Jahreshälfte 2022 mit 2019, so sanken die begehbaren Reservierungen von 36 % auf 33 %. Im gleichen Zeitraum stiegen die Online-Sitzplatzreservierungen von 26 % (2019) auf 34 % (2022).
  • Last-Minute liegt im Trend: Die Deutschen sind spontaner geworden, denn die Reservierungen sind im Vergleich 2019 für denselben Tag um 93 % gestiegen.
  • Lieblingsküchen: Moderne französische Küche wird immer beliebter. Von Anfang Januar bis Ende Juni 2022 stiegen die Sitzplatzreservierungen in Restaurants dieser Geschmacksrichtung im Vergleich zu 2019 um 73 %, dicht gefolgt von der europäischen Küche (71 %). Die bayerische Küche ist nicht nur rund um das Oktoberfest beliebt, sondern schafft es auf den vierten Platz mit dem größten Zuwachs an Sitzplatzreservierungen (62 %).
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