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Anzeigen wegen fehlender Registrierungspflicht im Verpackungsregister • Hotel-Preisexplosion

In unserem Hospitality Update informieren wir kompakt ausgewählte Meldungen in der Branche: +++ Anzeigen wegen fehlender Registrierung im Verpackungsregister LUCID +++ Hunderttausende während Pandemie aus Gastgewerbe abgewandert +++ Juni-Umsätze im Gastgewerbe noch unter Vorkrisenniveau +++ Trotz Corona: Digitalisierungsgrad im Gastgewerbe nicht verbessert +++ Kündigung wegen fehlender Impfung nicht wirksam +++ Anaylse: Deutsche Hotels ziehen Preise spürbar an +++

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Deutsche Hotels ziehen Preise spürbar an

Nicht nur beliebte Ferienregionen wie Mallorca sind spürbar teurer geworden – auch deutsche Hotels ziehen die Preise an, sodass Urlauber:innen um einiges tiefer in die Tasche greifen müssen als in den Vorjahren. Wie viel teurer Hotelübernachtungen in Deutschland dieses Jahr sind, zeigt nun eine Analyse von hotel.idealo.de, dem Hotelpreisvergleich von idealo. Für die Analyse untersucht wurden die Kosten für eine Übernachtung in einem Doppelzimmer. Berücksichtigt wurden alle Hotels in Deutschland mit mindestens drei Sternen. Kostete eine Hotelübernachtung in Deutschland für ein Doppelzimmer 2019 noch zwischen 92 und 106 Euro, liegt der Durchschnittspreis in diesem Jahr zwischen 108 und 138 Euro. Für den Juli müssen Urlauber:innen dieses Jahr 134 Euro und damit 29 Prozent mehr als 2019 einplanen. (Untersucht wurden alle deutschen Hotels mit mindestens drei Sternen. Preise gelten pro Doppelzimmer pro Nacht und sind Durchschnittspreise. Untersuchung auf Monatsbasis für die Jahre 2019, 2020, 2021, 2022. Datum der Abfrage: 29.06.2022)

Berichte über Anzeigen wegen fehlender Registrierung im Verpackungsregister LUCID

Der DEHOGA Bayern haben nach eigenen Angaben ersten Rückmeldungen erreicht, dass es bei Verstößen gegen die Registrierung im Verpackungsregister zu Anzeigen kam. Der Verband weist darauf hin, dass der Aufwand, den die Registrierung mit sich brächte, nicht im Verhältnis zu den Konsequenzen stehe. Bei Verstößen bestehe ein Vertriebsverbot, die Einleitung eines Bußgeldverfahrens und nicht zuletzt ein Bußgeld. Seit dem 1. Juli 2022 gilt die erweiterte Registrierungspflicht im Verpackungsregister LUCID der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR). Auch Letztvertreiber von Serviceverpackungen – zu denen häufig auch Betriebe der Gastronomie gehören – sind hiervon betroffen. Zu dieser Registrierungspflicht hat der DEHOGA Bundesverband in der letzten Woche bereits ein neues Merkblatt erstellt (Download). Es ergänzt das frühere Merkblatt „Erweiterte Registrierungspflicht für Letztvertreiber von Serviceverpackungen“ (Download) sowie die FAQs der Zentralen Stelle „Serviceverpackungen in der Gastronomie“ (Download).

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Trotz Corona: Digitalisierungsgrad im Gastgewerbe nicht verbessert

Restaurants, Cafés und Hotels mussten auch im zweiten Corona-Pandemiejahr ihren Betrieb einschränken. Bei 60 Prozent der befragten Unternehmen ging der Umsatz 2021 sogar um durchschnittlich 43 Prozent zurück. Da die Branche jedoch 2020 bereits stark in ihre Digitalisierung investiert hatte, konnten viele Unternehmen der andauernden Pandemie mit digitalen Lösungen begegnen. Ihren Digitalisierungsgrad erhöhten sie insgesamt jedoch nicht. Mit 57 von 100 möglichen Punkten bleibt der ermittelte Indexwert des Gastgewerbes 2021 auf dem Niveau des Vorjahrs. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2021/2022“, die techconsult zum sechsten Mal im Auftrag der Deutschen Telekom durchgeführt hat. Das Potenzial von Förderprogrammen werde nicht ausgeschöpft. > zur Studie

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Hunderttausende während Pandemie aus Gastgewerbe abgewandert

Durch die Lockdowns der Wirtschaft im Zuge der Corona-Pandemie sind in einigen Branchen starke Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt entstanden. Der Bereich Tourismus, Hotel und Gaststätten ist davon laut einer neuen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW)  besonders betroffen: knapp 216.000 Personen verließen dieses Berufsfeld im Jahr 2020. Viele fanden eine neue Beschäftigung im Verkauf. Das IW rät Unternehmen auch in krisengeplagten Branchen deutlich zu machen, welche langfristigen Perspektiven sie bieten können sowie weiter an der Vereinbarkeit der Tätigkeiten und ihrer Arbeitgeberattraktivität arbeiten. Hierzu zählen fexible Arbeitszeitregelungen durch persönliche Arbeitszeitkonten oder Unterstützung für die Randzeitenbetreuung in der Kita. Langfristig sei der Fachkräftemangel aber nicht allein durch personalpolitische Maßnahmen zu beseitigen, sondern müsse auch weiterhin durch politische Initiativen wie etwa Regelungen zur Fachkräfteeinwanderung flankiert werden. > zur Studie des IW

Themen in diesem Artikel
AnalyseCoronaCorona-HilfenStudie

Kündigung wegen fehlender Impfung nicht wirksam

Das Arbeitsgericht Bonn hat am 18.05.2022 entschieden, dass vor Ausspruch eines Tätigkeitsverbots durch eine Behörde eine Kündigung aufgrund fehlender Impfung nicht wirksam ist (Az. 2 Ca 2082/21). In dem Fall ging es um die außerordentliche Kündigung eines Ausbildungsverhältnisses im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege. Die Kündigung erfolgte, weil der Kläger nicht gegen das Coronavirus geimpft ist und sich angeblich nicht testen lassen wollte sowie die Maskenpflicht nicht eingehalten hat. > zum Urteil

DEHOGA Umfrage: Juni-Umsätze im Gastgewerbe noch unter Vorkrisenniveau

Der Neustart des Gastgewerbes nach den Krisenjahren 2020 und 2021 gestaltet sich weiterhin durchwachsen. Im gesamten ersten Halbjahr 2022 musste die Branche ein Umsatzminus von nominal 13,4 Prozent gegenüber dem ersten Vorkrisen-Halbjahr 2019 verbuchen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) hervor. Laut dem Statistischen Bundesamt betrug das nominale Umsatzminus im Zeitraum von Januar bis April 2022 noch 21,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019. „Es gibt zwar positive Tendenzen, jedoch geht die Schere zwischen Umsatzgewinnern und -verlierern weiter auseinander“, sagt DEHOGA-Präsident Guido Zöllick. Auch im Juni 2022 lagen die Umsätze mit einem Minus von 2,6 Prozent noch immer unter dem Vorkrisenniveau. Zwar melden 40,8 Prozent der Betriebe bessere Umsätze als im Juni 2019, diesen stehen jedoch 55,1 Prozent an Unternehmen gegenüber, die niedrigere Umsätze als im Vorkrisenzeitraum verzeichnen. „Größte Sorgen bereiten den Betrieben laut den Umfrage-Ergebnissen weiterhin die explodierenden Preise für Energie, Lebensmittel und Personal“, erklärt Guido Zöllick. > zur Pressemeldung des DEHOGA

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