Suche

Bestehende Lösungen zur digitalen Kontaktdatenerfassung entlasten unsere Gesundheitsbehörden

Vom Lockdown zum erfolgreichen Restart 2021. Die Initiative #wirfuerdigitalisierung sucht den Dialog mit Politik, Behörden und der Gesellschaft. Ob „Anne Will”, „hart aber fair”, „Menschen bei Maischberger”, „Beckmann” oder „Illner”: Überall wird diskutiert, philosophiert und prognostiziert. Leider bleiben Experten und Vorreiter für digitale Lösungen, mit denen wir trotz Corona ein öffentliches Miteinander starten und aufrechterhalten könnten, von diesen Formaten und Hygiene-Fachgremien ausgeschlossen. Das soll sich ändern.

#wirfuerdigitalisierung#wirfuerdigitalisierung

Bereits seit dem Frühling 2020 ist die Registrierungspflicht für Betriebe mit Gast-und Kundenverkehr vorgeschrieben. Ein stark wachsender Markt an digitalen Lösungen hat sich entwickelt und mehr als 10.000 teilnehmende Unternehmen aus Gastronomie, Hotellerie, Schwimmbädern und Behörden bestätigen den Bedarf. Mit Anwendungen wie der Hygiene-Ranger oder recover App, darfichrein.de, gastident, 2fdz und smart meeting ist die digitale Erfassung der Kontaktdaten im Handumdrehen erledigt. Stift und Zettel werden durch QR-Codes ersetzt und bieten eine hygienische und komfortable Lösung für Gast und Gastgeber.

Dank dieser innovativen Anbieter sind bereits mehr als 8,5 Millionen Check-ins digital abgewickelt worden, mehr als 12.000 Kunden nutzen die digitale Alternative. Die Anwendungen kosten die Betriebe meist nicht mehr als ein paar Euro pro Monat. Für die Gäste ist die Anwendung selbstverständlich kostenlos.

Durch den Einsatz digitaler und bewährter Lösungen werden Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Covid-19-Infektionen seit Monaten entlastet. Statt unleserliche Zettel auszuwerten, werden erforderliche Daten elektronisch und verschlüsselt übermittelt. Obwohl von Seiten der App-Anbieter möglich, können viele Gesundheitsämter aufgrund fehlender digitaler Infrastruktur digitale Daten noch nicht direkt in ein Managementsystem einspielen.Und hier liegt die große Chance und Herausforderung von Politik und Behörden:

Partner aus dem HORECA Scout

„Bewährtes weiterentwickeln und Prozesse beschleunigen…“

… sagt Eberhard Fiedler, Geschäftsführer der Hygiene-Ranger App und stellt klar: „Unsere Apps sind ein entscheidender Baustein für die Wiederbelebung des öffentlichen Lebens und die Rückkehr zur Normalität für Gastronomie, Kultur und Branchen mit Publikumsverkehr. Daher müssen Politik, Gesundheitsämter und wir als Innovatoren und Experten JETZT in die Planungen für Hygiene-Konzepte vor dem hoffentlich letzten Restart 2021 eingebunden und angehört werden. “
„Unsere praktische Erfahrung zeigt, dass die Pflicht der Betriebe zur Kontaktdatenerfassung grundsätzlich sinnvoll und zur Verfolgung von Infektionsketten nützlich ist,“ sagt auch Dominik Wörner von darfichrein.de. „Aber nur mit einer breite Zustimmung für digitale vorhandene Lösungen bei Politik, Behörden und Gesellschaft, kann dieses Ziel erreicht werden“, ergänzt Eberhard Fiedler.

3-Punkte Plan der Initiatoren #wirfuerdigitalisierung

Verordnungen anpassen, Gesundheitsämter integrieren, Markt bewahren und unterstützen.

Lesen Sie auch
Finanzen und ControllingRecht und ComplianceSoftware und Systeme
Warum Stornos bei der Kassennachschau zum Prüfungsrisiko werden
  1. In den Verordnungen der Länder zur Registrierungspflicht muss ein Gebot zur Nutzung von sicheren digitalen Lösungen aufgenommen werden. Die Verwendung von Stift und Zettel darf erlaubt aber nicht der Standard bleiben und sollte nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen. Erprobte, sichere und digitale Lösungen bieten wir bereits seit Monaten an.
  2. Gesundheitsbehörden werden durch die Länder angewiesen, Schnittstellen ihrer Kontaktdaten-Managementsysteme (z.B. SORMAS) uns zur Verfügung zu stellen, um die Kontaktnachverfolgung möglichst effizient gestalten zu können. Gesundheitsämter ohne digitale Systeme nutzen die von unseren digitalen Lösungen angebotenen Übergabeprozesse. Einige unserer digitale Lösungen bieten diese Schnittstellen bereits an und wir möchten diese Integration weiter vorantreiben und noch kompatibler werden. Wir suchen den Dialog.
  3. Existierenden Marktlösungen zur Kontaktdatenerfassung sind die ideale Ergänzung zur Corna-Warn-App (CWA). Beide Wege sind parallel notwendig, um die Pandemie sinnvoll zu bekämpfen. Die Corona-Warn-App sollte daher keine eigene Funktion zur Kontaktdatenerfassung erhalten. Dies würde die Werte der DWA in Frage stellen und deren Akzeptanz weiter gefährden. Entscheider aus Politik und Behörden geben ein positives Statement und finanzielle Mittel für die Integration der bestehenden und etablierten Lösungen, um so die Anbindung an die Gesundheitsämter zu beschleunigen und nicht zu verschleppen.
Themen in diesem Artikel
DigitalisierungCoronaDigitalisierung

Der Beweis: Deutschland kann Digitalisierung

Wir zeigen, dass Deutschland Digitalisierung kann.

Mit dem Aktionsmonat „Digitale Kontaktdatenerfassung“ vom 1. bis zum 26. Februar 2021 will die Initiative #wirfuerdigitalisierung zeigen, wie Restaurants, Hotels und Behörden mit den bestehenden Lösungen tagtäglich arbeiten und wie die Schnittstellen und die Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden gelingen kann.

Jan Kus, Geschäftsführer der revover App dazu: “Gemeinsam sind wir stärker und können zeigen, was wir in den letzten 8 Monaten geleistet haben und wie es weitergehen kann. Ich freue mich, dass wir durch Eigenregie bereits eine so breite Basis aus Unterstützer:innen gefunden haben, um gemeinsam die Krise zu bewältigen.

Lesen Sie auch
Gastro, Recht und GewerbeRecht und ComplianceVersicherungen und Risikomanagement
Neue BGN-Themenseite „Küchenbetriebe“: Alles Wichtige zum Arbeitsschutz auf einen Blick

Forderungen der Initiatoren

  1. Bundesländer: Beendet das analoge Denken!
  2. Gesundheitsämter: Öffnet euch für eine weitreichende Integration mit den bestehenden Lösungen!
  3. Corona-Warn-App nicht verbiegen. Auf bestehende Lösungen setzen.

Mehr Informationen zur Initiative und anstehenden Veranstaltungen gibt es unter wirfuerdigitalisierung.de.

Nehmen Sie den Ball auf und treten sie in den Dialog mit Experten zur Digitalen Kontaktdaten Erfassung:

ACCONSIS
Finanzen und Controlling

Warum Stornos bei der Kassennachschau zum Prüfungsrisiko werden

Die Kassennachschau kommt meist unangekündigt – und entscheidet sich selten an einem einzelnen Fehler, sondern an Mustern, Abläufen und Nachvollziehbarkeit. Gerade in der Gastronomie erleben wir immer wieder dieselben Schwachstellen: technisch oft korrekt, aber organisatorisch angreifbar. In unserer 10-teiligen Beitragsserie zeigen wir die 10 größten Fehler bei der Kassennachschau.

Stella He, Unsplash
Gastro, Recht und Gewerbe

Neue BGN-Themenseite „Küchenbetriebe“: Alles Wichtige zum Arbeitsschutz auf einen Blick

Die Küche zählt zu den gefährlichsten Arbeitsplätzen im Gastgewerbe – doch die Anforderungen an Arbeitsschutz und Unfallprävention waren bislang über zahlreiche Dokumente verstreut. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe ändert das jetzt mit einer zentralen Anlaufstelle. Was Betriebe dort finden – und warum sich ein Lesezeichen lohnt.

Gastronovi
Finanzen und Controlling

Gastronomen verschenken bis zu 70.000 Euro jährlich

Viele Gastronomen nutzen bereits digitale Kassensysteme, Reservierungstools oder Warenwirtschaftslösungen. Doch ein Großteil der integrierten Funktionen bleibt oft ungenutzt. Hochgerechnet auf ein Jahr kann sich das ungenutzte Potenzial auf über 70.000 Euro pro Betrieb belaufen. Christian Jaentsch von Gastronovi hat die am häufigsten übersehenen Funktionen analysiert und gibt praxisnahe Tipps, wie Gastronomen ihre bestehende Infrastruktur besser ausschöpfen können.

Günther Dillingen, Pexels
Kostenmanagement

Parkraum als Umsatzbremse: Warum ungenutzte Stellplätze Betriebe direkt Geld kosten

Keine Parkplätze, keine Gäste? In deutschen Städten verschärft sich die Stellplatzsituation – und wird für Gastronomen und Hoteliers zum handfesten Umsatzproblem. Doch das eigentliche Dilemma liegt nicht im Mangel, sondern in der ineffizienten Nutzung. Während Dauerparker und Fremde Flächen blockieren, stehen Stellplätze außerhalb der Stoßzeiten leer. Wie lässt sich Parkraum so steuern, dass er die eigene Wertschöpfung unterstützt statt zu bremsen?

Führungscrew der Augustinum Gastronomie mit Geschäftsführer Christoph Specht (rechts), Augustinum
Branche und Trends

Erfolgreicher Einsatz gegen Lebensmittel-Abfälle

Die Augustinum Gastronomie hat ihr selbstgestecktes Ziel zur Reduzierung von Lebensmittel-Abfällen deutlich übertroffen. Statt der angestrebten 30 Prozent wurden bereits 36 Prozent erreicht – das entspricht einer jährlichen Einsparung von 228 Tonnen bundesweit. Das Unternehmen versorgt 23 Seniorenresidenzen sowie Schulen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Bis 2030 soll die Reduktion auf 50 Prozent gesteigert werden.

Weitere Artikel zum Thema

ACCONSIS
Die Kassennachschau kommt meist unangekündigt – und entscheidet sich selten an einem einzelnen Fehler, sondern an Mustern, Abläufen und Nachvollziehbarkeit. Gerade in der Gastronomie erleben wir immer wieder dieselben Schwachstellen: technisch oft korrekt, aber organisatorisch[...]
ACCONSIS
Gastronovi
Viele Gastronomen nutzen bereits digitale Kassensysteme, Reservierungstools oder Warenwirtschaftslösungen. Doch ein Großteil der integrierten Funktionen bleibt oft ungenutzt. Hochgerechnet auf ein Jahr kann sich das ungenutzte Potenzial auf über 70.000 Euro pro Betrieb belaufen. Christian[...]
Gastronovi
Günther Dillingen, Pexels
Keine Parkplätze, keine Gäste? In deutschen Städten verschärft sich die Stellplatzsituation – und wird für Gastronomen und Hoteliers zum handfesten Umsatzproblem. Doch das eigentliche Dilemma liegt nicht im Mangel, sondern in der ineffizienten Nutzung. Während[...]
Günther Dillingen, Pexels
Online Birds GmbH
Online Birds hat sein kostenfreies Analysetool Hotel Digital Score um den AI-Prompt-Score erweitert. Die neue Kennzahl zeigt datenbasiert, wie häufig ein Hotel in KI-generierten Antworten von Systemen wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity erscheint. Damit reagiert[...]
Online Birds GmbH
Silke Sieben
Wellnessangebote entscheiden heute über Hotelbuchungen – doch Gäste erwarten mehr als kurzfristige Entspannung. Wer langfristige Gesundheitsimpulse bietet, sichert sich Wettbewerbsvorteile in einem hart umkämpften Markt. Wie Hotels diese Chance nutzen und ihre Positionierung schärfen können.[...]
Silke Sieben
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.