Suche
Anzeige

Hospitality Shots: Comeback der Maske • Kein Lohn im Lockdown • Warmes Zimmer kostet extra

In unseren Hospitality Shots informieren wir kompakt ausgewählte Meldungen in der Branche: +++ Geplante Corona-Regeln ab Oktober: Comeback der Maske in Innenräumen +++ Neues Urteil: Kein Vergütungsanspruch im Lockdown +++ Azubis für die Gästekommunikation fit machen +++ Großhändler und Mehrweganbieter kooperieren +++ Hohe Kosten: so spart ein Hotel Energie ein +++ Eine vegane Weißwurst will die Wiesn erobern +++ Dorint Hotelgruppe übernimmt das Hilton Bonn

Keine Bildrechte?

Geplante Corona-Regeln ab Oktober: Comeback der Maske in Innenräumen

Noch haben sich Bund und Länder nicht auf die endgültigen Corona-Regelungen für die Zeit ab Oktober 2022 geeinigt. Klar ist aber wohl: die Maske „feiert“ in Innenräumen ihr Comeback. Gesundheitsminister Lauterbach wies darauf in zwei TV-Interviews hin. Demnach werde wohl das Tragen einer Maske im Restaurant grundsätzlich wieder Pflicht. Ausnahmen könnte etwa für frisch Geimpfte gelten. Die Kontrolle solle über die Corona-Warn-App erfolgen. Der Minister will dies aber nicht als Aufurf zum regelmäßigen Impfen verstanden wissen. > Interview tagesthemen, Interview heute-journal

Hohe Kosten: so spart ein Hotel Energie ein

Angesichts steigender Energiekosten und der wahrscheinlichen Gasknappheit im Winter bereiten Hotels und Restaurants Energiesparmaßnahmen vor.  Im Zentrum stehen Heizungen, Pools, Kühlungen und auch Preiserhöhungen sind eine Option. Ein Hotel im Harz plant, dass Gäste für ein warmes Zimmer mehr zahlen müssen. > zum Bericht auf rtl.de

Partner aus dem HORECA Scout

 

Kein Vergütungsanspruch im Lockdown: BAG bekräftigt Rechtsprechung zum fehlenden Betriebsrisiko

In einer neuen Entscheidung hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) nochmals bekräftigt, dass der Arbeitgeber bei einer behördlich verfügten Betriebsschließung im Rahmen allgemeiner Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung nicht das Risiko des Arbeitsausfalls und damit auch nicht das Vergütungsrisiko trägt.

Lesen Sie auch
Finanzen und ControllingBranche und TrendsGehalt, Benefits und Altersversorgung
Gastgewerbe als Lichtblick im Mittelstand: Umsätze legen um 7,1 Prozent zu

In der Entscheidung geht es um die Mitarbeiterin einer Wuppertaler Spielhalle, die durch den Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 per Allgemeinverfügung geschlossen wurde. Der Arbeitgeber konnte seine Mitarbeiter deshalb nicht beschäftigen und vereinbarte mit diesen Kurzarbeit. Die klagende Mitarbeiterin hatte allerdings ihr Arbeitsverhältnis selbst gekündigt und konnte deshalb kein Kurzarbeitergeld beziehen. Sie klagte daraufhin – letztlich erfolglos – Arbeitsvergütung für die Tage ein, an denen sie während des Lockdowns laut Dienstplan eingeteilt war. In einer ähnlich gelagerten Entscheidung im Oktober 2021 hatte das BAG bereits einmal eine Vergütungsklage eines Minijobbers abgelehnt. Mehrere Vorinstanzen hatten zuvor anders geurteilt.

Themen in diesem Artikel
AnalyseCoronaCorona-HilfenStudie

Das wesentliche Argument der höchsten deutschen Arbeitsrichter: Die Ursache der Betriebsschließung liegt bei einem Lockdown nicht in höherer Gewalt und auch nicht in einer eigenen (wirtschaftlich bedingten) Entscheidung des Arbeitgebers. Sondern die Arbeitsleistung wird deshalb unmöglich, weil aufgrund einer letztlich politischen Entscheidung die Schließung behördlich verfügt wird. Es realisiert sich also nicht das in einem bestimmten Betrieb angelegte Betriebsrisiko. Die bloße „Publikumsaffinität“ eines Betriebes führt nicht dazu, dass ihm dieses Risiko zugerechnet wird. Vielmehr geht es um allgemeine Risiken und übergreifende gesellschaftliche Ziele: Das Infektionsrisiko für die Allgemeinheit sollte eingedämmt und die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens aufrechterhalten werden. Das liegt nicht im Verantwortungsbereich des einzelnen Arbeitgebers. (Quelle: DEHOGA Bundesverband)

Kostenloses Online-Seminar: Azubis für die Gästekommunikation fit machen

Mit den Gästen auf den unterschiedlichsten Wegen kommunizieren können – das ist eine Eigenschaft, die für alle Gastgeber unerlässlich, aber nicht selten auch eine Herausforderung ist. Das gilt auch und gerade für die Nachwuchskräfte, für die dieses Feld noch Neuland ist – weshalb dieses Themenfeld im Rahmen guter Ausbildung nicht fehlen darf. Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Netzwerk 4.0 bietet Ausbilderinnen und Ausbildern des Gastgewerbes hierzu eine kostenfreie Weiterbildung unter dem Motto „Azubis für die Gäste-Kommunikation fit machen – von persönlich bis digital“ an. In insgesamt 5 Modulen geht es unter anderem darum, wie Sie Ihren Auszubildenden die Grundlagen der Kommunikation und Gesprächsführung vermitteln, wie Sie Ihre Auszubildenden im Umgang mit „schwierigen“ Gästen schulen und wie Sie Ihre Auszubildenden darin fit machen, digitale Tools entlang der Customer Journey anzuwenden. Das Einführungswebinar findet am 13. September statt. Es folgen 3 zeitlich flexibel einteilbare E-Learning Module, bevor am 20. bzw. 23. September das Digitalmodul wiederum als Webinar angeboten wird. > zur Anmeldung

Großhändler und Mehrweganbieter kooperieren

Ab 1. August gehen CHEFS CULINAR, der führende Zustellgroßhändler für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, und RECUP, der marktführende Mehrweganbieter für To-go-Getränke und Take-away-Food, gemeinsam den Mehrweg. Ab dem 1. Januar 2023 tritt für gastronomische Betriebe in ganz Deutschland die Mehrwegangebotspflicht in Kraft. Das bedeutet, dass unter anderem Cafés, Restaurants, Lieferdienste und Bäckereien verpflichtet sind, ihrer Kundschaft ein wiederverwendbares Mehrwegbehältnis als Alternative zur Einwegverpackung anzubieten. Auf der diesjährigen INTERNORGA, der internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Bäckereien und Konditoreien in Hamburg, einigten sich der Großhändler CHEFS CULINAR und das Mehrwegsystem RECUP auf eine Partnerschaft, um zusammen noch viele weitere Betriebe für den Mehrweg zu gewinnen.

Lesen Sie auch
DatenschutzRecht und ComplianceSoftware und Systeme
IT-Security to go: Wie KMU ihre IT-Sicherheit sofort verbessern können

Eine vegane Weißwurst will die Wiesn erobern

Auf dem Oktoberfest in diesem Jahr will eine vegane Weißwurst aus Erbsenproteinen die Gäste und Gastgeber überzeugen. Entwickelt wurde sie vom Start-up Greenforce. Die Süddeutsche Zeitung hat das Veggie-Produkt getestet. > zum Test

Dorint Hotelgruppe übernimmt das Hilton Bonn

Hilton gibt ihr Haus in Bonn an die Dorint Hotelgruppe ab. Ab 1. Januar 2023 wird Dorint das Hotel an der Bonner Kennedybrücke betreiben – und zwar erstmalig mit zwei Marken unter einem Dach: 171 Zimmer werden als Dorint Hotel Bonn geführt, die restlichen 81 Zimmer unter der jungen Marke „Essential by Dorint“ im mittleren Segment. Die Mitarbeiter sollen übernommen werden.

ACCONSIS
Finanzen und Controlling

Vom blinden Fleck zum Millionenschaden: Mitarbeiterbetrug in der Gastronomie

50 Mitarbeiter, jahrelang unbemerkt, ein sechsstelliger Schaden: Die Razzia in einem Restaurant in München hat eine unbequeme Frage zurück auf die Tagesordnung gebracht – wie gut kennen Gastronomen eigentlich die Abläufe in ihrem eigenen Haus? Steuerberater Christopher Arendt erklärt, wo die typischen Schwachstellen sitzen und warum wachsende Betriebe ihre Kontrollen jetzt mitwachsen lassen müssen.

Robert Bye, Unsplash
Außengastronomie

Terrassengebühren 2026: Wer zahlt wie viel fürs Draußensitzen?

Sommer, Sonne, Außengastronomie – und eine Rechnung, die je nach Standort um den Faktor 60 auseinandergehen kann. Pünktlich zum Start der Hauptsaison hat der Bund der Steuerzahler die Terrassengebühren für rund 200 deutsche Städte erhoben. Das Ergebnis macht deutlich, wie unterschiedlich Städte Außengastronomie bepreisen.

wattline GmbH
Allgemeine Haustechnik

Öffnungszeiten, Auslastung, Standort: Welche Faktoren den Energieverbrauch im Gastgewerbe bestimmen

Strom, Gas, Heizung – Energiekosten gehören zu den größten Ausgabenposten in Hotels und Restaurants. Doch die Höhe der Rechnung ist alles andere als Zufall: Öffnungszeiten, Gästeaufkommen und die Lage des Betriebs spielen eine ebenso große Rolle wie die technische Ausstattung. Wer weiß, an welchen Stellschrauben sich tatsächlich drehen lässt, kann Kosten senken – ohne dabei auf Qualität zu verzichten. Doch welche Faktoren wiegen am schwersten, und wo verbergen sich die größten Einsparpotenziale?

Canva
Digitalisierung

KI-Inhalte kennzeichnen: Was Gastronomen und Hoteliers ab August wissen müssen

Ein KI-generiertes Zimmerfoto auf der Buchungsseite, der Speisekarten-Text aus ChatGPT, das Instagram-Motiv per Knopfdruck: Ab dem 2. August sind solche Inhalte kennzeichnungspflichtig. Was der EU AI Act konkret fordert, wo die Grenze zur klassischen Bildbearbeitung liegt – und warum Betriebe, die das ignorieren, Abmahnungen und empfindliche Bußgelder riskieren.

Lightspeed, L Seden
Branche und Trends

„Green Gap“ – Lightspeed-Umfrage zeigt Nachhaltigkeits-Paradox in der Gastronomie

Eine aktuelle Verbraucherumfrage von Lightspeed bringt eine unbequeme Wahrheit ans Licht: Deutschlands Restaurantgäste fordern nachhaltige Konzepte – regional, saisonal, müllvermeidend. Doch sobald es ans Bezahlen geht, kippt die Begeisterung. Mehr als die Hälfte akzeptiert maximal fünf Prozent Aufschlag. Für Gastronomiebetriebe wird die grüne Transformation damit zur ökonomischen Gratwanderung.

Gastfreund GmbH
Branche und Trends

Warum Hotels 2026 ohne digitale Gästekommunikation Marktanteile verlieren

Zwei Drittel aller Gäste fordern heute aktiv digitale Kommunikationslösungen, doch viele Hotels hinken weit hinterher. Was einst als Innovation galt, ist längst zur Grunderwartung geworden und wer jetzt nicht handelt, verliert nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern schlicht den Anschluss. Ein aktueller Branchenreport der Gastfreund GmbH zeigt, wo der größte Hebel liegt – und warum die eigentliche Herausforderung nicht Technologie, sondern Integration ist.

Weitere Artikel zum Thema

Daniel, Unsplash
Das Gastgewerbe ist im April der stärkste Wachstumstreiber im deutschen Mittelstand. Der aktuelle DATEV Mittelstandsindex zeigt aber auch, warum die Zahlen mit Vorsicht zu interpretieren sind.[...]
Daniel, Unsplash
NOBIX Group GmbH
IT-Sicherheit spielt auch für kleine Unternehmen eine große Rolle: 80 Prozent aller gemeldeten Ransomware-Angriffe 2025 trafen KMU. Auch, weil sie oft eine leichte Beute sind. Wer rechtlich für sein Unternehmen verantwortlich ist, sollte daher handeln[...]
NOBIX Group GmbH
HLB Treumerkur
Wer Corona-Soforthilfen zurückzahlen musste, kann alte Steuerbescheide nicht einfach nachträglich korrigieren lassen. Der BFH stellt klar: Maßgeblich ist das Jahr des Zuflusses, die Rückzahlung wirkt steuerlich erst im Jahr des tatsächlichen Abflusses. Was das für[...]
HLB Treumerkur
designerpoint, Pexels
Der deutsche Hotelmarkt präsentiert sich 2025 in einer paradoxen Situation: Die Nachfrage nach Übernachtungen bleibt robust, die Auslastung steigt leicht an – dennoch sinkt der Umsatz pro verfügbarem Zimmer. Eine aktuelle Marktanalyse des Hotelimmobilienspezialisten Christie[...]
designerpoint, Pexels
Quang Nguyen Vinh, Pexels
Wo gibt es in Deutschland den besten Kaffee? Eine Analyse von 80 deutschen Städten zeigt überraschende Ergebnisse: Nicht nur Metropolen überzeugen durch ihre Kaffeekultur – auch kleinere Städte wie Offenbach oder Neuss mischen die Rankings[...]
Quang Nguyen Vinh, Pexels
Unser Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit regelmäßigen Informationen zum Thema Gastgewerbe. Ihre Einwilligung in den Empfang können Sie jederzeit widerrufen.