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Hospitality Shots: DEHOGA-Umfrage: Betriebe fürchten um Existenz • Diese Regeln ändern sich im Oktober

In unseren Hospitality Shots informieren wir kompakt ausgewählte Meldungen in der Branche: +++ Beleuchtungsverbot gilt doch nicht für Namenszüge während der Öffnungszeit +++ Mindestlohn, Minijobs, Steuern: Das ändert sich im Oktober +++ DEHOGA-Umfrage: Explodierende Kosten und sinkende Umsätze führen erneut zu Existenzängsten +++ Bestes Tagungshotel +++ Preis für nachhaltige Gastronomie +++
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Energieeinsparverordnung: Beleuchtungsverbot gilt nicht für Namenszüge von Betrieben während der Öffnungszeit

Das Bundeskabinett hat am 29.09.2022 Anpassungen der Energieeinsparverordnung beschlossen. Für das Gastgewerbe besonders relevant: Nach massiver Kritik u.a. vom DEHOGA wurde klargestellt, dass Namenszüge eines Betriebs während der Öffnungszeiten weiter beleuchtet werden dürfen – auch nach 22 Uhr. In der Ursprungsfassung hatte diese Ausnahmeregelung für die nächtliche Beleuchtung von Namensangaben, die während der Öffnungszeiten auf Gewerbe und Beruf am selben Ort hinweisen, noch gefehlt. Dies hatte der DEHOGA sehr deutlich kritisiert und eine Korrektur eingefordert.  > Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums zu den Anpassungen

Kurzübersicht: Das ändert sich im Oktober

Folgende neue Regelungen gelten ab 1. Oktober 2022, die es aus Sicht des Gastgewerbes besonders zu beachten gilt:

  • Mindestlohn bei 12 EUR: Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Oktober auf 12 EUR je Stunde von zuvor 10,45 EUR.
  • 520-EUR-Minijobs: Parallel zur Erhöhung des Mindestlohns wird die Entgeltgrenze für Minijobs angehoben, für die keine Steuern und Sozialabgaben fällig sind. Der monatliche Maximalbetrag liegt ab Oktober bei 520 Euro.
  • Termin der Grundsteuererklärung rückt näher: Noch bis zum 31. Oktober haben Immobilieneigentümer Zeit, ihre Grundsteuererklärung einzureichen. Wer dem nicht nachkommt, muss mit Erinnerungsschreiben des Finanzamtes oder Zwangsgeldern rechnen. Bundesfinanzminister Christian Lindner betonte allerdings zuletzt, dass er in einer Verlängerung der Abgabefrist weiterhin eine Option sieht. Die Frist beruhe nicht auf einer bundesgesetzlichen Regelung, sondern auf Festlegungen der Länder, betonte ein Sprecher des Finanzministeriums.
  • Mehrwertsteuer auf Gas gesenkt:  Um Gaskunden von den explodierenden Energiekosten zu entlasten, wurde die Mehrwertsteuer auf Erdgas zum 1. Oktober von 19 auf 7 Prozent abgesenkt. Diese Senkung soll bis März 2024 gelten. Die in diesem Kontext ursprünglich ebenfalls geplante Gasumlage wurde am 30. September rückwirkend zurückgenommen.
  • Heizung überprüfen: Gebäudeeigentümer mit Gasheizungen sind künftig zur Überprüfung ihrer Heizung verpflichtet, um Energie zu sparen. Die Regelung trat am 1. Oktober in Kraft und gilt für zwei Jahre.

Online-Voting beim METRO Preis für nachhaltige Gastronomie 2022 startet

Renthof Kassel, burghotel ahead mit dem Restaurant place to V und Wilhelms im Wälderhaus: Die drei finalen Betriebe für die Vergabe des METRO Preises für nachhaltige Gastronomie 2022 stehen fest! Jetzt kann die Öffentlichkeit über die METRO Website per Online-Voting für ihr Lieblingskonzept stimmen. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Preises werden auf einer Preisverleihung in Düsseldorf verkündet. Zusätzlich vergibt METRO dieses Jahr einen Sonderpreis für ein „Urbanes Gastro-Experiment“, der an das Lobe Lokal nach Berlin geht. Die Abstimmung erfolgt über die METRO Website: https://www.metro.de/nachhaltigkeit/nachhaltige-gastronomie

Amadeus360 kooperiert mit nachhaltigem Gastro-Konzept „Katzentempel“

Amadeus360, das Kassensystem mit Unternehmenssteuerung der Gastro-MIS GmbH, ist jetzt Partner des nachhaltigen Gastro-Konzeptes „Katzentempel“. Das junge, vegane Franchise-System mit Tierschutz-Ambition setzt in allen, aktuell sechs, Läden auf den Systemgastronomie-Experten. Mit der Kooperation wollen beide Partner verantwortungsvolle Gastronomie in Deutschland vorantreiben und zeigen, welchen wertvollen Beitrag Digitalisierung dazu leistet. > zur Meldung

Romantischer Winkel ist erneut „Bestes Tagungshotel“

Das renommierte Fünf-Sterne-Hotel Romantischer Winkel in Bad Sachsa im Harz ist nun bereits zum siebten Mal eines der 20 „Top-Tagungshotels“ in Deutschland und darf somit den Titel „Bestes Tagungshotel 2021/2022“ tragen. Ende September wurde der „Romantische Winkel“ im Hagener Arcadeon Hotel im Rahmen einer festlichen Galaveranstaltung gleich in zwei Kategorien, „Seminar“ und „Klausur“, mit den begehrten und weit über die Branche hinaus bekannten Preisen ausgezeichnet: Für das Thema Seminar wurde das Hotel mit Platz 16 geehrt, für die Kategorie Klausur gab es sogar Platz 10. Jedes Jahr werden in dem Buch „TOP 250 Die besten Tagungshotels in Deutschland“ sowie auf der Internetseite www.top250tagungshotels.de ausgewählte Hotels vorgestellt, die in ihren Häusern hochwertige Tagungsmöglichkeiten bieten. Alle Hotels wurden zuvor durch ein Team von Mitarbeitern aus der Redaktion in losen Abständen inspiziert.

Zertifizierte Nachhaltigkeit: NOVUM Hospitality schließt Rahmenvertrag mit GreenSign

Die Hamburger Hotelgruppe NOVUM Hospitality hat mit dem GreenSign Institut – dem führenden Nachhaltigkeits-Zertifizierer für die Hotellerie in Europa – einen Rahmenvertrag über die Zertifizierung aller ihrer aktiven und projektierten Hotels sowie des Headquarters geschlossen. Hotels bzw. Offices, die mit GreenSign zertifiziert sind, stehen für eine nachhaltige Hotelführung und erfüllen die wichtigsten Kriterien im Einklang mit ökologischem Anspruch, sozialem Engagement und wirtschaftlichem Erfolg. > zur Meldung

DEHOGA-Umfrage: Explodierende Kosten und sinkende Umsätze führen erneut zu Existenzängsten

Die Lage und Stimmung im Gastgewerbe haben sich im September dramatisch verschlechtert. Angesichts explodierender Kosten und sinkender Umsätze bangen 66,1 Prozent der Betriebe insbesondere aufgrund der hohen Energiepreise erneut um ihre Existenz. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) hervor. Im Vergleich zum August sind das fast 30 Prozent mehr Betriebe mit Existenzangst, vor einem Monat lag der Wert noch bei 37,7 Prozent. Fast jeder dritte Betrieb (29,6%) befürchtet, im Jahr 2022 in die Verlustzone zu geraten, für 2023 gibt das mehr als jeder zweite Betrieb (53,5%) an. > zur DEHOGA-Meldung

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