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WildLand – der Reiz des Unperfekten

Historische Fachwerkbauten treffen auf moderne Badkultur: Wie ein Biohotel in der Lüneburger Heide mit dem Konzept der „Juckeligkeit“ internationale Maßstäbe setzt – und warum japanische Sanitärtechnik dabei eine Schlüsselrolle spielt.

TOTOTOTO

Inmitten der südlichen Lüneburger Heide, flussnah an der Aller und im Kern eines Dorfes gelegen, eröffnet das WildLand einen besonderen Rückzugsort. Historische Fachwerkbauten, ergänzt durch moderne Wohneinheiten, bilden ein Gefüge, in dem Erholung und kreative Kontemplation auf stimmungsvolle Weise zueinanderfinden. Die hochentwickelten WASHLET und WC-Modelle des japanischen Sanitärexperten TOTO fügen sich unaufdringlich in die Atmosphäre ein und machen das Refugium für internationale Gäste besonders attraktiv.

Die alten Bauernhäuser wurden in den 1980er Jahren an ihrem ursprünglichen Standort abgetragen und im 10.000 Quadratmeter großen Naturgarten neu errichtet. Diese architektonische Translokation verleiht der Anlage eine authentische Patina und das Flair eines kleinen Freilichtmuseums. Zwei neu errichtete Bettenhäuser fügen sich mit ihrer bewusst reduzierten, ländlich-asketischen Anmutung behutsam in das historische Ensemble ein. Der Ort vermittelt das Gefühl, ganz allein in der Natur und „aus der Welt gerückt" zu sein, und bleibt doch subtil mit der dörflichen Nachbarschaft verbunden.

Materialien und Atmosphäre

Das traditionelle Materialspektrum – Fachwerk, Mauerwerk, Eichenholz, schwarzes Metall und Lehm – prägt sowohl die Architektur als auch den Innenraum. Es erzeugt eine ruhige, minimalistische Ästhetik, die gleichzeitig sinnlich und urwüchsig wirkt. Die daraus resultierende Stimmung fördert kreative und produktive Prozesse in den Seminarräumen und bietet zugleich eine atmosphärische Bühne für bestimmte Events, unter anderem Selfcare-Retreats.

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Design und Stimmung

Die Innenarchitektur folgt dem von der Inhaberin des Biohotels, Inga Cramer, selbst erfundenen Prinzip der „Juckeligkeit". Dieser Begriff steht für den sinnlichen Reiz des patinierten Alten und Unperfekten. „Sichtbare Fachwerkelemente, modellierende Ergänzungen und Holzablagen mit rohen Borkenkanten erzeugen eine raumprägende, authentische Stimmung", erklärt Cramer. Die Umsetzung war dabei besonders herausfordernd: „Hochwertige Oberflächen sollten zugleich das gewünschte Unperfekte vermitteln, ohne altbacken zu wirken."

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Internationale Gäste genießen „Juckeligkeit" und Hightech

Dieser Gestaltungswille setzt sich bis in die Bäder fort. In den Bestandsgebäuden befinden sich 18 Gästezimmer. Zwei Bäder wurden neu gebaut, die übrigen modernisiert – mit bewusst erhaltenen weißen Fliesen, ergänzt um Waschtische aus schwarzem Metall und Eichenholz. Sie wurden technisch aufgewertet und mit Dusch-WCs von TOTO ausgestattet: dem WASHLET RW in größeren Räumen und den WC-Modellen RP und GP in kleineren Räumen.

Themen in diesem Artikel
GästebadArchitekturBioGästebadHotelNachhaltigkeit

Die neu errichteten Bettenhäuser umfassen insgesamt 26 Zimmer, darunter zwei exklusive Obergeschoss-Zimmer: Mit Kamin, Sauna, Wanne, großzügiger Dusche und einer vollverglasten Giebelseite eröffnen sie einen Panoramablick in die Landschaft. „Diese Räume werden gerne von internationalen Gästen gebucht. Um deren hohen Komfortanspruch gerecht zu werden, haben wir hier bewusst das TOTO WASHLET RW installiert, denn Washlets sind in vielen Ländern längst Standard", so Cramer. „Viele andere Gäste erleben hier erstmals die Vorzüge eines WASHLET. Dazu gehören Hygiene- und Komfortfunktionen sowie eine angenehme Erfahrung, die perfekt zu modernen Healthness- und Selfnessprogrammen passt."

In den übrigen Zimmern kommt das besonders grazile WC GP zum Einsatz. Auch die Sanitärbereiche im Restaurant und in den Seminarhäusern erhielten im Zuge des Redesigns im Jahr 2020 neue WCs, hier fiel die Entscheidung auf das kompakte Modell RP. Allen TOTO-Installationen gemeinsam sind das randlose Design für bestmögliche Hygiene, die kraftvolle und nahezu lautlose Spülung Tornado Flush sowie die reinigungsfreundliche und schmutzresistente Keramikoberfläche Cefiontect. Gerade in stark frequentierten Bereichen wie der Gastronomie und bei Tagungen zahlen sich diese Qualitäten aus.

Ökologie als Entwurfsprinzip

Nachhaltigkeit prägt das WildLand bis ins Detail. Die aus Naturmaterialien nach alter Bautradition errichtete Anlage wird über eine Wärmepumpe mit 100 Prozent Ökostrom betrieben – genau wie die eigene Wäscherei, durch die zudem Transportwege und CO₂ eingespart werden. Die hochwertige Seersucker-Bettwäsche aus Baumwolle, Seide und Leinen muss nicht gemangelt werden und vermittelt zugleich ein sinnliches Hautgefühl.

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Diese Haltung überzeugt nicht nur die Gäste, sondern findet auch internationale Anerkennung: Im Juli 2024 zeichnete National Geographic das WildLand als eines der besten Naturhotels Deutschlands aus – für sein durchdachtes Nachhaltigkeitskonzept, die naturnahe Lage und die kompromisslose Bio-Qualität von Küche und Ausstattung.

Zwischen Patina und Technik

Das WildLand verbindet historische Authentizität mit modernen Ansprüchen. In der Stille der Heide entsteht ein Ort der Reflexion. Spuren des Unperfekten wurden bewusst inszeniert, während die hochwertige Sanitärtechnik von TOTO den Alltag komfortabel macht. „Das WildLand ist für uns ein Refugium, das zeigt, wie Architektur, Atmosphäre und Nachhaltigkeit harmonisch zusammenwirken können – als Kulisse für Rückzug, Begegnung und Inspiration", fasst Inga Cramer zusammen.

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