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INTERNORGA 2026: Aufbruchsstimmung trotz schwieriger Zeiten

  • Die INTERNORGA 2026 verzeichnete trotz branchenweiter Herausforderungen über 85.000 Besuchende und zeigte eine spürbare Aufbruchsstimmung – digitale Lösungen werden nicht mehr skeptisch betrachtet, sondern aktiv nachgefragt.
  • Neue Formate wie die umgestaltete Halle B5 mit Startup-, Robotics- und Trendbereich sowie die erstmals fünf Hallen umfassende Living & Dining-Sektion unterstreichen den Innovationswillen der Branche und erweitern das Messeangebot erheblich.
  • Betriebe sollten die positive Messeresonanz (92% Zufriedenheit, 94% Weiterempfehlung) als Signal verstehen: Investitionen in Digitalisierung, nachhaltige Konzepte und moderne Hospitality zahlen sich aus und werden vom Markt honoriert.

Miriam GrotheMiriam Grothe

Ab Tag 1 volle Kraft voraus

10 Uhr am Freitag morgen und die Schlangen am Eingang werden immer länger – die Branche wartet sehnsüchtig auf Einlass. In kürzester Zeit sind die Hallen gut gefüllt – selbst in den hinteren B Hallen herrscht gegen Mittag Hochbetrieb. Das Interesse der Besucher ist breit gefächert: Digitale Lösungen werden nicht mehr mit Skepsis betrachtet, sondern aktiv gesucht und mit Staunen im Live-Betrieb ausprobiert. Im Fokus: Entlastung der Mitarbeiter durch digitale Tools und individualisierte Workflows. Eines der Highlights hierbei sicherlich der neue Rotationsplan für Azubis von E2N, der so manchen Schweißausbruch bei der Dienstplanerstellung reduzieren dürfte. 

Die Neuheiten in den Food- und Getränkehallen beeindrucken nicht nur durch neue Geschmäcker, sondern auch durch spannende Darreichungsformen. Ob Pasta in frittierten Bällchen bei Alpenhain, pinkes Superfood in heißer Milch bei WMF oder Crazy Cheesecakes bei Erlenbacher – für kulinarische Highlights wurde gesorgt.

Partner aus dem HORECA Scout

Alles neu in Halle B5

Auffälligstes Zeichen des Aufbruchs war die neu strukturierte Halle B5, die erstmals seit sechs Jahren wieder Startups und Drinks-Ausstellende unter einem Dach vereinte – ergänzt durch die Newcomers Area, den Trendbereich Future Food, eine Robotics-Sektion und die Bühne „What the Food! – by foodlab". Von Samstag bis Montag konnten hier in der Deep Dive Area 60 spannende Kurzvorträge besucht werden – von Personalplanung mit e2n bis neuen Erkenntnissen des Branchenexperten Kemal Üres war für jeden etwas dabei. Abends lud die Afterwork Lounge OFF THE RECORD zum Netzwerken jenseits des Messetrubels ein.

Auch der Bereich Living & Dining wuchs: 2026 erstmals in fünf Hallen vertreten, gewann das Thema Einrichtung und zukunftsorientierte Hospitality-Konzepte spürbar an Gewicht. Neu dabei war die Green Hospitality Conference, die nachhaltige Ansätze für die Branche in den Fokus rückte.

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Themen in diesem Artikel
Branche und TrendsEvents und MessenDigitalisierungFachmesseInternorgaNachhaltigkeitTrends

Die ersten offiziellen Zahlen der Messe Hamburg fallen durchweg positiv aus: 92 Prozent der befragten Besuchenden zeigten sich mit dem Messeangebot sehr zufrieden, 94 Prozent würden die Fachmesse weiterempfehlen. Auch international legte die INTERNORGA zu: 25 Prozent der Ausstellenden kamen aus dem Ausland, vier Nationenpavillons unterstrichen den gewachsenen globalen Stellenwert der Messe.

Die nächste INTERNORGA findet vom 12. bis 16. März 2027 statt.

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