DSGVO

Für welche Unternehmen gelten die Datenschutzgesetze?

Nach der DSGVO und dem BDSG sind alle Unternehmen betroffen, die personenbezogene Daten verarbeiten.

DSGVO und BDSG betreffen alle Betriebe, die personenbezogene Daten verarbeiten.
DSGVO und BDSG betreffen alle Betriebe, die personenbezogene Daten verarbeiten. (© JanBaby, Pixabay.de)

Verarbeitung bedeutet jede Aktivität, die in Zusammenhang mit diesen personenbezogenen Daten ausgeführt wird. Hierbei ist unerheblich, ob diese automatisiert sind oder nicht.

Hierzu zählen unter anderem das

  • Sammeln
  • Aufzeichnen
  • Sichten
  • Ordnen
  • Speichern
  • Verändern
  • Nutzen
  • Veröffentlichen
  • Übermitteln
  • Löschen

dieser Daten.

Zu den personenbezogenen Daten zählen zum Beispiel:

  • Name und Anschrift
  • persönliche Identifikationsnummer
  • E-Mail-Account
  • Rufnummern
  • Bilder/Fotos einer Person
  • Bilder von mehreren Personen, mit individuellen Identifizierungsmerkmalen
  • Positionsdaten, z.B. GPS-Kontrolle bei Mietwagen, Car-Sharing, etc.
  • sonstige Bewegungsprofile durch Schlüsselkarten
  • E-Mail-Adressen
  • Zahlungsbelege
  • Videoüberwachung

Wenden Sie sich jetzt mit Ihren Fragen rund um DS-GVO und BDSG (neu) direkt an unsere Experten.

Anfrage stellen
Image (Foto: Petra Fiedler)

Bisher keine Kommentare zu “Für welche Unternehmen gelten die Datenschutzgesetze?”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Weitere Artikel zum Thema

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Datenschutz im Marketing

© mohamed_hassan | Pixabay

Die Uhr tickt: Ab dem 25. Mai 2018 sehen sich sämtliche Unternehmen, die mit personenbezogenen Daten von EU-Bürgern arbeiten, zur Anwendung der Vorschriften der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gezwungen. Während viele Betriebe aufgrund der strengen Vorschriften und der ablaufenden Schonfrist ins Schwitzen geraten, bringt die DSGVO jedoch auch Erleichterungen mit sich: Und zwar im Bereich des Marketings.

Namen bei Reservierungen

DSGVO: So sind Tischreservierungen datenschutzkonform

Rund eineinhalb Jahre nach Einführung der DSGVO sorgt diese nun auch bei Tischreservierungen für Wirbel im bisherigen Prozedere. Denn sie fallen ab sofort – zumindest bei natürlichen Personen – unter das Stichwort „Datenverarbeitung” und müssen im Vorfeld per E-Mail mit einer Einwilligungserklärung des Gastes autorisiert werden. Wie kann der Gastronom Tischreservierungen zukünftig umsetzen und sowohl dem Gast als auch dem Datenschutz gerecht werden?