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Fachkräftemangel in der Gastronomie: 3 effiziente Wege zur Personal-Hochsaison

Mit der aktuellen Problematik des Personalmangels ist der Schweizer Gastro-Experte Thomas Holenstein bestens vertraut. Deshalb hat er es sich zum Ziel gemacht, den Gastronomen in dieser schwierigen Zeit mit seiner Kampagne #sichergeniessen zu helfen. Außerdem möchte er die Digitalisierung in der Gastronomie aktiv vorantreiben, da viele Betriebe die aktuellen Entwicklungen schlichtweg verschlafen haben und noch mit veralteten Methoden arbeiten. Heute zeigt Ihnen der Experte Thomas Holenstein 3 effiziente Wege auf, um in Ihrem Betrieb für Personal-Hochsaison zu sorgen – egal ob es sich dabei um ein Restaurant, ein Hotel oder eine Catering-Firma handelt.

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Auf Online-Kanäle & attraktive Stellenausschreibungen setzen

Klar, den ein oder anderen Kandidaten können Sie nach wie vor via Jobanzeigen in Tageszeitungen rekrutieren und selbstverständlich sollten Sie diese Möglichkeit weiterhin nutzen. Allerdings fokussieren sich gerade jüngere Bewerber hauptsächlich auf Online-Kanäle wie Facebook, LinkedIn, Xing, Indeed oder Stepstone. Profile bei Xing und LinkedIn anzulegen und Jobanzeigen auf den beliebten Jobplattformen wie Indeed und Stepstone zu schalten ist ein äußerst kostengünstiges und effizientes Mittel, um neue und qualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren.

Damit ist es allerdings noch nicht getan, denn selbstverständlich sollte die Stellenausschreibung aussagekräftig sein und potenzielle Mitarbeiter zur Bewerbung motivieren. Das fängt bereits beim Jobtitel an: Verzichten Sie auf Titel wie „Küchenzauberer“ oder „Tellerakrobat“ – sie klingen zwar kreativ, allerdings können Sie auch Verwirrung beim Bewerber stiften und im schlimmsten Fall sogar unseriös wirken. Außerdem wird kaum ein Internet-User „Tellerakrobat“ als Suchbegriff eingeben, wenn er sich auf die Suche nach einem Job macht. Verwenden Sie also unbedingt die korrekte Job-Bezeichnung.

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Stellen Sie anschließend Ihr Hotel bzw. Ihr Restaurant in ein paar Worten vor, damit sich potenzielle Bewerber einen ersten Eindruck verschaffen können. Im Anforderungsprofil beschreiben Sie anschließend genau, was auf den Bewerber im Job zukommt. Vergessen Sie auch nicht die Benefits zu erwähnen und eine Gehaltsangabe zu machen.

Laut Umfragen wünschen sich 60 % der Jobsuchenden konkrete Angaben zum Gehalt im Stelleninserat. Während der Corona-Pandemie hat sich der Fokus auf das Gehalt noch einmal weiter verstärkt. Das Leben in Deutschland, der Schweiz und Österreich wird immer teurer und Mitarbeiter wollen natürlich wissen, ob Sie mit dem gebotenen Lohn auch ihre Lebenshaltungskosten decken können und was am Ende des Monats noch übrig bleibt. Eine Gehaltsangabe erhöht Ihre Arbeitgeberattraktivität ungemein – auf diese werden wir allerdings später im Artikel noch einmal näher eingehen. Wichtige Details im Stelleninserat sind außerdem das Eintrittsdatum, die Art der Beschäftigung (Vollzeit, Teilzeit, Aushilfe) und der Standort.

Stellen online und offline breit streuen

Jobbeschreibungen an der Eingangstür aufzuhängen reicht längst nicht mehr aus. Um geeignete Mitarbeiter zu finden, müssen Sie Ihre Stelleninserate sowohl online als auch offline breit streuen. Wie eben schon besprochen, sollten Sie Jobbörsen wie Indeed, Stepstone oder gastrojobs.de nutzen. Eine eigene Unternehmensseite auf Facebook ist ebenfalls wichtig – dort verschaffen sich viele Bewerber häufig einen ersten Überblick über Ihren Betrieb. Nutzen Sie Facebook-Gruppen und Facebook Jobs für Ihre Jobanzeigen. Wenn Sie Quereinsteiger erreichen wollen, eignen sich Xing und LinkedIn sehr gut. Teilen Sie Ihre Stellenanzeigen außerdem über Google for Jobs. Eine Karriereunterseite auf Ihrer eigenen Website macht sich ebenfalls bezahlt. Offline können Sie Ihre Anzeigen in regionalen Zeitungen inserieren, Flyer auslegen, Aufsteller am Tisch platzieren oder auch das klassische schwarze Brett an Universitäten nutzen. Machen Sie sich diese vielfältigen Möglichkeiten zunutze. Wer möglichst viel Reichweite über möglichst viele Webseiten generieren möchte, kann auch kostenpflichtige Multi-Channel-Postings (z. B. compana) nutzen. Zwar genießen Personalberater und Zeitarbeitsfirmen nicht unbedingt den besten Ruf und sie verlangen auch eine Provision, doch kann es für Gastronomen durchaus sinnvoll sein, über diesen Weg nach geeigneten Fachkräften zu suchen.

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Starkes Employer Branding aufbauen

Employer – was? Zugegeben in der Gastronomie ist dieser Begriff noch nicht allzu geläufig. Wird ein starkes Employer Branding aufgebaut, kann das in Zukunft allerdings den wesentlichen Unterschied ausmachen. Employer Branding ist die Außendarstellung eines Unternehmens. Betriebe mit einer starken und attraktiven Arbeitgebermarke überzeugen häufig bereits durch ihren Namen. Diese Unternehmen haben sich über die Jahre einen so guten Ruf erarbeitet, dass sich potenzielle Mitarbeiter ganz von alleine bewerben. Doch wie baut man eigentlich eine starke Arbeitgebermarke auf? Zunächst sollten Sie auf eine gelungene Webpräsenz achten. Ist diese veraltet, sollten sie diese unbedingt aktualisieren und überarbeiten. Wer sich schwer mit dieser Entwicklung tut, kann auch Social Media Manager oder Marketing-Agenturen beauftragen. Eine schöne, benutzerfreundliche Unternehmenswebsite und gelungene Auftritte auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Xing und Co. sind für eine positiv besetzte Wahrnehmung von außen extrem wichtig. Durchforsten Sie außerdem Bewertungen auf Google, Kununu und Co., um zu überprüfen, wie Ihr Unternehmen derzeit von außen wahrgenommen wird. Befragen Sie auch ehemalige Mitarbeiter zu Ihrer Meinung. Ein weiterer wesentlicher Punkt beim Aufbau von Employer Branding ist die Mitarbeiterzufriedenheit. Schaffen Sie Anreize für Ihre derzeitigen und zukünftigen Mitarbeiter. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre, ein gewisses Maß an Planbarkeit und Flexibilität, ein angemessenes Gehalt, Weiterbildungsmöglichkeiten, Boni und vergünstigtes oder kostenloses Essen bewirken viel.

Themen in diesem Artikel
PersonalentwicklungCoronaFachkräftemangelPersonalmangel

Fazit vom Schweizer Gastro-Experten Thomas Holenstein

Mit seinen beiden Plattformen pogastro.com (Marketingautomatisierung) und sichergeniessen.com (Image-Offensive / Kundenansprache) schafft Thomas Holenstein digitale Lösungen für die Gastronomie und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Branche in den aktuell schwierigen Zeiten. In diesem Beitrag hat Herr Holenstein 3 effiziente Wege aufgezeigt, die weg vom Personalmangel zur Personal-Hochsaison führen. Die Zauberworte heißen: hohe Reichweite, konkrete Stellenausschreibungen, Mitarbeiterzufriedenheit und Employer Branding. Wir sind vollends im digitalen Zeitalter angekommen und auch in der Gastronomie wird es Zeit, die effektiven digitalen Tools zu nutzen.

 

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