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Trendthema Frühstück

Für die einen ist es die schnelle Tasse Kaffee am Morgen, für die anderen die wichtigste Mahlzeit des Tages. Für alle Zielgruppen ist aber klar: Das Frühstück außer Haus einzunehmen wird immer mehr Trend. Von 2016 auf 2017 wuchs der Umsatz in den Morgenstunden um 5,5 Prozent, wie Trendforscherin Karin Tischer, Geschäftsführerin des Forschungs- und Entwicklungsinstitutes food & more in Kaarst, berichtet.

Für alle Zielgruppen ist klar: Das Frühstück außer Haus einzunehmen wird immer mehr Trend.natashamam, iStockphoto.comnatashamam, iStockphoto.com

Alle Inhalte zu Frühstück & Brunch im Überblick

Frühstück für die Gäste – ein Thema, an dem man nicht mehr vorbeikommt, das aber auch einigen Trends und Innovationen unterworfen ist. Denn: Beim Frühstück in der Gastronomie erwarten die Gäste ein bisschen mehr als nur ein trockenes Brötchen mit Marmelade. Hier einige Trends, die Karin Tischer weltweit entdeckt und eingesammelt hat:

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Neue Toast-Kreationen

Toasts in allen Variationen als zubereitetes Frühstücksessen sind hip. Dabei geht es zunehmend um gesunde Versionen, beispielsweise Toastbrot mit Chiasamen oder Süßkartoffelscheiben statt Toastbrot, aber auch ausgefallene Ideen wie Toast-Snacks gefüllt mit flüssigem Ei.

Bowls: Neue Inhalte für die Schüsseln

Essen aus Schüsseln – so die eigentliche Idee – hat längst Einzug beim Frühstück gehalten. Doch das Angebot geht weit über Müsli und Cornflakes hinaus. Der Vielfalt und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, ob mit Früchten oder Gemüse, mit Körnern oder Superfood. Der große Vorteil: Gäste können sich ihre Wunsch-Bowl aus einzelnen Komponenten individuell zusammenstellen. Wer die richtigen Zutaten anbietet, trägt außerdem dem Gesundheitsbewusstsein der Gäste Rechnung.

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Neue Smoothie-Farben

Frisch gepresste Säfte aus verschiedenen Früchten und Gemüse sind heute schon Standard. Neu sind Superfood als Zutaten, wie Acai oder Granatapfel. Und: nach gelb, rot, grün und schwarz (mit Aktivkohle gefärbt), sind die neusten Smoothie-Kreationen weiß (mit Kokosmilch und weißem Pfirsich)

Themen in diesem Artikel
FoodFrühstückSmoothieTeeTrends

Overnight Oats

Die neue Generation des „besseren“ Müslis heißt Overnight Oats (über Nacht eingeweichte Haferflocken) und warmes Porridge in variantenreichen Kombinationen. Aber zum Frühstück darf es auch mal ein Chia-Pudding sein.

Neue Kombinationen süß und pikant

Das Frühstück wird zum Experimentierfeld für neue Geschmackskompositionen. Als Impuls aus USA dürfen auch mal Waffeln mit Chili-Bacon oder knusprigem Chicken kombiniert werden.

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Tee – nicht nur im Beutel

Nicht nur zum Trinken ist Tee – neben Kaffee – das wichtigste Frühstücksgetränk. Tee darf aber auch als Geschmackskomponente für Gerichte eingesetzt werden, beispielsweise in Butter, Brotaufstrichen oder als Geschmacksgeber für Gemüse.

Abgefahrene Kaffee-Kreationen

Und natürlich der Kaffee. Zum einen ist traditioneller Filterkaffee wieder ein Thema, gerne auch zelebriert mit Spiralwand-Filtern. Zum anderen kommen ganz abgefahrene Kaffee-Kompositionen: Eigelb als Milchschaum oder ein Latte mit Popcorn-Topping. Die Schaumkrone wird auch immer mehr zum Schauplatz richtiger Kunst, wie das Selfie aus Kakaopulver auf den Milchschaum gedruckt.

Der Vielfalt sind beim Frühstück fast keine Grenzen gesetzt. Wer es richtig machen will, muss aber mit der Zeit gehen und kann dann die Gäste mit neuen Ideen begeistern.

Inhaltsverzeichnis

ACCONSIS
Finanzen und Controlling

Warum Stornos bei der Kassennachschau zum Prüfungsrisiko werden

Die Kassennachschau kommt meist unangekündigt – und entscheidet sich selten an einem einzelnen Fehler, sondern an Mustern, Abläufen und Nachvollziehbarkeit. Gerade in der Gastronomie erleben wir immer wieder dieselben Schwachstellen: technisch oft korrekt, aber organisatorisch angreifbar. In unserer 10-teiligen Beitragsserie zeigen wir die 10 größten Fehler bei der Kassennachschau.

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Neue BGN-Themenseite „Küchenbetriebe“: Alles Wichtige zum Arbeitsschutz auf einen Blick

Die Küche zählt zu den gefährlichsten Arbeitsplätzen im Gastgewerbe – doch die Anforderungen an Arbeitsschutz und Unfallprävention waren bislang über zahlreiche Dokumente verstreut. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe ändert das jetzt mit einer zentralen Anlaufstelle. Was Betriebe dort finden – und warum sich ein Lesezeichen lohnt.

Gastronovi
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Gastronomen verschenken bis zu 70.000 Euro jährlich

Viele Gastronomen nutzen bereits digitale Kassensysteme, Reservierungstools oder Warenwirtschaftslösungen. Doch ein Großteil der integrierten Funktionen bleibt oft ungenutzt. Hochgerechnet auf ein Jahr kann sich das ungenutzte Potenzial auf über 70.000 Euro pro Betrieb belaufen. Christian Jaentsch von Gastronovi hat die am häufigsten übersehenen Funktionen analysiert und gibt praxisnahe Tipps, wie Gastronomen ihre bestehende Infrastruktur besser ausschöpfen können.

Günther Dillingen, Pexels
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Parkraum als Umsatzbremse: Warum ungenutzte Stellplätze Betriebe direkt Geld kosten

Keine Parkplätze, keine Gäste? In deutschen Städten verschärft sich die Stellplatzsituation – und wird für Gastronomen und Hoteliers zum handfesten Umsatzproblem. Doch das eigentliche Dilemma liegt nicht im Mangel, sondern in der ineffizienten Nutzung. Während Dauerparker und Fremde Flächen blockieren, stehen Stellplätze außerhalb der Stoßzeiten leer. Wie lässt sich Parkraum so steuern, dass er die eigene Wertschöpfung unterstützt statt zu bremsen?

Führungscrew der Augustinum Gastronomie mit Geschäftsführer Christoph Specht (rechts), Augustinum
Branche und Trends

Erfolgreicher Einsatz gegen Lebensmittel-Abfälle

Die Augustinum Gastronomie hat ihr selbstgestecktes Ziel zur Reduzierung von Lebensmittel-Abfällen deutlich übertroffen. Statt der angestrebten 30 Prozent wurden bereits 36 Prozent erreicht – das entspricht einer jährlichen Einsparung von 228 Tonnen bundesweit. Das Unternehmen versorgt 23 Seniorenresidenzen sowie Schulen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Bis 2030 soll die Reduktion auf 50 Prozent gesteigert werden.

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