Frühstück

Eine Frühstückswelt – vielfältige Möglichkeiten

Frühstück und Brunch bringen Abwechslung und sind das kleine Stück Urlaub, mit dem der Gast entspannt in den Tag starten kann. Eine echte Chance für aufgeweckte Gastgeber – mit dem passenden Konzept!

Neue Kreationen und gesunde Alternativen werden beim Frühstück zu echten Genuss-Trends.
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Kein Zweifel: Hierzulande ist das Frühstück keine Nebensache. Man nimmt sich gern Zeit für die frühe Auszeit. Süß und herzhaft darf es sein, neue Kreationen und gesunde Alternativen werden zu echten Genuss-Trends, die sich der neugierige Gast gerne etwas kosten lässt.

Potenzial, das sich Gastgeber nicht entgehen lassen sollten. Warum nicht die Öffnungszeiten ausweiten, wenn die Neugier auf kulinarische Entdeckungen und die Affinität der Gäste zum Frühstück und Brunch da ist, noch dazu die Räumlichkeiten gegeben sind?

Dabei gilt zu definieren, welche Ansprüche die Gäste an das Angebot stellen. Was lassen die eigenen Kapazitäten zu? Was zeichnet meinen Standort aus und wie grenze ich mich erfolgreich von der direkten Konkurrenz ab? Denn Konzepte gibt es viele und es bleibt zu entscheiden, auf welche Weise der Gastgeber seine Gäste zu einer Kostprobe in die Welt des Frühstücks einlädt. Eine kleine Übersicht:

  • Das Frühstück – Ganz klassisch und nur am Morgen bis zu einer bestimmten Zeit, wenn zum Mittagsangebot gewechselt wird. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: das Buffet, bei dem sich der Gast selbst bedienen kann, sowie das Frühstück a la Carte.
  • Brunch – Gebruncht wird in den Mittag hinein. Die Brunchkarte erlaubt dabei vielfältige Kreationen, die sowohl das klassische Sortiment des Morgens, als auch deftige Speisen beinhaltet, die auch am Abend noch angeboten werden können.
  • Brinner – Eine Wortneuschöpfung aus Breakfast und Dinner. Bei diesem Food-Trend aus den USA wird am Abend serviert, was normalerweise morgens auf den Gästetisch kommt, vom Croissant über das Rührei bis hin zum Pfannkuchen.
  • Breakfast all day – Frühstücksangebot nur am Morgen? Nicht mit diesem Konzept. Hier ist das Frühstück fester Bestandteil der normalen Speisekarte, gefrühstückt werden darf hier den ganzen Tag lang.

Welches Konzept das passende für den eigenen Betrieb das richtige ist – die Auswahl muss immer stimmen! Die Bedeutung des Angebotes unterstreicht auch Andreas Schaer von Aryzta Food Solutions, einem Spezialisten für Convenience-Backwaren: „Der Gast möchte neben Bekanntem Neues entdecken – auch beim Frühstück.“ Sein Rat: Backwaren im Mini-Format mit geringer Grammatur, dafür aber in einer größeren Auswahl. Das schafft ohne großen Mehraufwand Abwechslung im Angebot. Convenience-Lösungen sind aus seiner Sicht die optimale Basis, um eine sichere Kalkulationsgrundlage zu haben und schnell auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können. Wer frisch aufbackt, hat zudem den entsprechenden Duft im Betrieb und liefert dem Gast damit einen erlebbaren Beweis für Frische. Das ist vor allem dann wichtig, wenn das Frühstücksangebot den ganzen Tag besteht. „Das Konzept wird allerdings nur dann Akzeptanz beim Gast finden, wenn er um 16 Uhr genauso frische Brötchen serviert bekommt wie um 8 Uhr morgens.“ Gut gemacht in punkto Angebot und Qualität, dabei perfekt auf die eigene Zielgruppe abgestimmt, können sich mit dem individuellen Frühstückskonzept ertragreiche Erfolge feiern lassen.

Tipp: Umsatzchancen für Hotels

  • Walk-in: Warum nicht auch die Gäste anlocken, die gar nicht übernachtet haben? So lassen sich neue Zielgruppen erschließen und die Räumlichkeiten werden besser ausgelastet. Das schafft zusätzliche Umsätze ohne hohen Mehraufwand. Mit einem ansprechenden Angebot wird das Hotel zur beliebten Anlaufstelle für genusshungrige Frühstücksgäste.
  • Kleine Frühstücksstation: Das Frühstücksangebot ist reichhaltig und vielfältig. Doch nicht jeder Hotelgast wird es nutzen, weil es sich für ihn nicht lohnt. Hier ist eine zusätzliche Station im Kleinformat – zum Beispiel ein Kaffee und ein süßes Teilchen auf die Schnelle- ein guter Service, der auch eilige Frühstücksmuffel überzeugen kann.

Frühstückstypen

  • Das Sweetheart: 30 Prozent der Deutschen frühstücken am liebsten süß und sind damit echte Sweethearts. Croissant mit Nutella oder Marmelade, Brötchen mit Honig, Schoko-Frühstücksflocken, dazu Kakao.
  • Der Sonnenschein: 27 Prozent der Deutschen frühstücken am liebsten deftig und pikant, aus einer bunten Kollektion aus Brötchen, Wurst und Käse gedeckt.
  • Der Frühaufsteher: Vollkornbrot mit körnigem Frischkäse und Gurke, oder vielleicht doch das selbst gemixte Müsli mit frischen Früchten? Bei 18 Prozent der Deutschen kommt morgens Gesundes und Kalorienarmes auf den Teller.
  • Die Schlafmütze: Wer zu den 14 Prozent zählt, die zum Frühstück morgens nur Kaffee trinken, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Typ Schlafmütze zuzuordnen: Ist die erste Tasse erst mal geleert, fährt der Kreislauf langsam hoch.
  • Der Senkrechtstarter: Frühstück? Nicht notwendig. Auf nüchternen Magen lässt es sich am besten denken. Nur sechs Prozent der Befragten gaben an, am liebsten gar nicht zu frühstücken.

(Zusammengestellt nach den Ergebnissen der Forsa-Umfrage im Auftrag von Holiday Inn Express)

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