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Berufsbekleidung als Marketingstrategie

Die Corporate Identity ist ein wichtiger Managementaspekt, der das Teamgefühl mitbestimmt und die Werte des Betriebs nach außen widerspiegelt.
Wer das Corporate Design auch im Rahmen der Berufsbekleidung einfließen lässt, kann mit einem positiven Gesamteindruck punkten.Petr Sevcovic | Unsplash
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Alle Inhalte zu Berufsbekleidung im Überblick

Das Auge isst bekanntermaßen mit. Das gilt nicht nur für den ansprechend angerichteten Speiseteller oder die Einrichtung im Gastraum. Auch das Servicepersonal wird begutachtet und kann mit seinem Auftreten für die Gesamtbewertung durch den Gast entscheidend sein. Wichtige Pluspunkte wird es nur für ein ordentliches und gepflegtes Erscheinungsbild geben. Dabei sollte das Personal – besonders im Servicebereich – nicht nur gepflegt auftreten, sondern auch einheitlich gekleidet sein. Dies stärkt den Wiedererkennungswert für den Gast und außerdem auch das Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter im Team.

Ob die Wahl auf ein klassisches Outfit im stilvollen Schwarz-Weiß-Look fällt, oder doch eher peppig und modern sein kann, hängt von dem Stil des Betriebs ab. Die Kleidung sollte dem allgemeinen Erscheinungsbild entsprechen. Optische Akzente lassen sich mit Accessoires wie Halstüchern, Krawatten oder Fliegen setzen.

Die Vorteile des Corporate Designs:

  • Für die Gäste sind die Mitarbeiter, die zugleich Ansprechpartner in allen Belangen sind, leicht zu erkennen.
  • Markante Farben und Schnitte werden vom Gast schnell verinnerlicht. Er kann diese dann mit dem Betrieb assoziieren und mit einem positiven Gefühl in Verbindung bringen.
  • Durch eine einheitliche, professionelle und aufmerksamstarke Ausstattung lassen sich die Werte des Betriebs widerspiegeln.
  • Einheitliche Kleidung lässt sich zusätzlich mit dem eigenen Branding versehen. Die Mitarbeiter fungieren zugleich als Markenbotschafter, die das Logo ihres Betriebs offensiv an der Kleidung präsentieren.
  • Die Verbundenheit im Team wird durch einen einheitlichen Auftritt gestärkt. Das Corporate Design dient also nicht nur der Werbung nach außen, sondern fördert zugleich auch den Teamgeist der Mitarbeiter.

Tipp: Stärken Sie die Corporate Identity Ihres Unternehmens, indem Sie die  einheitliche Berufsbekleidung mit dem eigenen Logo versehen lassen. Viele professionelle Hersteller bieten Bestickungen schon ab kleinen Stückzahlen an.

Individualisierung durch Namen:

Neben dem Logo des Betriebs kann die Berufsbekleidung auch mit den Namen der Mitarbeiter versehen werden. Dies schafft Vertrauen beim Gast, da Transparenz und Gastfreundschaft vermittelt werden. Allerdings sollte hier abgewogen werden. Denn ist die Bluse durch eine Stickerei individualisiert und der jeweilige Mitarbeiter dann nicht mehr im Betrieb beschäftigt, ist das Kleidungsstück schnell unbrauchbar. Mehr Flexibilität bleibt, wenn statt Stickereien oder Aufdrucken personalisierte Namensschilder angefertigt werden. Diese können nach Belieben getauscht und an verschiedenen Kleidungsstücken angebracht werden.

Außerdem ist die Datenschutzgrundverordnung zu beachten: Durch die Angabe von Vor- und Nachnamen ist es möglich, dass Mitarbeiter in Telefonbüchern, sozialen Netzwerken oder ähnlichem gefunden werden. Daher sollte im Sinne der DSGVO ausschließlich der Nachname für ein Namensschild genutzt werden. Hier sollte offen mit den Mitarbeitern gesprochen werden. Um im Zweifel nicht auf die Namensschilder verzichten zu müssen und zugleich die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter zu schützen, kann es sich gegebenenfalls auch anbieten, erfundene Namen zu benutzen. Trägt Frau Lisa Meier ein Schild mit dem Namen Frau Müller, so sind Nachteile weder für den Gast noch für die Mitarbeiter zu befürchten.

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