Berufsbekleidung

Berufsbekleidung: Must have Kochmütze

Pflicht und Kür zugleich. Des kulinarischen Profis Kopfbedeckung zeichnet seinen Berufsstand aus wie kaum eine andere Berufsbekleidung. Ein Merkmal von Professionalität und Tradition.

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Der Koch in der professionellen Küche, er ist kaum ohne den voluminösen, weißen Kochhut vorstellbar. Ganz so plakativ muss es heute nicht mehr sein, auch die Kopfbedeckung bekommt immer öfter einen minimalistischen, urbanen Stil, der sich dem modischen und funktionalen Koch-Outfit anpasst. Doch ihre Daseinsberechtigung hat die Kochmütze, das typische und zugleich zweckmäßige Accessoire in der Profi-Küche, allemal.

Die Statements der Kochmütze

Die typische Kopfbedeckung des Profi-Kochs ist nicht weniger als sein bekanntestes Markenzeichen. Sie ist das krönende Highlight unter der Ausrüstung und steht für die ausgezeichneten Kompetenzen und Qualitäten des Berufsstands, der für besondere Gaumenfreuden sorgt. Nicht umsonst werden bei der Auszeichnung durch den Restaurantführer Gault-Millau symbolstarke Kochmützen an edle Restaurants vergeben.

Doch die Kochmütze ziert den Kopf des Profis nicht nur zur Wiedererkennung. Die vordergründige Funktion der Kochmütze beruht auf ihren hygienischen Aspekten, die in der professionellen Küche selbstverständlich zum Standard gehören. Sie sorgt dafür, dass das Haar in der Suppe lediglich ein Sprichwort bleibt. Zudem saugt der Stoff an Kopf und Stirn entstehenden Schweiß auf. Ein kühler Kopf für den Koch und kein Haar in der Suppe für den zufriedenen Gast. Das Statement ist eindeutig: Ausgezeichnete Kochkunst mit höchsten Hygieneansprüchen.

Kopfbedeckung mit langer Tradition

Dass sich die Kochmütze zum weltbekannten Markenzeichen für den professionellen Koch etabliert hat, hängt sicherlich mit ihrer langen Geschichte zusammen, die mit verschiedenen schmunzelhaften Anekdoten, wie einer Kopflaus in der königlichen Suppe von Georg II, gespickt ist. Die typische hohe Kochmütze geht zurück auf den Franzosen Marie-Antoine Carême, der als Küchenchef für den Wiener Kongress kochte. Er gab seiner einfachen Kopfbedeckung Form, indem er sie mit einem Papierring auspolsterte. So entstand ein steifer, zylinderförmiger Kochhut, der für Aufsehen sorgte. Damals unterstrich die hoch in die Luft ragende Kopfbedeckung die Stellung als Chef de Cuisine.

Neue Varianten der Kochmütze

Den hoch aufgestellten, weißen Kochhut findet man heute immer seltener in den Profi-Küchen. Denn viel mehr als um die Zurschaustellung der eigenen Stellung geht es heute um Funktionalität und Bequemlichkeit. Diverse Varianten, darunter auch Einmalmodelle, aus verschiedenen Stoffarten und Papier stehen zur Auswahl.  So können Chefkoch und Küchenpersonal heute nach individuellen Vorlieben zwischen Kochmützen, Netzhauben, Caps oder auch tuchartigen Bandanas wählen. Und auch farblich wird es modisch: mittlerweile gibt es neben dem typischen weiß eine große Farbauswahl, die von schlichtem schwarz bis zu kräftigen Tönen und bunten Mustern reicht. So lässt sich die Kopfbedeckung mit dem restlichen Outfit abstimmen. Wichtigstes Kriterium: der Träger sollte sich wohlfühlen und danach entscheiden, mit welcher Variante er am besten zurecht kommt. Denn eine Kochmütze, die im hektischen Arbeitsalltag verrutscht oder stört, verfehlt ihren Zweck. Eine gut sitzende Kopfbedeckung ist so wichtig wie das sprichwörtliche Salz in der Suppe bei der Berufsbekleidung.

Kochmütze On Top: Vorteile und Tipps

  • Das Haar in der Suppe tatsächlich gefunden, wird dieser Gang für den Gast der letzte gewesen sein. Die Kochmütze fördert hygienisches Arbeiten und schützt vor Haaren und Schuppen.
  • Ein gepflegter Eindruck vor dem Gast ist das A und O. Dabei hilft eine saubere Kopfbedeckung.
  • Achten Sie auf eine gute Qualität. Auf die individuelle Passform und Bequemlichkeit für jeden einzelnen Koch sollte bei der Wahl der Kopfbedeckung Rücksicht genommen werden.
  • Eine gut verarbeitete Mütze saugt Schweiß auf.
  • Die Kopfbedeckung muss regelmäßig gewechselt werden.
  • Lange Haare sollten zusätzlich zusammengebunden werden.

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