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Es war einmal… die Weihnachtsgeschichte

Weltweit feiern Christen im Dezember jeden Jahres das Weihnachtsfest. Doch was hat es mit diesem Fest genau auf sich? Und welche wirtschaftliche Bedeutung hat das „Fest der Liebe“?

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Der Ursprung von Weihnachten

Weihnachten wird ab dem 24. Dezember für drei Tage gefeiert, um der Geburt von Jesus Christus zu gedenken. Der Überlieferung nach erblickte der Messias der Christen am 25. Dezember im Jahre 30 oder 31 vor unserer Zeitrechnung das Licht der Welt. Historisch gesehen ist dies nicht der einzige wichtige Tag im dunklen Dezember. In allen Kulturen wird am 21. Dezember der kürzeste Tag des Jahres – der zugleich die Wintersonnenwende darstellt – gefeiert. Ab diesem Tag herrscht länger das Tageslicht und der fruchtbare Frühling naht. Die alten Römer feierten am 25. Dezember ihren Sonnengott. Ein weiterer Grund für die Christen, um diesen Tag zum Feiertag zu erklären. Im Jahre 1659 wurde Weihnachten in Massachusetts verboten. Die anglikanischen Puristen waren der Meinung, es wäre ein heidnisches Fest. Bereits 1644 gab es in England eine ähnliche Bewegung. Doch schon einige Jahre später konnte Weihnachten in beiden Ländern offiziell wieder gefeiert werden. Voraussetzung hierfür war allerdings, sich an die Bräuche zu halten und nicht allzu exzessiv zu feiern.

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Wirtschaftliche Aspekte rund um das Fest

Für die Wirtschaft ist Weihnachten und die vorangehende Adventszeit einer der wichtigsten und umsatzstärksten Zeitpunkte des Jahres. Familien gehen essen, es wird geschlemmt, geschenkt, gebacken und geschmückt. Die Weihnachtsmärkte sind gut besucht, und auch im Einzelhandel ist der Dezember häufig der umsatzstärkste Monat. Bereits im September beginnt das Weihnachtsgeschäft. Coca Cola hat dies früh erkannt und im Jahre 1931 den Weihnachtsmann in Form des Santa Claus als Werbegag erfunden. Die rot-weißen Farben der Firma sind deutlich in Santas Kostüm zu erkennen. Viele weihnachtliche Traditionen entwickeln sich durch Marketing- und Wirtschaftsinitiativen weiter.

Die wichtigsten Weihnachtstraditionen

Nadelbäume wie Tannen galten schon bei den alten Kelten als Symbol für das ewige Leben, da selbst im Winter das Grün erhalten blieb. Die Römer schenkten sich Zweige und Kränze, die an der Tür angebracht wurden und Glück sowie ewiges Leben bringen sollten. Dieser Brauch wurde vom Christentum übernommen. Doch erst im 15. oder 16. Jahrhundert setzte sich die Tradition durch, einen Tannenbaum aus dem Wald zu holen und im Haus aufzustellen. Er symbolisierte den Baum des Lebens aus dem Paradies und wurde ehrfürchtig geschmückt. Diese Tradition ist seit 1509 belegt. Martin Luther sorgte zudem dafür, dass sich der Brauch des Schenkens vom Nikolaustag auf das Weihnachtsfest verlagerte. Nicht mehr der Heilige Nikolaus brachte von nun an die Geschenke, sondern das Christkind.

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Weihnachten in anderen Ländern

Es existieren stets länderspezifische Unterschiede in der Art und Weise, Weihnachten zu feiern. In Italien beispielsweise dauern die Feierlichkeiten einen ganzen Monat. Sie beginnen am 6. Dezember mit dem Aufstellen des Baumes und enden am 6. Januar mit dem Tag der Heiligen Drei Könige. Gutes Essen, die Gesellschaft der Familie, weihnachtliche Musik und Gebäck – wie das Pandoro-Brot – sind aber auch in Italien unabdingbar.

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