Best Practice

Kassenintegration im Tablet-Restaurant

Der Kassenanbieter KMZ setzte in Hamburg ein Kassenprojekt mit Vernetzung der Lösungen apro, smorder und Orderman um. Im Tablet-Restaurant kofookoo yam‘cha bestellen Gäste am mobilen Endgerät. Die Daten werden digital für Küche, Service und Abrechnung weiterverarbeitet.

Per Tablet bestellen und direkt bezahlen – keine Vision, sondern bereits Realität.
© kofookoo GmbH

Das Restaurant kofookoo arbeitet mit Tablet-Speisekarte. Im Februar 2019 eröffneten die Inhaber Feiyan und Feiliang Wu einen weiteren Standort in Hamburg. Im Einkaufszentrum PERLE in der Nähe der Mönckebergstraße bietet das neue kofookoo yam‘cha neben Mittagsmenü ein „All you can enjoy Dinner“ mit den besten Gerichten aus Asien. Für den neuen Standort wurde ein neuer technischer Partner gesucht. Denn dem Anbieter der individuellen Lösung des ersten Restaurants fehlte es an Supportmöglichkeiten.

„Für die Integration aller Lösungen untereinander und die kontinuierliche Betreuung der Systeme brauchen wir einen First-Level-Support, auf den wir uns verlassen können“, sagt Feiliang Wu. So wurde Wu auf der Internorga 2018 bei KMZ fündig. Der Spezialist für integrierte Kassenlösungen hat das Kassenportfolio für die Gastronomie mit apro verstärkt und bietet Anwendungen für Tischbestellungen sowie Küchenmonitore an. Schwerpunkt ist die Digitalisierung aller Kassenvorgänge mit vielseitigen Schnittstellen und einem Selfordering-Konzept – bis hin zu Abrechnungen und Auswertungen. „Ausschlaggebend waren für uns die Produkte von apro und Smorder. Die gute Integration der Kasse mit der App für Bestellungen und mobiles Bezahlen sowie die Anbindung der Küchenmonitore“, erklärt Wu.

Heute nutzt das Restaurant u. a. einen Server, eine apro Kasse und fünf Küchenmonitore. Für die Gäste sind 60 Tablets im Einsatz. Servicemitarbeiter bringen ein Tablet pro vier Gäste an den Tisch. „Beim ersten Besuch wird Gästen erklärt, wie das System funktioniert. Es ist leicht verständlich und intuitiv bedienbar, sodass oft nur eine kurze Einweisung nötig ist. Für Fragen gibt es einen Service-Button als Kellnernotruf.“, sagt Wu.

Asiatische Tapas

Das Motto im kofookoo yam‘cha lautet „All you can enjoy“. Bei diesem Pauschalangebot bestellen Gäste portionsweise à la carte. Und zwar rundenbasiert. Alle 15 Minuten können fünf Speisen pro Person bestellt werden. Für die Küche werden die Daten im Bestellmanager verarbeitet und auf fünf Küchenmonitoren angezeigt.

„Wir arbeiten Bestellungen nicht mehr mit tausenden Bons ab. Der Bestellmanager zeigt Bestellungen pro Tisch an, summiert aber auch gleiche Speisen verschiedener Tische zusammen und zeigt an, welcher Tisch wie lange wartet“, erklärt Wu. So können beispielsweise alle Lachs-Maki für alle Tische gleichzeitig zubereitet werden. Sind Gerichte fertig, werden sie im Bestellmanager bestätigt. Ein Servicebon neben den Speisen zeigt dem Runner die Tischnummer an.

„Zahlen bitte!“

Auch diese Info senden Gäste über das Tablet. Die Bezahlung erfolgt dann über das Servicepersonal, die mit Ordnerman Handhelds ausgestattet sind, welche alle Funktionen wie Tische separieren abdecken. Die Zahlung ist in verschiedenen Varianten möglich: Barzahlung, Kreditkarte, EC-Karte, NFC, etc.

kofookoo-App

Das Restaurant bietet Gästen zukünftig eine weitere technische Besonderheit: Mit der kofookoo-App bestellen Gäste direkt mit dem eigenen Smartphone, in dem sie den QR-Code ihres Tisches scannen. Die Bezahlung kann dann auch über dieses Gerät erfolgen. Zudem bietet die App die Möglichkeit, vom Büro aus beispielsweise das Mittagsmenü zu bestellen, zu bezahlen, mit der Info „Zur Abholung um 13 Uhr“ oder „Am Tisch um 13:00 Uhr“.

Kundenbindung und Reporting

Durch Verknüpfung zu den Tablets liefert die Smorder-Reporting-App Produkt-, Besuchs- und Bereichsstatistiken und steigert die operative Leistungsfähigkeit. „Sehr interessant für uns ist die Auswertung der monats-, wochen- und tageweisen Berichte“, sagt Wu. Die Reporting-App zeigt, welche Produkte beliebt, welche Uhrzeiten Stoßzeiten und welche Tage die besten sind. Auch kann man sehen, welche Servicekraft mit welchen Artikeln den meisten Umsatz macht. Wu ergänzt: „Wir planen, den Verkauf mit gezielten Angeboten über die Tablets und die kofookoo-App zu steigern.“

Sicherheit digital

Für Smorder können Tablets mit iOS- und Android-Betriebssystem genutzt werden. „Als Sicherheitseinrichtung nutzen wir Applock“, erklärt Wu. So kann der Gast die Bestellsoftware nicht selbstständig verlassen. Nachdem ein Tisch gezahlt hat, werden die Tablets abgeräumt. Ergänzend nutzt das Restaurant eine „Find My Device“-Anwendung.

„Effiziente Abläufe sind unser Anspruch. Mit KMZ haben wir einen Partner gefunden, der unsere Anforderungen versteht, umsetzt und einen First-Level-Support gewährleistet.“

Feiliang Wu, Gesellschafter der kofookoo GmbH

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