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Kaffeemaschine: Tipps zur Wahl der passenden Maschine

Kaffee ist ein Umsatzturbo. Laut einer Studie genießen genießen durchschnittlich 63,2% der Deutschen genießen das Heißgetränk außer Haus in Cafés und Restaurants, zudem setzen 37,6% auf Coffee to go. Doch ganz egal ob Café, Bar, Bistro, Restaurant oder Hotel: Will man wettbewerbsfähig bleiben, sind in der Gastronomie immer häufiger besondere und professionelle Kaffeekonzepte gefragt, die auf die wachsenden Bedürfnisse der Kunden eingehen. Allem voran steht jedoch erst einmal die Frage nach der optimalen Wirtschaftlichkeit.
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Kaffeevollautomat vs. Siebträgermaschine?

Gegenüber der häufig in der Gastronomie eingesetzten Siebträgermaschine hat der Kaffeevollautomat einige entscheidende Vorteile hinsichtlich Schnelligkeit und Platzsparsamkeit. Vor allem in klassischen Restaurants bietet sich die Verwendung von Vollautomaten an, da dort der Fokus in erster Linie auf den Speisen liegt. Zudem steht in diesen Betrieben häufig nicht genügend Personal für eine aufwändige Kaffeezubereitung bereit. Mit einem Kaffeevollautomaten ist dafür nur ein Knopfdruck erforderlich. Vor allem in Hotels rechnen sich Vollautomaten, da diese Geräte im Frühstücksbereich sehr beliebt sind. Sie sind nicht nur einfach zu bedienen, so dass die Gäste die Zubereitung selbst übernehmen können, sondern sparen auch Gehaltskosten bei gleichbleibender Kundenzufriedenheit. Zusätzliche Vorteile sind die automatische Reinigung und die Entkalkungsfunktion. Über nötige Wartungen informieren die Vollautomaten der neuen Generationen via E-Mail oder SMS, je nach System geht die Nachricht auch direkt an den Wartungsservice.

Wie hoch sind die Wartungskosten für einen Kaffeevollautomaten?

Dies ist abhängig vom Modell. Wichtig ist, dass das das Gerät regelmäßig, d.h. mindestens einmal im Jahr, professionell durch den Kundendienst gewartet wird. So ist die Langlebigkeit wichtiger Bauteile wie z.B. der Brühgruppe gewährleistet. Die Kosten für die Wartung können je nach Gerät zwischen 150 und 600 Euro im Jahr liegen. Neben der fachmännischen Wartung ist es wichtig, dass die nötigen Reinigungsschritte regelmäßig durchgeführt werden.

Was kostet ein Kaffeevollautomat?

Preise für Kaffeevollautomaten, die für den Einsatz in der Gastronomie oder Hotellerie konzipiert sind, bewegen sich etwa zwischen 5.000 bis 6.000 Euro. Wer die hohen Anschaffungskosten scheut, hat die Möglichkeit, diese über einen Leasingvertrag in eine monatliche Belastung zu wandeln. Ein Vorteil hierbei sind die im Vertrag oft integrierten Wartungsleistungen.

Worauf sollte ich beim Leasing achten?

Einen Kaffeevollautomaten zu leasen, kann eine sinnvolle Alternative sein, um die hohen Anschaffungskosten zu vermeiden. Jedoch gibt es einige Aspekte beim Vertragsabschluss zu beachten: Wie hoch ist die monatliche Belastung und lässt sich das Gerät am Ende der Vertragslaufzeit vergünstigt übernehmen? Die Gesamtkosten des Vertrages bei einer Laufzeit von 5 Jahren (übliche Abschreibungsdauer) sollten den Anschaffungskosten gegenübergestellt werden. Welche Wartungsleistungen sind inklusive? Die Maschine sollte mindestens einmal pro Jahr durch Fachpersonal gewartet werden. Ist der Austausch, bzw. die Reparatur defekter Bauteile inklusive? Lässt sich der Mietpreis durch eine längere vertragliche Bindung reduzieren? Kann auf ein anderes Gerät umgerüstet werden, wenn sich der Bedarf erhöht oder verringert? Bietet der Hersteller womöglich sogar eine cloudbasierte Lösung zur Fernwartung an, was Ausfallzeiten nochmals drastisch verkürzt und damit die Umsatzeinbußen verschmälert?

Kaffeevollautomat leasen oder mieten? Was ist der Unterschied?

Mit der monatlichen Miete sind oft schon Kosten für Kaffeebohnen, Zucker, Milch oder verschiedene Sirupe abgedeckt. Die Leasingrate eines Kaffeevollautomaten deckt jedoch meist nur die Kosten für das Gerät selbst ab. Die Kosten für Verbrauchsmaterialien müssen selbst getragen werden. Auch Wartung, Reparatur oder Austausch der Automaten sind beim Kaffee-Leasing oft nicht enthalten. 

Welche Kaffeevollautomaten eignen sich für die Gastronomie?

Die meisten Markenhersteller bieten Kaffeevollautomaten auch für Bereiche mit hohem Tassenverbrauch an. Namhafte Marken wie Thermoplan, Jura, WMF, DeLonghi, etc. sind auf Kunden aus der Gastronomie spezialisiert und berücksichtigen die speziellen Anforderungen, denen die Geräte im Profi-Einsatz gerecht werden müssen.

Kostenkalkulation für Kaffeevollautomaten

Generell setzen sich die Kosten aus folgenden Punkten zusammen:

  • Konsumgüter wie Bohnen, Milch und Wasser
  • Energiekosten
  • Anschaffungskosten
  • Wartungs- und Reparaturkosten

 
Bei der Bestimmung der Betriebsausgaben für Kaffeevollautomaten, machen Kaffeebohnen, Milch und Wasser zusammen einen großen Teil der laufenden Kosten aus. Grundsätzlich benötigen moderne Kaffeevollautomaten durchschnittlich 70 Kaffeebohnen (8 Gramm) für eine Tasse Kaffee von 150 ml. Hochgerechnet lassen sich mit einem Kilo Bohnen also 125 Tassen herstellen. Das Kilo kostet je nach Herkunft und Bohnenart zwischen 10 und 15 Euro. Ein Kostenpunkt also, der sich einfach berechnen lässt.

Wasserverbrauch

Der Wasserverbrauch macht nur einen kleinen Teil der monatlichen Gesamtkosten aus, sollte aber dennoch der Vollständigkeit halber einkalkuliert werden. In Deutschland kostet ein Liter Wasser aus der Leitung zirka 0,2 Cent. Das bedeutet rund 0,0016 Cent pro Tasse. Da laut einer Studie jeder zweite Kaffeegenießer sein Heißgetränk mit einem Schuss Milch oder alternativen Topping verfeinert und Spezialitäten wie Cappuccino und Latte Macchiato immer beliebter werde, steigt der Milchbedarf. Im Durchschnitt werden hier 10 ml Milch zu jeder Tasse hinzugefügt. Mit einem Liter Tetrapack, das mit zirka 70 Cent zu Buche schlägt, lassen sich also 

Energiekosten

Je nach Anzahl und Größe der Kaffeeautomaten spielen die Energiekosten eine wichtige Rolle in der Planung der Betriebsausgaben. Hier ist es sehr schwer pauschale Aussagen zu treffen, da auch die Hersteller unterschiedlichen Fokus auf die Energieeffizienz ihrer Geräte legen. Wer bereits im Besitz eines Kaffeevollautomaten ist, findet im Handbuch die Energiewerte seines Gerätes und kann damit die individuellen Stromkosten berechnen.

Schnellerer Service

Kaffeevollautomaten sind gegenüber anderen Möglichkeiten der Zubereitung im Vorteil was Schnelligkeit und Frische des Heißgetränks angeht. Dabei stellt die Gastronomie mit besonders hohem Tassenverbrauch spezielle Anforderungen an die Geräte. Ein oder mehrere große Bohnenbehälter verhindern ständiges Nachfüllen und ermöglichen spezielle Mischungen je nach Wunschgetränk. Dabei wird die Kaffeequalität nicht vernachlässigt.

Weniger Umsatzverlust

Neben der Qualität der Industriekaffeemaschine ist die professionelle Wartung besonders wichtig. Ein kurzfristiger Ausfall bedeutet Umsatzverlust. Um dies zu vermeiden, sollten Gastronomen die Miete oder das Leasing eines Kaffeevollautomaten mit integriertem Wartungsvertrag in Erwägung ziehen. Dies garantiert die regelmäßige Kontrolle des Gerätes inkl. Austausch von Verschleißteilen und reduziert so die Ausfallzeiten. Zudem erhält man bei einem defekten Gerät kurzfristig Ersatz, ohne dass der Geschäftsbetrieb beeinträchtigt ist.

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