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Marketing für das Angebot von alkoholfreien Getränken

Alkoholfreie Getränke werden bei den Gästen immer beliebter. Die Trends im Blick und mit gezielten Marketing-Maßnahmen, so können Gastronomen und Hoteliers mit dem Angebot alkoholfreier Getränke hohe Umsätze erzielen.
Photo by Rod Long, Unsplash
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Alle Inhalte zu alkoholfreie Getränke im Überblick

Man kann nur Spaß haben, wenn man Alkohol trinkt? Diese Zeiten sind längst vorbei! Die Deutschen leben immer gesundheitsbewusster und legen Wert auf fruchtige alkoholfreie Getränke, besonders aus Bio-Produkten und regionalem Anbau. Vor allem junge Menschen trinken laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wesentlich weniger Alkohol als noch vor ein paar Jahren. Stattdessen stehen Lifestyle-Drinks, die buchstäblich schön, glücklich und munter machen, bei den Gästen hoch im Kurs. Warum alkoholfreie Getränke immer beliebter werden und welche Marketing-Maßnahmen am besten ziehen, verraten wir hier.

Konsumentwicklung und Trends

1.) Die beliebtesten Getränke der Deutschen

Der Bierkonsum geht seit Jahren immer mehr zurück, während der Konsum von Wässern oder erfrischenden alkoholfreien Getränken stetig zunimmt. Das hat eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung Düsseldorf ergeben. Spitzenreiter auf der Liste der beliebtesten Getränke der Deutschen ist Bohnenkaffee (162 Liter pro Jahr), gefolgt von Wässern (149), Erfrischungsgetränken (119) und Bier (106 Liter pro Jahr).

2.) Der Trend geht zum Nüchternsein

Immer mehr Gäste verzichten bewusst auf Alkoholgenuss. Dabei können eine gesündere Lebensweise, das Auto vor der Tür oder einfach die Tatsache, dass man am nächsten Morgen fit sein muss, Gründe sein. Nüchtern ist das neue sexy!

3.) Junge Menschen trinken weniger Alkohol

Interessant für gastronomische Betriebe, die vor allem junge Leute anlocken: Nur noch 8,7 Prozent der jungen Menschen zwischen 12 und 25 Jahren trinken einmal pro Woche Alkohol. Ein historischer Tiefstand! Im Jahr 2004 griffen noch 21,2 Prozent aller Befragten einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Flasche. Dieser erfreulichen Entwicklung können Gastronomen mit alkoholfreien, aber „coolen“ Szene-Drinks Rechnung tragen.

4.) Qualität vor Quantität

Seit Jahren lässt sich ein Trend zum bewussteren Konsum erkennen, der Qualitätsanspruch der Gäste ist deutlich gestiegen. Sie legen immer mehr Wert auf natürliche Zutaten, wenig Zucker und sind informierter, was die Zusammensetzung oder Herkunft von Lebensmitteln angeht. Bio- und regionale Produkte stehen hoch im Kurs, frisch verarbeitete Früchte und Kräuter sind absolut angesagt. Die Limonade „Lemonaid“ soll z.B. für biologisch angebaute und fair gehandelte Zutaten stehen. Getränke, die zudem einen Zusatznutzen bieten wie Vitamine oder Mineralien, werden immer beliebter, z.B. Spiva, das Energie-Elixier mit dem Beauty-Kick Q10 und Biotin. Löscht nicht nur den Durst, sondern macht auch schön!

Marketing-Maßnahmen

Spritzig, frisch, gesund! So macht man optisch Lust auf alkoholfreie Getränke

Ob Aufsteller direkt auf dem Tisch, mit Kreide beschriftete Tafeln oder eine witzige Verkaufe auf der Getränkekarte (Spiva macht schön! Hemponade macht glücklich! Nix und Kix macht munter!) – es gibt viele Wege, um auf alkoholfreie Drinks aufmerksam zu machen.

Die Gäste probieren lassen

Auch Aktions-Tische der Lieferanten, an denen sich die Gäste gratis vom Geschmack des neuen alkoholfreien Cocktails oder Drinks überzeugen können, locken an und machen Lust auf mehr.

Happy Hour für Happy Drinks

Warum nur Wein und alkoholische Cocktails in der Happy Hour anbieten?
Erfrischungsgetränke, Fruchtsaft-Schorlen und spritzige Drinks ohne Alkohol in leckeren Variationen, z.B. Honest, die natürliche Limonade in der Mehrwegflasche, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das macht nicht nur Gäste, die gerne nüchtern bleiben wollen, sondern auch Kinder und werdende (oder stillende) Mütter, glücklich. Setzen Sie auf die Happy Hour für Happy Drinks.

Die 3 besten Tipps, wie man auf Social Media erfolgreich Werbung macht

Wir leben in Zeiten von Social Media, in Deutschland nutzen bereits 40 Millionen Internetnutzer soziale Netzwerke – bespielen Sie alle Kanäle! Neben dem klassischen (und unverzichtbarem) Internet-Auftritt sind Instagram, Facebook oder Twitter hervorragende Tools, um Gäste in allen Ziel- und Altersgruppen anzulocken und so an sich zu binden.
Kleiner Aufwand, große Wirkung.

Tipp 1: Machen Sie den Gästen Appetit!
Präsentieren Sie Ihre Speise- und Getränkekarte auf Instagram und Facebook. Gäste sehen so auf einen Blick, warum sich der Besuch lohnt. Ein Muss für jeden Gastronom.

Tipp 2: Denken Sie zielgruppengerecht!
Für junge Menschen ist Instagram das Tool der Stunde, ältere stehen noch mehr auf Facebook. Passen Sie Ihre Kunden-Ansprache der Zielgruppe an und decken Sie so den größtmöglichen Teil Ihrer Gäste ab – und derer, die es noch werden sollen.

Tipp 3: In Interaktion treten!
Je mehr Follower, desto größer die Reichweite. Wer auch fleißig andere Beiträge und Fotos liked, macht auf sich aufmerksam und gewinnt so neue Fans. Plus: Auf Instagram seinen eigenen Hashtag einrichten und auch auf den Speisekarten, Quittungen etc. platzieren. Gäste, die ihre Fotos unter dem Hashtag des Lokals posten, machen zudem kostenlose Werbung!
Wichtig: Fotos freundlich kommentieren oder reposten, das erfreut die Gäste!

Das kommt uns spanisch vor

Gerade in den kommenden Sommermonaten haben die Gäste Lust auf Urlaubs-Feeling, wenn sie ausgehen. Veranstalten Sie Themen-Abende wie eine „Sangria-Party“ und bieten z.B. Tapas und Sangria im Paket an. Auch als alkoholfreier Cocktail mit Fruchtsaft und frischen Früchten sehr beliebt. Oder mixen Sie Ihre eigene „Sommer-Bowle“, ganz klassisch in der Karaffe serviert.

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