Aufklärung statt Panik

Ausbreitung des Coronavirus: Was die Branche jetzt wissen muss

Update 13. Juli 2020: Das neuartige Coronavirus stellt die Hotellerie und Gastronomie vor riesige Probleme. In welchen Ländern gelten welche Lockerungen? Welche Hilfsprogramme gibt es? Welche Lösungen und Ideen aus der Krise gibt es? Alle aktuellen Fragen und Antworten finden Sie hier.

Kado, iStockphoto
Kado, iStockphoto (© Kado, iStockphoto)

Corona Update 13. Juli 2020 (10.00 Uhr)

Sieben Bundesländer gewähren Aufschub bei Umstellung der Kassensysteme

Die Finanzminister aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg haben  gemeinsam beschlossen, Unternehmen, Händlern und Gastwirten in ihren Ländern in den kommenden Monaten bei der technischen Umstellung der Kassensysteme mehr Zeit zu geben. Welche neue Frist gilt nun und unter welchen Voraussetzungen?

NRW lockert Corona-Vorgaben: Hygienekonzept erst ab 300 Menschen

In der neuen NRW-Coronaschutzverordnung (gültig ab 15. Juli)  werden durch die aktuellen Änderungen die Personengrenzen für Veranstaltungen erhöht. Das betrifft vor allem Feste aus besonderem Anlass, insbesondere Hochzeiten, die bei Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung der Teilnehmenden nun mit bis zu 150 Personen gefeiert werden dürfen. Gleiches gilt für Beerdigungen. Bei Kultur- und sonstigen Veranstaltungen wird der Schwellenwert, ab dem ein Hygienekonzept vorgelegt werden muss, von 100 auf 300 Personen angehoben. Die Personenbegrenzung beim Kontaktsport in der Halle wird von zehn auf 30 Personen erhöht. Auch die zulässige Zuschauerzahl wird von 100 auf 300 erhöht. zur Pressemeldung, zur neuen NRW-Coronaschutzverordnung (gültig ab 15. Juli)

Analyse: Inlandsreisen retten deutschen Tourismus in diesem Sommer

Neue Daten von SiteMinder, einer Plattform zur Kundengewinnung in der Hotelbranche, zeigen, wie deutsche Reisende ihre Sommerurlaubsplanung an die aktuelle COVID-19-Situation anpassen: In diesem Sommer prägen kurzfristige Buchungen und Inlandsreisen den deutschen Tourismus. Der World Hotel Index von SiteMinder, der auf Buchungsdaten von insgesamt 35.000 Hotels weltweit basiert, zeigt, dass einheimische Touristen rund 78 Prozent aller Anreisen im Juli und August 2020 in Deutschland ausmachen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden 62 Prozent aller Buchungen in Deutschland von Einheimischen getätigt. Reservierungen von deutschen Gästen dominieren die Hotelbuchungen in ganz Deutschland: Im Juni 2020 wurde ein Anstieg der Inlandsreisen von über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet, in Hamburg sogar von knapp 84 Prozent. z

 

Corona Update 10. Juli 2020 (7.00 Uhr)

Richtig Lüften zur Verminderung der Verbreitung des Coronavirus über die Luft

Mit den jüngsten Corona-Ausbrüchen ist die Übertragung der Viren durch die Luft in Form von Aerosolen in den Fokus der Diskussion gerückt.
Anzunehmen ist, dass adäquates Lüften das Übertragungsrisiko deutlich verringert – neben den bekannten Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, der Nies- und Hust-Etikette sowie dem Abstandhalten und Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat für die Lebensmittelindustrie und das Gastgewerbe jeweils Handlungshilfen entwickelt mit Tipps zur Belüftung von Arbeitsräumen unter Corona-Bedingungen. Mehr zu den Handlungshilfen der BGN.

Facebook will Gastgewerbe helfen, mit digitalen Tools mehr Gäste zur erreichen

Im Zuge der Krise hat sich gezeigt, dass soziale Medien vor allem Kleinunternehmen helfen, ihre Kunden weiterhin zu erreichen, ihre Kundenbeziehungen zu stärken und ihr Geschäft am Leben zu erhalten. Deshalb hat Facebook es sich zum Ziel gesetzt, unter dem Motto #WirliebenMittelstand bis zum Jahresende 10.000 Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland mit passgenauen Trainingsprogrammen beim Auf- und Ausbau ihrer digitalen Kommunikation digital fit zu machen. Die Angebote im Überblick finden Sie hier.

Corona Update 9. Juli 2020 (7.00 Uhr)

Rückzahlung der Coronahilfe – Gründe und Abwicklung

Zu Beginn der Pandemie war die Corona-Soforthilfe für zahlreiche Gastronomen ein Rettungsanker. In vielen Fällen wurden die Gelder schnell und vor allem unbürokratisch ausgezahlt. Doch wenn Antragsstellung oder Verwendung nicht rechtmäßig waren, droht nun die Rückzahlung. Alle Informationen.

BGN mit Beispielen für gute Umsetzung der Hygienekonzepte im Gastgewerbe

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe hat Beispiele aus der Praxis zur Umsetzung der Hygiene-Vorschriften zusammengetragen. Hier können sich Gastronomen und Hoteliers Ideen zur Umsetzung holen.

Corona Update 8. Juli 2020 (7.00 Uhr)

Heute Start der Überbrückungshilfen

Bundesfinanzminister Peter Altmaier wird heute im Rahmen einer Pressekonferenz das Programm für die Überbrückungshilfen starten. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer können sich unter ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de registrieren und ab dem 10. Juli 2020 die entsprechenden Anträge stellen. Auszahlungen sollen ab dem 24. Juli erfolgen. Verantwortlich für die Umsetzung der Überrbrückungshilfe sind die jeweiligen Länder. Was Sie über die Überbrückungshilfe wissen müssen, erfahren Sie hier.

Kurzarbeit: Wechsel von betriebsübergreifender Kurzarbeit zu Kurzarbeit in einzelnen Abteilungen vereinfacht

Nachdem häufig komplette Belegschaften in Kurzarbeit geschickt werden mussten, ist selbige nach dem Restart oftmals nur noch für einzelne Abteilungen nötig. Während im Normalfall für diesen Wechsel eine neue Kurzarbeits-Anzeige erforderlich und der Wechsel nicht ohne Unterbrechung der Kurzarbeit möglich wäre, hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) aufgrund der Corona-Situation für solche Fälle eine bis 31.07.2020 befristete Sonderregelung geschaffen: Wie der DEHOGA Bundesverband bekannt gab, kann in Betrieben, die in den Monaten März, April oder Mai 2020 Kurzarbeit für den gesamten Betrieb angezeigt haben, diese Anzeige zu einer Anzeige für eine oder mehrere Abteilungen umgedeutet werden. Arbeitgeber, die dies möchten, geben eine entsprechende Erklärung gegenüber dem jeweils zuständigen Operativen Service der BA ab, der die Entscheidung über die Umdeutung trifft. Die für den Gesamtbetrieb anerkannte Bezugsdauer gilt bei positiver Entscheidung des Operativen Service für die Betriebsabteilungen weiter; die Anerkennungsentscheidung für den Gesamtbetrieb wird dann aufgehoben. Gleiches gilt, wenn Betriebe eine zentrale Anzeige für das Unternehmen gestellt haben, nunmehr jedoch nur noch mit einzelnen Betrieben (z.B. Filialen) die Kurzarbeit weiterführen möchten. Hier finden Sie die FAQs des DEHOGA Bundesverbandes zur Kurzarbeit.

Corona Update 7. Juli 2020 (7.00 Uhr)

Euvend & coffena fällt 2020 auch aus – Termin für 2022 steht

Die Messe war ursprünglich vom 29. bis 31. Oktober 2020 erstmalig parallel zur ORGATEC, der internationalen Leitmesse für moderne Arbeitswelten, geplant. Für beide Messen hätten sich durch die Parallelität neue Möglichkeiten im Außer-Haus-Markt und im Objektgeschäft ergeben, die auch in Zukunft von der Koelnmesse weiterverfolgt werden. Die nächste euvend & coffeena wird wie geplant vom 27. bis 29. Oktober 2022, parallel zur ORGATEC, stattfinden.

Corona Update 6. Juli 2020 (7.00 Uhr)

Immer mehr Betrugsfälle bei der Corona-Hilfe aufgedeckt

Ob aus Unwissenheit oder mit voller Absicht ist manchmal unklar, fest steht nur, dass zahlreiche Betriebe die Corona-Soforthilfe unberechtigterweise beantragt haben. Laut spiegel.de untersuchen Ermittler mindestens 5.100 Verdachtsfälle auf Subventionsbetrug, Geldwäsche, Fälschung beweiserheblicher Daten oder des Ausspähens von Daten, wie Recherchen der Deutschen Presse-Agentur von Anfang Juli ergaben. Die konkrete Höhe der Summe, um die die Bundesländer betrogen wurden, ist noch nicht klar, da auch noch nicht alle Länder ihre Verdachtsfälle beziffern konnten.

BGN veröffentlicht Handlungshilfen für Betriebe

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten hat ihre im Lauf der Coronakrisen entwickelten Handlungshilfen gesammelt und bietet diese auf der eigenen Corona-Landingpage zum kostenlosen Download an. Da die Dokumente immer wieder aktualisiert werden, gibt es keine Printversionen, die aktuellen Broschüren finden Sie immer auf dieser Seite.urzarbeitergeld als Steuerfalle – so können Fehler vermieden werden

Betriebsbedingte Kündigungen können während der Coronakrise oft vermieden werden, weil die Arbeitsagenturen Kurzarbeitergeld zahlen. Doch Vorsicht! Mit der Zahlung von Kurzarbeitergeld sind ein paar steuerliche Besonderheiten verbunden, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer beachten müssen. Sonst droht Ärger mit dem Finanzamt, zum Beispiel Steuernachzahlungen. Dr. Frank Rozanski, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, erklärt die Hintergründe und gibt Tipps. Zum Beitrag.

Diversey ermöglicht Zugang zu Wissensdatenbank rund um Corona

Der Reinigungsexperte Diversey bietet nach einmaliger Registrierung freien Zugriff auf eine Wissensdatenbank für sichere Hygiene in Coronazeiten an. Interessierte finden hier Reinigungs- und Desinfektionsanleitungen sowie spezifische Brachendprogramme für Gastronomie und Hotellerie. Hier geht es zur Anmeldung.

Corona Update 2. Juli 2020 (12.00 Uhr)

Kündigungsschutz für Mieter abgelaufen

Obwohl vom DEHOGA Bundesverband und auch den Landesverbänden eine Verlängerung des Kündigungsschutzes über den 30. Juni hinaus gefordert wurde, blieb die Frist gültig und seit dem 1. Juli können bei Nichtzahlung von Miete und Pacht wieder Kündigungen ausgesprochen werden. Das Bundesjustizministerium unter SPD Politikerin Christine Lambrecht konnte sich mit dem Wunsch nach einer Fristverlängerung bis Ende September nicht gegen die Union durchsetzen. (Quelle: Hotelvor9)

Kurzarbeit im Gastgewerbe leicht rückläufig

Auch wenn das Niveau weiterhin sehr hoch ist, befindet sich das Gastgewerbe anscheinend auf einem Weg aus der Krise. Die Zahlen der Kurzarbeiter sind laut des Münchner ifo Institutes im Juni gesunken. Während im Mai noch 7,3 Millionen Angestellte in Kurzarbeit waren, sank die Zahl im Juni auf 6,7 Millionen. Laut Studie sank die Zahl der Kurzarbeiter im Gastgewerbe von 796.000 auf 672.000. (Quelle: Hogapage)

Ecolab unterstützt Restart mit Hygieneplänen und Checklisten

Ecolab ist in der Branche geschätzt als vertrauenswürdiger Partner, der mit Fachwissen und intensiver Beratung dazu beiträgt, die Ausbreitung von Covid-19 zu bekämpfen und das Risiko für Mitarbeiter/innen und Kunden und natürlich aller Gäste zu verringern. Jetzt hat Ecolab ein Programm mit Hilfsmitteln, Materialien und Schulungen entwickelt, das Gastronomie und Hotellerie bei der Umsetzung des #RestartGastro unterstützt. Mehr erfahren.

Messe-Jahr 2020 noch nicht abgeschrieben – diese Messen finden noch statt

Nachdem im Frühjahr zahlreiche Fachmessen abgesagt werden mussten, starten die ersten Messen im Herbst mit Hygienekonzept und vielen spannenden Neuheiten durch. Welche Messe startet wann und wo gibt es Informationen zu den Hygieneauflagen? Eine Übersicht zum Messe-Restart.

Corona Update 1. Juli 2020 (11.00 Uhr)

Mehrwertsteuersenkung in Kraft getreten – Übergangsregelungen und Gutscheinverkauf

Seit heute gilt für sechs Monate der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 5 statt 7 Prozent und 16 statt 19 Prozent. Wie im aktuellen Schreiben des Bundesfinanzministeriums gestern abend bekannt gegeben wurde, gibt es eine Übergangsregelung für zu hoch ausgewiesene MwSt. Wie der DEHOGA Bundesverband schreibt, gilt folgende Regelung bis zum 1. August: Wenn ein Unternehmer gegenüber einem anderen Unternehmer eine Leistung nach dem 30. Juni 2020 und vor dem 1. August 2020 erbringt und in der Rechnung noch den Mehrwertsteuersatz von 19 bzw. 7 Prozent ausweist, muss der leistende Unternehmer diesen (zu hohen) Steuersatz an das Finanzamt abführen, aber dem Rechnungsempfänger wird der Vorsteuerabzug auf Grundlage des ausgewiesenen  Steuersatzes gewährt. Bezüglich der Einlösung von sog. Einzweckgutscheinen, die vor dem 1. Juli 2020 verkauft und nach dem 30. Juni 2020 eingelöst werden, gilt nach dem BMF-Schreiben vom 30. Juni 2020, dass bezüglich der abweichenden Mehrwertsteuersätze keine Korrektur erfolgt. Der Gast erhält die mit dem Gutschein versprochene Leistung. Sollte bei Einlösung des Einzweckgutscheins jedoch eine Zuzahlung durch den Gutscheininhaber erfolgen, so ist die bislang noch nicht versteuerte Differenz nach den zum Zeitpunkt der Einlösung geltenden Umsatzsteuersätzen zu versteuern, mithin ab dem 1. Juli 2020 mit 16 bzw. 5 Prozent. Hier geht es zum vollständigen Datenblatt des DEHOGA Bundesverbandes.

Bundesrat segnet 2. Corona-Steuerhilfspaket ab

Wie auf der Internetseite des Bundesrates zu lesen ist, wurde das 2. Corona-Steuerhilfspaket abgesegnet. Dies bedeutet neben der in Kraft getretene Senkung der Mehrwertsteuer und Familienbonus weitere Hilfen für Unternehmen. So ist es Betrieben gestattet,  ihre Verluste besser mit Gewinnen aus den Vorjahren zu verrechnen: der steuerliche Verlustrücktrag erhöht sich für 2020 und 2021 auf fünf Millionen Euro bzw. zehn Millionen Euro bei Zusammenveranlagung. Zudem lassen sich Betriebsgüter bis Ende 2021 besser abschreiben, damit Unternehmen zeitnah investieren und Anschaffungen nicht aufschieben.

Einigung bei Corona-Auflagen für Touristen aus Risiko-Landkreisen, Stand 30. Juni 2020

Wie aus einem Beschluss des Chefs des Bundeskanzleramtes und der Leiter der Staats- und Senatskanzleien der Länder vom Freitag hervorgeht, gibt es nun bezüglich der Einreisebedingung vonTouristen aus Corona-Risikogebieten eine einheitliche Regelung. So ist eine Einreise bei der Vorlage eines maximal 48 Stunden alten, negativen Corona-Testes die Bedingung. Die Testkapazitäten sollen weiter ausgebaut werden, um den entsprechend wachsenden Anfragen gerecht zu werden. Die Kosten für die Tests von Personen in den sogenannten Hotspots übernimmt das Bundesgesundheitsministerium.

Der DEHOGA Landesverband bietet einen ständig aktualisierten Überblick zum Stand in den einzelnen Bundesländern beim Umgang mit Reisenden aus Risikogebieten.  Hier zum derzeitigen Stand, 30. Juni 2020.

Leaders Club Deutschland ruft zur Kampagne #OhneGastroKeinHappyEnd auf

Die Pleitewelle rollt unaufhörlich durch das Land und besonders die Gastronomie ist betroffen. Das Gastronomen-Netzwerk Leaders Club Deutschland ruft deshalb die gesamte Branche zur Teilnahme an der von der Agentur Kolle Rebbe und vom Hamburger Gastronomen Jo Riffelmacher (Salt & Silver) unentgeltlich entwickelten Kampagne #OhneGastroKeinHappyEnd auf. Im Mittelpunkt stehen Filme, die ohne Szenen in Gastronomiebetrieben ganz anders verlaufen wären. Die Kampagne setzt auf den breiten Mitmacheffekt, Plakate können kostenlos auf ohnegastrokeinhappyend.de heruntergeladen werden.

OpenTable unterstützt Gastronomen im Post-Lockdown-Geschäft

Mit dem „Open Door“-Programm verzichtet OpenTable auf Gebühren, vergibt Rabatte und erleichtert Restaurants mit erweiterten Funktionen den Neustart nach der Krise. So werden die Grundgebühren bis Ende 2020 erlassen, die OpenTable-Netzwerk-Platzierungsgebühren bis zum 30. September 2020 ebenso und es gibt einen 50-Prozent-Rabatt auf dieselben im vierten Quartal 2020. Weitere Informationen zum “Open Door“ Programm.

Corona Update 29. Juni 2020 (7.45 Uhr)

Erhöhtes Kurzarbeitergeld bei der Abrechnung im Juni beachten

Für Mitarbeiter, die seit März 2020 durchgängig in Kurzarbeit sind und deren Arbeitszeit um mindestens 50 Prozent reduziert ist, beträgt das Kurzarbeitergeld ab dem Abrechnungsmonat Juni 70 Prozent statt normalerweise 60 Prozent. Hat der Mitarbeiter einen Anspruch auf Kindergeld, so erhöht sich der Anspruch von 67 Prozent auf 77 Prozent. Die Kug-Erhöhung ab dem vierten Monat der Kurzarbeit ist die Folge des Sozialschutzpaketes II (DEHOGA compact berichtete). Bitte berücksichtigen Sie diese Erhöhung in Ihren Lohnabrechnungen für den Juni sowie beim Kug-Antrag und der Kug-Abrechnung für den Juni.

Quelle: DEHOGA Bundesverband


Advertorial

Mengenrabatt auf Einwegmasken und Desinfektionsmittel für Gastronomie und Hotellerie

(Foto: ArtwizzCare)

Im Gastgewerbe ist Kundenkontakt unvermeidbar. Deshalb ist es wichtig, jetzt für die Sicherheit von Gästen und Angestellten zu sorgen. ArtwizzCare ist eine Marke der Berliner Firma Artwizz, die sich während der Corona Krise auf hygienisches Zubehör spezialisiert hat. Für Großkunden bietet ArtwizzCare attraktive Mengenrabatt Staffeln auf das gesamte Qualitätssortiment. Dazu zählen dreilagige Einwegmasken für Erwachsene und Kinder sowie Handdesinfektionsmittel in zwei verschiedenen Größen: In der 100 ml Glasflasche oder im praktischen 20 ml Pocket Spray, das gerade mal so groß ist wie eine Kreditkarte und in jede Hosen- und Kellnertasche passt.

Auf Wunsch können die Produkte zudem individuell bedruckt werden, zum Beispiel mit einem Firmenlogo oder Slogan. Hier erfahren Sie mehr über ArtwizzCare.


Kurzarbeitergeld muss in Steuererklärung angegeben werden, ist aber steuerfrei

Das Kurzarbeitergeld ist für die Arbeitnehmer lohnsteuerfrei. Allerdings unterliegen die Leistungen dem sog. Progressionsvorbehalt. Daher müssen betroffene Arbeitnehmer eine Einkommenssteuererklärung abgeben. Die steuerfreien Lohnersatzleistungen, also das Kurzarbeitergeld, wird dem zu versteuernden Einkommen fiktiv hinzugerechnet und so der persönliche Steuersatz berechnet. Mit diesem Steuersatz wird die Einkommenssteuer für das tatsächlich zu versteuernde Einkommen errechnet. Das heißt, dass das Kurzarbeitergeld steuerfrei ist, das zu versteuernde Einkommen aber mit einem höheren Steuersatz versteuert wird. Das Kurzarbeitergeld ist als Lohnersatzleistung im Lohnkonto aufzuzeichnen und unter Nr. 15 der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung auszuweisen. Der Arbeitgeber betroffener Arbeitnehmer darf für die Mitarbeiter keinen Lohnsteuer-Jahresausgleich durchführen. Dies gilt auch für den sogenannten „permanenten Lohnsteuer-Jahresausgleich“.

Quelle: DEHOGA Bundesverband

Vier Bundesländer verhängen Beherbergungsverbot

Für Menschen aus den Kreisen Warendorf und Gütersloh wird der Start in die Sommerferien am morgigen Freitag anders laufen als gedacht. Bereits vier Bundesländer haben Einreiseverbote- bzw. -beschränkungen für Bewohner dieser Kandkreise verhangen. Neben Bayern dürfen nun auch Hoteliers aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern keine Reisenden aus diesen Regionen aufnehmen. Grund sind die erhöhten Coronavirus-Erkrankungen. Während Gäste in Schleswig-Holstein für 14 Tage in Quarantäne müssen, gilt es in den anderen drei Ländern, einen maximal 48 Stunden alten, negativen Corona-Test vorzuweisen.

In Ischgl enorme Zahl an Bürgern mit Antikörpern

Wie heute bekannt wurde, sind in Ischgl mehr als bisher bekannt an Corona erkrankt gewesen. Bei nur 15 Prozent nachgewiesener Fälle führte heute der Umstand, dass 42,4 Prozent der untersuchten Bürger Antikörper auf das Coronavirus entwickelt haben, zu großem Staunen. Teilgenommen haben 1473 Bürger, was rund 80 Prozent der Bevölkerung Ischgls entspricht.


Advertorial

Hygienische Portionspackungen für den Einsatz in Hotellerie und Gastronomie

(Foto: Hellma)

In der Hotellerie und Gastronomie steht das Personal nach den Corona-bedingten Schließungen nun vor der Herausforderung, Sicherheits- und Hygienekonzepte umzusetzen. Um Gäste und Kunden auf sichere Art und Weise durch den ganzen Tag zu begleiten, sollten Gastronomen auf Portionspackungen von Hellma setzen. Diese Produkte sind sofort einsetzbar, immer hygienisch, ideal geschützt und bieten genau die richtige Menge pro Gast an.

Hellma bietet ein umfangreiches Sortiment von Produkten jeweils einzeln verpackt als ideale Lösung an. Neben nutella in der Portion hat Hellma auch die Darbo Konfitüre oder Langnese Honig als Portion. Mit Kaffeebeigaben, wie zum Beispiel die schokolierten Espressobohnen oder Mandel in der Kakaohülle haben Gastronomen und Hoteliers die Möglichkeit, ihre Gastfreundschaft nochmals zu unterstreichen. Ganz neu: Neben Essig und Öl sind ab sofort auch Desinfektionstücher in praktisch, einzeln verpackten Portionen lieferbar. Hier erhalten Sie mehr Infos.


Corona Update 24. Juni 2020 (7.45 Uhr)

Night of light soll auf die Not der Eventbranche hinweisen

Während der Rest des gesellschaftlichen Lebens langsam wieder erwacht, ist die (Business-)Event-, Theater-, Konzert-, Kongress- und Festivalbranche noch immer größtenteils ausgebremst. Entweder können Veranstaltungen gar nicht erst stattfinden oder werden durch die hohen Auflagen unrentabel und nicht durchführbar. In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni haben nun zahlreiche große Städte mit Lichtinstallationen auf die existenzbedrohende Situation aufmerksam gemacht. Rot angestrahlte Kulturgebäude sollen als Appell und Hilferuf an die Politik gelten, konkrete Hilfe anstelle von Kredit-Programmen wird gefordert. Ziel ist es, einen Einstieg in einen Branchendialog zu schaffen, der die Vielfältigkeit und Systemrelevanz der deutschen Veranstaltungswirtschaft thematisiert.

ETL AUDITAX bietet Hilfestellung zur Mehrwertsteuerumstellung

In einem umfassenden Blogbeitrag beantworten die Experten zahlreiche Fragen rund um das Thema Umstellung der Mehrwersteuer zum 1. Juli 2020. Alle Fragen und Antworten lesen.

Gäste aus Gütersloh und Warendorf werden abgewiesen

Urlauber aus den derzeitigen Corona-Hotspots Gütersloh und Warendorf sind momentan keine Wunschgäste. Die bayerische Staatsregierung hat hart durchgegriffen und Übernachtungen für Gäste dieser Kreise (und aller weiteren Kreise, die zukünftig den Grenzwert für Neuinfektionen übersteigen) komplett untersagt, auch andere Regionen in Deutschland schicken Urlauber wieder nach Hause. So mussten gestern ein knappes Dutzend Gäste die Insel Usedom wieder verlassen. Derzeit ist für Anwohner der betroffenen Kreise keine Urlaubssperre verhangen worden, es giibt nur die Empfehlung, den eigenen Landkreis nicht zu verlassen. Wer urlauben will, sollte einen aktuellen, negativen Coronatest vorweisen können. Laut tagesschau.de wollen die Gesundheitsminister der Länder heute einen einheitlichen Umgang mit Urlaubern aus Risikogebieten beschliessen.

Corona Update 22. Juni 2020 (7.45 Uhr)

Einheitliches Hygiene-Protokoll für die Hotellerie

HRS hat zusammen mit SGS – ein weltweit führendes Unternehmen für Inspektion, Verifizierung, Prüfung und Zertifizierung – ein Hygiene-Protokoll entwickelt, welches weltweit für Hotels eingesetzt werden soll. Zu den Details.

Dramatischer Einbruch im Gastgewerbe – fast 76 % weniger Umsatz

Der coronabedingte Shutdown hat das Gastgewerbe in seine größte Krise der Nachkriegszeit gestürzt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, sank der reale Umsatz in den Restaurants und Hotels im April 2020 im Vergleich zum Vorjahr um historische 75,8 Prozent (nominal 75,2 Prozent).  Zur kompletten Meldung des DEHOGA Bundesverbandes.

Kontaktdaten-Nachverfolgung: Lernen Sie die digitale Lösung zur datenschutzkonformen Gästedaten-Erfassung kennen!

In wenigen Schritten zur papierlosen Erfassung

Öffnungszeiten der Gastronomiebetriebe in Bayern wieder frei wählbar

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat mit Beschluss vom 19. Juni 2020 die bis zum 21. Juni 2020 geltende Regelung der 5. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, wonach die Abgabe von Speisen und Getränken sowohl in den Innenräumen von Gaststätten als auch auf Freischankflächen nur in der Zeit von 6 bis 22 Uhr erlaubt ist, im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes als nicht rechtskonform erachtet. (Quelle: DEHOGA Bayern)

Corona Update 18. Juni 2020 (7.45 Uhr)

Einlass in Gastronomiebetriebe nur mit Corona-Warn-App?

Seit knapp 50 Stunden ist die Corona-Warn-App in den App Stores nun gratis verfügbar, fast 7 Millionen Deutsche haben sie sich bereits auf ihren Smartphones installiert. Wie von der Bundesregierung stets betont, ist die Nutzung freiwillig. Doch was, wenn der Gastronom – gebeutelt von Lockdown und Einschränkungen – nun von seinen Mitarbeitern die Installation verlangt, um das Infektionsrisiko unter den Angestellten zu senken? Oder gar ausschließlich Gästen Zutritt gewährt, die das Vorhandensein der App beweisen, ist dies dann nicht ein Widerspruch? Aus rechtlicher Sicht darf die Nutzung von niemandem für niemanden vorgeschrieben werden. Der Süddeutschen zufolge hat die Bundestagsfraktion der Grünen vorgestern einen Gesetzentwurf beschlossen, der dies fixieren soll. Niemand dürfe benachteiligt werden, „weil sie oder er keine Anwendung auf einem Mobilgerät installiert, die der Nachverfolgung von Infektionsrisiken durch den Nutzer dient“, heißt es dort. Nicht beim Einkaufen, nicht in der Kneipe, auch nicht im Job. Eine Installationspflicht „unterliegt nicht dem Direktionsrecht des Arbeitgebers und darf nicht Gegenstand von Betriebsvereinbarungen sein“.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Erster Corona-Toter nach Infektion im Restaurant

Im Mai hatten sich in Leer bei einer Restaurant-Wiedereröffnung nach dem Shutdown 30 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, knapp 200 mussten in Quarantäne. Nun ist ein 73-jähriger an den Folgen der Covid-19 Erkrankung verstorben. Während dies die Staatsanwaltschaft auf den Plan ruft, bestätigt der Besitzer weiterhin die Einhaltung aller geforderten Schutzmaßnahmen bei der Veranstaltung.

Fast 800.000 Gastronomie-Mitarbeiter in Kurzarbeit

Nach einer Studie des ifo (Insititut für Wirtschaftsforschung) bestätigt sich, was allen bereits klar war: Das Gastgewerbe zählt zu den am meisten betroffenen Wirtschaftszweigen der Coronakrise. Nun gibt es Zahlen: 796.000 Angestellte wurden demnach in Kurzarbeit geschickt, die Zahl der Minijobber, die nicht mehr gebucht wurden, kommt noch oben drauf.

Erste Inhalte für ein Hygiene-Konzept der Bereiche Bäder und Therme

Auch wenn es noch kein schriftliches Hygiene-Konzept für die deutschlandweite Öffnung von Bädern und Thermen gibt, hat der DEHOGA Bayern bereits einige Kernpunkte, die aller Wahrscheinlichkeit nach enthalten sein werden, veröffentlicht:

  • Wie in der Gastronomie und Hotellerie wird sicherlich die Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 Meter zwischen Personen in allen Räumen sowie im Außenbereich auch hier oberstes Gebot sein.
  • Ebenso wird voraussichtlich das Gebot des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung im Eingangs- und Umkleidebereich, solange Straßenkleidung getragen wird, sowie im gesamten Kurgelände gelten. In Feuchträumen hingegen ist angedacht, dass es keine entsprechende Verpflichtung geben soll.
  • Es wird davon ausgegangen, dass die Anzahl der gleichzeitig im Innenbereich anwesenden Personen (ein Gast je 20 m2) nach den gestrigen Äußerungen auf ein Gast je 10 m2 festgelegt wird.

Quelle: DEHOGA Bayern

Corona Update 17. Juni 2020 (17:45 Uhr)

Legionellen-Gefahr in Hotel-Pools nach dem Corona-Lockdown

Wenn nun auch Wellnessebereiche und Hotelpools wieder die Gäste locken, gilt es nach Warnung des Robert-Koch-Institutes, die Legionellengefahr nach dem Lockdown in stillgelegten Trinkwasserleitungen zu beachten. Mehr Informationen zu Übertragung und den zu ergreifenden Maßnahmen.

Digitaler Hotelmeldeschein geht an den Start

Horst Seehofer gab heute die Beherbergungsmeldedatenverordnung bekannt, in der die technischen Anforderungen, insbesondere die einzuhaltenden Datenformate an die Umsetzung des kontaktlosen Check-ins, festgelegt werden. Der Hotelmeldeschein mit der Unterschrift auf Papier kann durch ein elektronisches Identifizierungsverfahren ersetzt werden. Mehr Informationen.

Die Wahrheit über die Übertragungswege des Coronavirus

Noch immer herrschen geteilte Meinungen über die möglichen Übertragungswege des Coronavirus. Ob Lebensmittel, Gegenstände oder Gläser in der Gastronomie – wo steckt wirklich die Gefahr? Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die Antworten. Weiterlesen.

Großveranstaltungen weiterhin verboten

Wie aus Medienberichten hervorging, soll in der heutigen Konferenz der Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen das fortlaufende Verbot für Großveranstaltungen bis mindestens Ende Oktober ausgeweitet werden (Quelle: Bild). Der NRW Ministerpräsident Armin Laschet äußerte sich gegenüber der Rheinischen Post: „Die Bewältigung der Corona-Pandemie ist eine gesamtstaatliche Herausforderung und bleibt es. Nicht zuletzt angesichts der bevorstehenden Reisesaison brauchen wir einen gemeinsamen Rahmen von Bund und Ländern mit dem richtigen Instrumentenkasten aus Schutzmaßnahmen, Hygienekonzepten und Kontaktnachverfolgung.“

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Berufskleidung als Teil des Hygienekonzepts

(Foto: DBL)

Im Rahmen der Hygienemaßnahmen rückt auch die fachgerechte Aufbereitung der Arbeitskleidung ins Blickfeld. Hoteliers und Gastronomen sollten bei der Berufskleidung ihrer Teams neben der hygienischen Aufbereitung auch die strikte Trennung sowie den regelmäßigen Wechsel von getragener und gepflegter Bekleidung beachten. Der DBL Mietservice kann eine geeignete und zugleich liquiditätsschonende Alternative sein – auch über die Krise hinaus. Hier erhalten Sie mehr Infos.


Mieter- und Pächterschutz soll verlängert werden

Wie der DEHOGA Bundesverband aus verschiedenen Medien erfahren hat, sollen die eigentlich Ende Juni auslaufenden Sonderschutzregeln für von der Coronakrise betroffene Mieter, Strom- und Telefonkunden oder auch Kreditnehmer bis Ende September verlängert werden. Seit April sind Mieter vor Kündigungen geschützt, sofern sie glaubhaft machen können, dass ihre Mietschulden als Auswirkungen der Pandemie entstanden sind und sie diese später nachzahlen. Ähnliches gilt bei Rechnungen für Energie, Wasser oder Telefon sowie Verbraucherdarlehen.

Quelle: DEHOGA compact

Ausbildungsprämie

Wer als Unternehmer 2020 einen Ausbildungsvertrag abschließt, kann sich dank der Ausbildungsprämie 2.000 Euro Zuschuss sichern, für jeden weiteren Vertrag gibt es sogar 3.000 Euro. Die Beantragung ist noch unklar, soll aber im Lauf der Woche bekannt gegeben werden. Auch Betriebe, die Auszubildene aus insolventen Firmen übernehmen, können die Unterstützung beantragen, auch diejenigen, die trotz Arbeitseinbußen ihre Auszubildenden halten, sollen profitieren.

Corona Update 16. Juni 2020 (7:30 Uhr)

Überbrückungshilfen

Kleine und mittlere Unternehmen sollen mit den Überbrückungshilfen unterstützt werden. Doch wer kann die Hilfen beantragen und welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Alle Informationen zu den Überbrückungshilfen.

Corona Warn-App jetzt verfügbar

Seit zwei Uhr heute Nacht ist sie kostenlos im App Store oder im Google Play Store verfügbar: Die App, die Infektionsketten verhindern soll und feststellen könnte, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person war. Voraussetzung: Die flächendeckende Nutzung – doch zumindest im Vorfeld äußerten sich die meisten negativ und wollten auf die Installation verzichten. Hier geht es zu den Informationen der Bundesregierung.

Bayern aktualisiert Infektionsschutzverordnung

Mit Datum des 12. Junis ist eine „Verordnung zur Änderung der Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ abgelaufen, gültig bis zum 21. Juni. Wenn in der heutigen Ministersitzung neue Punkte beschlossen werden, sind diese jedoch vorr. ab dem 19. Juni gültig. Zur Verordnungsänderung.

Corona Update 15. Juni 2020 (8:30 Uhr)

Automatische Anpassungen im Kassensystem erleichtern die MwSt.-Anpassung

Ab dem 1. Juli gilt für ein Jahr ein reduzierter Mehrwertssteuersatz, doch wie können die Kassensysteme umgestellt werden? gastronovi und Gastrofix halten Anleitungen für ihre Kunden parat. Hier geht es zur Anleitung von Gastrofix, hier zu den Informationen von gastronovi. Auch der iPad Kassenhersteller orderbird bietet Support.

Aktualisierte Informationen zum Kurzarbeitergeld

Der DEHOGA Bundesverband bietet umfassende FAQs rund um die Themen KUG und Arbeitsrecht. Hier finden Leser auch Informationen zu Feiertagsregelungen und steuerfreien Arbeitgeberzuschüssen. Weitere Informationen.

BGN bietet neue Handlungshilfe zur Belüftung gastgewerblicher Räume Tag der nachhaltigen Gastronomie

Die Berufsgenossenschaft für Nahrungsmittel und Gastgewerbe bietet als PDF-Download und Blätterkatalog nun auch die Handlungshilfe zum Thema „Lüftungstechnische Maßnahmen in Räumen des Gastgewerbes“ an. Hier gelangen Sie zum PDF und hier zum Blätterkatalog.

Sozialversicherungsbeiträge müssen wieder regulär gezahlt werden – mit Erleichterungen

Bis Mai konnten aufgrund der Coronakrise die Sozialversicherungsbeiträge gestundet werden, seit Juni gilt diese Regelung nicht mehr. Doch um den immer noch kämpfenden Unternehmen Unterstützung zu bieten, gelten folgende Erleichterungen: Stundungszinsen sollen noch ausgesetzt werden, doch nur unter der Voraussetzung, dass einer Ratenzahlung bereits gestundeter Beiträge zugestimmt wird. Bei Ablehnung wird der Stundungszins von 0,5 Prozent fällig. Weitere Maßnahmen können hier nachgelesen werden.

Tipp: Die Lösung für die digitale Gäste-Erfassung – der Hygiene-Ranger erfasst die Gästedaten papierlos, DSGVO-konform und zeitsparend!

Zur digitalen Gäste-Erfassung

Bundesinstitut für Risikobewertung aktualisiert FAQs zu den Risiken der Übertragungswege des Coronavirus

Das BfR hat alle Fragen und Antworten rund um die möglichen Übertragungswege mit Covid-19 aktualisiert. Wer sich rückversichern will, kann hier das komplette PDF ansehen oder herunterladen.

Corona Update 12. Juni 2020 (8:30 Uhr)

Fragen zur Kurzarbeit? UDO hat die Antwort!

In der Zeit vom 20. bis zum 22.03.2020 wurde ein Hackathon mit dem Namen „wirvsvirus“ veranstaltet. Dieser Hackathon wurde von der Bundesregierung unterstützt und hatte zum Ziel, digitale und analoge Lösungen zur besseren Bewältigung der Corona-Kriese zu erstellen. In diesem Rahmen entstand UDO. Die Plattform will helfen, das Kurzarbeitergeld zu beantragen und begleitet Nutzer durch den Prozess. Direkt zu UDO.

Arbeitgeberzuschüsse zum Kurzarbeitergeld jetzt in der Regel auch steuerfrei

Überwiegend beitragsfrei in der Sozialversicherung waren Aufstockungsleistungen des Arbeitgebers auf das Kurzarbeitergeld schon vorher. Jetzt sind sie in der Regel auch lohnsteuerfrei: Mit dem am 6. Juni 2020 im Bundesgesetzblatt verkündeten Corona-Steuerhilfegesetz wurde auch § 3 Nr. 28a EStG neu geschaffen. Danach sind jetzt Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld für Lohnmonate zwischen März und Dezember 2020 steuerfrei, soweit sie zusammen mit dem Kug nicht die 80 Prozent-Grenze des Unterschiedsbetrages zwischen dem Soll-Entgelt und dem Ist-Entgelt überschreiten.

Quelle: DEHOGA Bundesverband

DEHOGA Umfrage zum kommenden Ausbildungsjahr ist ernüchternd: Dramatische Einbrüche schon jetzt absehbar

Bei der Umfrage beteiligten sich 1.580 gastgewerbliche Ausbildungsbetriebe mit durchschnittlich 8 Auszubildenden. Die ernüchterndste Zahl: 29 Prozent planen für dieses Jahr keine Anstellung neuer Auszubildenden. Die beschlossene Ausbildungsprämie ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, doch werden aufgrund der Rahmenbedingungen wieder viele Betriebe durchs Raster fallen. Hier können Sie den ganzen Beitrag lesen.

Binnengrenzkontrollen enden am 15. Juni

Ab dem 16. Juni entfallen die durch die Corona-Krise wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen an den Grenzen zu Dänemark, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Italien. Ebenfalls enden die Einreisebeschränkungen, die pandemie-bedingten Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen sollen Step by Step zurückgefahren werden.

Corona Update 10. Juni 2020 (9:30 Uhr)

Welche Mehrwertsteuer gilt ab wann?

Der Koalitionsausschuss hat eine zeitlich befristete Senkung der Mehrwertsteuer beschlossen. Vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 beträgt der reguläre Mehrwertsteuersatz 16 statt 19 Prozent. Der reduzierte Satz wird von 7 auf 5 Prozent gesenkt. Konkret bedeutet dies beispielsweise:

  • Speisen: ab dem 01.07.2020 Senkung von 19 auf 5 %, ab 01.01.2021 bis 30.06.2021 gelten dann auf Speisen 7 %
  • Getränke: vom 01.07. bis 31.12.2020 mit 16 % besteuert, ab dem 01.01.2021 dann wieder mit 19 %
  • Übernachtungen: vom 01.07. bis 31.12.2020 mit 5 % besteuert, ab 01.01.2021 wie gewohnt wieder mit 7 %

Hier geht es zum ausführlichen Informationspapier des DEHOGA Bayern.

Quelle: DEHOGA Bayern

Braubeviale arbeitet an neuem Messekonzept: #StrongerTogether für eine starke Getränkebranche

Die BrauBeviale ist eine der wichtigsten Investitionsgütermessen für die internationale Getränkebranche. 2019 reisten rund 40.000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland an, um sich bei den 1.086 Ausstellern, davon 54 Prozent international, über alles rund um die Prozesskette der Getränkeindustrie zu informieren. Auch in diesem Jahr, in dem die Corona-Krise unter anderem das Messewesen vor große Herausforderungen stellt, arbeitet das BrauBeviale-Team mit Hochdruck daran, dass es vom 10. bis 12. November 2020 in Nürnberg ein Treffen für die Branche geben kann. Mit ihrem Projekt #StrongerTogether steht die BrauBeviale schon jetzt der Branche zur Seite, möchte Mut machen und inspirieren.

#gastroforfuture – jetzt erst recht! Gastronom*innen zeigen ihr ökologisches Engagement zum „Tag der nachhaltigen Gastronomie“

Ob Lieferung mit dem Rad, Verzicht auf Plastikoder die Nutzung von Mehrweggeschirr auch im To-go geschäft: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, beim Thema Nachhaltigkeit auch während der Coronakrise zu punkten. Zum internationalen „Tag der nachhaltigen Gastronomie“ werden diese Ideen nun am 18. Juni präsentiert. Die Branche kann ihre „grünen“ Ideen für eine zukunftsfähige Gastronomie unter den Hashtags #gastroforfuture und #jetzterstrecht in den sozialen Medien teilen. Auf einer Social Wall werden alle Ideen gesammelt und veröffentlicht.

Corona Update 9. Juni 2020 (9:30 Uhr)

DEHOGA aktualisiert Vorschriften und Regelungen in den Bundesländern

Auf der Corona-Landingpage des DEHOGA Bundesverbandes finden Gastronomen und Hoteliers stets die aktuellen Vorschriften und Lockerungsmaßnahmen, die in ihrem Bundesland gelten. Mehr Informationen und Links zu den wichtigsten Seiten finden Sie hier

Kölner Start-up MomenZ mit Rabattsystem nach dem Shutdown mit Expansionsplänen am Start

MomenZ, der Anbieter eines einzigartigen, flexiblen Rabatt-Systems für die Gastronomie plant nach der erfolgreichen Startphase im Großraum Köln jetzt eine Ausdehnung nach Bayern – München und Augsburg – und Berlin. Das Prinzip von MomenZ ist denkbar einfach, mit der MomenZ-Karte können teilnehmende Restaurants ihre Leerzeiten füllen und die Gäste zu vergünstigten Konditionen so oft sie möchten essen gehen. „Es ist hinreichend bekannt, dass die Gastronomie zu den Branchen zählt, die von der Corona-Krise mit am stärksten getroffen wurden. Wir freuen uns daher umso mehr über das Feedback unserer Gastronomiepartnern, dass die MomenZ-Karten bereits wieder rege genutzt werden“, sagt Dimitrij Scholochow. „Als Dankeschön an unsere Mitglieder, die die letzten Monate die Karte nicht einsetzen konnten, verlängern wir die jährliche Mitgliedschaft kostenfrei um ein Jahr, also bis Juni 2021.“ Mehr Informationen.

Gastronomie in einer Welt mit Corona – 26 Gedanken von A-Z

Das Magazin nomyblog hat sich Gedanken darüber gemacht, wie die Gastronomie-Welt nachhaltig durch die Corona-Pandemie verändert wurden und welche Konsequenzen sich für die gastronomische Zukunft ergeben. Zum Artikel.

6.000 Touristen dürfen ab Mitte Juni auf die Balearen

Bereits zwei Wochen vor der offiziellen Öffnung zum 1. Juli dürfen 6.000 Touristen auf die balearischen Inseln reisen. Die spanische Zentralregierung in Madrid will so vor dem Sommer-Ansturm testen, wie sich die Sicherheits- und Hygiene-Konzept in Hotels und an den Flughäfen bewähren.

Corona Update 8. Juni 2020 (7:30 Uhr)

Bars in Niedersachsen und Saunen in Schleswig-Holstein öffnen

Die ersten Bundesländer gehen noch einen Schritt weiter bei den Lockerungen. So dürfen ab dem 8. Juni Bars wieder öffnen, eine Ausnahme bilden Shisha-Bars. Events im Freien werden unter Auflagen für 250 Personen erlaubt. In Schleswig-Holstein ist die Inbetriebnahme von Hallenbädern, Saunen und  Freizeitparks ab dem 8. Juni ebenfalls wieder gestattet. Wie immer alles unter Beachtung entsprechender Hygiene-Auflagen.

Karriere-Perspektive für Auszubildende – trotz Corona und Kurzarbeit

Vor allem die Mitarbeiter/innen und Auszubildenden des Gastgewerbe sind die Verlierer der Corona-Krise, viele werden voraussichtlich nach der Kurzarbeit arbeitslos sein. Auszubildende werden nach der Prüfung jetzt im Sommer nicht übernommen und finden auch bei anderen Betrieben zunächst keine Anstellung. Doch welche Alternativen gibt es?

Zugriff auf Hotelwebseiten steigt wieder an

In Kalenderwoche 21 (18.-24.05.) liegt der Zuwachs bei 65 Prozent im Vergleich zu den Zahlen Anfang Februar. Im Ländervergleich schneidet Deutschland am besten ab. Hier schaffen es Hotelwebseiten im Vergleichszeitraum sogar auf über 80 Prozent Zuwachs, verglichen mit Anfang Februar. Customer Alliance hat dafür die Daten aller Kunden ausgewertet, die das Customer Alliance Review Widget auf ihrer Website integriert haben. Das Widget ermöglicht es Hoteliers, ihr durchschnittliches Ranking auf führenden Bewertungsplattformen anzuzeigen. Dadurch kann das Vertrauen der Besucher in die Hotelwebseite gestärkt und mehr Direktbuchungen konvertiert werden.

Ein Siegel für den Infektionsschutz

Unternehmen und Institutionen sind aufgefordert, die gesetzlich festgelegten Arbeitsschutzstandards COVID 19 umzusetzen, um ihren Geschäftsbetrieb wiederaufzunehmen. Betriebe, die bei der dazu notwendigen Erstellung der Gefährdungsbeurteilung die Hilfe der B·A·D-Fachkräfte für Arbeitssicherheit und -Arbeitsmediziner in Anspruch nehmen, erhalten das B·A·D-Siegel Arbeitsschutzstandard COVID 19. Mehr erfahren.orona Update 7. Juni 2020 (7:30 Uhr)

Infosheet Nummer 7 des Fachverband Gastronomie- und Großküchenausstattung e.V.

Im neuen Infosheet finden Interessierte alle Informationen zu den folgenden Themen:

  • Konjunkturprogramm des Bundes in der Corona-Krise
  • Antrag auf Entschädigung nach dem Infektionsgesetz jetzt online möglich
  • Sozialschutzpaket II
  • HDE und ZIA entwickeln Verhaltenskodex bei Gewerbemieten in der Corona-Krise
  • Quarantäne bei Einreisen nach Deutschland

Hier können Sie sich die PDF Datei kostenlos herunterladen.

Offene Gästelisten sind nicht erlaubt

Bremens Datenschutzbeauftragte Imke Sommer wie darauf hin, dass in Betrieben keine Listen zur Gästedaten-Erfassung offen ausliegen dürfen. Aus Datenschutzgründen muss pro Gästetisch ein neuer Zettel ausgelegt werden, da es sonst dazu kommen kann, dass andere Gäste die Listen einsehen oder sogar fotografieren können. Sie ging hiermit auf zahlreiche Beschwerden über das unsachgemäße Handling der Gästelisten ein.

Corona Update 4. Juni 2020 (9:00 Uhr)

Die BGN warnt: Es sind Corona-Abzocker unterwegs!

Wie ein Mitgliedsbetrien berichtete, gab sich ein Anrufer als „Herr Schneider“ von der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe aus und versuchte nachdrücklich, Hygieneprodukte wie Mund-Nasen-Schutz, OP-Masken oder Desinfektionsmittel zu verkaufen. Der Appell der BGN: Niemand sollte sich von diesen Geschäftemachern einschüchtern lassen. Die Berufsgenossenschaft beauftragt weder eigene Mitarbeiter noch Dritte damit, am Telefon kostenpflichtige Angebote zu machen. Wenn Zweifel bestehen: Die Präventions-Hotline der BGN beantwortet unter 0621/4456-3517 alle Fragen, ob ein Anruf oder ein Schreiben tatsächlich von der
BGN in Auftrag gegeben wurde.

SumUp unterstützt lokale Unternehmen mit Gutscheinen über Instagram und Facebook

SumUp, einer der weltweit führenden Finanztechnologie-Anbieter im Bereich digitale Zahlungen, stellt ein neues Feature vor, das es Kunden ermöglicht, kleine Unternehmen während der COVID-19-Krise und darüber hinaus über die sozialen Netzwerke zu unterstützen. Kunden können dabei jetzt Gutscheine direkt über die Facebook- und Instagram-Accounts von berechtigten SumUp Händlern erwerben. SumUp Händler können jetzt einen neuen Sticker für ihre Instagram Stories erstellen oder einen entsprechenden Button zu ihrem Instagram-Account hinzufügen. Nutzer können dann auf die Sticker oder den jeweiligen Button klicken, um einen Gutschein zu kaufen und ihren Einkauf umgehend abschließen. Um auch andere auf die Gutscheine ihrer Lieblingsgeschäfte aufmerksam zu machen, können Nutzer die Sticker dann auch in ihren eigenen Stories auf Instagram teilen, und sie so wiederum ihren Followern zeigen.

Für eine erfolgreiche Wiedereröffnung gibt Gastrofix 50 Prozent Neustart-Rabatt

Trotz Corona-Lockerungen können viele Gastronomen gerade nur maximal die Hälfte der Gäste empfangen. Kassenanbieter Gastrofix reagiert und gibt Neukunden für sechs Monate lang 50 Prozent Rabatt auf alle Software-Produkte. Das Besondere: Die vergünstigten Konditionen gelten nicht nur für die Lizenzgebühren auf das Kassensystem, sondern auch für Tools von Drittanbietern, deren Software sich via Schnittstelle an das Gastrofix Kassensystem koppeln lässt. Alle Infos bekommen Sie hier.

Corona Update 3. Juni 2020 (23:00 Uhr)

Koalitionsspitzen einigen sich auf Konjunkturpaket von 130 Milliarden

Die Spitzen der großen Koalition verständigten sich nach tagelangem zähen Ringen am späten Mittwochabend auf ein Konjunkturpaket für 2020 und 2021 im Umfang von 130 Milliarden Euro. 120 Milliarden entfallen dabei auf den Bund, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Anschluss sagte. Damit sollen Wirtschaft und Konsum der Bürger wieder angekurbelt und eine schwere Rezession infolge der Corona-Pandemie abgewendet werden.Weiter zu den entsprechenden Informationen. Zur Stärkung der Binnennachfrage in Deutschland wird befristet vom 1.7.2020 bis zum 31.12.2020 der Mehrwertsteuersatz von 19% auf 16% und von 7% auf 5% gesenkt. Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wird für Corona-bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Das Volumen des Programms wird auf maximal 25 Mrd. Euro festgelegt. Die Überbrückungshilfe wird für die Monate Juni bis August gewährt. Die Überbrückungshilfe gilt branchenübergreifend, wobei den Besonderheiten der besonders betroffenen Branchen wie Hotel- und Gaststättengewerbe, Caterer, Kneipen, Clubs und Bars, als Sozialunternehmen geführte Übernachtungsstätten wie Jugendherbergen,
Schullandheime, Träger von Jugendeinrichtungen des internationalen Jugendaustauschs, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Reisebüros, Profisportvereinen der unteren Ligen, Schaustellern, Unternehmen der Veranstaltungslogistik sowie Unternehmen im Bereich um Messeveranstaltungen angemessen Rechnung zu tragen ist. Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze Corona-bedingt in April und Mai 2020 um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 % fortdauern. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November und Dezember 2019 heranzuziehen. > Download Ergebnisse Koalitionsausschuss 3. Juni 2020

Corona-Lockdown: warum Hoteliers und Gastronomen Anspruch auf staatliche Entschädigung haben

Ein aktuelles Rechtsgutachten macht klar: Vom Corona-Lockdown betroffene Gastronomen und Hoteliers können Schadensersatzansprüche gegenüber dem Staat für Vermögensschäden geltend machen. Rechtsanwalt Harald Nickel stellt erklärt, wann der Anspruch besteht und wie er geltend gemacht werden kann. Zudem bietet er eine kostenfreie Ersteinschätzung an.

BAFA: Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde vorzeitig eingestellt

Das BAFA hatte im Verlauf der Corona-Pandemie die Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows um ein Modul zur schnellen und unbürokratischen Förderung der Unternehmensberatung für Corona-betroffene Unternehmen und Freiberufler erweitert. 4.000 Euro ohne Eigenleistung stellte das Bundeswirtschaftsministerium für Beratungen für kleine und mittlere Unternehmen zur Verfügung, die von der Coronakrise betroffen sind. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Förderung nun frühzeitig eingestellt, es werden keine Bewilligungen mehr ausgestellt. Laut BAFA stehen die anderen Module zur Förderung unternehmerischen Know-hows weiterhin für geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen unverändert zur Verfügung. Weiter zu den entsprechenden Informationen.

Heiko Maas kündigt Aufhebung der Reisewarnung für 31 europäische Staaten an

Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie in den nächsten Tagen soll ab dem 15. Juni dir Reisewarnung aufgehoben werden. Laut spiegel.de ist Maas sich der Verlockungen bewusst: „Wir haben es uns mit dieser Entscheidung nicht einfach gemacht. Ich weiß, dass diese Entscheidung große Hoffnungen und Erwartungen weckt.“ Der Minister warnte allerdings: „Reisewarnungen sind keine Reiseverbote, und Reisehinweise sind keine Reiseeinladungen.“ Das wolle man in den Reisehinweisen deutlich machen – etwa, indem von Reisen in gewisse Länder abgeraten werde.

Eilantrag für den Restart der Event- und Cateringbranche in Hamburg

Die Event- und Cateringbranche war eine der ersten Branchen, die nach Ausbruch der Corona-Pandemie durch Restriktionen quasi lahmgelegt wurde und eine der letzten, die „nach Corona“ wieder in Fahrt zu kommen scheint. Während nach und nach Lockerungen in den einzelnen Bundesländern durchgesetzt werden, herrscht in Hamburg noch immer striktes Veranstaltungsverbot. Alexander Brückmann, Geschäftsführer der TAFELSPITZ GmbH Full ServiceCatering, hat mit seinem Unternehmen einen entsprechenden Eilantrag beim Verwaltungsgericht Hamburg (Az. 14 E 2317/20) eingereicht. Das mit dem Antrag eingereichte Hygienekonzept zeigt stellvertretend für die Branche auf, wie Events in Zukunft aussehen können und will – auch unabhängig von dem Ausgang des gerichtlichen Verfahrens – den Weg in diese neue Normalität ebnen.

Corona Update 2. Juni 2020 (7:30 Uhr)

Ab 1. Juli einheitlicher Steuersatz für Speisen

In der vergangenen Woche hat der Bundestag dem Gesetzesentwurf von CDU/CSU und er SPD zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Corona-Steuerhilfegesetz) in einer vom Finanzausschuss geänderten Fassung zugestimmt. Hierin wurde unter anderm der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent statt bisher 19 Prozent festgelegt. Die Senkung gilt zuerst einmal für ein Jahr bis zum 30. Juni 2021.

Dienstpläne gesundheitsverträglich gestalten: BGN launcht App

Wie lange dürfen meine Beschäftigten arbeiten? Wie lange müssen die Ruhepausen sein? Was ist bei Nacht- oder Sonntagsarbeit zu beachten? Damit die Gesundheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz eine Rolle spielt, sind die rechtlichen Vorgaben zur Arbeitszeitgestaltung mannigfaltig. Und sie müssen bei der Dienstplangestaltung berücksichtigt werden. Mit der neuen Dienstplan-Anwendung der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) geht das ohne Mühe: Einfach Betrieb, Schichten und Beschäftigte anlegen und auf den Wochendienstplan verteilen. Die Anwendung gibt sofort einen Hinweis, ob alles in Ordnung ist oder ob gegen Vorgaben verstoßen wird. Arbeitszeiten werden dokumentiert und darüber hinaus gibt es ein Info-Modul mit Hinweisen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz – etwa zum Thema Arbeitszeitgestaltung. Kostenlos steht die BGN-Dienstplan-App im Google Play – oder Apple App Store zum Download bereit.

Erster Maskomat an Ostsee-Hotspot

Das Ostseeheilbad Zingst stellt sich der aktuellen Corona-Lage und errichtet als erster deutscher Urlaubsort für seine Gäste den neuen Flavura „Maskomat“ in Zingst am Hauptübergang zur Seebrücke. Der Selbstbedienungs-Automat am Hauptrettungsturm ermöglicht die Ausgabe von einzelnen Einweg-Mund-Nasen-Masken. Mit dieser Service-Innovation können alle Gäste und Urlauber, die einen Mund-Nasen-Schutz benötigen, den schnellen und unkomplizierten Maskenkauf tätigen. Gestiftet wird der Flavura Maskomat vom Hotel Stone in Zingst. „Urlaubsgäste reagieren in Heilbädern sensibler, als in anderen Orten. Mit dem Maskomat von Flavura möchten wir dazu beitragen, die Einhaltung der aktuellen Hygienestandards und Vorsichtsmaßnahmen in unserem Urlaubsort zu unterstützen. Dieser Service richtet sich insbesondere an unsere Gäste, die keinen Mund-Nasen-Schutz dabei haben“, so Matthias Brath, Geschäftsführer Kur- und Tourismus GmbH.

Kostenfreie Experten-Webinare für Hoteliers

Mi, 03.06. / 15:00 - 16:00
Kontaktlose Kommunikation im Hotel - hygienisch, sicher und persönlich
Do, 04.06. / 10:00 - 11:00
Die digitale Guest-Journey: vom Check-in bis zum Check-out
Sa, 06.06. / 14:00 - 15:00
Die Wiedereröffnung nach der Corona-Krise - Best Practice & Insights

Zur Anmeldung

Tork unterstützt mit Toolkit Wiedereröffnung der Gastronomie

Die Hygienemarke Tork unterstützt die Branche dabei mit dem Hygiene-Toolkit „Sicher bei der Arbeit“, in dem sie Gastronomiebetrieben hilfreiche Best Practice-Informationen zur Verfügung stellt. Dazu gehören Empfehlungen zur Händehygiene und Oberflächenreinigung zur Vermeidung von Kreuzkontaminationen sowie zur optimalen Materialplatzierung. „Tork hat das Toolkit speziell für Gastronomen erarbeitet, um ihnen den Weg in die neue Normalität zu ebnen. Sie mussten ihre ursprünglichen Geschäftsmodelle umgehend anpassen, um überhaupt überleben zu können. Nun geht es darum Auflagen zu erfüllen und dafür zu sorgen, dass Händehygiene und die Hygieneetikette bei allen Betriebsangehörigen oberste Priorität behalten. Wenn das Geschäft erfolgreich anlaufen soll, müssen Kunden die Gewissheit haben, dass sie vor Infektionsrisiken bestmöglich geschützt werden“, sagt Hanneke Kuipers, Tork Marketing Director Foodservice. Zum PDF-Download.

Unilever bietet Infos zu Konservierungsverfahren

Der Restart ist angelaufen, aber dennoch ist jeder Tag ein Experiment und keiner weiß, wie viele Gäste im eigenen Betrieb einkehren. Dementsprechend hat Unilever Food Solutions altes Wissen aufgefrischt, wie  Zutaten und Rohstoffe haltbar gemacht werden können. Alle Rohstoffe, ob nun pflanzlich oder tierisch, unterliegen ab dem Zeitpunkt der Ernte oder Schlachtung dem natürlichen Verderb durch natürliche Mikroorganismen. Um diesen Prozess zu verlangsamen oder gar zu stoppen, gibt es verschiedene Arten der Konservierung. Mehr erfahren.

Betreiber der „Alten Scheune“ in Leer gibt Lizenz zurück

Im Anschluss an die Wiedereröffnung des Speiselokals „Alte Scheune“ in Leer traten zahlreiche Corona-Infektionen auf, die Zahl ist mittlerweile auf 34 Personen gestiegen (Stand 28.5., 17 Uhr), mehr als 200 befinden sich noch in Quarantäne. Nun hat der Wirt seine Lizenz zurückgegeben – wobei sie ihm so oder so entzogen worden wäre. Wie der NDR1 berichtete, war selbige aufgrund des Fehlens eines Führungszeugnisses nur vorläufig ausgestellt worden.

Eigene Hygiene-Taskforce bei Motel One

Pünktlich zur Wiedereröffnung der Hotels nach der erzwungenen Auszeit hat Motel One seine strengen Hygiene-Regeln nochmal überarbeitet und präsentiert nun Health & Care, das neue Hygienekonzept. Zur Prüfung und  zur Durchführung von Audits ist das SGS Institut Fresenius beauftragt worden. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören Abstand halten, die Installation zahlreicher Handdesinfektionsspender an relevanten Orten wie zum Beispiel bei den Aufzügen und kontaktlose Zahlungen. Außerdem kommen Vernebelungsgeräte mit Krankenhaus-erprobtem Desinfektionsmittel zur Desinfektion von Oberflächen in den Zimmern und der One Lounge zum Einsatz.

Corona Update 29. Mai 2020 (12:00 Uhr)

Achtung: Antragsstellung für Corona-Soforthilfe des Bundes endet am 31. Mai 2020

Für durch die Coronakrise besonders gefährdete Unternehmen, für die die Kreditprogramme der KfW mangels ausreichender Bonität nicht in Betracht kommen, hat der Bund ein 50 Mrd. schweres Sonderprogramm mit Zuschüssen (Notfallfonds) aufgelegt. Um die Soforthilfe erhalten zu können, müssen Sie wirtschaftliche Schwierigkeiten, also eine Existenzbedrohung bzw. einen kurzfristigen Liquiditätsengpass, infolge der Corona-Pandemie nachweisen können! Ein bloßer Verdienstausfall, der nicht zu einer existenzbedrohlichen Wirtschaftslage führt, wird nicht bezuschusst. Der Schadenseintritt muss nach dem 11.3.2020 erfolgt sein. Die Antragstellung erfolgt über die Online-Formulare der Landesbanken. Zur Liste der zuständigen Stellen.

Quelle: Steuertipps.de

Der Krise zum Trotz: hotelforum startet Ausschreibung zur „Hotelimmobilie des Jahres 2020“

Mit der Ausschreibung richtet sich hotelforum an Hotels, die zwischen Januar 2019 und Juli 2020 in Europa fertiggestellt und eröffnet wurden. Der diesjährige Wettbewerb sucht wieder neue Hotelkonzepte, die das Hotel ABC von morgen neu interpretieren, beeinflusst durch die zunehmend digitalen Lebenswelten der Generationen XYZ. Die Bewerbungsfrist für die Teilnahme endet am 31. Juli, hier können sich Hotels direkt bewerben.

Food Report 2021: Coronakrise als Beschleuniger von Entwicklungen

Der Food Report gilt bei Lebensmittelproduzenten, im Lebensmittelhandel und in der Gastronomie als wegweisende Publikation, die Orientierung bietet, inspiriert und Mut macht, neue Wege einzuschlagen. Auch und ganz besonders in Zeiten der Krise. Herausgeber ist das Zukunftsinstitut in Kooperation mit den Fachmedien Lebensmittel Zeitung, gv-praxis und foodservice (alle dfv Mediengruppe). Die Food-Report-Reihe geht bereits in die achte Runde. Mehr Informationen zum Inhalt.

Corona Update 28. Mai 2020 (10:00 Uhr)

NRW veröffentlicht überarbeitete Coronaschutzverordnung: Auch hier digitale Gästedaten-Erfassung jetzt erlaubt.

Gestern Abend wurde die überarbeitete Coronaschutzverordnung für Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Die wichtigsten Änderungen: Auch hier dürfen die Daten der Gäste digital erfasst werden. Außerdem sind Treffen mit bis zu 10 Personen sind erlaubt, Kinos, Theater und Hallenbäder dürfen wieder öffnen und auch Fachmessen sind mit beschränkter Besucherzahl wieder erlaubt. Ein Schutz- und Hygienekonzept ist Grundvoraussetzung. Auch die Abstandsregel ist weiterhin gültig.

> Überarbeitung der „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus“, Stand 27. Mai 2020, gültig ab 30. Mai 2020
> Entprechende Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ zur CoronaSchVO NRW

Auch in Baden-Württemberg ab Pfingsten Öffnung der Außenbereiche von Bars und Kneipen

Der Verwaltungsgerichtshof entschied zugunsten der Bars und Kneipne, die so zumindest Draußen Gäste empfangen und bewirten dürfen. Geklagt hatte der Betreiber einer Bar in der Nähe Freiburgs. Die vollständige Schließung von Bars und Kneipen seit Mitte März widerspreche dem Gleichheitsgrundsatz, da den Betreibern von Speisegaststätten mittlerweile eine Außenbewirtschaftung erlaubt sei, urteilten die Richter. Für die Unterscheidung zwischen Bars und Restaurants gebe es keinen sachlichen Grund.

Quelle: swr.de

Neu Konzepte für die Kuchentafel und das To Go Geschäft

Blechkuchen sind die Klassiker unter den Kuchen. Tiefgekühlte Blechkuchen sind im Backofen oder der Mikrowelle in wenigen Minuten verzehrfertig und gut portionierbar. Ein Hersteller bietet aktuell 4 seiner neuen Blechkuchen zum Testen an: Apfelkuchen, Mandarine-Käse-Quark-Kuchen, Zwetschgenkuchen und Kirsch-Streuselkuchen. 

Jetzt kostenlose Muster bestellen

Bayern Tourist GmbH (BTG) bietet CORONA-FIT-CHECK an

Mit dem CORONA-FIT-CHECK sollen Betriebe die Möglichkeit bekommen, im Rahmen eines Rundgangs durch den eigenen Betrieb unter Anleitung einer geschulten Fachfrau/ eines geschulten Fachmannes die bereits getroffenen Maßnahmen vor Ort zu überprüfen und ggf. zu optimieren. Zudem erhalten die Unternehmer praxisnahe Tipps und Anregungen für die erfolgreiche Wiedereröffnung. Voraussetzung sind ein vorhandenes Hygienekonzept, Anbringung von Aushängen und Hinwesen und die Vorbereitung des Betriebes VOR dem Ortstermin. Die Kosten liegen bei 350 Euro (zzgl. MwSt. inkl. Reisekosten), sollen die Mitarbeiter zu den geltenden Hygienestandards geschult werden, steigen sie auf 550Euro (zzgl. MwSt. inkl. Reisekosten). Mehr Informationen.

Ab dem 1. Juni werden wieder Gebühren für Sky fällig

Kneipen- und Sportsbar-Besitzer müssen derzeit keine Gebühren an Sky zahlen – doch ab dem 1. Juni werden selbige wieder fällig. Jedoch vorerst nicht der volle Preis – denn auch wenn die Bundesliga wieder gestartet ist, ist die Auslastung in Sportbars und Kneipen allein durch die Abstandsregel noch weit unter dem Niveau vor der Krise. Mehr Informationen.

Registrierkasse umrüsten und Kunden Bargeld auszahlen

ADDIPOS hat für die benutzerfreundliche Sonect-App, eine für jedermann zugängliche Plattform für Bargeldtransaktionen, eine Schnittstelle bereitgestellt. So können zunächst alle ADDIPOS Kunden und Interessenten von der kostenlosen Dienstleistung profitieren und mehr Laufkundschaft für Ihr Geschäft generieren. Welche Vorteile Bargeldauszahlungen

Corona Update 27. Mai 2020 (12:00 Uhr)

EU-Kommission will 750 Milliarden Euro in Wiederaufbauprogramm investieren

Mit den 750 Milliarden liegt die EU-Kommission weit über dem Plan von Merkel und Macron. 500 Milliarden sollen als nicht rückzahlungspflichtige Mittel verwendet werden, die restlichen 250 Milliarden Euro sind für Kredite vorgesehen. Der Wiederaufbauplan soll die durch die Corona-Pandemie stark angeschlagene Wirtschaftssituation in zahlreichen EU-Ländern regenerieren. Neben den 750 Milliarden Euro will Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen regulären Finanzrahmen von rund einer Billion Euro für die Jahre 2021 bis 2027 vorschlagen.

Quelle: spiegel.de

Update Kurzarbeit: Neue Mustervereinbarungen für Nebentätigkeiten

Am 15. Mai 2020 hatte der Bundesrat Aufstockungen beim Kurzarbeitergeld ab dem vierten Monat sowie den Wegfall des Erfordernisses der „Systemrelevanz“ bei Nebentätigkeiten beschlossen (DEHOGA compact berichtete). Wir haben nunmehr an die neue Rechtslage angepasste Muster-Erlaubnisse zur Aufnahme von Nebentätigkeiten während Kurzarbeit online gestellt. Auch die DEHOGA FAQs zur Kurzarbeit wurden an die neue Rechtslage angepasst. Dort wurden ebenfalls die bereits über DEHOGA compact kommunizierten neuen Fragen zu den Themenkomplexen „Kurzarbeit und Wiedereröffnung“ sowie „Kurzarbeit und Insolvenz“ ergänzt.

Quelle: DEHOGA compact

Stundungsmöglichkeit der Beiträge zur Sozialversicherung bis Ende Juni verlängert

Die Sozialversicherung hat die die Stundungsmöglichkeiten von Sozialversicherungsbeiträgen um einen weiteren Monat bis Ende Juni verlängert. Unternehmen und Selbstständige, die sich durch die Corona-Epidemie in ernsthaften Zahlungsschwierigkeiten befinden, können durch eine Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen finanziell entlastet werden – die Sozialversicherung hatte hierzu im März die Stundung bis Mai ermöglicht. Die Spitzenverbände der Sozialversicherung haben sich nun darauf geeinigt, die Stundungsmöglichkeiten von Sozialversicherungsbeiträgen um einen weiteren Monat bis Ende Juni zu verlängern.

Quelle: IHK Würzburg

In Bayern Messen ab dem 1. September wieder erlaubt

Bayern will trotz der vermutlich bis zum Spätsommer noch nicht komplett überstandenen Corona-Pandemie ab dem 1. September wieder die Veranstaltung von Messen erlauben. Darauf haben sich nach Angaben des Wirtschaftsministeriums Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) verständigt. Das dafür notwendige Hygiene-Konzept werde nun mit dem Gesundheitsministerium und den Messeunternehmen ausgearbeitet, sagte ein Ministeriumssprecher.

Bundeswirtschaftsminister plant Überbrückungshilfen: Vorhaben schließt allerdings erneut Betriebe von den Hilfen aus

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier plant branchenübergreifende Überbrückungshilfen für den Mittelstand. Mit einem Volumen von mindestens 25 Milliarden Euro sollen sie kleinen und mittleren Unternehmen ab Juni zur Verfügung gestellt werden, wie ein Eckpunktepapier vorsieht, über das verschiedene Medien berichteten. Firmen mit bis zu 249 Mitarbeitern, die in den Monaten April und Mai 2020 einen Umsatzeinbruch von mindestens 60 Prozent gegenüber den entsprechenden Vorjahresmonaten geltend machen können, sollen von Juni bis Dezember monatlich bis zu 50.000 Euro bekommen.

„Dass sich endlich etwas bewegt ist gut. Allerdings ist es völlig inakzeptabel, Unternehmen mit mehr als 249 Beschäftigten auszuschließen“, kommentiert DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges die Pläne. „Hinzu kommt, dass es in unserer Branche laut Unternehmensregister des Statistischen Bundesamts lediglich 227 rechtliche Einheiten mit mehr als 250 sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern gibt, die insgesamt 160.735 sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter beschäftigen. Not und Hilfsbedürftigkeit sind in der Coronakrise bei kleinen wie großen Betrieben gleichermaßen gegeben. Und deshalb muss auch allen geholfen werden. Der Maßstab für Rettungsgelder muss sein, ob und wie stark Betriebe betroffen sind, nicht, wie groß sie sind. Wir werden uns deshalb weiter dafür stark machen, dass alle Betriebe des Gastgewerbes finanzielle Beihilfen beanspruchen können. Denn die Betroffenheit unserer Unternehmen steht außer Frage. Es bleibt zu hoffen, dass sich BMWi und BMF in den nächsten Tagen auf ein Rettungsprogramm verständigen, das vom Volumen her der Notlage unserer Branche gerecht wird.“

Baden-Württemberg verspricht weitere finanzielle Hilfe für Hotels und Gaststätten

Das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg will über einen Zeitraum von drei Monaten die Unterstützung für Hotels und Gaststätten verlängern. So sollen betroffene Betriebe im Anschluss an die Soforthilfe als sogenannte „Stabilisierungshilfe“ einmalig 3.000 Euro plus weitere 2.000 Euro je Angestelltem in Vollzeit bekommen. Die Gastronomie werde noch länger mit erheblichen Einbußen rechnen müssen, sagte Tourismusminister Guido Wolf (CDU). „Wir brauchen schnelle Hilfen, um das Überleben zahlreicher Betriebe zu sichern“, betonte er.

Corona Update 26. Mai 2020 (7:30 Uhr)

Arbeitszeitgesetz soll angepasst werden

Die derzeitige Situation fordert besonders in den systemrelevanten Berufen oftmals Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung. Die Unionspolitiker fordern nun, das Arbeitszeitgesetz anzupassen und die tägliche durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden zu ersetzen. Laut Frankfurter Rundschau sollen die in der Coronakrise für systemrelevante Branchen ermöglichten Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz sollten „sofort auf alle kleineren und mittleren Unternehmen ausgeweitet werden“.

Union fordert Senkung des Mindestlohns

Die Wirtschaftspolitiker der Union fordern im Bundestag, den Mindestlohn zu senken oder die für 2021 geplante Erhöhung auszusetzen. Der Antrag erging an die Mindestlohnkomission im Rahmen eines „Wachstumsprogramm für Deutschland“. Zultzt war der gesetzliche Mindestlohn zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro erhöht worden, theoretisch steht zum Jahresstart 2021 die zweite Erhöhung an.

DEHOGA Sachsen zu Kritik wegen Infektionen in Restaurant: Hygienekonzepte in der Gastronomie funktionieren

Aus der Häufung von Corona-Infektionen nach einem Restaurantbesuch in Niedersachsen lassen sich nach Einschätzung von Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Sachsen, keine Rückschlüsse für die gesamte Branche ziehen. „Das ist ein Beispiel, das nicht repräsentativ ist für alle Regionen“, so Axel Klein am Sonntag. Zudem müsse in dem Fall erst noch überprüft werden, ob sich die Gäste an die Corona-Regeln gehalten haben. In Sachsen habe er bisher den Eindruck gewonnen, dass die Wiederöffnung der Gastronomie gut laufe, sagte Klein. „Wir haben Hygienekonzepte, die funktionieren.“ Selbst am Himmelfahrtstag, der auch dem Branchenverband im Vorfeld Sorgen gemacht habe, habe das Abstandhalten „im Großen und Ganzen“ gut geklappt. Klein sagte, die Hauptsorge der sächsischen Betriebe sei neben dem Gesundheitsrisiko das wirtschaftliche Überleben. Der DEHOGA fordert einen Rettungsfonds des Bundes, damit die Branche die Folgen der Corona-Pandemie bewältigen könne. „Es gibt ja Zeichen, dass er kommt. Aber es muss jetzt schnell gehen, sonst wird es Insolvenzen geben“, sagte Klein.

Quelle: Radio Erzgebirge

Outsmarter hilft, die Türklinke als Hygienerisiko zu umgehen

Die Türklinke ist wohl der Gegenstand, der trotz Hygienekonzept und Desinfektion am häufigsten in Hotels und Gaststätten angefasst wird. Das Start-up Outsmarter hat nun ein einfach zu installierendes System entwickelt, mit dem Türen ohne das Anfassen der Klinke zu öffnen sind. Hierbei die der Türschnapper abgeklebt und über einen Griff in der passenden Höhe die Öffnung mit dem Arm ermöglicht. Mehr Informationen.

Corona Update 25. Mai 2020 (7:30 Uhr)

Scholz will Ausgleichszahlungen für Gastronomen

Der Finanzminister der SPD Olaf Scholz plant angeblich nicht nur einen Familienbonus von 300 Eurpo pro Kind, sondern auch eine Ausgleichszahlung für entgangens Einkommen von Gastronomen und Künstlern. Hierbei soll sich die Zahlung an den Werten vergangenger Jahre orientieren. Laut Handelsblatt kommentierte das Finanzministerium den Plan bislang nicht.

Bayern veröffentlicht Hygienekonzept für Beherbergungsbetriebe

Das Hygienekonzept der Bayerischen Staatsregierung enthält die Vorgaben, die von Beherbergungsbetrieben bei der Wiedereröffnung zu berücksichtigen sind. Neben vielen aus dem Hygienekonzept Gastronomie bereits bekannten Auflagen, sind dies für die Hotellerie die bereits am Dienstag im Bericht aus der Kabinettssitzung veröffentlichten Punkte, wie z.B. dass alle Wohneinheiten über eine eigene Sanitäreinheit verfügen müssen, oder dass nur Personen, für die die Kontaktbeschränkungen nicht gelten, gemeinschaftlich ein Zimmer bewohnen dürfen. Etwas ausführlicher werden wichtige Punkte hinsichtlich der Datenaufnahme und -sicherung der Gäste behandelt. Direkt zum vollständigen Hygienekonzept.
Wir haben zahlreiche weitere Checklisten und Beispiele für Hygienekonzepte für Sie zusammengestellt. Hier geht es zur Übersicht.

Thüringen will auf Aufhebung von Maskenpflicht und Abstandsregel setzen

Ganz nach dem Vorbild Schwedens will Thüringens Ministerpräsident Ramelow ab dem 6. Juni den Großteil der Einschränkungen aufheben. Am 26. Mai soll der Vorschlag im Kabinett besprochen werden. Wenn lokal erhöhte Infektionszahlen auftreten sollten, sollen die Maßnahmen regional wieder angezogen werden. Sachsen wiederum will das lange Pfingswochenende abwarten und dann ebenfalls bezüglich starker Lockerungen zusammenkommen.

Kostenloses Whitepaper zum Restart im Hotel

betterspace bietet  Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Hotellerie-Wiedereröffnung, außerdem Einblicke in den aktuellen Status Quo. Welche Vorkehrungen und Vorbereitungen müssen Hoteliers aktuell für die Wiedereröffnung ihrer Hotels ergreifen? Welche Maßnahmen werden umgesetzt, welche Rolle spielt die Digitalisierung hierbei und wo liegen die Prioritäten von Hoteliers bei der Wiedereröffnung? Alle Antworten finden Sie im Whitepaper.

Corona Update 22. Mai 2020 (11:30 Uhr)

DEHOGA Bundesverband veröffentlicht Öffnungsvoraussetzungen der Bundesländer

Der DEHOGA Bundesverband hat eine Übersicht mit allen Keyfacts zum Wiederhochfahren von Gastronomie und Hotellerie in Deutschland veröffentlicht. Die Sortierung nach Bundesländern ermöglicht einen schnellen Überblick. Hier geht es zur Übersicht.

Bundesagentur für Arbeit warnt vor E-Mails mit Schadsoftware

Arbeitgebern droht derzeit Gefahr durch Schadsoftware, die als Link in einer E-Mail verschickt wird. In den betrügerischen Mails sind vermeintliche Stellenangebote aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit enthalten. Die Schadsoftware verbirgt sich hinter einem blau hinterlegten Link in der E-Mail. Der Link sollte in keinem Fall angeklickt werden, damit sich die Schadsoftware nicht auf dem PC installiert. Die betrügerische E-Mail ist daran zu erkennen, dass in der Betreffzeile Bezug auf ältere Stellenangebote von Arbeitgebern in der Jobbörse der BA genommen wird.  Es wird keine Telefonnummer für Rückfragen genannt. Die Bundesagentur für Arbeit ist jedoch nicht Absender dieser Mail, auch wenn ihre Signatur verwendet wird. Die angeschriebenen Arbeitgeber sollten auf keinen Fall auf die Mail antworten, sondern diese umgehend löschen.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit

IHA bietet Web-Sprechstunde zu Branchenthemen an

Auch der Hotelverband Deutschland will die Gastgeber des Landes unterstützen und bietet fortan eine regelmäßige Web-Sprechstunde an. „Unser digitaler Sprechstunden-Prototyp am 11. Mai erhielt eine sehr große und positive Resonanz, in der Spitze nahmen mehr als 70 Hoteliers an der Videokonferenz teil. Wir bieten dieses Format zum schnellen und direkten Austausch von Informationen und Meinungen daher fortan im zweiwöchigen Rhythmus an. Die nächste Sprechstunde findet bereits am kommenden Montag, 25. Mai 2020, um 14:00 Uhr statt“, lädt Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA), alle Hoteliers in Deutschland – egal ob Mitglied oder (Noch-)Nicht-Mitglied – ein. Wer dabei sein will, kann sich unter daBeisein@hotellerie.de anmelden. Die IHA-Sprechstunde ist thematisch ausdrücklich offen, so dass beispielsweise die Corona-Hilfsmaßnahmen für die Branche, das Wiederhochfahren der Betriebe, Probleme der Online-Distribution oder auch alle anderen verbandlichen Themenbereiche aufgerufen werden können. Rede und Antwort werden der Vorsitzende Otto Lindner, sowie Hauptgeschäftsführer Markus Luthe und Geschäftsführer Stefan Dinnendahl stehen.

In Bayern wird es keine Grenzen bei der Hotelbelegung geben

Während andere Bundesländer strenge Auflagen für die Belegung der Hotels veröffentlich haben, soll es in Bayern keine Grenzen bei der Belegung der Hotels geben.  Voraussetzung sind separate Sanitäreinrichtungen pro Zimmer oder Einheit und die Belegung durch Personen eines Haushaltes, bzw. einer Lebensgemeinschaft. Gruppenübernachtungen sind somit nicht zugelassen.

Corona Update 20. Mai 2020 (19:30 Uhr)

Restart im Fokus: Gesammelte Informationen zu den Themen Hygiene, kostenlose Weiterbildung, KUG und Versicherungen

Wir haben für Sie alle Informationen gebündelt, damit Sie schneller wissen, wo noch Hand angelegt werden muss. In unserer stets aktualisierten Übersicht finden Sie alle relevanten Links zu den DEHOGA Verbänden, Hygienekonzepten, Hochschulen und Checklisten aller Art. Direkt weiterlesen.

Sozialversicherungsbeiträge: Erleichterte Stundung auch für Mai möglich
Wichtig: Erneuten Antrag stellen und erstattetes Kurzarbeitergeld berücksichtigen

Erleichterte Stundung auch für Mai möglich, aber wenn Sie für die „Alt-Beiträge“ März und April sowie jetzt für die Mai-Beiträge weiterhin eine Stundung benötigen, beantragen Sie dies bitte vor dem 28. Mai 2020 erneut bei allen im Betrieb vertretenen Krankenkassen und ggf. der Minijob-Zentrale. Verwenden Sie für den Antrag ausschließlich das hier verlinkte, einheitlich vom GKV-Spitzenverband erstellte Musterformular. Geben Sie die bereits erhaltenen bzw. beantragten staatlichen Corona-Hilfen vollständig an.

Wenn in Ihrem Betrieb kurzgearbeitet wurde bzw. wird, beachten Sie: Da, wo bereits Kurzarbeitergeld für die Monate März und/oder April von der Arbeitsagentur erstattet wurde, wurden dem Arbeitgeber auch die Sozialversicherungsbeiträge erstattet. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, diese Beiträge unmittelbar nach Erhalt von der Arbeitsagentur an die Krankenkassen weiterzuleiten. Falls Sie dies noch nicht getan haben, holen Sie es bitte zügig nach. Für diese Beiträge wird auch keine weitere Stundung bewilligt. Weitere Informationen.

Quelle: DEHOGA Bundesverband

Bis zum 30. Juni Stellenanzeigen kostenlos bei Gronda

Auch Gronda möchte das Gastgewerbe unterstützen und bietet daher allen Betreibern von Restaurants, Cafés, Hotels oder Bars die Möglichkeit, kostenlos neue Talente für die Betriebe über den eigenen Talente-Pool zu finden. Interessierte können hier ihre Stellenanzeigen aufgeben.

DEHOGA-Präsident Guido Zöllick richtet eindringlichen Appell an die Politik

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie für das Gastgewerbe sind verheerend. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch bekanntgab, brachen die Umsätze im März um fast die Hälfte ein. Das Gastgewerbe setzte im März real 45,4 Prozent weniger um als im März 2019. Wegen der coronabedingten Einschränkungen rechnet der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) für den Monat April mit noch dramatischeren Umsatzeinbußen von über 90 Prozent. „Das Gastgewerbe kämpft ums Überleben“, sagt DEHOGA-Präsident Guido Zöllick. Lesen Sie die komplette Meldung.

Quelle: DEHOGA Bundesverband

Pfändung der Corona-Soforthilfe ist nicht zulässig

Eine Kontenpfändung des Finanzamts, die auch Beträge der Corona-Soforthilfe umfasst, ist rechtswidrig. Das hat das Finanzgericht Münster in einem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes mit Beschluss vom 13.05.2020 (Az. 1 V 1286/20 AO) entschieden. Zur vollständigen Mitteilung von DATEV.

Aktualisierte Liste der Webinare für Hotellerie und Gastronomie

Wir haben die Liste der kostenlosen Weiterbildungen noch einmal für Sie auf den neuesten Stand gebracht. Hier finden Sie alle Webinare rund um Küche, Hotel und Restart.

Corona Update 19. Mai 2020 (9:30 Uhr)

Gebühren bei Quandoo werden erlassen

Bund und Länder haben sich am 6. Mai auf weitere Öffnungsschritte jeweils unter Schutz- und Hygieneauflagen verständigt. Mit integrierten Funktionen unterstützt die Reservierungsplattform Quandoo beim Einhalten der neuen Hygiene- und Abstandsregeln. Außerdem profitieren Gastronomen durch angepasste Kostenstrukturen, die während der gesamten Covid-19-Krise gelten sollen. Mehr erfahren.

Praktische Lösung für die Gästeerfassung in Deutschland

Die Erfassung der Gästedaten ist eine der Bedingungen für den Restart nach dem Lockdown. Mit dem Hygiene-Ranger ist nun eine herstellerunabhängige Lösung gelauncht worden, die eine deutschlandweite Community aufbauen will. Gastronomen können sich kostenlos registrieren und den Gästen dann über einen QR-Code den Check-in ohne Zettelflut und Datenschutz-Bedenken ermöglichen. Alle Vorteile können Sie hier nachlesen.

Whitepaper von apaleo beleuchtet die Rolle moderner Hoteltechnologie für die Zeit nach COVID-19

  • Frühere globale Krisen führten tendenziell zu einer Offenheit gegenüber neuen Ansätzen, um Kosten zu senken, die Produktivität zu steigern und Einnahmen zu generieren. In dem Whitepaper “Nach COVID-19: Wiedereröffnung mit moderner Hoteltechnologie” gibt apaleo Hoteliers eine Anleitung,
  • sich in der aktuellen Technologielandschaft bezüglich der mit COVID-19 verbundenen Herausforderungen für die Hotellerie zurechtzufinden
  • die Chancen zu erkennen, die moderne Technologien bieten, sobald sie eingeführt werden
  • die kommenden Monate für Hoteliers als einmalige Gelegenheit zu verstehen, um neue Lösungen zu prüfen, zu testen, zu integrieren und umzusetzen
  • mit besser ausgerüsteten Mitarbeitern und modernen Tools den Anforderungen modernen Reisens gerecht zu werden

Hier können Sie sich das Whitepaper herunterladen.

CWS Workwear gibt 5 Tipps zur Auswahl und Pflege von HACCP-Kleidung

Neben den Abstandsregeln, der Gästedaten-Erfassung und dem Anbringen von Aushängen spielt auch die Berufsbekleidung und ihre Reinigung nach dem Restart eine wichtigere Rolle als noch vor einem halben Jahr. CWS hat 5 Tipps für hygienische Arbeitskleidung zur Einhaltung der strengen Vorgaben und Minimierung potenzieller Gefahren zusammengestellt, die Sie hier finden.

Corona Update 18. Mai 2020 (7:30 Uhr)

In NRW sind Selbstbedienungsbuffets erlaubt

Während vielerorts den Selbstbedienungsbuffets nachgetrauert wird, setzt NRW auch hier wieder ein Zeichen für mehr Rückkehr zum Alltag. In der seit dem 16. Mai gültigen „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“ heißt es in der entsprechenden Anlage: „Selbstbedienungsbuffets sind nur zulässig, wenn die Gäste sich vor jederNutzung an bereitgestellten Desinfektionsmittelspendern die Hände desinfizieren und bei der Nutzung eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Eine möglichst gute Abschirmung oder Abdeckung der Speisen („Spuckschutz“ o.ä.) ist zusätzlich sinnvoll.“ Auch Kneipen ohne Speisenanangebot sollen nach Angaben des DEHOGA wieder öffnen dürfen.

Krankschreibung per Telefon endet

Was in den letzten Wochen für Entlastung in den Arztpraxen und mehr Sicherheit für Patienten sorgte, wird zum 1. Juni hinfällig: Ab dann müssen Angestellte für eine Krankschreibung wieder beim Arzt persönlich vorstellig werden. Trostpflaster: Selten waren die Hygienemaßnahmen so streng wie derzeit. Es bleibt natürlich dabei, dass der Arzt bei Anzeichen für eine Corona-Infektion telefonisch um Rat und Termin, bzw. Abstrich befragt werden soll.

Informationsmaterial für Gäste in zwei Sprachen zum kostenlosen Download

Neben dem bereits bekannten umfangreichen Hygiene-Handbuch zum Restart bietet Chefs Culinar auch Informationsmaterial für Gäste auf deutsch und englisch zum kostenlosen Download an. Auch zahlreiche Checklisten zur Wiedereröffnung der einzelnen Bereiche von Housekeeping über Küche bis Rezeption sind hier zu finden.

Hygiene-Ranger sorgt für entspannte Gastronomen dank digitaler Gäste-Erfassung

Der „Hygiene-Ranger“ bietet Gastgebern die Möglichkeit des unkomplizierten und datenschutzkompatiblen Handlings der Gäste-Registrierungen. Die kostenlose Registrierung erfolgt in wenigen Minuten und lässt die sofortige Integration in den Alltag zu – inklusive zahlreicher Vorteile für Gastronom und Gäste. Registrieren Sie sich jetzt und profitieren Sie umgehend von allen Vorteilen. Direkt anmelden.

Interview mit Digitalisierungsexperten – was hat die Politik falsch gemacht und wie verändert die Pandemie die Gastro-Szene?

Das Gastgewerbe ist von der Corona-Krise gebeutelt wie kaum eine andere Branche. Mit den gerade beschlossenen Lockerungen in mehreren Bundesländern beginnen langsam die Aufräumarbeiten, viele Gastronomen beschäftigen sich jetzt mit dem Thema Wiedereröffnung. Im Doppelinterview verraten die Digitalisierungsexperten Stefan Brehm (Gastrofix) und Henning Wolter (VASol), wie sie den Corona-Wahnsinn erlebt haben, welche Fehler die Politik gemacht hat und worauf es in Zukunft ankommen wird. Zum Interview.

Warum Betriebe trotz Erlaubnis zum Restart geschlossen bleiben

Wenn am 18. Mai auch im Saarland die Gastronomiebetriebe wieder öffnen dürfen, werden zahlreiche Lokale nach Einschätzung des DEHOGA Saarland geschlossen bleiben. Frank C. Hohrath, Hauptgeschäftsführer, sagte der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken: „Ich gehe davon aus, dass rund 50 Prozent der Speisegaststätten und die Mehrzahl der Kneipen noch zu bleiben werden.“ Die Bedingungen rund um die Abstandsregeln seien nicht für jeden Gastrom problemlos umsetzbar. „Jeder Gastronom muss da rechnen, ob es sich lohnt“.

Corona Update 15. Mai 2020 (19:00 Uhr)

Hygiene-Ranger sorgt für entspannte Gastronomen dank digitaler Gäste-Erfassung

Der „Hygiene-Ranger“ bietet Gastgebern die Möglichkeit des unkomplizierten und datenschutzkompatiblen Handlings der Gäste-Registrierungen. Die kostenlose Registrierung erfolgt in wenigen Minuten und lässt die sofortige Integration in den Alltag zu – inklusive zahlreicher Vorteile für Gastronom und Gäste. Registrieren Sie sich jetzt und profitieren Sie umgehend von allen Vorteilen. Direkt anmelden.

Alles rund um Kurzarbeit auf kurzarbeit-einfach.de

Im Rahmen des von der Bundesregierung unterstützen Hackathons wirvsvirus wurden digitale und analoge Lösungen zur Unterstützung der Unternehmen entwickelt, unter anderem entstand die Plattform kurzarbeit-einfach.de. Grundlagen verstehen, Informationen sammeln und dann direkt das Formular für die Bundesagentur für Arbeit versenden. Unkompliziert und schnell unter kurzarbeit-einfach.de.

Bier auf dem Parkplatz

München möchte den Gastronomen die Möglichkeit geben, die Open-Air-Bereiche deutlich zu vergrößern. So können – sofern es die Situation erlaubt – Gehwege oder Parkplätze mit Tischen und Stühlen trotz der Abstände mehr Gäste anlocken. Mehr Informationen.

Orderbird stellt Checkliste zur Soforthilfe zur Verfügung

Noch immer wollen zahlreiche Unternehmen die Soforthilfe beantragen, um ihr Unternehmen durch die Coronakrise zu bringen. Orderbird hat nun alle Informationen rund um Beantragung und nötige Unterlagen übersichtlich zusammengestellt. Zum Artikel.

FAQs zur rückwirkenden Freistellung von den Rundfunkgebühren der Betriebsstätten bei angeordneter Schließung

Immer mehr Fragen tauchen zur rückwirkenden Freistellung auf, zum Beispiel was für Unternehmen gilt, die ihren Betrieb nicht vollständig eingestellt haben. Hierzu zählen auch Restaurants, die während der Pandemie nur noch Lieferdienst und Take-awayy anbieten. Der Beitragsservice hat einen umfangreichen Katalog an Fragen und Antworten zusammengestellt. Zu den FAQs.

Unilever unterstützt mit umfangreichem Online-Portal zum Restart

Die Themenvielfalt auf der eigens zu Covid-19 entwickelten Landingpage von Unilever Food Solutions ist groß: Allgemeine Informationen zum Virus finden sich ebenso wie Tipps zum Restart, Material zu Lebensmittelsicherheit und Hygiene sowie zur Wirtschaftlichkeit. Hier geht es direkt zur Webseite.

Hier finden Sie weitere nützliche Checklisten und Hilfestellungen

Corona Update 13. Mai 2020 (21:00 Uhr)

Ecolab hat ein Programm zur Wiedereröffnung zusammengestellt

Ecolab hat ein Programm mit Hilfsmitteln, Materialien und Schulungen entwickelt, das Märkte und Branchen bei der Vorbereitung auf den Empfang wiederkehrender Gäste und Kunden unterstützt. Dazu gehören umsetzbare Informationen, die Hotels, Restaurants, Gaststätten und die Gebäudereinigung bei ihren Vorbereitungen auf die Wiedereröffnung unterstützen, Hygienepläne, Verfahrenskarten und Checklisten, die beste Hygienepraktiken ermöglichen und das Vertrauen der Gäste und Kunden wiederherstellen, Schulungen für Mitarbeiter, die vor Ort, online oder über frei verfügbare Webinare durchgeführt werden und innovative Produktlösungen, die höchste Hygienestandards im Betrieb des Kunden gewährleisten. Diese werden auf der Ecolab Internetseite bereitgestellt und nach und nach aktualisiert und selbstverständlich in verschiedene Sprachen übersetzt: https://www.ecolab.com/pages/coronavirus

EU-Kommission präsentiert Vorschläge für Tourismus und Grenzöffnung

An diesem Mittwoch präsentierte die Brüsseler Behörde Empfehlungen an die EU-Staaten, wie es mit dem Sommerurlaub doch noch klappen könnte – ohne dass es zu einem heftigen Anstieg an Corona-Infektionen kommt. Die Reisefreiheit soll demnach stark von den regionalen Entwicklungen abhängen. Haben die Länder Corona im Griff, könnten die Grenzen öffnen, so Kommissionsvizechefin Vestager. > mehr dazu auf tagesschau.de

 

DEHOGA warnt vor ruinösem Preiskampf nach Wiedereröffnung im Gastgewerbe

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Rheinland-Pfalz warnt angesichts der Wiedereröffnung der Gastronomie am 13.05.2020 sowie der Hotellerie am 18.05.2020 vor einem ruinösen Preiskampf in der Branche. Erste Anzeichen seien durch Anfragen der großen Buchungsportale nach erheblichen Preisnachlässen gegenüber der Hotellerie bereits zu vernehmen. > zur Pressemeldung

Digitale Speisekarte löst das Hygieneproblem

Das Softwareunternehmen Tobit aus Ahaus will die Gastronomie unterstützen und launcht die digitale Speisekarte für die Gastronomie. Der Service „Stattkarten“ basiert auf dem Bestellsystem Wayter und erleichtert auch den zögerlichsten Gastronomen den digitalen Einstieg. Die Nutzung ist denkbar einfach: Fotos von der Speisekarte machen und dann per WhatsApp an 02561 913600 senden. Innerhalb von 24 Stunden erhält der Gastronom dann Webadresse und einen QR-Code, den er zum Abrufen der Speisekarte an die Gäste weitergeben kann. Die Speisekarte kann jederzeit online ergänzt, verändert, oder angepasst werden, aich die Integration schöner Bilder ist problemlos möglich. Und: Sie ist so international wie die Gäste, denn sie ist automatisch in acht verschiedenen Sprachen verfügbar! Hier finden Sie alle Infos zu „Stattkarten“.

Mit dem Ampelsystem den Gästefluss kontaktlos kontrollieren

Bei Rot bleib stehn, bei Grün schlemmen gehn: Weil von der Corona-Pandemie besonders jene Branchen finanziell betroffen sind, die vom Publikumsverkehr leben, haben drei Berliner Unternehmer eine technische Lösung entwickelt, um Kundenströme wie im Straßenverkehr eindeutig und effizient steuern zu können: Die Gast-Ampel. Sie zählt und zeigt Kunden vor dem Restaurant, ob ein Eintritt gemäß den Auflagen noch gestattet ist oder gewartet werden muss. Abhängig von der Fläche darf nur eine bestimmte Anzahl an Gästen das Restaurant oder die Bar betreten. Die Gast-Ampel funktioniert ebenso simpel wie genial. Über einen Sensor zählt sie die eintretenden Gäste und schaltet auf Rot, sobald eine vom Lokalinhaber festgelegte Grenze überschritten wird. Verlassen einzelne Besucher das Restaurant, schaltet die Ampel wieder auf Grün. „Wir wollten ein einfaches Produkt schaffen, das sich schnell installieren lässt und nicht teuer ist. Gerade jetzt möchte niemand zusätzlich hohe Ausgaben tätigen“, konstatiert Ideengeber und Produktdesigner Fischer. Die Ampel kostet einmalig 359,- Euro und damit deutlich weniger als eigens engagiertes Security-Personal. Auch nach der Pandemie lässt sich das System nutzen, um etwa die Auslastung im Restaurant nach Tages- und Uhrzeit zu erfassen, Statistiken zu erstellen und diese Informationen für das eigene Marketing zu nutzen. Direkt zur Gastampel.

Kostenlose Checklisten und Muster-Hygienekonzepte für Wiedereröffnung von Restaurants und Hotels

Die Gastronomiebetriebe dürfen wieder Gäste empfangen, auch die Hotels öffnen bald wieder für Touristen. Doch eine Frage beschäftigt Hoteliers und Gastronomen gleichermaßen: Wie genau sieht das passende Hygienekonzept aus und welche Checklisten sind zu empfehlen? Wir haben Ihnen eine Übersicht kostenloser Hilfestellungen erstellt.

Corona Update 12. Mai 2020 (8:00 Uhr)

Welche Regeln und Termine gelten in welchem Bundesland?

Dass es Lockerungen geben muss, ist nicht die Frage – hier sind sich die Bundesländer einig. Die derzeitigen Unterschiede liegen in der Vorstellung darüber, welche Schritte verbunden mit definierten Auflagen und Zeitfenstern erfolgen sollen. Wir haben eine Übersicht darüber erstellt, was die einzelnen Bundesländer zu welchem Zeitpunkt umsetzen wollen.

DEHOGA Bundesverband hat dehoga-corona.de aktualisiert

Die Gastronomen und Hoteliers finden auf www.dehoga-corona.de eine Fülle von praktischen Hilfen: Zum Download bereit  stehen grafisch gestaltete Aushänge für die wichtigsten Verhaltensregeln von Gästen und Mitarbeiter, Abstands- und Platzierungsschilder, eine Dokumentation für die Corona-Mitarbeiter Belehrung, Checkliste für die Toilettenreinigung, Anleitungen fürs Händewachen oder richtige Niesen und Husten und Markierungen für eine Wegeleitsystem und noch Einiges mehr. Auch die aktuellen Rechtsverordnungen der Landesregierungen – soweit schon vorhanden – sind hier zu finden. >  www.dehoga-corona.de

Zusätzliches Standbein für die Gastronomie in der Krise: „Gastro-Initiative Bayern 2020“

Um der durch die Coronavirus-Pandemie belasteten bayerischen Gastronomie unter die Arme zu greifen, hat der Food-Startup-Inkubator Weihenstephan (FSIWS) der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) die „Gastro-Initiative Bayern 2020“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Gastronomen dabei zu unterstützen, ein zusätzliches Standbein zu etablieren: Die Herstellung und den Vertrieb von haltbaren Spezialitäten für Verbraucher zuhause. Das notwendige Hintergrundwissen für die erfolgreiche Produktentwicklung und Vermarktung stellt der FSIWS kostenfrei über eine Online-Plattform zur Verfügung.  Hier geht es zur Webseite.

Restart-Shop: Produkte für die Zeit des „Open up“ für alle

Einen für alle Hotels offenen Restart-Shop für die Zeit des „Open up“ hat die Einkaufscompany progros jetzt online gestellt, der auch für Hotels nutzbar ist, die nicht dem Einkaufspool der progros angeschlossen sind. Dort finden Hotels Produkte wie Desinfektionsmittel, Abstandhalter, Mund-Nasenschutz, Community Masken, Raumteiler oder auch digitale Desinfektionssäulen. Der Restart-Shop ist als B-to-B-Shop für Hoteliers aber auch Gastronomen offen zugänglich. > Direkt zum Shop

Corona Update 11. Mai 2020 (20:30 Uhr)

Checkliste mit hilfreichen Tipps zur Wiedereröffnung

Bitburger, der Premium Partner des DEHOGA RLP, hat eine sehr praktische und einfache Checkliste mit hilfreichen Tipps zur Wiedereröffnung erstellt: Download Checkliste.

Frag-einen-Anwalt.de verlost 50 Rechtsberatungs-Flatrates

Inbegriffen sind Antworten auf dringende Rechtsfragen rund um Corona (Erstberatungen). Bei tiefer gehenden Folgemandaten bekommen Flatrate Kunden 20% Rabatt auf außergerichtliche Leistungen. Die Laufzeit der kostenlosen Flatrate beträgt 3 Monate. Wer kann an der Verlosung teilnehmen? Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen bis zu 10 Mitarbeitern können sich bei uns für die kostenlose Flatrate bewerben. Voraussetzung ist eine finanzielle Notlage wegen der Corona Krise. > Zur Bewerbung

Studie: So planen die Deutschen ihren Urlaub im Corona Jahr 2020

Den Reiseträumen hat das Corona-Virus auf unbestimmte Zeit einen Riegel vorgeschoben. Wie gehen die deutschen Urlauber mit der Unsicherheit um? Dazu gibt es nun eine neue Studie mit diesen Ergebnissen von CosmosDirekt: Ein Wanderurlaub in den Alpen, relaxte Wochen am Sandstrand oder ein abwechslungsreicher Städtetrip nach London – in den vergangenen Wochen haben sich virusbedingt viele Urlaubspläne einfach in Luft aufgelöst oder sind zumindest in der Schwebe. CosmosDirekt interessierte sich dafür, wie die Menschen mit ihren bereits gebuchten Reisen umgehen. Das Ergebnis der Umfrage: Gut ein Drittel der Umfrageteilnehmer mit konkreten Reiseplänen (35 Prozent) warten erst einmal ab, wie sich die Reisesituation und die entsprechenden Maßnahmen entwickeln. 27 Prozent gaben an, dass sie die nächste gebuchte Reise komplett stornieren wollen bzw. das bereits getan haben, während für zwölf Prozent der Reisewilligen der Reiseveranstalter den Plänen schon eine Absage erteilt hat. Weitere 15 Prozent der Umfrageteilnehmer möchten zunächst abwarten, was der Reiseveranstalter ihnen vorschlägt. > zu allen Ergebnissen der Umfrage

Corona Update 10. Mai 2020 (08:30 Uhr)

Welche Regeln und Termine gelten in welchem Bundesland?

Dass es Lockerungen geben muss, ist nicht die Frage – hier sind sich die Bundesländer einig. Die derzeitigen Unterschiede liegen in der Vorstellung darüber, welche Schritte verbunden mit definierten Auflagen und Zeitfenstern erfolgen sollen. Wir haben eine Übersicht darüber erstellt, was die einzelnen Bundesländer zu welchem Zeitpunkt umsetzen wollen.

Update Lockerungen: Mustervorlagen, Aushänge, Checklisten

Ab 11. Mai wird es neben Abhol-/Lieferservices wieder „normale“ Gastronomie in NRW geben. Alle Gaststätten, auch Kneipen und Cafés, dürfen öffnen. Hotels dürfen private Gäste in der dann folgenden Woche wieder beherbergen. Bars, Clubs und Diskotheken müssen leider weiterhin geschlossen bleiben. Zu den Lockerungen hat der DEHOGA NRW eine „Lockerungsseite“ mit Mustervorlagen, Aushängen und weiteren Informationen eingerichtet, auf der Sie Empfehlungen finden, die Sie in jedem Bundesland nutzen können.

Corona-Hygienekonzept: Der richtige Schutz für Mitarbeiter und Gäste

Im Lauf des Mais werden zahlreiche Gastronomie und Hotelleriebetriebe wieder ihre Gäste in den eigenen Räumlichkeiten empfangen und verwöhnen dürfen. Doch wie schützen Gastronomen und Hoteliers ihre Mitarbeiter und Gäste am besten und erhalten trotzdem die Wohlfühlatmosphäre? Wir haben hier ein paar Tipps zusammengetragen.

Arbeitsschutzstandard Corona: Update zu Hilfsmitteln von BGN und DGUV

BGN und DGUV haben ihre Hilsmittel und Informationen zum Arbeitsschutzstandard  aktualisiert. Es gibt den BGN-Leitfaden zur branchenspezifischen Umsetzung des Arbeitsschutzstandards SARS-CoV-2 sowie eine Kurzversion eines Pandemieplans . Auf der Corona-Sonderseite der BGN finden Sie nun auch aktualisierte FAQs zum Thema Arbeitsschutz und Corona. Zudem bietet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung u.a. ein Plakat mit Corona-Schutzmaßnahmen in acht Sprachen kostenlos an.

Corona Update 8. Mai 2020 (08:30 Uhr)

Welche Regeln und Termine gelten in welchem Bundesland?

Dass es Lockerungen geben muss, ist nicht die Frage – hier sind sich die Bundesländer einig. Die derzeitigen Unterschiede liegen in der Vorstellung darüber, welche Schritte verbunden mit definierten Auflagen und Zeitfenstern erfolgen sollen. Wir haben eine Übersicht darüber erstellt, was die einzelnen Bundesländer zu welchem Zeitpunkt umsetzen wollen.

Wiedereröffnung mit Corona: Handlungsempfehlungen für Gastronomie und Hotellerie

Der DEHOGA Niedersachsen hat umfangreiche Handlungsempfehlungen und Vorlagen für den Wiedereintritt von Gastronomie und Hotellerie unter den Bedingungen der Corona-Krise erstellt. Kernthema der betrieblichen Aufmerksamkeit muss die penible Einhaltung der besonderen Hygienemaßnahmen unter den erschwerten Bedingungen ausgelöst durch das Coronavirus sein. Dieser Leitfaden steht kostenlos zum Download zur Verfügung und wird nach Bedarf aktualisiert. Aufgrund ihres Umfangs sind diese Empfehlungen für jeden Hotelier und Gastronomen relevant und interessant.

HRS-Umfrage: Mehrheit der Unternehmen strebt nach niedrigeren Hotelraten

HRS, der führende Anbieter von Hotellösungen im Bereich Geschäftsreisen, gab heute die Ergebnisse seiner jüngsten Blitz-Umfrage unter Travel Managern und Einkaufsleitern bekannt. Die globale Umfrage, die vom 30. April bis zum 4. Mai lief,  zeigt, dass 62 Prozent der Befragten Chancen für Rateneinsparungen im Jahr 2020 und darüber hinaus sehen. 58 Prozent planen, Hotelanbieter zu konsolidieren. Zur Pressemeldung von HRS mit den weiteren Ergebnissen

Gastrotage West starten wie geplant am 11. Oktober in Essen

Der Nordrhein-Westfalen-Plan der Landesregierung, den Ministerpräsident Armin Laschet am 6. Mai vorgestellt hat, gibt Klarheit: Fachmessen können, mit entsprechenden Schutzkonzepten, bereits ab 30. Mai wieder stattfinden. Somit können die GastroTageWest vom 11. bis 13. Oktober in Essen durchgeführt werden. Hinsichtlich der konzeptionellen Auflagen liegt dem Land Nordrhein-Westfalen ein Strategie-Papier des Fachverbandes des deutschen Messewesens AUMA vor. Bei der Entwicklung dieses Konzeptes waren die Geschäftsführer des GastroTageWest-Veranstalters AFAG Henning und Thilo Könicke beteiligt.

Corona Update 7. Mai 2020 (17:30 Uhr)

DEHOGA NRW zufrieden mit Maßnahmenplan in Nordrhein-Westfalen

Die heute durch Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart vorgestellten Maßnahmen, die mit Öffnung am 11. Mai in der Gastronomie gelten werden und soweit sie vorliegen, finden nach Ansicht des DEHOGA Nordrhein-Westfalen einen angemessenen Mittelweg zwischen den Anforderungen an den Gesundheitsschutz von Gästen und Beschäftigten einerseits und den wirtschaftlichen Belangen von Restaurants, Cafés, Kneipen und anderen Gaststätten andererseits. Weiter fordert der DEHOGA für Betriebe aus dem Gastgewerbe zusätzliche finanzielle Unterstützung.  „Unsere Betriebe sind nahezu alle „Härtefalle“ – egal ob aus Gastronomie, Hotellerie oder Catering. Dieses positive Signal muss schnell mit Leben und substanziellen, direkten Hilfen gefüllt werden“, betont Bernd Niemeier. Der DEHOGA geht davon aus, dass die Herausforderungen mit der Öffnung der Betriebe steigen werden: „Abstandsregelungen, zusätzliche Hygienemaßnahmen und geändertes Gästeverhalten bei geringerer Kaufkraft wegen höherer Arbeitslosigkeit und Kurzarbeitergeld werden zu hohen Umsatzausfällen zwischen 50-80 Prozent führen. Nicht zu vergessen, dass die Kosten steigen. Viele Betriebe werden sich wegen der Einschränkungen überlegen müssen, ob sie überhaupt öffnen sollen“, beschreibt Bernd Niemeier die Ausgangslage kurz vor den Lockerungen.

Hygiene-Handbuch für die Wellness-Hotellerie

Alle Hoteliers warten auf die Wiedereröffnung der Ferienhotellerie in Deutschland. Auf die neuen Bedingungen zum Umgang mit COVID-19 muss sich jedoch besonders die Wellnesshotellerie sehr umfangreich einstellen. Die Wellness-Hotels & Resorts haben einen umfangreichen Leitfaden speziell für die Wellnesshotellerie verfasst. Dieser beinhaltet nicht nur Anregungen für die allgemeinen Bereiche eines Hotels, sondern liefert detailierte Informationen speziell für den Spa-Bereich. Wie schütze ich als Hotelier meine Mitarbeiter und Gäste vor einer Ansteckung bei Einzebehandlungen im Spa? Wie schaffe ich es, den Spa-Bereich generell an die aktuelle Situation anzupassen? Diese Fragen und viele mehr werden im Leitfaden behandelt, beantwortet und wertvolle Tipps werden mit auf den Weg gegeben. Hier können Sie den Leitfaden herunterladen.

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Studie an der Universität Osnabrück zeigt Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gastronomie in Deutschland

Gastronomiebetriebe sind in besonderer Weise von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Ein Team des Instituts für Geographie der Universität Osnabrück hat 448 Gastronominnen und Gastronomen mit einem Online-Fragebogen befragt, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Gastronomie zu untersuchen. Aufgrund der seit Mitte März vorgenommenen Einschränkungen für die Gastronomie haben die Betriebe im Durchschnitt einen Umsatzrückgang von 90,3 Prozent erlitten. „Liefer- und Abholdienste können für die meisten Betriebe die Umsatzrückgänge nur marginal auffangen. Viele Betriebe sind dafür auch gar nicht geeignet“, erklärt Dr. Thomas Neise dazu. Die betrieblichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wirken sich auch auf die wirtschaftliche Situation der Gastronominnen und Gastronomen sowie ihrer Familien negativ aus. 54,6 Prozent der Befragten gab an, dass sie und ihre Familie sich gegenwärtig stark finanziell einschränken müssen. Gleichzeitig blicken die Gastronominnen und Gastronomen sehr sorgenvoll in die Zukunft. Über drei Viertel der Befragten schätzen die Risiken für die Zukunft ihres Betriebs (77,6 Prozent) und ihre eigene finanzielle Situation (79,0 Prozent) sehr hoch bzw. hoch ein. Hier kommen Sie zur kompletten Studie.

LOKALFREUN.DE: Coca-Cola initiiert Soforthilfe-Plattform für Gastronomie

Hohe Umsatzausfälle bei weiterlaufenden Kosten – die aktuelle Lage trifft vor allem die Gastronomiebranche hart. Doch es macht sich auch Solidarität in dieser Zeit breit: Zahlreiche Menschen möchten ihr Lieblingslokal unterstützen. Sei es in Form von Gutscheinen, der Nutzung von Take-Away- und Lieferdienstangeboten oder sogar Spenden. Als starker Partner der Gastroszene möchte auch Coca-Cola European Partners Deutschland seinen Teil beitragen – und hat bereits im März zusammen mit der gemeinnützigen Plattform betterplace.me die Soforthilfe-Initiative LOKALFREUN.DE ins Leben gerufen. Durch das Projekt sollen schnell und unkompliziert Spenden für Gastronomen gesammelt werden, um sie so in dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen. Über die Website lokalfreun.de kann jeder eine beliebige Summe für einen Gastronomiebetrieb seiner Wahl spenden. Die ersten 10.000 Spenden1 ab 10 Euro, die über die Seite erfolgen, erhöht LOKALFREUN.DE um weitere 10 Euro pro Transaktion. Spendet jemand also zum Beispiel 20 Euro, erhält der Betrieb insgesamt 30 Euro2.

Corona Update 6. Mai 2020 (19:20 Uhr)

Bund und Länder einigen sich auf weitere Öffnungsschritte: Mindestabstand bleibt die wichtigste Regel

Bund und Länder haben sich auf weitere Öffnungsschritte jeweils unter Schutz- und Hygieneauflagen verständigt. So soll der Präsenzunterricht für alle Schüler noch vor den Sommerferien wieder aufgenommen werden. Die Notbetreuung für Kita-Kinder soll ab dem 11. Mai stufenweise erweitert werden. In Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen sind wiederkehrende Besuche durch eine ausgewählte Person möglich. Details dazu regeln die Länder. Zudem können alle Geschäfte unabhängig von der Verkaufsfläche öffnen. Auch der Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel wird wieder erlaubt. Spiele der ersten und zweiten Fußballbundesliga können ab der zweiten Maihälfte ohne Zuschauer stattfinden. Weitere schrittweise Öffnungen etwa von Kinos, Theatern, Restaurants, Hotels oder Kosmetikstudios regeln die Ländern.  Die Kontaktbeschränkungen bleiben zunächst bis zum 5. Juni bestehen, werden aber an einer Stelle erweitert: Zukünftig können sich Angehörige aus zwei unterschiedlichen Haushalten gemeinsam im öffentlichen Raum aufhalten. Wichtigste Regel bleibt in allen Bereichen das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen. Bund und Länder verständigten sich zudem darauf, dass die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren werden, sollte es regional zu einem erneuten schnellen Anstieg der Infektionsrate kommen. Weiterhin untersagt bleiben bis zum 31. August Großveranstaltungen wie Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern sowie größere Konzerte. Download Bund-Länder-Beschluss vom 6. Mai 

DEHOGA begrüßt konkrete Öffnungstermine für Restaurants und Hotels

Der DEHOGA Bundesverband zeigt sich erleichtert über die nun genannten Öffnungstermine für Restaurants und Hotels. „Wir begrüßen, dass es endlich konkrete Öffnungsperspektiven für das Gastgewerbe in den einzelnen Bundesländern gibt“, sagt Guido Zöllick, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes. Zöllick macht deutlich: „Die nächsten Wochen werden eine große Herausforderung sein. Es gilt, die Abstandsgebote und noch strengeren Hygienevorschriften einzuhalten.“ All das werde mit Mehrkosten verbunden sein. „Zudem ist auch Fakt, dass aufgrund der Abstandsregelungen nur 30 bis 50 Prozent des Vorjahresumsatzes erzielt werden können.“ Es werde noch eine Zeit dauern, bis kostendeckende Umsätze erzielt werden könnten. Jetzt käme es auf eine praxistaugliche Gestaltung der jeweiligen Rechtsverordnungen an. „Für Gäste wie Unternehmer wäre es einfacher, wenn sich die Länder auf maximal einheitliche Regelungen bei Kontaktbeschränkungen, Schutzmaßnahmen und branchenspezifischen Vorgaben verständigen könnten“, so Zöllick. Zöllick hofft nun auf einen guten Start in die touristische Sommersaison. „Wir sind und bleiben zuversichtlich, für unsere Gäste auch in diesen herausfordernden Zeiten trotz der hohen Auflagen gute Gastgeber sein zu können. Voraussetzung dafür ist auch, dass alle mitziehen. Das heißt, dass auch die Gäste Verständnis für die neuen Spielregeln aufbringen. Je besser und konsequenter wir die Standards akzeptieren und einhalten, desto mehr Lebensqualität für uns alle wird wieder möglich sein.“

NRW: Grünes Licht ab 11. Mai für Gastronomie, Hotellerie und Tourismus

Für die Gastronomie, Hotellerie und den Tourismus wird auch in NRW eine stufenweise Öffnung angestrebt. Ab dem 11. Mai 2020 sollen wieder möglich sein: Gastronomisches Angebot in Speisegaststätten, sofern im Innen- und/oder Außenbereich die Einhaltung des Abstandsgebots gewährleistet ist und ein Infektionsschutz- und Hygiene-Konzept durch die Betriebe vorliegt. Buffet-Angebote mit offenen Lebensmitteln bleiben nicht zulässig. Die touristische Nutzung und Aufenthalt in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen (unter Wahrung der Kontaktbeschränkungen). Öffnung von Freizeitparks, Ausflugsschiffen (mit Hygienekonzept), Touristinformationen, Fahrrad- und Bootsverleihen.
An Christi Himmelfahrt (21. Mai)  werden Hotels auch für Touristen wieder geöffnet. Dafür gelten strenge Auflagen analog zur Gastronomie mit einem verpflichtenden Hygieneschutzkonzept sowie der Gewährleistung von Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen.
Mit Zieldatum ab Pfingsten (30. Mai 2020) sollen auch Thermen und Schwimmbäder, Spaßbäder und Wellness-Einrichtungen unter passgenauen Infektionsschutzkonzepten wieder öffnen. Ausgenommen von den Öffnungen bleiben bis auf Weiteres Bars, Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe.

Baden-Württemberg: Sofortprogramm für das Gastgewerbe kommt

Das vom DEHOGA Baden-Württemberg massiv geforderte Hilfsprogramm für die gastgewerbliche Branche im Land kommt: Wirtschaftsministern Nicole Hoffmeister-Kraut kündigte heute im Landtag ein Sofortprogramm für das Gastgewerbe an, das direkte, nicht rückzahlbare Zuschüsse an die Betriebe vorsieht. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Beschäftigentenzahl: Betriebe, die eine entsprechende Liquiditätslücke nachweisen können, sollen pauschal 3000 Euro zuzüglich 2000 Euro je Vollzeit-Äquivalent bekommen.

BGN hilft mit Pandemieplan und Handlungshilfe

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard sieht vor, dass der Arbeitgeber Maßnahmen festlegen muss, um Verdachtsfälle abklären und bei bestätigten Infektionen Kontaktpersonen ermitteln und informieren zu können. Die BGN hat nun einen entsprechenden Pandemieplan für Betriebe des Gastgewerbes veröffentlicht. Dieser enthält laut BGN die wesentlichen zu treffenden Maßnahmen während der aktuellen Pandemiephase, eventuell muss er an betriebliche Erfordernisse angepasst werden. Auch auf der BGN-eigenen Corona-Webseite werden viele Fragen rund um den Umgang mit der Pandemie beantwortet, zum Download wird zudem eine Handlungshilfe angeboten, die beim Wiederauffahren nach der Pandemie helfen soll, den Infektionsschutz am Arbeitsplatz bestmöglich umzusetzen. Hier geht es direkt zu den Infos und Donwloadse.

Wie reagieren bei Corona-Bußgeldern?

Mehrere Tausend Euro sind teilweise zu zahlen bei Verstößen gegen die Corona-Regelungen. Die genauen Vorschriften sind in den in den Bundesländern zwar verschieden, aber Ordnungsämter und Polizeibehörden sprechen in diesen Tagen in großer Zahl im gesamten Land Strafmandate wegen Missachtung der aktuellen Corona-Regeln aus. Wie können Hoteliers und Gastronomen einen Widerspruch gegen einen Strafzettel oder ein Bußgeld einlegen, das sie wegen angeblicher Missachtung von Corona-Auflagen erhalten haben? Mehr dazu in unserem Rechtstipp.

Umfangreiche Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen geplant

Die Bundesregierung will mit den Regierungschefs der Länder heute offenbar umfangreiche Lockerungen der Corona-Beschränkungen vereinbaren. Vom 9. bis spätestens 22. Mai soll in allen Bundesländern die Gastronomie wieder geöffnet werden. Heißt also: jedes Bundesland erlässt eigene Regeln, ab wann welche Betriebe unter welchen Auflagen aufmachen dürfen. Für touristische Beherbergungen wird eine Öffnung bis Ende Mai angepeilt. Großveranstaltungen wie Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Straßen- oder Schützenfeste sowie Kirmes-Veranstaltungen bleiben wegen der Corona-Pandemie untersagt. Die Beschlussvorlage sieht den Berichten zufolge vor, dass dieses Verbot bis mindestens zum 31. August aufrecht erhalten bleibt. Weiterhin ist nach geplant, alle Geschäfte wieder zu öffnen – ohne Begrenzung der Verkaufsläche. Es müssen Hygieneauflagen, Zutrittskontrollen und die Vermeidung von Warteschlangen gewährleistet werden, heißt es in der Beschlussvorlage des Bundes. Wichtig sei dabei eine maximale Personenzahl von Kunden und Personal bezogen auf die Verkaufsfläche. Wir halten Sie hier in unserem Ticker auf dem Laufenden, außerdem in unserem Artikel „Jedes Bundesland bestimmt eigene Lockerungen – unter einer Bedingung„.

Neues Infoportal zur Bekämpfung von Bakterien, Viren & Co.

Mit dem Start eines neuen Informationsportals gibt Nilfisk tiefgreifende Expertise zur wirksamen Bekämpfung von Bakterien, Viren & Co. an seine Kunden und Partner weiter. Im Vordergrund stehen zum einen Fachinformationen unternehmenseigener und externer Expertenstellen sowie Praxisempfehlungen rund um Hygiene, Desinfektion und Keimreduktion, die der Reinigungsgerätespezialist gebündelt zur Verfügung stellt. Zum anderen erfahren die Leser alles Wichtige zum Einsatz der richtigen Reinigungstechnologie – allen voran Heißwasser-Hochdruckreiniger sowie Dampfreiniger.

Corona Update 5. Mai 2020 (21:00 Uhr)

Deutschlandweite Öffnung der Gastronomien ab dem 9. Mai als Empfehlung beschlossen

Wie die BILD Zeitung aus Teilnehmerkreisen erfahren haben will, soll die Videokonferenz der Bundesländer am heutigen Abend einen eindeutige Empfehlung hervorgebracht haben. In einem Zeitfenster vom 9. bis zum 22. Mai soll eine kontrollierte Öffnung unter Beachtung strenger Auflagen ermöglicht werden. Diese Empfehlung soll für die morgige Konferenz mit Angela Merkel eine realistische Grundlage bilden, aufgrund derer die Entscheidung zur Beendigung des Shutdowns beschleunigt werden soll. Neben den Restaurants werden auch Außengastronomien, Cafés, Gaststuben und Kneipen sowie Imbisse in der Empfehlung mit aufgenommen.

Bereits heute Abend Entscheidung der Bundesländer über Öffnung der Gastronomiebetriebe

Wie bekannt wurde, wird schon heute Abend eine Videokonferenz der Bundesländer stattfinden, um über einen Plan zum Wiederauffahren der Gastronomiebetriebe abzustimmen. Bremens Senatorin Kristina Vogt (Linke), Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz, ist zuversichtlich, dass die Beschlussvorlage positiv angenommen wird. Weniger positiv zu sprechen war sie hingegen auf die bereits erfolgten Pläne des Nachbarlandes Niedersachsen. Sie bezeichnete das Konzept in einigen Punkten als unausgegoren, geplant ist in Niedersachsen ab dem 11. Mai eine Öffnung von Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent im Innen-  und im Außenbereich wieder öffnen.

Sachsen-Anhalt:Stufenplan für Gastronomie und Tourismuswirtschaft ab 15. Mai

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat am Dienstag dem Kabinett einen Stufenplan zur Öffnung der Gastronomie und Tourismuswirtschaft in Sachsen-Anhalt vorgestellt. Das Konzept sieht in der ersten Stufe für den Bereich Tourismus vor, dass Ferienhäuser- und Wohnungen bereits ab dem 15. Mai wieder vermietet werden dürfen – zunächst für Einheimische. Campingplätze sollen dann nicht nur für Dauercamper, sondern auch für Reisemobile und Wohnwagen mit autarker Versorgung geöffnet werden. Ab dem 22. Mai dürfen Restaurants öffnen. Auf eine Differenzierung zwischen Außen- und Innengastronomie wird verzichtet – ebenso wie auf eine maximale Gästezahl. Allerdings müssen bestehende Kontaktbeschränkungen (nicht mehr als fünf Personen pro Tisch), Abstandsgebote und Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Davon ausgeschlossen bleiben Tanzlokale und Diskotheken. Zur Meldung der Landesregierung.

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Ab 18. Mai: Bayern öffnet Gastronomie und Hotellerie

Für die Gastronomie hat das bayerische Kabinett heute eine schrittweise Öffnung beschlossen. Ab 18. Mai ist dann die Außengastronomie bis 20.00 Uhr wieder erlaubt. Speiselokale dürfen unter strengen Auflagen im Innenbereich am 25. Mai öffnen, ab 30. Mai können dann Hotels wieder Gäste aufnehmen. Auch die 800-Quadratmeter-Regel wird am nächsten Monatg aufgehoben. Wirtschafsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) appellierte an die Kommunen, Gastronomen vorübergehend mehr Stellfläche draußen zuzubilligen, um fehlende Plätze innen zu kompensieren. Lesen Sie hier die weiteren Details zu den Anforderungen und zum Zeitplan.

Auch Hamburg will Lockerungen ermöglichen

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher will über Lockerungen der Corona-Einschränkungen in der Gastronomie sprechen. „Ich denke, wir können uns dort auch weitere Schritte erlauben“, sagte der SPD-Politiker in einem ARD Extra. In der Branche gebe es „jetzt wirklich auch Druck“. Tschentscher warb für ein weiteres gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern. „Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, dass wir für ganz Deutschland ein Rahmenkonzept haben, in das sich die Länder dann einfügen“. Bei diesem Erfolgskonzept solle man bleiben. Wichtig sei, dass man trotz der aktuell guten Zahlen die Disziplin nicht verliere. Morgen treffen sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder erneut und beraten über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Kita, Schule und Sport stehen dabei im Fokus, der Gastronomie soll laut Bundesregierung eine Perspektive aufgezeigt werden. Quelle: tagesschau.de

Gastgewerbe verzeichnet bei Arbeitslosenzahlen höchste Steigerung aller Branchen der deutschen Wirtschaft

Im Vorfeld der Beratungen der Bund-Länder-Konferenz am 6. Mai schlägt Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern, Alarm: „Die schockierenden Arbeitsmarktzahlen belegen die dramatische Situation unserer Branche.“ So stieg der Zugang in die Arbeitslosigkeit im deutschen Gastgewerbe im April um 208 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das ist die höchste Steigerung aller Branchen der deutschen Wirtschaft. Auch bei der Kurzarbeit sind die Zahlen in Gastronomie und Hotellerie dramatisch hoch. „Waren im Februar deutschlandweit 173 Mitarbeiter in Kurzarbeit, so wurden im März und April für über eine Million Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt“, so Inselkammer. Damit sind insgesamt mehr als 95 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe betroffen. Zur Pressemitteilung des DEHOGA Bayern.

Hygiene Audit des TÜV SÜD Management Service

Die Sicherheit und Gesundheit von Angestellten und Kunden ist in Zeiten von Corona wichtiger denn je. Ob Läden vor der Wiedereröffnung stehen, erst vor kurzem aufgemacht haben oder sich die ganze Zeit über im laufenden Betrieb befinden: Die Einhaltung der geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen muss oberste Priorität haben. Doch welche Schutzmaßnahmen gelten überhaupt und wie können Handel und Gewerbe dafür sorgen, dass diese auch von den Mitarbeitern befolgt werden? Die TÜV SÜD Management Service bietet dafür ein spezielles Hygiene-Audit an.

Vorteile des Hygiene-Audits für Handel und Gewerbe

  • Untersuchung des Hygiene-Status des Betriebes anhand eines ausführlichen Kriterienkatalogs
  • Überprüfung, der Umsetzung geltender Hygiene- und Schutzmaßnahmen im Betrieb
  • Aufzeigen von Verbesserungspotenzialen anhand einer individuellen Maßnahmenliste
  • Dadurch Optimierung des Hygiene-Status
  • Kurzform des Prüfberichtes für die Verkaufsräume, um Kunden zu zeigen, dass Hygiene-Standards eingehalten werden.

Weitere Informationen zum Hygiene Audit

App mit Check-in Funktion für die Gastronomie

Auch wenn sie in den nächsten Wochen wieder öffnen können, haben Bars und Kneipen ein großes Problem. Denn: Sie leben von Nähe, Austausch und Geselligkeit. Die aktuell gültigen sowie diskutierten Hygiene-Vorschriften wie eineinhalb Meter Abstand, den Verzicht auf Bar- und Thekenbetrieb oder der Aufbau eines Außer-Haus-Verkaufs sind für sie kaum realisierbar. SAUSALITOS hat sich diesem Problem angenommen und hierfür ein eigenes Tool in ihrer App entwickelt. Damit ist genau einsehbar, wie viele Personen in diesem Moment in der jeweiligen Location sind. Die SAUSALITOS-App ist ab sofort kostenfrei in den bekannten App-Stores verfügbar. Mittels Check-In-Funktion in der SAUSALITOS-App sieht jeder Kunde jederzeit, wie viele Personen in der jeweiligen Bar sind. So sind die Kapazitäten jederzeit für Betreiber und Gast einsehbar. Mit der Einsicht des Hygienestatus sowie weiteren Informationen rund um die regionale Lage zu COVID-19 schlüsselt die App alles Wissenswerte übersichtlich auf. Im schlimmsten Falle einer auftretenden Infektion ist ebenfalls nachvollziehbar, wann wer die Bar besucht hat – auch mit Einhaltung des Datenschutzes.

Corona Update 4. Mai 2020 (22:00 Uhr)

Ab 9. Mai: auch Mecklenburg-Vorpommern öffnet Gastronomie und Hotellerie schrittweise

Die Gastronomie darf in Mecklenburg-Vorpommern von Samstag an wieder öffnen. Das teilte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Montagabend in Schwerin mit. Und am 18. Mai sollen dann Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen wieder einheimische Gäste beherbergen können. Wir haben hier die bekannten Informationen zusammengetragen.

Ab 11. Mai: Niedersachsen öffnet Gastronomie und Hotellerie schrittweise

Angesichts der positiven Entwicklung bei den Corona-Neuinfektionen und der Reproduktionszahl in Niedersachsen hat die Landesregierung jetzt einen Plan aufgestellt, wie auf dieser Grundlage schrittweise viele Einschränkungen reduziert werden können. Zusammen mit Fachleuten aus mehreren Ressorts wurde ein Stufenplan erarbeitet. Ab dem 11. Mai dürfen schrittweise Betriebe aus der Gastronomie und Hotellerie wieder öffnen, Bars, Kneipen, Discotheken und ähnliches bleiben untersagt. Weitere Details zum Stufenplan

Neue Betrugsmasche bei der NRW-Soforthilfe 2020: Kriminelle versuchen Rückzahlungen abzugreifen

Über eine gefälschte E-Mail-Adresse versuchen Kriminelle aktuell Daten von Soforthilfe-Empfängern abzufischen. Die mit Absender „Landesregierung Nordrhein-Westfalen“ getarnte Mail fordert dazu auf, persönliche Daten in ein vermeintliches Formular der Landesregierung zur Vorlage bei der Finanzverwaltung einzugeben und zurückzusenden.  Der Betreff der E-Mail lautet „Corona Zuschuss – Bestätigung und Belehrung“. Das Wirtschaftsministerium hat umgehend Innenministerium und Landeskriminalamt informiert und bittet Betroffene nicht auf die Mail zu reagieren. Absender ist die gefälschte E-Mail-Adresse corona-zuschuss@nrw.de.com. Offizielle Mailadressen der Landesregierung enden immer auf nrw.de.

BGN hilft mit Pandemieplan und Handlungshilfe

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard sieht vor, dass der Arbeitgeber Maßnahmen festlegen muss, um Verdachtsfälle abklären und bei bestätigten Infektionen Kontaktpersonen ermitteln und informieren zu können. Die BGN hat nun einen entsprechenden Pandemieplan für Betriebe des Gastgewerbes veröffentlicht. Dieser enthält laut BGN die wesentlichen zu treffenden Maßnahmen während der aktuellen Pandemiephase, eventuell muss er an betriebliche Erfordernisse angepasst werden. Sie finden den Pandemieplan hier. Auch auf der BGN-eigenen Corona-Webseite werden viele Fragen rund um den Umgang mit der Pandemie beantwortet, zum Download wird zudem eine Handlungshilfe angeboten, die beim Wiederauffahren nach der Pandemie helfen soll, den Infektionsschutz am Arbeitsplatz bestmöglich umzusetzen. Hier geht es direkt zur Handlungshilfe.

Aktion #leereStühle ein voller Erfolg

Mit Tausenden Posts von kreativen Bildern und Videos leerer Restaurantstühle fluteten deutsche Gastronomen am Freitag, 1. Mai, die sozialen Netzwerke. Der Leaders Club hatte dazu aufgerufen, die im April mit 30.000 Stühlen in fast 80 deutschen Städten gestartete Aktion #LeereStühle am Tag der Arbeit ins Internet zu verlegen, um angesichts zahlreicher anderer Demonstrationen Polizei und Ordnungskräfte nicht weiter zu belasten.

Aktuelle Fallzahlen aus Deutschland

Derzeit (4. Mai 2020, 8.00 Uhr) gibt es in Deutschland nach Zahlen der John-Hopkins-University 165.664 Infizierte und 6.866 Todesfälle. Das Institut aktualisiert alle Fallzahlen permanent, hier gelangen Sie direkt zur entsprechenden Seite. Das Robert-Koch-Institut liegt mit seinen Angaben stets unter denen der John-Hopkins-University, da selbige erst mit Verzögerung verarbeitet werden können.

Corona Update 3. Mai 2020 (08:50 Uhr)

Hoffnung auf den Strandurlaub in Niedersachsen – Tagesgaste teilweise erlaubt

Im Land Niedersachsen machen sich die Verantwortlichen bereit für Badegäste für die Zeit nach dem völligen Corona-Shutdowns, Tagesgäste sind teilweise schon am Wochenende erlaubt. Mehr auf hna.de

NGG: Abstandsregeln, Hygiene und Arbeitsschutz kontrollieren

Die Gewerkschaft NGG hat mit Blick auf die Debatte um Lockerungen des Shutdowns auf die Bedeutung des Gesundheitsschutzes im Gastgewerbe hingewiesen. Voraussetzung für eine Wiedereröffnung von Gastronomie und Hotellerie sei die penible Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sowie der Schutz der Beschäftigten. Mehr auf ngg.de.

Arbeitsschutzstandard COVID 19 – BGN veröffentlicht Konkretisierung für das Gastgewerbe

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Ein Hochfahren betrieblicher Tätigkeiten kann daher nicht ohne ein (über das bisherige und vorherige Maß hinausgehendes) Hochfahren des Infektionsschutzes am Arbeitsplatz erfolgen. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat entsprechende Kriterien in einer Praxishilfe zusammengestellt, die, sobald Lockerungen in Kraft treten, eingehalten werden müssen. Zum Hintergrund muss man wissen, dass die BGN seitens des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales beauftragt wurde, den von ihr aufgestellten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard, in Form von entsprechenden Handlungsanleitungen, Gefährdungsbeurteilungen und FAQs branchenspezifisch umzusetzen. Auch hier galt es gewisse medizinische Grundsätze zu berücksichtigen. Entstanden ist laut BGN eine wissenschaftlich fundierte, aber zugleich auch praxisnahe, verständliche und umsetzbare Handreichung. Download BGN-Broschüre.

Corona Update 30. April 2020 (18:00 Uhr)

Kein Corona-Exit für Gastgewerbe vor dem 6. Mai

Bund und Länder haben die Entscheidung über das einen Exit aus den Corona-Beschränkungen für das Gastgewerbe auf den 6. Mai vertagt. Die Vorbereitungen für Lockerungen liefen zwar in Absprache mit den Branchenverbänden, eine Entscheidung falle aber erst in der nächsten Woche.

Keine Lockerungen für Veranstaltungen und Gastronomie geplant

Nach Medienberichten gibt es eine Beschlussvorlage des Bundes, wonach die seit Wochen geschlossenen Spielplätze wieder göffnet werden solleb. Voraussetzung wäre dafür, dass grundlegende Hygieneregeln eingehalten und überfüllte Anlagen vermieden werden. Die Verantwortung hierfür läge bei den Eltern. Unter Auflagen öffnen könnten auch Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten. An dem beschlossenen Verbot von Großveranstaltungen, größeren Sportveranstaltungen mit Zuschauern, Konzerten sowie Straßen-, Wein- und Schützenfesten wird festgehalten. Wegen der Unsicherheiten beim Infektionsgeschehen sei davon auszugehen, dass dies auch mindestens bis zum 31. August so bleiben werde. Zum Bericht auf www.ntv.de.

Gastro-Protest online: Aktion Leere Stühle geht am 1. Mai digital

Das Gastronomen-Netzwerk Leaders Club ruft nach dem großen Erfolg der bundesweiten Aktion „Leere Stühle“ dazu auf, den Protest am kommenden Freitag, dem 1. Mai, fortzusetzen. Allerdings ausschließlich online. „An diesem Tag, der normalerweise für zahlreiche Demonstrationen und auch Krawall genutzt wird, ist es uns besonders wichtig, Behörden, Rettungs- und Sicherheitskräfte nicht zusätzlich belasten“, betont Leaders Club Präsident Michael Kuriat. „Stattdessen wünschen wir uns, dass kreative Bilder und Videos von leeren Stühlen in oder vor unseren Restaurants sich möglichst vielfältig auf den sozialen Plattformen im Internet verbreiten und so Gäste und Politik auf die weiterhin schwierige Lage unserer Branche aufmerksam machen.“Mehr auf www.leadersclub.de.

Corona Update 29. April 2020 (16:08 Uhr)

Baden-Württemberg, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen stellen Drei-Phasen-Konzept zur Belebung von Tourismuswirtschaft, Hotellerie und Gastronomie vor

Tourismuswirtschaft, Hotellerie und Gastronomie sind massiv von der Corona-Krise betroffen. Um den Unternehmen und den bundesweit drei Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Perspektive zu geben und die Auflagen für diesen Sektor schrittweise zurückzunehmen, haben Baden-Württemberg, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen ein Konzept entwickelt, das sie in die Wirtschaftsministerkonferenz einbringen. Eingeleitet werden soll die Öffnung mit touristischen Outdoor-Angeboten wie Zoos, Freizeitparks und Klettergärten. In der zweiten Phase folgen Restaurants und mit eingeschränkter Nutzung Ferienwohnungen und Hotels. Später soll dann der Übernachtungstourismus ohne Restriktionen wieder möglich sein. Zu welchem Datum die einzelnen Phasen beginnen, werden die Länder in Abstimmung mit dem Bund in Eigenverantwortung bestimmen. Zur Pressemeldung.

Bundeskabinett: Mehr Kurzarbeitergeld, mehr Hinzuverdienstmöglichkeiten & Arbeitslosengeld verlängert

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Abfederung der sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie (Sozialschutzpaket II) beschlossen. Das Kurzarbeitergeld wird für diejenigen, die Kurzarbeitergeld für ihre um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat des Bezuges auf 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht, längstens bis 31. Dezember 2020. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit werden ab dem 1. Mai bis zum 31. Dezember 2020 die bereits bestehenden Hinzuverdienstmöglichkeiten mit einer Hinzuverdienstgrenze bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens für alle Berufe geöffnet. Aufgrund der außergewöhnlichen Situation auf dem Arbeitsmarkt haben diejenigen, die bereits vor der Krise arbeitsuchend waren und Arbeitslosengeld nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) beziehen, derzeit geringere Aussichten auf eine neue Beschäftigung. Hinzu kommt, dass die Vermittlungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Agenturen für Arbeit aufgrund des Gesundheitsschutzes eingeschränkt sind. Daher wird das Arbeitslosengeld für diejenigen um drei Monate verlängert, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai 2020 und dem 31. Dezember 2020 enden würde.

Reisewarnung soll bis Mitte Juni verlängert werden

Die Bundesregierung hat ihre weltweite Warnung vor touristischen Reisen bis zum 14. Juni verlängert. Das beschloss das Bundeskabinett in Berlin. Bisher galt die Reisewarnung bis Anfang Mai. Viele Reisen werden daher auf absehbare Zeit nicht gehen, für einige Optionen besteht aber Hoffnung.

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Corona Update 28. April 2020 (21:00 Uhr)

Auszahlung Kurzarbeitergeld lässt auf sich warten

Die Einführung veränderter Kurzarbeitergeldregelungen stößt auf großen Zuspruch in Gastronomie und Hotellerie. Allerdings monieren 82,1 Prozent befragter Unternehmen aus dem Gastgewerbe, dass die Zahlungen für den Monat März immer noch nicht eingegangen sind. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage, die der DEHOGA bundesweit durchgeführt hat und an der sich 1050 Gastronomen und Hoteliers aus Nordrhein-Westfalen beteiligten. Der DEHOGA fordert deshalb eine Gesetzesänderung, die es den Arbeitsagenturen ermöglicht, das Kurzarbeitergeld (KuG) künftig direkt an die Arbeitnehmer auszubezahlen.

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Corona-Exit in Österreich: Starttermine für Gastronomie und Hotellerie im Mai

In Österreich dürfen Beherbergungsbetriebe am 29.05.2020 wieder öffnen. Details zu den Sicherheits- und Hygieneauflagen sollen in den nächsten Tagen folgen. Die Gastronomie darf ab 15.05. zwischen 06:00 und 23:00 Uhr das Geschäft eröffnen. Das teilte die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) am heutigen Dienstag mit und informiere über die jeweiligen Details und Auflagen.

Altmaier erwägt neue Hilfen für Gastronomie

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erwägt weitere Hilfen für die von der Corona-Krise gebeutelte Gastronomie. „Sollte es wider Erwarten noch lange dauern, bis eine volle Öffnung möglich ist, dann müssen wir bei den Hilfen auch nachlegen“, sagte der CDU-Politiker im ARD-Morgenmagazin am Dienstag. Dann sei ein größerer Rettungsfonds nötig.

Corona-Epidemie – Dashboard Wirtschaft Deutschland

Ein internes Regierungsdokument, das dem Magazin SPIEGEL vorliegt, zeichnet ein düsteres Bild vom Zustand der deutschen Wirtschaft als Folge der Corona-Pandemie. Für Unternehmen aus dem Gastgewerbe wurde bis zum 23.04.2020 Liquiditätshilfen in Höhe von 648 Millionen Euro zugesagt.

Verringert sich bei Kurzarbeitergeld der Urlaubsanspruch?

Urlaubsanspruch und Kurzarbeitergeld sind Themen, die angesichts der Coronavirus-Krise viele Betriebe beschäftigen. Es stehen der Abbau von Überstunden und ein möglicher Zwangsurlaub im Raum. Zudem stellt sich die Frage, ob der Anspruch auf Kurzarbeitergeld das Aufbrauchen von Resturlaub voraussetzt. Wie sieht es mit dem Urlaubsanspruch bei Kurzarbeit aus und wie wirkt sich letztere auf die Gehaltsfortzahlung bei Urlaub aus?

Hotel 2.0 – So könnte ein Hotel nach Corona aussehen

Social Distancing und Sicherheitsvorkehrungen werden uns noch über Monate lang erhalten bleiben werden. Dabei stellen sich nun zwei Fragen für Hoteliers: Was ist im Hotel zu verändern, um dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis der Gäste gerecht zu werden? Wie sind die ergriffenen Maßnahmen an die Gäste zu kommunizieren? Die Experten von Online Birds beantworten diese Fragen.

So geht’s: Umsatz ankurbeln mit Gutscheinverkauf

Noch immer müssen die Türen der Restaurants und Cafés geschlossen bleiben, immer mehr Gastronomen sehen ihre Existenz ernsthaft bedroht. Um trotz der Schließung Umsätze zu generieren, kann neben dem Außer-Haus-Verkauf auf Gutscheine gesetzt werden. Doch welche Portale bieten hier den besten Service? Wir geben Ihnen einen Überblick über die Gutscheinportale.

Hinweis für unsere Leser

Das Gastgewerbe-Magazin hat es sich in dieser schwierigen Zeit zur Aufgabe gemacht, Sie neben relevanten, täglichen Updates rund um das Thema Corona auch mit Informationen zu Fördergeldern und Hilfsmaßnahmen zu versorgen. Wir möchten Sie deshalb auf unsere Digital- und Datenschutzberatung hinweisen, die Sie mit 4.000 Euro Fördergeld ohne Eigenanteil in Anspruch nehmen können.

Mehr Informationen

Corona Update 27. April 2020 (19:00 Uhr)

Liquiditätshilfe: Pauschaler Verlustrücktrag ab sofort möglich

Unternehmen, die wegen der Folgen der Corona-Pandemie in diesem Jahr einen Verlust ausweisen werden, erhalten eine Liquiditätshilfe. Diese wird Unternehmen gewährt, indem absehbare Verluste pauschal mit Gewinnen für 2019 verrechnet werden können. Unternehmen können daher ab sofort neben der Erstattung von bereits für 2020 geleisteten Steuervorauszahlungen auch eine Erstattung von für 2019 gezahlten Beträgen bei ihrem zuständigen Finanzamt beantragen, und zwar auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustes für das aktuelle Jahr. Der pauschal ermittelte Verlustrücktrag aus 2020 beträgt 15% der maßgeblichen Einkünfte, die der Festsetzung der Vorauszahlungen für 2019 zugrunde gelegt wurden (max. eine Million Euro bzw. zwei Millionen Euro bei Zusammenveranlagung). Auf dieser Grundlage werden die Vorauszahlungen für 2019 neu berechnet. Eine Überzahlung wird erstattet. Den pauschalen Verlustrücktrag gibt es nur auf Antrag. Der Antrag muss schriftlich oder elektronisch (z. B. per ELSTER) bei

dem für die Festsetzung der Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer zuständigen Finanzamt gestellt werden. Dabei können der Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen im pauschalierten Verfahren zusammen und der Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen für 2020 gemeinsam gestellt werden.

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Erhöhung des Kurzarbeitergeldes – Risiko für kleine und mittlere Unternehmen?

Nach dem Willen der Koalition das Kurzarbeitergeld gestaffelt auf bis zu 80 Prozent bzw. 87 Prozent für Arbeitnehmer mit Unterhaltspflichten angehoben werden. Die Anhebung des Kurzarbeitergeldes hängt nach dem Willen der Regierung von der Bezugsdauer ab und ist an die Bedingung geknüpft, dass mindestens 50 Prozent der Arbeitszeit wegen Kurzarbeit entfällt. Martin Biebl, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, betrachtet dies besonders kritisch für kleinere Unternehmen. Denn die geplante Erhöhung des Kurzarbeitergeldes bringt ein Problem bei der Liquidität mit sich.

Strategiepapier für einen Neustart

Der Landestourismusverband und der Dehoga Mecklenburg-Vorpommern haben ein detailliertes Strategiepapier für den Corona-Exit im Tourismus erarbeitet. Enthalten sind auch Lösungen zu Schutz- und Hygienevorkehrungen für einzelne Bereiche sowie erste Einschätzungen zu Risiken bestimmter Maßnahmen.

Campingplatz mit Gastronomie wegen Coronaschutzes komplett zu schließen?

Auch der Gastronomiebetrieb eines derzeit für touristische Zwecke geschlossenen Campingplatzes darf nach der Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz Speisen zum Straßenverkauf anbieten. Dies entschied das Verwaltungsgericht Mainz.

Umfrage zur Senkung der Umsatzsteuer: Mehrheit skeptisch

Auf unserer Website haben wir Sie seit Donnerstag um eine Bewertung der befristeten Senkung der Umsatzsteuer auf Speisen gebeten: Bislang (Stand: 27.4.20) beurteilt die Mehrheit (59%, 1232 Teilnehmer) diese Maßnahme als nicht hilfreich. Viele der Teilnehmer weisen daraufhin, dass diese Senkung aktuell keine Hilfe liefere, da sowieso keine Umsätze gemacht werden könnten. Andere schreiben, dass beim Lieferdienst-Service und Take-Away-Angeboten ohnehin nur 7% Steuern fällig sein. Was meinen Sie?

Wegen Corona-Krise: Jäger werden Wildbret nicht los

Weil Gastronomen in der Corona-Krise nur noch wenig Fleisch einkaufen (können), finden Jäger kaum noch Abnehmer für Wildbret. Die Preise fallen, aber es gibt bereits Lösungsansätze.

Maskenpflicht ab Montag: Tipps und Infos

Ab heute sind Masken überall in Deutschland Pflicht, wenn Sie mit Bus und Bahn fahren wollen. In den meisten Bundesländern auch beim Einkauf. Die Pflicht bezieht sich dabei auf einfache Stoffmasken. Die schützen zwar Sie als Träger nicht besonders, machen es aber unwahrscheinlicher, dass Sie andere infizieren. Also kein Eigenschutz, sondern Fremdschutz. Denn: Wer infiziert ist, steckt auch ohne Symptome an. Auf finanztip.de finden Sie weitere praktische Infos zur Maskenpflicht. Fakten zu Masken finden Sie in einem PDF der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder anschaulich in der Infografik von Zeit Online.

Corona Update 26. April 2020 (08:57 Uhr)

Maskenpflicht ab Montag: Tipps und Infos

Ab dem 27.04.2020 sind Masken überall in Deutschland Pflicht, wenn Sie mit Bus und Bahn fahren wollen. In den meisten Bundesländern auch beim Einkauf. Die Pflicht bezieht sich dabei auf einfache Stoffmasken. Die schützen zwar Sie als Träger nicht besonders, machen es aber unwahrscheinlicher, dass Sie andere infizieren. Also kein Eigenschutz, sondern Fremdschutz. Denn: Wer infiziert ist, steckt auch ohne Symptome an. Auf finanztip.de finden Sie weitere praktische Infos zur Maskenpflicht. Fakten zu Masken finden Sie in einem PDF der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder anschaulich in der Infografik von Zeit Online.

Auch eine Folge von Corona: Kartenzahlung immer beliebter

Wie prägt uns diese Ausnahmesituation? Eine Studie von infas quo im Auftrag der Initiative Deutsche Zahlungssysteme hat dies in einer repräsentativen Onlineumfrage unter 1.475 Personen in Deutschland untersucht. Es überrascht nicht, dass die große Mehrheit der Bundesbürger deutliche Veränderungen wahrnimmt und die Situation sehr ernst nimmt. Dies spiegelt sich auch im Bezahlverhalten wider: Beim Bezahlen wird viel stärker zur Karte gegriffen.

Corona Update 24. April 2020 (19.51 Uhr)

DER SPIEGEL berichtet über Probleme bei Betriebsschließungsversicherungen

Das Magazin DER SPIEGEL berichtet in seinem Artikel „Die Wut der Gastronomen“ über den Streit zwischen Corona-geschädigten Hotel- und Gastronomiebetrieben mit den Versicherungskonzernen, weil Versicherer trotz abgeschlossener Betriebsschließungsversicherungen die Schäden nicht oder nicht in voller Höhe begleichen wollen. Laut DER SPIEGEL empfiehlt der Dehoga Bundesverband allen versicherten Betrieben, eine Schadensanzeige an die Versicherer zu richten, um mögliche Ansprüche zu wahren.

Intergastra auf Anfang Februar 2022 vorverlegt

Für die nächste Ausgabe der Fachmesse Intergastra wird der Termin nun auf den Zeitraum vom 5. bis 9. Februar 2022 vorverlegt. Damit möchte der Veranstalter die Abstände zu Branchenmessen wie der ambiente in Frankfurt, der biofach in Nürnberg und der Internorga in Hamburg entzerren.

Deutscher Tourismusverband beschreibt Exit-Perspektiven

Der Deutsche Tourismusverband hat ein Perspektivpapier für einen bundesweit einheitlichen Neustart für den Tourismus in Deutschland vorgelegt. Darin beschreibt der DTV die erste Phase, sobald die Politik grünes Licht für erste Lockerungen gibt. Basis sollen bundeseinheitliche Grundsätze sein, zu denen Schutz- und Hygienepläne, die Sicherung des Mindestabstands sowie die Besucher- und Kundenlenkung gehören.

NGG kritisiert Beschluss der Koaltion zum Kurzarbeitergeld

Zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses zur Bewältigung der Corona-Krise erklärte Guido Zeitler, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), in einer Pressemitteilung: „Die Entscheidung, das Kurzarbeitergeld zu erhöhen, ist richtig, allerdings fällt die Steigerung zu gering aus und kommt deutlich zu spät. Im Gastgewerbe können die Beschäftigten realistischerweise erst im Oktober 2020 mit 80 Prozent des normalen Nettolohns rechnen. Für Hundertausende Menschen mit niedrigen Einkommen bleibt jetzt nur der Gang zum Amt, um Hartz IV zu beantragen.“

Corona Update 23. April 2020 (16.24 Uhr)

Ein Jahr 7 Prozent Mehrwertsteuer und Erhöhung des Kurzarbeitergeldes

Wie der Koalitionsausschuss gestern bekannt gab, soll die ermäßigte Mehrwersteuer von 7 Prozent für den begrenzten Zeitraum von einem Jahr gelten. Start ist der 1. Juli 2020, zum 31. Juni 2021 ist dann erst einmal wieder Schluss. Als Corona-Sofortmaßnahme sollen nach dem Beschluss der Koalitionsspitzen kleine und mittelständische Unternehmen durch eine vereinfachte Verlustverrechnung zusätzlich Liquidität erhalten. Auch die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes gilt nicht für Alle: So wird für diejenigen, die Corona-Kurzarbeitergeld für ihre um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, ab dem 4. Monat des Bezugs auf 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem 7. Monat des Bezuges auf 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalisierten Nettoentgelts erhöht, längstens bis 31. Dezember 2020. Quelle: Tagesschau

Verlängerung der Erklärungsfrist für Lohnsteueranmeldungen

Nach einem neuen Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 23.04.2020 können Arbeitgebern die Fristen zur Abgabe der Lohnsteuer-Anmeldungen während der Corona-Krise im Einzelfall auf Antrag verlängert werden. Der Antrag setzt voraus, dass der Arbeitgeber oder der mit der Lohnbuchhaltung und Lohnsteuer-Anmeldung Beauftragte nachweislich unverschuldet daran gehindert sind, die Lohnsteuer-Anmeldungen pünktlich zu übermitteln. Die Fristverlängerung darf maximal 2 Monate betragen.

Bundesweite Protestaktion am Freitag

Der Leaders Club appelliert an alle deutschen Gastronomen und Hoteliers, sich der Protestaktion „Leere Stühle“ ihrer Dresdner Kollegen anzuschließen. Bundesweit sollen Gastwirte am kommenden Freitag, 24. April, mit Demonstrationen darauf aufmerksam machen, dass die Zukunft ihrer Betriebe durch die andauernde Schließung massiv bedroht ist. Mehr Infos zur Aktion auf www.leadersclub.de.

Wie geht es nach Corona mit dem Tourismus weiter?

Wie wird der Tourismus nach Corona wieder anlaufen? Was passiert mit der Branche, wenn sich die Lage wieder normalisiert hat? Wird sich ein Arbeitsplatz in der Hotellerie verändern? Diese Fragen stellen sich aktuelle viele Menschen, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit: Vom großen Reiseveranstalter, über Fluggesellschaften und Kreuzfahrtanbieter bis hin zu kleinen Hotels und Restaurants. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind unsicher wann und wie es im Tourismus weitergeht. Auch Urlaubsreisende wissen nicht, wann sie die nächste Reise antreten können. Der HOTELCAREER Blog hat zu diesem Thema mit Laura Weihrauch, Beauftragte für Ausbildung und Bildung beim Deutschen Tourismusverband gesprochen und um eine Einschätzung gebeten. Weiterlesen im HOTELCAREER Blog

Aktuelle Fallzahlen aus Deutschland

Derzeit (23. April 2020, 7.30 Uhr) gibt es in Deutschland nach Zahlen der John-Hopkins-University 150.648 Infizierte und 5.315 Todesfälle. Das Institut aktualisiert alle Fallzahlen permanent, hier gelangen Sie direkt zur entsprechenden Seite. Das Robert-Koch-Institut liegt mit seinen Angaben stets unter denen der John-Hopkins-University, da selbige erst mit Verzögerung verarbeitet werden können.

Corona Update 22. April 2020 (8.00 Uhr)

Beitragserleichterungen auch bei der Unfallversicherung

Wie jedes Jahr versenden die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in den nächsten Wochen Vorschuss- oder Beitragsbescheide an die bei ihnen versicherten Unternehmen und Einrichtungen. Mit den Beiträgen finanzieren sie ihre Leistungen, unter anderem die Ausgaben für Prävention, Renten, Heilbehandlung und Rehabilitation nach Arbeitsunfällen und bei Berufskrankheiten. Da aufgrund der Corona-Pandemie derzeit viele Branchen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind, bieten insbesondere die Berufsgenossenschaften den Unternehmen, die sich in einer wirtschaftlichen Notlage befinden, Erleichterungen bei den Beitragszahlungen an. Darauf weist der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), hin. Betroffene Arbeitgeber sollten diesbezüglich nach Erhalt der Bescheide Kontakt mit der Beitragsabteilung ihres zuständigen Unfallversicherungsträgers aufnehmen. Zum vollständigen Artikel.

Die AFAG Messen und Ausstellungen GmbH plant für den Messeherbst

Bis Ende August sind in Deutschland alle Großveranstaltungen und Messen abgesagt. Die für diesen Herbst geplanten Messen und damit die intensive und für die internationale Wirtschaft wichtige Messesaison sind von den aktuellen Veranstaltungsverboten nicht betroffen. Auch der private Nürnberger Messeveranstalter AFAG Messen und Ausstellungen hat für diesen Herbst vier Veranstaltungen im Programm, unter anderem die Gastronomiefachmesse GastroTageWest in Essen. Die AFAG Geschäftsführer Henning und Thilo Könicke blicken bereits jetzt intensiv auf die zweite Jahreshälfte: „Wir beobachten die aktuellen Entwicklungen stündlich und die Gesundheit unserer Aussteller und Besucher steht für eine gelungene Messe an erster Stelle. Die aktuellen Entwicklungen sprechen sehr für einen Start der Messesaison im Herbst. Wir möchten uns nicht überraschen lassen, wenn der Herbst stattfindet, wir möchten im Herbst überraschen. Deswegen arbeiten wir intensiv an den Vorbereitungen für die anstehenden Messen, dazu gehört natürlich auch der ständige Austausch mit Ausstellern, Partnern und Verbänden. Darüber hinaus werden Stand-, Hygiene- und Sicherheitskonzepte neu überarbeitet, um Messen auch in dieser Hinsicht weiterzuentwickeln und auf die neuen Gegebenheiten anzupassen. Messen präsentieren Trends und Neuheiten und sind ein wichtiges Mittel, um die Konjunktur in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wieder anzukurbeln. Unser Bestreben ist es, auch im Sinne eines neuen Veranstaltungsmanagements Vorreiter zu sein und den Gesundheitsschutz weiter in den Fokus rücken.“

Geöffnete Restaurants ab Mitte Mai – in Österreich

Gastronomen dürften aufatmen: In Österreich sollen ab Mitte Mai die Lokale und Restaurants wieder öffnen. Mitarbeiter der Gaststätten müssten dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, für die Zahl der Gäste gelte eine Obergrenze, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in Wien. Zudem müssten die Lokale spätestens um 23.00 Uhr schließen.

Quelle: Tagesschau

Melitta® stellt ab sofort Millionen Atemmasken her

Nein, die normalen Filtertüten aus der Kaffeemaschine sind keine geeigneten Schutzmasken. Hierfür hat die Melitta Group bereits Teile ihrer Produktion umgestellt, um einen Beitrag zur Versorgung mit dringend benötigten Atemmasken zu leisten. In der Produktion zur Herstellung von Melitta® Filtertüten® werden in Minden ab sofort auch Atemmasken industriell und in hoher Stückzahl gefertigt. Die Masken haben die Form des bekannten Filterpapiers, bestehen aber aus einem dreilagigen Vlies. Dieses ist genau an die Anforderungen angepasst, die für die Verwendung einer Schutzmaske erforderlich sind. Die erste Million Masken wird an Gesundheitseinrichtungen gespendet. Danach werden weitere medizinische Einrichtungen versorgt. Aus diesem Grund werden die Atemmasken derzeit nicht an Endverbraucher verkauft.
Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Quelle: melitta.de

Webinar mit Spitzengastronomen für die Zeit nach Corona

Die beiden Spitzen-Gastronomen Thomas Dorfer (2 Sternekoch, Landhaus Bacher) und Marc Uebelherr (Geschäftsführer der Gastro & System GmbH und Gründer von OhJulia) erzählen bei Gronda am Donnerstag, 23. April 2020, um 15:00 Uhr in einem kostenlosen Webinar, wie sie sich auf die Zeit nach Corona vorbereiten. Hier geht es zur Anmeldung.

Corona Update 21. April 2020 (9.00 Uhr)

„Leere Stühle“ – Gastro-Demo deutschlandweit für den 24. April geplant

Der Leaders Club appelliert an alle deutschen Gastronomen und Hoteliers, sich der Protestaktion „Leere Stühle“ ihrer Dresdner Kollegen anzuschließen. Hunderte Stühle aus Dresdner Restaurants standen am vergangenen Freitag für mehrere Stunden leer und verwaist vor der berühmten Kulisse der Frauenkirche. Rund 530 Gastronomen hatten sich an der Aktion beteiligt, um auf die dramatische Situation der Branche angesichts des Corona- Shutdowns aufmerksam zu machen. Bundesweit sollen Gastwirte am kommenden Freitag, 24. April, zwischen 11 und 13 Uhr mit Demonstrationen darauf aufmerksam machen, dass die Zukunft ihrer Betriebe durch die andauernde Schließung massiv bedroht ist. „Alle Demonstrationen sollen selbstverständlich angemeldet, legal und strukturiert stattfinden. Die Auflagen des Infektionsschutzes müssen unbedingt einhalten werden“, unterstreicht Kuriat. „Deshalb ist es entscheidend, dass alle Teilnehmer einen Mundschutz tragen und die Mindestabstände wahren.“ Der Leaders Club stellt seine gesamten Kapazitäten zur Verfügung, um die jeweils verantwortlichen Gastronomen vor Ort bei der Anmeldung und Organisation der Demonstration zu unterstützen. Die 4 Forderungen sind:

1. Ein klarer Fahrplan für die Wiedereröffnung der mehr als 220.000 Betriebe
2. Einführung von 7 Prozent Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe
3. Aufstockung von Zuschüssen für alle Unternehmensgrößen (bemessen an Steuererklärungen, um ehrlich wirtschaftenden Gastronomen gerecht zu werden)
4. Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 80 Prozent und Einführung des Kurzarbeitergeldes auch für Auszubildende

Alle nötigen Informationen finden sich unter leadersclub.de

Oktoberfest endgültig abgesagt

Wie heute bekannt wurde, wird es dieses Jahr aufgrund der nicht abzuschätzenden Entwicklung des Coronavirus keine Wiesn geben. Dies gaben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter auf einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei heute morgen bekannt. Wie die Münchner tz bekannt gab: Man sei übereingekommen, dass das Risiko einfach zu groß sei. „Abstand halten geht einfach nicht“, sagt Söder. Halbalternativen sei nicht realistisch, „die Wiesn oder gar nichts“, verkündet der Ministerpräsident die Absage. Es sei unglaublich schade, bilanziert Söder merklich betroffen. Auch Reiter lobt im Anschluss die gute Zusammenarbeit: „Es ist ganz, ganz wichtig, sich abzustimmen“. Der Münchner Bürgermeister erklärt, dass mehrere Herzen in seiner Brust schlagen würden. Reiter nennt die Absage eine „enorm bittere Pille“ und verweist auf die erheblichen wirtschaftlichen Folgen. Man habe sich die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht. Es mache aber wenig Sinn, der Bevölkerung noch länger Hoffnung zu machen. „Wir hoffen, dass wir es nächstes Jahr nachholen können“, erklärt Reiter.

Quelle: tz.de

#restartGastro

Deutschlands Gastronomie um Spitzenköche wie Frank Rosin, Tim Raue und Tim Mälzer formen in der Corona-Krise eine Allianz und richten sich in einem offenen Brief an Kanzlerin Angela Merkel und die deutsche Bundesregierung. Sie kritisieren, dass im Rahmen der bisherigen Überlegungen zum Neustart des Wirtschaftslebens die Gastronomie keine Berücksichtigung gefunden hat. Die Unterzeichner des offenen Briefes sehen zahlreiche der mehr als 220.000 Gastronomiebetriebe in Deutschland mit ca. 2,4 Millionen Beschäftigten einem existenziellen Risiko ausgesetzt. Hier geht es direkt zur Petition.

Quelle: Rolling Pin

eNetworking-Event „Corona – was nun?“ vom Travel Industry Clubs

Am Mittwoch, den 22. April findet von 17 bis 18.30 Uhr das eNetworking-Event des Travel Industry Clubs (TIC) statt. Hier werden diverse Unternehmen aus der Reisebranche Ein- und Ausblicke geben – moderiert wird die Veranstaltung vom Dekan des Fachbereichs „Tourismus & Hospitality“ der IST-Hochschule für Management, Prof. Dr. Felix Kempf. Die Teilnehmer sind: Alida Scholtz, Managing Director von Hertz Germany, Christoph Führer, Geschäftsführer von Leitner Touristik, Michael Becher, Geschäftsführer von BEWOTEC und Jörg Böckeler, Managing Director und Chief Operating Officer der Dorint GmbH. Die Online-Veranstaltung ist für jeden kostenfrei zugänglich. Anmeldungen erfolgen hier.

Corona Update 20. April 2020 (7.00 Uhr)

70.000 Hotel- und Gastronomiebetriebe vor dem Aus – Scholz verspricht Hilfe

Rund 70.000 Hotel- und Gastronomie-Betriebe sollen in der Coronakrise vor der Insolvenz stehen. Das berichtet die „Bild am Sonntag“ unter Verweis auf den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA). Den etwa 223.000 Betrieben der Branche gingen bis Ende April demnach rund zehn Milliarden Euro Umsatz verloren. „Ohne zusätzliche staatliche Unterstützung, steht jeder dritte Betrieb vor der Insolvenz“, sagte die Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA, Ingrid Hartges. „Das sind 70.000 oft inhabergeführte Unternehmen, die die gastronomische Vielfalt unseres Landes ausmachen.“ Mehr lesen. Hilfe verspricht Finanzminister Olaf Scholz. Er stellt den von der anhaltenden Schließung besonders betroffenen Hoteliers und Restaurantbetreibern finanzielle Unterstützung in Aussicht. „Natürlich schauen wir genau, ob und wo wir gezielt weitere Hilfen benötigen. Wir haben vor allem jene Branchen im Blick, für die es noch nicht so schnell wieder losgeht. Das Hotel- und Gaststättengewerbe gehört sicherlich dazu“, sagte Scholz WELT AM SONNTAG. Ein späteres Konjunkturpaket soll laut Scholz steuerliche Investitionsanreize für Unternehmen enthalten, damit dann „jeder, der noch zögert, das Geld schnell in die Hand nimmt“. Weiterlesen.

Quelle: Spiegel.de, welt.de

DHA und Travel Charme Hotels & Resorts starten Ausbildungsoffensive

Die Hotelgruppe Travel Charme Hotels & Resorts hat neue Wege in der Aus- und Weiterbildung beschritten, um trotz des Shutdown ihrer Ausbildungspflicht und Verantwortung als guter Ausbildungsbetrieb nachzukommen: Gemeinsam mit der Deutschen Hotelakademie (DHA) launcht die Hotelkette eine digitale Weiterbildungsreihe, die eine gemeinsame berufliche Fachbildung aller Ausbildungsberufe und Lehrjahre im Gastgewerbe unter Einsatz von E-Learning-Methoden sicher stellen soll. „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit der DHA als ausgewiesenem Experten unserer Branche für berufliche Weiterbildung und Blended Learning zusammen. Mit ihrer hohen Kompetenz und langjährigen Erfahrung im Bereich digitaler Lernmedien können wir nun agil auf die neuen Herausforderungen in der Ausbildung unserer Azubis reagieren. Auch in diesen Zeiten ist es uns sehr wichtig, eine exzellente Ausbildung zu bieten“, erklärt Matthias Brockmann, Geschäftsführer von Travel Charme Hotels & Resorts.  Die Inhalte der Bildungsangebote umfassen die Themen Umgang mit Gästen, Beratung, Verkauf und Arbeitsplanung. Webinare, Hausaufgaben sowie eine Abschlussklausur als Online-Test sind die Bildungsformate, die in einem Zeitraum von acht Wochen eingesetzt werden. Die Direktoren der Hotels begleiten die Lernphasen mit praktischem Input und Feedback.

Mit Swipeby.de wird jedes Restaurant zu einem Take-away – Deutschland-Start mit Unterstützung der Sarah Wiener Gruppe

In den USA machen Restaurants vier- und fünfstellige Tagesumsätze, obwohl ihre Gasträume wegen der Corona-Ansteckungsgefahr geschlossen sein müssen. Grund ist die App Swipeby, die jedem Restaurant mit wenigen Klicks zu einem kontaktfreien Take-away verhilft. Nachdem Swipeby in der amerikanischen Gastronomie-Szene als „Retter der Branche“ in Zeiten von Corona gefeiert wird, hat sich die Sarah Wiener Gruppe entschlossen, die Technologie nach Deutschland zu bringen. „Viele Gastronomen stehen ohne eigenes Verschulden seit Wochen ohne Einnahmen da und suchen dringend nach Lösungen. Swipeby könnte der Gastronomie gerade in diesen harten Zeiten helfen.“, sagt Sarah Wiener. „Ein Versuch die Auswirkungen der Krise abzufedern und zu mildern, um das Schlimmste abzuwenden.“ Die Kunden wählen mit dem Smartphone aus einem bebilderten Menü ihr Gericht aus und bezahlen elektronisch. Der Gastwirt erfährt, wann der Gast am Restaurant ankommt und reichen ihm das verpackte Essen warm vor der Tür oder direkt ins Auto. Es entfallen die Verzögerungen und Kontakte mit Kurieren – und deren hohe Provisionen. Swipeby berechnet fünf Prozent vom Umsatz, während Lieferdienste in der Regel ein Drittel vom Verkaufspreis verlangen. Der neue Service Swipeby.de startet heute, ab sofort ist das Portal online.
Für teilnehmende Restaurants ist Swipeby denkbar einfach. Lediglich ein kurzer Online- Registrierungsprozess, Speisen- und Getränkeangebote werden hochgeladen, und los geht’s. Ein deutschsprachiges Hotline-Team unterstützt bei Bedarf. Direkt zu Swipeby.de

Behördliche Maßnahmen im Überblick

Was gilt ab heute in welchem Bundesland? Der Deutsche Tourismusverband hat alle Vorschriften und Lockerungen nach Bundesland sortiert auf seiner Seite aufgelistet. Die Übersicht wird laufend entsprechend der aktuellen Geschehnisse aktualisiert. Hier geht es zur Übersicht.

Update 4 für Factsheet des Fachverband Gastronomie- und Großküchenausstattung e.V.

Das aktualisierte Factsheet beinhaltet Infos zu den Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie (Maßnahmen Bund und Länder), zum KfW Schnellkredit für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern und Phishing Gefahren, Arbeitsschutz und der HDE-Initiative #HandelIstLeben. Zum Factsheet.

Corona Update 17. April 2020 (7.00 Uhr)

Soforthilfe NRW wieder verfügbar

Damit Kleinunternehmer, Freiberufler und Soloselbstständige schnell an die dringend benötigte finanzielle Unterstützung kommen, können im Lauf des  17. April wieder Anträge auf NRW-Soforthilfe 2020 gestellt werden. Die korrekte Antragsseite kann – wie bereits zuvor – ausschließlich über soforthilfe-corona.nrw.de aufgerufen werden. Auch die Auszahlung bereits bewilligter Anträge wird voraussichtlich Ende der Woche wiederaufgenommen. Nachdem Betrüger Daten abgegriffen hatten, hat die Landesregierung Ende vergangener Woche vorübergehend Auszahlung und Antragstellung gestoppt. Wie steuerlich mit der Soforthilfe umzugehen ist, können Sie hier nachlesen.

Quelle: Land.nrw

KfW Schnellkredite abrufbar

Seit Mittwoch können kleine und mittlere Betriebe ab zehn Mitarbeitern über ihre Hausbanken die neuen „KfW-Schnellkredite“ beantragen. „Der Bund sichert diese Schnellkredite zu 100 Prozent ab, die Hausbanken tragen kein eigenes Risiko. Damit ist sichergestellt, dass das Geld schnell da ankommt, wo es besonders dringend gebraucht wird“, sagt Bundesfinanzminister Olaf Scholz.  Das neue Programm „KfW-Schnellkredite 2020“ ist ein weiterer wichtiger Baustein eines umfassenden Schutzschirms für Wirtschaft und Arbeitsplätze in Deutschland. Die Bundesregierung hatte das Programm am 6. April beschlossen, am 11. April folgte die beihilferechtliche Genehmigung der Europäischen Kommission. Informationen zum Programm sowie zu den Voraussetzungen für die Beantragung gibt es hier. Unter diesem Link gibt es allgemeine Informationen für Unternehmen und Selbstständige.

Kein Kurzarbeitergeld bei Betriebsschließungsversicherung

In aktuellen Bescheiden der Bundesagentur für Arbeit wird betroffenen Unternehmen mitgeteilt, dass die Gewährung von Kurzarbeiterentgelt nicht möglich ist, wenn eine Betriebsschließungsversicherung vorliegt. Besonders bei Vergleichsangeboten sollte genauestens geprüft werden, ob ein solcher Vergleich negativen Einfluss auf staatliche Leistungen haben könnten. Hier geht es zum vollständigen Artikel.

Abholhelden.de: Innovatives Takeaway-Portal geht online

Unter abholhelden.de offeriert der Unternehmer Bernd Förtsch der deutschen Gastronomie das erste umfassende Takeaway-Portal. Von der Bestellannahme über die Bezahlung bis zur Kapazitätsplanung sind alle wichtigen Funktionen enthalten. Erster Mitstreiter ist Sternekoch und TV-Star Alexander Herrmann. In der Einführungsphase bis zum 2. Mai ist das Angebot vollkommen kostenlos, danach fällt eine geringe Umsatzprovision an. Sowohl Bestellung als auch Bezahlung und Belegerstellung laufen komplett über die Abholhelden und vereinfachen und beschleunigen somit die Prozesse im Restaurant. Intelligente Terminierungs- und Streckenplanungsfunktionen minimieren zudem die Wartezeit vor Ort. Die Gastwirte können die Auslastung besser verteilen, die Planbarkeit für alle Beteiligten erhöht sich. Somit entfällt nicht nur die Gefahr von Fake-Bestellungen, auch das Thema Kontaktloses Bezahlen und die Problematik von Warteschlangen – schon in normalen Zeiten ein Ärgernis, aber jetzt eine Gefahr – werden berücksichtigt und gelöst. Informationen rund um weitere Tools finden Sie auch in unserem Übersichtsartikel.

Unilever unterstützt die Bekämpfung von Covid-19 mit 100 Millionen

Unilever stellt 100 Millionen Euro zur Unterstützung globaler und lokaler Bemühungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zur Verfügung. So wollen wir dazu beitragen, das Leben und die Lebensgrundlagen von Mitarbeitenden, Verbrauchern, Gemeinden, Handelspartnern und Lieferanten vor den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu schützen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz spenden wir zudem kurzfristig und unbürokratisch Produkte im Wert von 2 Millionen Euro an Hilfsorganisationen und Angestellte medizinischer Einrichtungen. So erhalten die Tafeln in Deutschland Körperpflegeprodukte, Lebensmittel und Haushaltsreiniger.  Ein gutes Beispiel, dem sich weitere Großkonzerne anschließen sollten.

Hotelverband hilft Hoteliers bei Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen Booking.com

Von 2006 bis 2015 hat Booking.com, der Marktführer unter den Buchungsportalen, unstreitig kartellrechtswidrige Bestpreisklauseln verwendet. Insbesondere die so genannten „weiten“ Bestpreisklauseln, mit denen Booking.com den angeschlossenen Hotels verboten hat, auf irgendeinem anderen Vertriebsweg Zimmer zu günstigeren Raten anzubieten, verstießen eindeutig gegen geltendes Kartellrecht. Dies hat das Bundeskartellamt – umfassend bestätigt durch das OLG Düsseldorf – im Fall „HRS“ festgestellt. Hotels ist durch die „weiten“ Bestpreisklauseln Schaden u.a. in Form überhöhter Buchungsprovisionen entstanden. „Nach den Grundsätzen des europäischen und deutschen Kartellrechts hat Booking.com den Hotels diesen Schaden samt Zinsen zu ersetzen. Mit unserer Initiative ‚daBeisein‘ bieten wir wie schon in der erfolgreichen Causa HRS in Deutschland gelegenen Hotels die Möglichkeit, sich an einer gruppenweisen Anspruchsdurchsetzung ohne Kostenrisiken zu beteiligen“, erläutert Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA). „Wir bieten allen Hoteliers in Deutschland diese Hilfestellung an, weil zeitnah eine Verjährung der Ansprüche drohen könnte.“

Quelle: hotellerie.de

Aktuelle Fallzahlen aus Deutschland

Derzeit (17. April 2020, 7.00 Uhr) gibt es in Deutschland nach Zahlen der John-Hopkins-University 137.698 Infizierte und 4.052 Todesfälle. Das Institut aktualisiert alle Fallzahlen permanent, hier gelangen Sie direkt zur entsprechenden Seite. Das Robert-Koch-Institut liegt mit seinen Angaben stets unter denen der John-Hopkins-University, da selbige erst mit Verzögerung verarbeitet werden können.

Corona Update 16. April 2020 (7.00 Uhr)

Restaurants und Hotels bleiben geschlossen

Nach ausführlichen Gesprächen mit den Ministern gab Angela Merkel heute Abend bekannt, dass die Kontaktsperre bis zum 3. Mai verlängert wird. Die Ergebnisse der bisherigen Maßnahmen zeigen große Erfolge, doch sollte nun nicht überstürzt gehandelt werden. Auch wenn vereinzelt Geschäfte unter verschärften Hygienebedingungen wieder öffnen und auch Friseure ihre Arbeit wieder aufnehmen können sollen, bleiben Cafès, Restaurants und Bars geschlossen. Auch Hotels müssen weiter für touristische Übernachtungen geschlossen bleiben, Großveranstaltungen sind bis zum 31. August 2020 keine Option. Die nächste Beratungsrunde der Bundesregierung ist für den 30. April auf der Agenda.

Nach Verlängerung der Corona-Maßnahmen: DEHOGA fordert sofortiges Rettungspaket für das Gastgewerbe

Die am 15. April getroffenen Entscheidungen zu den Corona-Maßnahmen beweisen erneut, dass das Gastgewerbe die hauptbetroffene Branche der Krise ist. „Unsere Betriebe waren die ersten, die geschlossen wurden, und sind nun die letzten, die wieder öffnen dürfen“, erklärt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband). Zöllick betont, dass das Gastgewerbe alles akzeptiert, was gesundheitspolitisch geboten sei. Allerdings müssten die Maßnahmen nachvollziehbar und begründet sein. „Umso wichtiger ist jetzt ein sofortiges Rettungspaket für die Branche, wie wir es von Beginn an gefordert haben“, sagt Zöllick. Nur so ließen sich eine Pleitewelle nie gekannten Ausmaßes und Massenarbeitslosigkeit verhindern.  Zum kompletten Statement des DEHOGA.

Kritik an Versicherungen

Die Coronakrise hat die Umsätze in Hotellerie und Gastronomie radikal einbrechen lassen. Viele Unternehmer haben sich in dieser schweren Zeit auf ihre Versicherungen verlassen, so zum Beispiel auf ihre Betriebsschließungsversicherung bzw. Betriebsunterbrechungsversicherung. Betriebe haben jetzt aber von ihrer Versicherung erfahren müssen, dass diese aus unterschiedlichen Gründen keinen Versicherungsschutz gewähren und es keine Leistungen geben wird. Häufiges Argument dabei ist: Corona steht nicht in den Versicherungsbedingungen.
Das sei skandalös, so der DEHOGA Nordrhein. Die Unternehmer haben jahrelang in eine Versicherung einbezahlt, die nun, wo sie in Anspruch genommen werden muss, ihrer Zahlungsverpflichtung nicht nachkommt. Es entsteht der Eindruck, dass die Versicherungen sich auf Kosten ihrer Versicherungsnehmer zwar jahrelang gute Einnahmen verschafft hätten, nun aber in der Zeit der Krise einen Weg suchen würden, sich aus ihrer Zahlungsverpflichtung zu stehlen. In einem offenen Brief befragte der Verband 20 Versicherungsgesellschaften, wie sie die Ansprüche aus der Branche regeln. Die Antworten werden gesammelt und sind sichtbar auf dehoga-nordrhein.de/corona Schließlich ist es wichtig zu wissen, auf wen sich die Hoteliers und Gastronomen in der Zeit der Krise verlassen können.

Quelle: DEHOGA NR

IUBH bietet Kurzarbeitern kostenloses Studium

Die Internationale Hochschule GmbH wendet sich mit einem einmaligen Angebot an alle in Home Office und Kurzarbeit. 6 Monate kann kostenlos an der IUBH studiert werden, rund 50 Bachelor- und Masterstudiengänge stehen zur Verfügung. Die Anmeldung ist mit keinerlei Vertragsbindung gekoppelt, versteckte Kosten sind ebenfalls nicht zu finden. Nach Ablauf der Kurzarbeitszeit kann entschieden werden, ob das Studium (kostenpflichtig und unter 100 prozentiger Anrechnung der ebreits belegeten Kurse) weiterlaufen soll oder das Angebot beendet wird. Studiengänge wie Hotel- und Tourismusmanagement bieten Mitarbeitern des Gastgewerbes eine Chance, die ungewollte Freizeit sinnvoll zu nutzen. Zum Angebot der IUBH. Viele weitere Informationen zu kostenlosen Webinaren und Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Corona Update 15. April 2020 (19.00 Uhr)

Die Maske aus dem Automaten

Es war nur eine Frage der Zeit: Es gibt den ersten Vendingautomaten für hygienischen Mund-Nasen-Schutz. Derzeit mit einer Lieferzeit von nur zehn Tagen zu bestellen und mit Sicherheit in den kommenden Wochen begehrter als der Coffee-to-go. Hier geht es direkt zum Automaten.

Perspektiven für einen Neustart des Deutschlandtourismus nach der Pandemie

Um die Sicherheit und Gesundheit der Menschen in Deutschland zu sichern, wurde gleich zu Beginn der Corona-Krise der Tourismus auf ein Minimum reduziert. Diese Entscheidung war richtig und muss solange aufrechterhalten bleiben, wie das aus medizinischer Sicht unabdingbar ist. Gleichzeitig brauchen die Unternehmen und ihre rund 3 Millionen Mitarbeiter eine Perspektive für ihr weiteres wirtschaftliches Handeln. Für den Neustart sollte ein allgemeiner Rahmen mit bundesweit einheitlichen Regeln und klaren Vorgaben für die Betriebe festgelegt werden. Gleichzeitig gilt es, die spezifische Situation von Regionen oder besonders zu schützenden Einrichtungen zu beachten. Der Neustart sollte vor allem aber schrittweise und geordnet erfolgen, auch mit Blick auf den in den touristischen Einrichtungen benötigten Vorlauf. Im Vorfeld der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am 15. April, wendet der DTV sich daher mit einem Perspektiven-Papier an die Bundesregierung und den Bundestag, um auf die Bedürfnisse der Tourismusbranche hinzuweisen. In diesem Papier schlägt der Verband folgende Maßnahmen vor:

  • Touristische Angebote insbesondere dort zulassen, wo die touristischen Akteure in der Lage sind, die Besucherzahlen zu lenken und wo Besucher sowie Personal ausreichend räumliche Distanz zueinander haben.
  • Erlaubnis für kontaktarme touristische Angebote mit möglichen Auflagen bezüglich der Personenzahl und Zulassung einer autarken touristischen Mobilität.
  • Stufenweise Öffnung der Beherbergungsbetriebe mit klaren Vorgaben hinsichtlich der Abstands- und Hygieneregeln sowie Zurverfügungstellung des notwendigen Materials.
  • Schrittweise Öffnung jetzt geschlossener Unternehmen und Dienstleister, beispielsweise im Bereich der Gastronomie und im Einzelhandel.

gemeinsamdadurch.de, die neue Gutschein-Plattform des Sparkassen Innovation Hubs

Gutscheine sind derzeit neben Lieferdiensten und Take-away Angeboten eine der wenigen Möglichkeiten für Gastronomen und Hoteliers, um Umsätze generieren zu können. Die neue Plattform der Sparkasse, gemeinsamdadurch.de, will durch den großen Bekanntheitsgrad den Betrieben helfen, zusätzlich Gutscheine zu verkaufen. Die Registrierung wird nach der Prüfung der Daten über den Gutscheinpartner Atento freigegeben und der Gastgeber erhält den Zugang zu seinem persönlichen Gutscheinportal. Die Gutscheinbeträge werden 1:1 an die Unternehmen weitergeben.

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Corona Update 14. April 2020 (7.00 Uhr)

Aktuelle Fallzahlen aus Deutschland

Derzeit (14. April 2020, 7.00 Uhr) gibt es in Deutschland nach Zahlen der John-Hopkins-University 130.0.72 Infizierte und 3.194 Todesfälle. Das Institut aktualisiert alle Fallzahlen permanent, hier gelangen Sie direkt zur entsprechenden Seite. Das Robert-Koch-Institut liegt mit seinen Angaben stets unter denen der John-Hopkins-University, da selbige erst mit Verzögerung verarbeitet werden können.

Corona Update 9. April 2020 (21.15 Uhr)

Sicheres Bezahlen für Take-away und Lieferservices

Auch in Krisenzeiten das Geschäft sicher weiterführen: Wer Zahlungen direkt bei Bestellung akzeptiert, verringert den Kontakt zu den Kunden und somit die Infektionsgefahr.  Wirecard bietet mit Pay by Link und kontaktlosen Kartenterminals die Möglichkeit der kontaktlosen Zahlungen direkt bei der Bestellung oder im Laden und bei Auslieferungen. Mehr erfahren.

DEHOGA NRW startet landesweite Plattform für Liefer-/Abholservices

Auf der Webseite dein-lokal-nebenan.de und der dazu gehörigen App werden Angebote gastronomischer Betriebe gesammelt und in einer Landkarte für alle Gäste sichtbar. Neben Kontaktdaten und Beschreibung der Gaststätten, Restaurants, Imbisse,Bars und Cafés können Gastronomen angeben, ob Sie Speisen und Getränke „liefern“ und/oder „abholen“ lassen oder ob Sie gegebenenfalls „Gutscheine“ verkaufen möchten.

  • Kosten: Keine. Der Service ist kostenfrei.
  • Teilnehmer: Alle gastronomischen Betriebe in NRW

Bereits am ersten Tag, dem 8. April, hatten sich 200 Gastronomen angemeldet.

NRW stoppt vorerst Zahlung der Corona-Soforthilfe

Die Zahlung der NRW-Soforthilfe 2020 für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe wird vorerst gestoppt. Das entschied das Wirtschaftsministerium (MWIDE) in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt am Mittwochabend. Nach ersten Hinweisen auf Fake-Webseiten, die in Suchergebnissen prominent platziert waren, hatte das MWIDE am Dienstag Strafanzeige wegen Betrugs erstattet. Das LKA hatte daraufhin mit der Zentral- und Ansprechstelle für Cyberkriminalität die Ermittlungen aufgenommen und das Ministerium gestern Abend über erste Ergebnisse informiert. Demnach haben Betreiber mit gefälschten Antragsformularen Daten abgefischt und diese mutmaßlich für kriminelle Machenschaften genutzt. Daraufhin hatte das Land die Bezirksregierungen angewiesen, die weitere Auszahlung der Gelder auszusetzen. In den kommenden Tagen wird die Ermittlergruppe ihre Recherchen fortsetzen, um betrügerische Anträge zu identifizieren. Die Antragstellung ist davon nicht berührt: Kleinunternehmer und Selbstständige können weiterhin die NRW-Soforthilfe beantragen. Cyberexperten von Wirtschaftsministerium und LKA raten erneut dringend, dafür ausschließlich die offizielle Internetseite zu nutzen: https://soforthilfe-corona.nrw.de. Offizielle Webseiten des Landes enden stets auf der Endung „.nrw“ oder „.nrw.de“. Antragsteller, die auf Ihre Überweisung warten, werden um Verständnis und etwas Geduld gebeten. Das Ministerium wird zeitnah über die weitere Entwicklung informieren.

Quelle: land.nrw

HACCP: Digital Initiative für das Gastgewerbe

Die Firmen delphi Lebensmittelsicherheit, Flowtify und tempcontrol haben sich in dieser Krisenzeit zur Initiative „HACCP Digital“ zusammengetan. Ziel ist es, dem Gastgewerbe während des Shutdowns zur Digitalisierung ihrer HACCP-relevanten Dokumentationen zu verhelfen.

Da die aktuelle wirtschaftliche Situation den Betrieben jedoch nicht erlaubt zukunftsweisende Investitionen zu tätigen, werden flowtify HACCP und die damit einhergehenden Schulungen und ggf. anfallende Mitarbeiterbelehrungen bis zum 31.07.2020 allen Neukunden kostenlos angeboten! Wer darüber hinaus die automatisierte Temperaturerfassung integrieren will, kann bis zum 31.07.20 ein Leasingangebot für 5 Sensoren und einen Router in Anspruch nehmen. Das Thema Hygienedokumentation wird nicht nur jetzt, sondern vor allem in Zukunft die wichtigste Herausforderung neben der lückenlosen Erfassung von Kühltemperaturen und wiederkehrenden Mitarbeiterbelehrungen sein. Zur Initiative „HACCP Digital“.

METRO unterstützt mit Online-Bestellfunktion in kostenloser Gastro-Website Gastronomen

Durch die aktuellen Ausgangbeschränkungen aufgrund der Corona-Krise sind Gastronomie-Betriebe mehr denn je auf Einnahmen durch Außer-Haus-Bestellungen angewiesen. Doch vielen fehlen bislang die technischen Voraussetzungen dafür. Mit der neuen Bestell-Option für ihre Restaurant-Website unterstützt METRO seine Kunden jetzt beim Aufbau des neuen Services. Mit dem Tool können Gastronomen Essensbestellungen online entgegennehmen. Die neue Funktion ist eine Erweiterung der Gastro-Website von METRO, die Gastronomen kostenfrei und völlig selbständig erstellen können. Gastronomen, die bereits ihre Webseite kostenlos mithilfe des METRO-Angebots erstellt haben, können den Bestellbutton über das Dash-Board ihrer Homepage selbständig einrichten. Dort muss lediglich die Option „Essen bestellen“ aktiviert werden. Der neue Service wird dann automatisch ganz oben auf der Restaurant-Website angezeigt. Zum Website-Builder.

Aktuelle Fallzahlen aus Deutschland

Derzeit (9. April 2020, 21.00 Uhr) gibt es in Deutschland nach Zahlen der John-Hopkins-University 115.523 Infizierte und 2.451 Todesfälle. Das Institut aktualisiert alle Fallzahlen permanent, hier gelangen Sie direkt zur entsprechenden Seite. Das Robert-Koch-Institut liegt mit seinen Angaben stets unter denen der John-Hopkins-University, da selbige erst mit Verzögerung verarbeitet werden können.

Corona Update 8. April 2020 (20:00 Uhr)

GEMA: Falsche Abbuchungen von Vergütungen für April 2020

In den vergangenen Tagen sind GEMA-Vergütungen für April eingezogen worden. Leider sind davon auch Lizenznehmer betroffen, deren Verträge nach Ankündigung der GEMA vom 20. März 2020 (Schließung durch behördliche Anordnungen) ruhen. Die GEMA wird die Beträge, die normalerweise während des Ruhezeitraums den Kunden berechnet würden, gutschreiben. Die Betroffenen müssen diesbezüglich nichts weiter veranlassen. Das entsprechende Informationsschreiben der GEMA vom 27. März 2020 finden Sie hier.

Bayern: LfA-Schnellkredit

Analog zum KfW-Schnellkredit für Unternehmen zwischen elf und 250 Mitarbeitern, hat die Bayerische Staatsregierung heute einen LfA-Schnellkredit für Kleinstunternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten beschlossen. Der Schnellkredit ergänzt die aus Anlass der Corona-Krise bereits erlassenen Hilfsprogramme. Während bei den geltenden Krediten die durchleitenden Banken und Sparkassen die weitere Entwicklung des Unternehmens prüfen und eine Zukunftsprognose abgeben müssen, erfolgt die Kreditvergabe beim LfA-Schnellkredit allein aufgrund vergangenheitsbezogener Daten:

  • Das Unternehmen muss im Jahr 2019 bereits Umsatz gemacht haben.
  • Das Unternehmen darf am 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen.
  • Das Unternehmen muss 2019 einen Gewinn erwirtschaftet haben.
  • Weiter prüft die Bank die Zahl der im Unternehmen Beschäftigten.

Liegen die genannten Voraussetzungen vor, können einen Schnellkredit beantragen:

  • Unternehmen mit ein bis fünf Mitarbeitern bis zur Höhe von drei Monatsumsätzen des Jahres 2019, höchstens 50.000 Euro
  • Unternehmen mit sechs bis zehn Mitarbeitern bis zur Höhe von drei Monatsumsätzen des Jahres 2019, höchstens 100.000 Euro.

Bei dem Schnellkredit wird die Hausbank zu 100 Prozent von der Haftung freigestellt. Es wird ein einheitlicher Darlehenszins von derzeit 3 Prozent p.a. erhoben.

Quelle: DEHOGA Bayern

Corona Update 7. April 2020 (7:00 Uhr)

Deutsche Bank, Postbank und Visa verdoppeln den Wert von Gutscheinen

Wer bei kaufnebenan.de, der bundesweiten Hilfsaktion für existentiell betroffene lokale Kleingewerbe und Selbständige, einen Gutschein erwirbt, unterstützt nicht nur gefährdete Betriebe. Ab sofort verdoppeln die Partner jeden über „kaufnebenan.de“ für einen örtlichen Gewerbebetrieb erworbenen Gutschein und jede Spende – und zwar für Deutsche Bank und Postbank bis zu einem Gesamtvolumen von 250.000 Euro. Wer in der Corona-Krise in Not geratene Kleingewerbe und Selbständige finanziell unterstützen möchte, gibt über die Kampagnen-Webseite kaufnebenan.de an, für welches Gewerbe man einen Gutschein erwerben oder spenden möchte. Erwirbt zum Beispiel eine Privatperson einen Gutschein über 40 Euro bei ihrem Lieblingsgeschäft, verdoppeln Deutsche Bank, Postbank und Visa diesen Betrag. Das Geschäft erhält somit 80 Euro, davon 40 Euro ohne Gegenleistung. Die Verdoppelung gilt auch für jede private Spende. Hier können Sie sich mit Ihrem Betrieb bewerben.

500.000 Euro dank #PayNowEatLater

Die deutschlandweite non-profit Initiative #PayNowEatLater ermöglicht es allen Gastronomen über die Online-Plattform www.paynoweatlater.de Gutscheine zu verkaufen, um den Corona Lockdown finanziell zu überdauern. Die Aktion kommt an: In zwei Wochen wurden bereits Gutscheine im Gesamtwert von über 500.000 Euro gekauft. Die Anmeldung ist komplett kostenfrei und alle Erlöse fließen ohne Provisionsabzüge direkt an die teilnehmenden Cafés, Bars und Restaurants.

paynoweatlater.de

DEHOGA fordert Rettungspaket für das Gastgewerbe

Die Bundesregierung hat heute den „KfW-Schnellkredit“ für den Mittelstand auf den Weg gebracht. Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 25% des Jahresumsatzes 2019, maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50. Der Zinssatz beträgt aktuell drei Prozent mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100 Prozent durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes. „Der neue Schnellkredit ist eine wertvolle Liquiditätshilfe. Dafür gebührt der Bundesregierung und allen Beteiligten Anerkennung und unser Dank. Die genauso von uns geforderte Verlängerung der Tilgungsfristen für die KfW-Unternehmer-Kredite, von fünf auf mindestens zehn Jahre, sei leider noch nicht beschlossen worden. Hier werden wir am Ball bleiben“, verspricht DEHOGA-Präsident Guido Zöllick. Auch wenn die Nachbesserungen der Bundesregierung die Zahlungsfähigkeit vieler Unternehmen positiv beeinflusse, könne es nicht gewollt sein, dass die Betriebe in Hotellerie und Gastronomie am Ende der Krise mit unglaublich hohen Kreditverbindlichkeiten alleine gelassen werden und ohne Perspektive dastehen. „Deshalb fordern Deutschlands Gastgeber einen Rettungsfonds von der Politik, wie er in der Vergangenheit zum Beispiel für die Landwirtschaft aufgelegt wurde“, unterstreicht Zöllick. Zudem gelte es, die Mehrwertsteuer für alle gastronomischen Umsätze zu senken, damit die Kredite in der Zukunft auch getilgt werden könnten, macht Zöllick deutlich.

Gastronomen und Hoteliers sind in der Corona-Krise besonders schwer und existenziell betroffen. Sie waren die ersten und werden voraussichtlich die letzten Unternehmer sein, die aus der Krise herauskommen. Eine aktuell durchgeführte Umfrage des DEHOGA mit über 11.000 teilnehmenden Betrieben bestätigt, dass die bisherigen Sofortmaßnahmen und Liquiditätshilfen zwar richtig und gut sind, aber sie werden nicht ausreichen, um die Existenzen der Betriebe zu retten. Im Ergebnis der Umfrage fordern 82,5 Prozent der Betriebe weitere Unterstützungsmaßnahmen von der Politik. Die Branche setzt zudem auf das Kurzarbeitergeld. Gut zwei Drittel der Betriebe (67,0 Prozent) haben laut der Umfrage bereits Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit angezeigt. „Kurzarbeit hilft, Beschäftigung zu sichern“, so Zöllick. „Die entscheidende Frage ist jetzt: Kommen die Zahlungen noch rechtzeitig bei unseren Betrieben an, die teilweise seit Wochen keine Umsätze mehr haben.“ Um schnellstmöglich wie unbürokratisch die dringend benötigte Liquidität zu schaffen und unnötigen Schaden zu verhindern, fordert der DEHOGA die Auszahlung des Kurzarbeitergeldes für März spätestens vor der nächsten Lohn- und Gehaltsabrechnung im April.

Positiv bewertet Zöllick steuerliche Liquiditätshilfen wie erleichterte Stundungen oder vereinfachte Kürzungen von Vorauszahlungen. Wie die DEHOGA-Umfrage zeigt, werden diese von den Betrieben auch angenommen. 84,9 Prozent der Betriebe nutzen die Möglichkeit der Steuerstundung bzw. Herabsetzung der Vorauszahlungen, 52,4 Prozent die Stundung von Sozialabgaben, 39,8 Prozent das Instrument der Rückzahlung der Steuervorauszahlung. „Wir sind froh, dass die Politik hier schnell und entschlossen die Weichen gestellt hat, um die akuten Liquiditätsengpässe zu überbrücken.“

Quelle: DEHOGA Bundesverband

#allezusammen

Gastgewerbe-Magazin hilft Gastgebern, die mit Erfindergeist und Einfallsreichtum gegen die Einschränkungen im Gastgewerbe vorgehen und passende Partner zu vermitteln. Beschreiben Sie hier Ihre Idee und wie Partner bei der Umsetzung helfen können.

Corona Update 6. April 2020 (7:00 Uhr)

Sonderzahlungen bis 1.500 Euro ein Jahr steuerfrei

Ab sofort sind Sonderzahlungen für Beschäftigte bis zu einem Betrag von 1.500 Euro in diesem Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Bundesregierung hat nun sichergestellt, dass diese Prämien, mit denen Unternehmen das Engagement ihrer Mitarbeiter in der Corona-Krise honorieren, ohne Abzüge bei den Beschäftigten ankommen. „100-prozentigen Einsatz in dieser Zeit wollen wir 100-prozentig belohnen“, so Bundesfinanzminister Olaf Scholz.

Quelle: Bundesregierung.de

Corona Update 3. April 2020 (20:00 Uhr)

Factsheet des Fachverband Gastronomie- und Großküchenausstattung e.V. (GGKA) mit Update Nummer 3

Hier finden Sie die aktuellsten Informationen zu:

  • Anwendungsfragen des Infektionsschutzgesetzes
  • EXIT-Strategie aus der Corona-Krise
  • Lieferscheine – Wie ist hiermit umzugehen?
  • Mittelstand 4.0 – Kompetenzzentrum Handel (HDE)

Direkt zum Factsheet.

Betriebsschließungsversicherung: Lösung für das bayerische Gastgewerbe

Die Coronakrise hat viele gastgewerbliche Betriebe an den Rand ihrer wirtschaftlichen Existenzgrundlage gebracht. Für Gaststätten und Hotels in Bayern, die zwar über eine Betriebsschließungsversicherung verfügen, deren Anwendbarkeit im Rahmen der Corona-Pandemie jedoch äußerst strittig ist und von weiten Teilen der Versicherungsbranche abgelehnt wird, hat das Bayerische Wirtschaftsministerium zusammen mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern, der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft sowie Versicherungsunternehmen einen Lösungsvorschlag ausgearbeitet. Dieser sieht vor, dass die Versicherer zwischen 10 und 15 Prozent der bei Betriebsschließungen jeweils vereinbarten Tagessätze übernehmen und an die Gaststätten und Hotels auszahlen. Der Vorschlag wurde bisher vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, dem DEHOGA Bayern, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, der Versicherungskammer Bayern, der Allianz sowie der Haftpflichtkasse Darmstadt unterzeichnet. Weitere Versicherungsunternehmen haben ihre Unterstützung bereits signalisiert.

Quelle: DEHOGA Bayern

Erntehelfer dürfen aus dem Ausland einreisen

Das Landwirtschafts- und das Innenministerium haben sich auf eine begrenzte Einreise von dringend benötigten Erntehelfern geeinigt. Trotz Corona-Pandemie dürften je 40.000 Saisonarbeiter aus Osteuropa im April und Mai nach Deutschland einreisen, teilte Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit. Laut einem Konzeptpapier der beiden Ressorts gibt es strenge Auflagen. Demnach dürfen die Arbeiter ausschließlich in Gruppen und mit dem Flugzeug ein- und ausreisen. Vorgesehen ist außerdem eine Gesundheitsprüfung. In den ersten 14 Tagen dürfen die Helfer auch ihren Betrieb nicht verlassen. Liegen Anhaltspunkte auf eine Corona-Infektion vor, soll die Einreise verweigert werden. Bei den Arbeiten sollen die Erntehelfer Mindestabstände einhalten oder, falls dies nicht möglich ist, Mundschutz und Handschuhe tragen.

Quelle: tagesschau.de

Auch Gastrofix startet Hilfsprogramm für Corona-gebeutelte Betriebe

Das Außer-Haus-Geschäft mit Liefer- und Abholservice ist in Zeiten von Corona für viele Restaurants der letzte Strohhalm. Gastrofix by Lightspeed springt seinenKunden deshalb jetzt mit einem umfassenden Hilfsprogramm zur Seite. Zu den gestarteten Maßnahmen zählen ein kostenloses Digitalpaket mit entsprechendenTools, ein Lieferservice-Finder für Deutschland sowie kostenlose Webinare. Gleichzeitig gibt das Unternehmen jedem Mitarbeiter bis zu 500 Euro, um die Gastrofix-Kunden durch Delivery- und Take-away-Bestellungen zu unterstützen. Mehr Informationen.

#smallbusinessbigideas – Inspirationen von Kleinunternehmern in der Corona-Krise

Inspirationen zu kreativen Ideen, wie man in dieser Zeit sein Geschäftsmodell anpassen kann, um so weiterhin Geld verdienen zu können, finden sich aktuell gesammelt unter #smallbusinessbigideas auf Instagram. SumUp, einer der weltweit führenden Finanztechnologie-Anbieter im Bereich digitale Zahlungen, vereint hier kreative, aber auch ganz praktische Beispiele von kleinen Händlern aller Branchen weltweit – egal ob SumUp Kunde oder nicht. Diese Aktion ist eine weitere Ergänzung zu hilfreichen Maßnahmen, die SumUp bereits für seine Kunden eingeleitet hat, um sie aktuell finanziell zu entlasten – wie die Herabsetzung der Gebühr für Distanzzahlungen auf Null bis Ende April.

Corona Update 2. April 2020 (11:30 Uhr)

So schnell werden Sie mit den Corona-Soforthilfen zum Straftäter

Die Bundes- und Landesregierungen haben im Zuge der Corona-Pandemie im Rekordtempo Gesetze durchgebracht, welche Verbrauchern und Unternehmern den Zugang zu Geld und Zahlungserleichterungen ermöglichen. Je nach Bundesland können verschiedene Soforthilfen und Förderungsmittel beantragt werden. Die Politik hat erkannt, dass das Geld schnell „fließen“ muss. Doch Achtung bei den geforderten Angaben – wer hier pfuscht, dem droht ein Ermittlungsverfahren. Hier weiterlesen.

Kostenfrei studieren für Kurzarbeit-Betroffene

Ab sofort können alle Betroffenen von Kurzarbeit, deren Arbeitsausfall 50 Prozent oder mehr beträgt, für bis zu sechs Monate kostenlos im Fernstudium der IUBH Internationalen Hochschule studieren. Zur Auswahl stehen unter iubh-fernstudium.de/kurzarbeit rund 50 Bachelor- und Masterprogramme aus nahezu allen Bereichen und Branchen: Von IT & Technik über Gesundheit & Soziales bis hin zu Wirtschaft & Management. Die IUBH ist eine der führenden privaten Hochschulen in Deutschland mit über 30.000 Studierenden. Dr. Sven Schütt, Geschäftsführer der IUBH: „Wir möchten in der aktuellen Situation einen aktiven Beitrag leisten. Unser Angebot richtet sich an alle, die jetzt ihre Kurzarbeit-Phase aktiv nutzen und sich für neue Jobs und Aufgaben weiterbilden wollen. Wer sich in Kurzarbeit befindet, verdient nicht nur weniger, sondern ist auch emotionalem Stress ausgesetzt. Umso wichtiger ist in dieser Zeit eine sinnvolle Tätigkeit, die für die berufliche Zukunft qualifiziert. In jeder Krise liegt auch eine Chance.“ Das Fernstudium der IUBH kann vollständig online absolviert werden. Es deckt nahezu alle Fachbereiche ab: Wirtschaft & Management, Gesundheit & Soziales, Design & Medien, Marketing & Kommunikation, IT & Technik, Architektur & Bau, Pädagogik & Psychologie und Personal & Recht. Mit dem aktuellen Angebot können Kurzzeit-Betroffene im Bachelor bis zu 1.800 Euro, im Master bis zu 3.000 Euro sparen. Nach Ende der sechs Monate entstehen keinerlei finanzielle Verpflichtungen, der Zugang zum Portal endet automatisch. Gleichzeitig können erworbene Kompetenzen auf ein späteres Studium angerechnet werden. Zur Webseite.

IST-Studieninstitut mit kostenlosem Webinar „Mit Kurzarbeit gegen Corona“

Zahlreiche Betriebe in der Reisebranche und im Gastgewerbe trifft die Corona-Krise hart. Da die Einnahmen sinken, müssen die Kosten geringgehalten werden – hier wird oft bei den Personalkosten angesetzt. Kurzarbeit ist derzeit in aller Munde. Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Betriebsräte werden jeden Tag mit Fragen zur Kurzarbeit konfrontiert. Die Antworten hierauf hat Felix Kratz, Fachanwalt für Arbeitsrecht in einem kostenlosen IST-Webinar 03.04.2020 um 15 Uhr. Hier geht es zur Anmeldung.

Aktuelle Fallzahlen aus Deutschland

Derzeit (2. April 2020, 11.30 Uhr) gibt es in Deutschland nach Zahlen der John-Hopkins-University 77.981 Infizierte und 931 Todesfälle. Das Institut aktualisiert alle Fallzahlen permanent, hier gelangen Sie direkt zur entsprechenden Seite. Das Robert-Koch-Institut liegt mit seinen Angaben stets unter denen der John-Hopkins-University, da selbige erst mit Verzögerung verarbeitet werden können.

Corona Update 1. April 2020 (16:00 Uhr)

Hotels in Köln dürfen wieder öffnen

Dank der Initiative der Dorint Hotelgruppe dürfen die Hotels in der Domstadt ihre Häuser wieder öffnen – jedoch nicht für touristische Besuche, sondern ausschließlich für Geschäftsreisende. Die Hotelgruppe hatte vor dem Verwaltungsgericht eine Lockerung der Hotelschließungen gefordert, nun hat die Stadt der Forderung ohne gerichtliche Entscheidung nachgegeben und wird ihren Entschluss selbigem heute schriftlich mitteilen.

Corona-Bundes-Soforthilfen: Wer kann einen Antrag stellen – und wo?

Die Umsetzung der Bundes-Soforthilfen für Soloselbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte durch die Länder steht.  Eine Übersicht über die zuständigen Stellen in den Ländern finden Sie hier.

Künstliche Intelligenz gibt Hilfe bei Steuerfragen

taxy.io, ein Spinn-Off der RWTH Aachen, das sich mittels künstlich intelligenter Software der Basis für die automatisierte B2B-Steuerberatung widmet, will zu Zeiten des SARS-CuV-2 helfen, Fragen aus dem Bereich Steuerrechte- und pflichten schnell und unkompliziert zu beantworten. Ein kurzer Fragenkatalog, der ohne Registrierung online ausfüllbar ist, ermittelt auf Basis der Antworten rechtliche und steuerliche Hilfestellungen. Jetzt einfach mal testen.

Kostenloses Kassensystem mit Online-Bestellfunktion

Wer seinen Gästen einen Abhol- und Lieferservice anbieten will, benötigt ein Kassensystem, mit dem Bestellungen online angenommen werden können. Wenn Ihre Kasse nicht über diese Funktion verfügt, dann empfehlen wir einen Blick auf das neue, kostenlose Kassensystem mit Online-Bestellfunktion von Vectron.

New call-to-action

Corona Update 31. März 2020 (12:30 Uhr)

E-Book: Staatliche Hilfen für Selbstständige im Überblick

Die Akademische Arbeitsgemeinschaft Verlagsgesellschaft mbH hat ein E-Book veröffentlicht, welches kostenloses zum Download angeboten wird. Unter dem Titel „Coronakrise – Hilfe vom Staat für Selbstständige“ finden Betroffene gezielt Unterstützung zu Themen wie Kredite und Zuschüsse, Steuererleichterungen und Soforthilfen. Hier finden Sie den Link zum Shop.

Auch GastroMIS bietet Unterstützung mit kostenlosem Modul für Abholservice

Alle Betriebe dicht – so der aktuelle Stand der Gastronomie in Deutschland! Zum Überleben brauchen Gastronomen jetzt schnell und unbürokratisch eine Alternative zum klassischen Inhouse-Geschäft: Der Umstieg auf Liefer- und Abholservice kann jetzt die Existenz sichern. Amadeus360, eine der führenden Software-Lösungen für die Gastronomie in Deutschland, unterstützt dabei umfangreich: Ab sofort bietet die Gastro-MIS kostenlos das neue “AmadeusGo” Modul an, das aufbauend auf dem Kassensystem den Abholservice ermöglicht und alle Folgeprozesse von Küche bis Buchhaltung vereinfacht. Zudem stellt das Unternehmen gratis eine Schnittstelle zu Lieferando zur Verfügung, die schnell und unkompliziert integriert den Lieferprozess optimiert. Als drittes “Plus” bietet die Gastro-MIS eine digitale Alternative zum klassischen Kassenzettel aus Papier: den AmadeusBon. Direkt zum Angebot.

Weiterbildung digital – Kostenlose Angebote wachsen

Auch Weiterbildungsinstitute, Digitalunternehmen und Kassenhersteller haben den Ernst der Lage erkannt und wollen Unternehmer und Angestellte in dieser schweren Zeit unterstützen. So bieten namhafte Institute wie die Deutsche Hotelakademie oder das IST-Insitut kostenlose Webinare an. Wir haben eine Übersicht für Sie zusammengestellt. Zur Liste mit Webinar-Angeboten

Digitale Gutscheinlösung von METRO

METRO Deutschland bietet Gastronomen und kleinen Unternehmern ab sofort eine digitale Lösung zur Erstellung von Gutscheinen an. Mithilfe des von der METRO Tochter Hospitality Digital und dem Berliner FinTech OptioPay innerhalb von rund einer Woche entwickelten Portals HilfeLokal.de können Gastronomie-Betriebe wie auch andere selbstständige Unternehmer schnell und einfach digitale Gutscheine erstellen und ihren Kunden anbieten. Bei Anmeldung über die Gastro-Plattform dish.co und die Website metro.de übernimmt METRO bis Ende Mai die anfallenden Kosten für Registrierung und Provision. Verbraucher können über die Website die Gutscheine erwerben und so beispielsweise ihren Stammlokalen helfen, Liquiditätsengpässe während der Corona-Krise zu überbrücken.

Superhotelier.com bietet kostenfreie Beratungsstelle

Superhotelier.com gibt bekannt, dass der Mitgliedsbeitrag allen neuen und bestehenden Superhotelier-Mitgliedern geschenkt wird! Außerdem wird Superhotelier zur kostenfreien Beratungsstelle während der Corona-Krise – der Superhotelier hilft jedem Hotelier mit aktiven Handgriffen die aktuelle Situation zu bewältigen! Bei Fragen zu Themen wie z.B. – Beantragung staatlicher Hilfen, wie z.B. Kurzarbeit – Darlehensanträge, um Liquiditätsschwierigkeiten zu vermeiden – Umgang mit Stornierungen will das Team beratend zur Seite stehen. Hier geht es direkt zu Landingpage.

#supportyourlocalrestaurants – speisekarte.de unterstützt Restaurants mit eigenem Bestell-Service

speisekarte.de, der Spezialist für digitale Speisekarten mit über 11jähriger Erfahrung, erweitert sein Produktportfolio um eine Bestellfunktion für den Außer-Haus-Verkauf. Die Bestellung erfolgt online auf speisekarte.de oder auch auf der restauranteigenen Webseite, die Bezahlung direkt im Restaurant bei der Abholung.

Die Umstellung auf eine digitale Speisekarte mit Bestellfunktion ist vor allem für Gastronomen sehr hilfreich, die nur wenig Personal beschäftigen können. Gerade jetzt kann eine digitale Lösung dafür sorgen, dass einzelne Arbeitsschritte entfallen und den wichtigen Aufgaben mehr Zeit eingeräumt werden kann. Während die telefonische Lösung immer die zeitliche Verzögerung der Aufnahme der gewünschten Gerichte und der Kontaktdaten – in Einzelfällen mit mehrmaliger Wiederholung aufgrund von Verständigungsproblemen – mit sich bringt, entfällt dieser Schritt bei der Online-Bestellung vollständig. Bei identischem Zeiteinsatz kommen somit deutlich mehr Bestellungen in der Küche an und steigern die Liquidität im Betrieb.

Alle Infos zur digitalen Speisekarte mit Bestellfunktion finden interessierte Restaurantbetreiber auf speisekarte.de/gastro

Mank startet erfolgreich die Produktion von Einwegmasken

Mit einem Ausbau und der Steigerung seiner Produktionskapazitäten im Converting-Bereich reagiert das mittelständische Familienunternehmen Mank aus Dernbach im Westerwald auf die besonderen Anforderungen in Zeiten von COVID-19. Anders als bei den derzeit häufig angebotenen genähten Stoffmasken bestehen die Mank Masken aus Vlies in verschiedenen Lagenzahlen für unterschiedliche Schutzanforderungen. Die künftige Produktpalette reicht dabei von der einfachen Mund-Nasen-Schutzmaske (Spuck- und Tröpfchenschutz) in verschiedenen Versionen über eine Variante, die der herkömmlichen OP-Maske gleicht, bis hin zur FFP2 Schutzmaske.

Corona Update 28. März 2020 (18:30 Uhr)

Aktuelle Fallzahlen aus Deutschland

Derzeit (28. März 2020, 18.30 Uhr) gibt es in Deutschland nach Zahlen der John-Hopkins-University 56.202 Infizierte und 403 Todesfälle. Das Institut aktualisiert alle Fallzahlen permanent, hier gelangen Sie direkt zur entsprechenden Seite. Das Robert-Koch-Institut liegt mit seinen Angaben stets unter denen der John-Hopkins-University, da selbige erst mit Verzögerung verarbeitet werden können.

Corona Update 27. März 2020 (17:30 Uhr)

NRW Soforthilfe JETZT beantragen

Jetzt ist das Antragsformular für die Soforthilfe in NRW online und kann hier abgerufen werden. Die Beantragung erfolgt vollständig digital und wird nach dem Eingang an die zuständige Bezirksregierung übermittelt und soll schnell bearbeitet werden. Beantragen können die Soforthilfe gewerbliche und gemeinnützige Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern, Solo-Selbstständige und Freiberufler.

Die Soforthilfe muss nicht zurückgezahlt werden und beträgt für 3 Monate:

  • 9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 25.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

12 Fragen und Antworten zur Betriebsunterbrechungs- bzw. Betriebsschließungsversicherung

Zahlt die Betriebsunterbrechungsversicherung? Oder ist die Betriebsschließungsversicherung die richtige Versicherung, wenn wegen der Corona-Krise die Ladenschließung angeordnet wurde oder Mitarbeiter in Quarantäne und Kurzarbeit sind? Und was tun, wenn die Versicherung sagt, dass der Lockdown durch Corona nicht mit abgedeckt ist? Rechtsanwalt Arne Podewils, Fachanwalt für Versicherungsrecht, hat die wichtigsten Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengefasst.

Bayern geht mit den Lokal-Helden an den Start

BAYERN 3, der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern sowie die Genussakademie Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bündeln diese Angebote übersichtlich in der Online-Plattform Lokal-Helden (www.Lokal-Helden.bayern). Auf der Lokal-Helden-Website werden Angebote gastronomischer Betriebe in einer virtuellen Landkarte sichtbar. Neben Kontaktdaten und Beschreibung der Wirtshäuser sind die Angebote nach „Lieferservice“ und „Speisen zum Abholen“ kategorisiert. Selbstverständlich ist dieser Service für alle Seiten kostenfrei.

Staatsministerin Michaela Kaniber: „Die beste Möglichkeit, uns und unsere Mitmenschen zu schützen, ist Abstand zu halten. Das heißt aber nicht, dass wir daheim auf Angebote unserer regionalen Küche verzichten müssen. Die Lokal-Helden-Initiative hilft allen: Die Land- und Ernährungswirtschaft kann ihre Produkte weiterhin absetzen, die Gastronomie läuft unter neuen Vorzeichen weiter und die Verbraucher werden bestens versorgt.“

DEHOGA Bayern-Präsidentin und Cluster Ernährung-Sprecherin Angela Inselkammer freut sich über diese Kooperation: „Lokal-Helden ist ein sehr wertvoller Beitrag in unserem Kampf um den Erhalt möglichst jeden Betriebes. Das Wirtshaus ist eine Institution mit langer Tradition in Bayern. Es ist Teil unserer gelebten bayerischen Kultur. Es ist ein Ort der Begegnung, des Austausches und auch der Unterhaltung, es übernimmt viele wichtige soziale Funktionen. Zugleich ist es ein ganz wichtiger regionaler Wirtschaftsmotor. Ohne Wirtschaft stirbt der Ort – ohne Gastronomie gibt es auch keinen Tourismus, immerhin nach der Industrie Bayerns zweitwichtigste Leitökonomie.“

Quelle: DEHOGA Bayern

Was Sie wissen sollten, wenn Sie einen Lieferdienst einrichten wollen

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen – eine davon kann das Angebot eines Lieferdienstes sein, um den Gastronomiebetrieb nicht komplett schließen zu müssen. So können Mitarbeiter beschäftigt und Vorräte verarbeitet werden – und die Gäste freuen sich, nicht auf ihre Lieblingsspeisen verzichten zu müssen. Vielleicht ergibt sich so ein Geschäftszweig, der auch in der Zeit nach SARS-CoV-2 eine Umsatzsteigerung verspricht. Aber wie das Projekt Lieferdienst angehen, was muss beachtet werden?

Tipp: Lieferservice in Ihrem Kassensystem aktivieren

Viele Kassen verfügen bereits über eine Funktion, mit der Online-Bestellungen angenommen werden können. Sie müssen sie nur aktivieren. Wenn Ihre Kasse nicht über diese Funktion verfügt, dann empfehlen wir einen Blick auf das neue, kostenlose Kassensystem mit Online-Bestellfunktion von Vectron.

New call-to-action

Aktuelles von der Bundesregierung

Wer nicht auf Fake-News hereinfallen will, sollte bei der Lektüre im Netz auf qualifizierte Quellen zurückgreifen. Neben dem Robert-Koch-Institut aktualisiert auch die Bundesregierung ständig ihre Webseite und informiert über Entscheidungen und Regeln.

Corona Update 26. März 2020 (20:30 Uhr)

Achtung, Frist 26.März: Jetzt Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen beantragen

Für Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise in akuten Liquiditätsschwierigkeit sind, hat der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherungen gestern nach Abstimmung mit der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Bundesagentur für Arbeit Maßnahmen zur Unterstützung der vom Corona-Virus betroffenen Arbeitgeber kommuniziert.

Damit wird insbesondere die zinslose Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen massiv erleichtert. Die Einzugsstellen sollen von der Erhebung von Säumniszuschlägen, Mahngebühren und Vollstreckungsmaßnahmen absehen. Hier verlinkt finden Sie ein DEHOGA-Muster für den Stundungsantrag. Gerichtet werden muss es an die im Betrieb vertretenen Einzugsstellen (Krankenkassen). Die Sozialversicherungsbeiträge für den Monat März werden am Freitag, 27. März 2020 fällig. Anträge auf Stundung der März-Beiträge sollten deshalb spätestens bis Donnerstag, den 26.März gestellt werden.

Voraussetzung für die Stundung ist allerdings, dass vorrangig die staatlichen Entlastungsmöglichkeiten durch Kurzarbeitergeld, Fördermittel und Kredite in Anspruch genommen werden. Die dadurch den Unternehmen zur Verfügung stehenden bzw. freiwerdenden Mittel sind nach entsprechender Gewährung auch für die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge einschließlich der bis dahin gestundeten Beiträge zu verwenden. Beim Kurzarbeitergeld ist das nach der neuen Rechtslage ohnehin der Fall, weil die Arbeitsagentur dem Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge voll erstattet.

Quelle: DEHOGA Bundesverband

Hausbrennerei Schladerer kooperiert mit Klinikum und hilft bei Desinfektionmittel-Herstellung

Die Schladerer Hausbrennerei unterzeichnete am Dienstag, 24.März 2020, einen Kooperationsvereinbarung mit dem Universitätsklinikum Freiburg. Aus Lagerbeständen der bekannten Brennerei sollen schnellstmöglich 12.000 Liter hochprozentiger Alkohol gewonnen werden. Dazu werden Obstgeiste und andere Destillate erneut destilliert, um ihren Alkoholgehalt zu erhöhen. Anschließend verarbeitet das bayrische Unternehmen SAV Liquid Produktion GmbH die vormaligen Edelbrände zu Desinfektionsmittel und liefert es an das Universitätsklinikum Freiburg sowie Apotheken und andere Kliniken der Region aus.

Apotheker Martin Roser, Verantwortlicher für Laboreinkauf und Desinfektionsmittelversorgung am Universitätsklinikum Freiburg, zeigt sich glücklich über die Kooperation: „Wir brauchen dringend Desinfektionsmittel, um unsere tägliche Arbeit fortführen zu können. Dass uns in dieser schwierigen Situation ein mittelständisches Unternehmen aus der Region zur Seite steht, ist einfach großartig.“

Sonnenpark Hotel nutzt die Zeit und bieten Gästen homeinclusive

Wie alle anderen Hoteliers standen auch Marc Vollbracht, Inhaber des Familotel Sonnenpark in Hessen, und seine Mitarbeiter vor der großen Frage wie es weitergehen soll. Doch statt frustriert den Kopf in den Sand zu stecken, hat das Team für die Gäste, die nun ihren Urlaub nicht antreten können, mit SONNENPARK HOME ein umfangreiches und abwechslungsreiches Online-Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt. Ob Podcast, Yoga-Session, Rezepte oder Ausmalbilder – das ganze Team hilft mit und will so die Daheimgebliebenen unterhalten. „Wir wollen in dieser Phase, in der wir geschlossen haben, trotzdem für unsere Gäste und alle Familien da sein. Unsere Gäste sind traurig, dass sie ihren Urlaub bei uns jetzt nicht verbringen können. Viele Familien sind zuhause mit der neuen Situation überfordert“, so Marc Vollbracht. Das Programm soll in der ungewissen Zeit Struktur in den Tag bringen und ist auch für Nicht-Gäste unter home.sonnenpark.de erreichbar.

Digitale Soforthilfe

Selten waren die Informationen im Internet so wichtig wie zu Isolations- und Quarantänezeiten. Immer aktuell sollten Gäste informiert werden, was Öffnungszeiten für Lieferungen und Takeaway-Angebote und Sonderaktionen angeht. SELLWERK, der gemeinsame Markenauftritt bundesweit agierender Verzeichnisverlage der Unternehmensfamilie Müller Medien, bietet in diesen schwierigen Zeiten seinen SELLWERK Prime Service bis zum 30. Juni 2020 ohne notwendige Kündigung kostenlos zur Verfügung und will so die besonders hart getroffenen Unternehmen des Mittestandes unterstützen. Besonders die Bestandteile „Meine Firmendaten“ und der Kalender „Onlinebuchung“ sind nun besonders wichtig – auch, um nach einer Öffnung der Restaurants optimal vorbereitet zu sein.  sofortdigital.com

Hotelsoftware während der Pandemie gratis testen

HotelFriend, ein globales IT Unternehmen und Hersteller von Software für Reiseunternehmen und das Gastgewerbe, bietet ein gratis Software Programm an, um Hotels dabei zu unterstützen, die wirtschaftlichen Einbußen aufgrund des Coronavirus zu überstehen. Das Programm kann in einem Unternehmen genutzt werden, persönlichen Kontakt zu reduzieren, während sich Menschen in einem Hotel aufhalten. Mit der mobilen App können alle Hotel Businessprozesse aus der Ferne gemanagt werden – von Reservierungen, über Check-in und out bis hin zu Services und Essensbestellungen. Das Unternehmen hebt die Abo-Gebühren für SaaS für neue Kunden auf, solange die COVID-19 Quarantäne anhält, somit können Sie das Produkt gratis nutzen. Hier geht es zur Testversion.

Corona Update 25. März 2020 (18:00 Uhr)

#helpinghotels – Hilfe für Risikopatienten durch die Nutzung leerstehender Hotels

Ekaterina Inashvili ist Unternehmerin von ganzem Herzen – und stellt sich die Frage, warum nicht leer stehende Hotels als Unterkünfte für Risikopatienten genutzt werden können. So wären zum Beispiel Patienten, die gerade aus dem Krankenhaus entlassen wurden oder Leute mit Vorerkrankungen isoliert untergebracht. Ein Notfallpaket soll die Sicherstellung von Grundversorgung und Fixkosten sicherstellen, der Senat sowie Krankenhäuser und das Robert-Koch-Institut sollen eingebunden werden. Hier geht es zum Interview mit Ekaterina Inashvili.

MBG Group stellt Teil der Alkoholproduktion auf die Herstellung von Desinfektionsmitteln um

Neben Toilettenpapier und Seife sind Desinfektionsmittel derzeit des deutschen reichstes Gut. Doch auch hier wird der Nachschub knapp und Arztpraxen und Krankenhäuser kommen an das Limit ihrer Vorräte. Das in der Nahrungs- und Genussmittelbranche tätige Paderborner Unternehmen MBG Foodservice GmbH hat nun Teile der Produktion zur Herstellung von Händedesinfektion umgestellt. Gemeinsam mit dem Paderborner Mediziner-Ehepaar Dr. Grimm Wiegand wurde das Produkt entwickelt. Altersheime und Pflegeeinrichtungen sowie öffentliche Stellen in Paderborn erhalten 10.000 Liter als Hilfe.

Quandoo verzichtet auf Abonnementgebühren

Um die Gastronomiebetrieb in dieser Zeit zu unterstützen, hat Quandoo, die bekannnte Tischreservierungsplattform, bekannt gegeben, dass sie auf sämtliche Abonnementgebühren ihrer Partnerrestaurants für den Monat März verzichten. „Restaurants, Cafés und Bars auf der ganzen Welt sind in eine Notlage geraten, wie sie noch nie da war. Und es liegt jetzt an uns – Foodies und Gourmets – ihnen in dieser Situation so gut wie möglich zu helfen“, Quandoo DACH-Country Manager Omid Girakhou.

Außerdem rufen sie dazu auf, die lokale Foodszene zu unterstützen – durch den Kauf von Gutscheinen, das Nutzen von Lieferdiensten und die Unterstützung der entstandenen Hilfsprojekt für die Gastronomie wie Gastroretter.com, supportyourlocal.de, supportyourlocalbar.com oder Speisekombinat.com.

Corona Update 24. März 2020 (0:00 Uhr)

DEHOGA und IHA fordern Corona-Nothilfeprogramm für das Gastgewerbe

Deutschlands Restaurants und Hotels fordern ein Corona-Nothilfeprogramm für das Gastgewerbe. „Die bislang von der Bundesregierung vorgesehenen Rettungsmaßnahmen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind entweder für sehr große Unternehmen oder sehr kleine Wirtschaftseinheiten konzipiert und tragen den Besonderheiten im mittelständisch geprägten Gastgewerbe nicht hinreichend Rechnung. Wir befürchten daher, dass die Hilfen in unserer Branche nicht greifen werden“, erklärt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), und mahnt Nachbesserungen an. „Wir haben uns daher am Dienstag mit einem gemeinsamen Brief an die Bundeskanzlerin und die zuständigen Bundesminister gewandt, damit die Zielsetzung der Bundesregierung, kein Unternehmen und kein Job solle in der Krise verloren gehen, auch für unsere besonders betroffene Branche gilt“, ergänzt Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).

Aus Sicht von DEHOGA und IHA muss bei den folgenden Maßnahmen im Sinne eines gastgewerblichen Nothilfeprogramms dringend nachgebessert werden:

  1. Der Entwurf der vertragsrechtlichen Regelungen aus Anlass der COVID-19-Pandemie sieht eine Aussetzung der Pflicht zur Zahlung von Mieten und Pachten vor. Das ist aber lediglich eine Stundung und hilft den Unternehmen in Hotellerie und Gastronomie nicht, da anders als in fast allen Wirtschaftsbereichen Umsätze im Gastgewerbe nicht nachgeholt werden können. Deshalb sollte im Gesetz eine explizite Formulierung dahingehend aufgenommen werden, dass bei einem Wegfall der Geschäftsgrundlage für Pacht- und Mietverhältnisse ein angemessener Interessenausgleich zwischen den Parteien zu suchen ist, z.B. eine hälftige Lastenteilung.
  2. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sollte ausdrücklich auch Unternehmen mit weniger als 43 Millionen Euro Bilanzsumme, 50 Millionen Euro Umsatz und weniger als 249 Arbeitnehmer zugänglich sein. Er sollte zur Stabilisierung der Vertragsverhältnisse explizit auch für die Abdeckung von Miet- und Pachtzahlungen in Form verlorener Zuschüsse offenstehen.
  3. Die über die Hausbanken konstruierten Liquiditätshilfemaßnahmen von Bund und Ländern drohen bei einer Vielzahl der gastgewerblichen Betriebe aufgrund der Bearbeitungsengpässe der Banken, der Pflicht zur Prüfung der Fortführungsaussichten und des schlechten allgemeinen Branchenratings nicht zu wirken. Es müssen daher die bankenaufsichtsrechtlichen Regeln (Basel I – III) temporär ausgesetzt werden und eine staatliche Haftungsfreistellung von nahezu 100 Prozent vorgesehen werden. Das EU-Beihilferecht ist insofern noch einmal kurzfristig anzupassen.
  4. Den erheblichen Folgen der Engpässe in der Bearbeitung der Anträge auf Kurzarbeitergeld auf die massiv angespannte Liquidität gastgewerblicher Unternehmen sollten umgehend durch die Gewährleistung unbürokratischer Abschlagszahlungen schon Ende März/Anfang April entgegengewirkt werden. Das wäre ein effektiver Beitrag zur Schadensbegrenzung. Eine Einbeziehung der Auszubildenden in das Kurzarbeitergeld vom ersten Tag an sollte schnell und pragmatisch ermöglicht werden. Auch angesichts des erheblichen kurzfristigen Arbeitskräftebedarfs anderer Branchen, wie z.B. dem Einzelhandel und der Landwirtschaft, sollte unseren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine anrechnungsfreie Nebentätigkeit trotz Kurzarbeitergeldbezug pauschal zwecks Nothilfe gestattet werden.
  5. Die Bundesregierung sollte eine Klarstellung im Infektionsschutzgesetz vornehmen, dass bei Vorliegen einer Allgemeinverfügung zur Schließung von Betrieben oder erheblichen Einschränkung deren Geschäftsbetriebs ein Schadensersatzanspruch (mit Rückwirkung) zusteht.

„Ohne diese Korrekturen drohen gastgewerbliche Betriebe, insbesondere mit mehr als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, durch das Raster der staatlichen Hilfsprogramme zu fallen. Auch mit Blick auf die Kleinstunternehmen und die vorgesehenen Sofortmaßnahmen sind wir skeptisch, ob diese ausreichend sind. Die von uns vorgeschlagenen Nachbesserungen müssen daher noch im Laufe dieser Woche unbedingt auf den Weg gebracht werden, um irreparablen Schaden von den Unternehmern und Beschäftigten in Hotellerie in Gastronomie abzuwenden,“ fordern Guido Zöllick und Otto Lindner.

Quelle: DEHOGA Bundesverband

Corona Update 23. März 2020 (12:00 Uhr)

Erntehelfer gesucht!

Die Landwirte stehen vor einem großen Problem. Das angebaute Gemüse wird langsam erntereif, doch durch die Schließung der Grenzen können die Erntehelfer nicht wie sonst nach Deutschland einreisen. Um Abhilfe zu schaffen die Jobplattform „Das Land hilft“ eingerichtet, eine Initiative des Bundesverbands der Maschinenringe e.V., gemeinsam mit Landesverbänden und regionalen Maschinenringen und der Kooperation mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Wer derzeit wegen Schließung von Gastronomiebetrieben und Einzelhandel oder als Student nicht wie geplant arbeiten kann, hat hier eine Möglichkeit in einem landwirtschaftlichen Betrieb in seiner Nähe Geld zu verdienen. Natürlich geht Sicherheit vor und weder Personen, die einer Risikogruppe angehören, Anzeichen einer Corona-Infektion haben oder in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet gewesen sind, dürfen sich melden. Der nötige Abstand lässt sich bei der Arbeit auf dem Feld problemlos einhalten. Alle Informationen finden Interessierte unter daslandhilft.de

15.000 Euro Soforthilfe für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen

Kleine Unternehmen und Selbständige sollen infolge der Coronakrise Soforthilfen in Höhe von bis zu 15.000 Euro erhalten. Dabei handele es sich um Finanzhilfen, nicht um Kredite. Dies geht aus einem Gesetzesentwurf „Corona-Soforthilfen für kleine Unternehmen und Selbständige hervor“, der noch heute vom Bundeskabinett beschlossen werden soll.

Die finanziellen Hilfen können Unternehmen mit „bis zu zehn Beschäftigten“ in Anspruch nehmen, die infolge von Corona nach dem 11. März einen Schadenseintritt erlitten haben, heißt es im Gesetz. Eine Einmalzahlung in Höhe von 9.000 Euro für drei Monate sollen Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) bekommen. Bis zu 15.000 Euro sollen Firmen für drei Monate mit bis zu zehn Vollzeit-Beschäftigten erhalten. Sofern der Vermieter die Miete reduziert, kann der gegebenenfalls nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zweite weitere Monate eingesetzt werden. Das Programmvolumen beläuft sich auf bis zu 50 Milliarden Euro bei maximaler Ausschöpfung von drei Millionen Selbständigen und der maximalen Ausschöpfungsdauer. Die Antragsstellung soll möglichst elektronisch erfolgen. Der Antragsstellung ist eine eidesstattliche Erklärung beizulegen, dass das eigene Unternehmen wegen der Coronakrise existenzgefährdet oder in Liquiditätsengpässen ist.

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Erste Notfall-Darlehen von staatlicher Förderbank KfW genehmigt

Das Geld werde nun durch die Hausbanken unverzüglich an die Firmen ausbezahlt. „Noch nie haben wir ein Programm so schnell startklar bekommen“, sagte KfW-Chef Günther Bräunig. „Der Bund übernimmt fast vollständig die Haftung und die Kreditmargen sind extrem niedrig.“ Die Sonderprogramme der KfW stehen Firmen zur Verfügung, die wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus in Schwierigkeiten geraten sind und zur Überbrückung Liquiditätskredite brauchen. Mit den Darlehen, die teilweise bis zu 90 Prozent durch den Staat garantiert sind, können Betriebsmittel und Investitionen finanziert werden. „Es kommt jetzt darauf an, den Unternehmen schnell und unbürokratisch zu helfen“, erklärte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. „Die Auszahlung erfolgt schnellstmöglich, denn wir wissen, dass für viele Unternehmen jede Woche zählt.“ Quelle: Zeit.de

Corona Update 22. März 2020 (17:00 Uhr)

Ansammlungen sollen verboten werden – Umfangreiches Kontaktverbot

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder sind sich nach Angaben des Spiegel einig und veröffentlichen einen Neun-Punkte-Plan, um die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 weiter einzudämmen.

  • Ansammlungen von mehr als zwei Personen werden demnach grundsätzlich verboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.
  • Generell soll der Kontakt zu anderen auf ein Mindestmaß beschränkt werden.
  • In der Öffentlichkeit muss ein 1,50-Meter-Abstand eingehalten werden.
  • Gastronomiebetriebe sollen geschlossen bleiben.
  • Auch Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege – darunter Friseure und Kosmetikstudios – sollen geschlossen sein. Medizinisch notwendige Behandlungen sollen weiter möglich bleiben.
  • Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen sollen von Ordnungsbehörden und Polizei überwacht und sanktioniert werden.
  • Hygienevorschriften sollen in Betrieben für Mitarbeiter und Besucher eingehalten werden.
  • Der Weg zur Arbeit, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sollen der Vereinbarung zufolge aber weiterhin möglich sein. Ausnahmen gelten demnach zudem für zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen.
  • Die Punkte gelten zunächst für zwei Wochen, so die Vereinbarung.

Quelle: Spiegel Online

Corona Update 21. März 2020 (19:00 Uhr)

DEHOGA launcht eigene Corona-Webseite

Seit heute ist die neue Webseite des DEHOGA Bundesverbandes online, die sich mit allem rund um den SARS-CoV-2 auseinandersetzt und Gastronomen und Hoteliers die so dringend benötigte Unterstützung geben will. Ob Kurzarbeitergeld, Betriebschließung oder die unterschiedlichen Regelungen der einzelnen Bundesländer – hier wird alles gesammelt und übersichtlich dargestellt.  Guido Zöllick, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes, und Ingrid Hartges
, Hauptgeschäftsführerin, versprechen Unterstützung: „Wir kämpfen dafür, dass jeder Betrieb die Hilfe erfährt, die er benötigt, um die Corona-Krise zu überstehen. Wir stehen fest an Ihrer Seite.“

Hier geht es direkt zur Corona-Seite des DEHOGA Bundesverbandes

Kochen für Helden und Kitchenguerillas – Gastronomen teilen aus!

In Zeiten der Krise entwickeln sich auch unsagbar gute Projekte, die wir hier gerne vorstellen wollen. Zum einen sind in Hamburg die „Kitchen Guerilla“ mit einer tollen Aktion an den Start gegangen. Das Ziel: In Anbetracht des Ernsts der Lage Gutes tun und mit der #soliküche helfen. Das bedeutet konkret: Jeder kann für nur 7 Euro ein Essens-Paket aus der SoliKüche über den eigenen Shop kaufen. Die Mahlzeiten werden unter Berücksichtigung der Sicherheitsabstände zubereitet und an Initiativen für Wohnungslose und Bedürftige weitergegeben. Hinter den Kitchen Guerilla, einer mobilen Kocheinheit und Kreativagentur für Essen und Trinken, stecken hochqualifizierte Köchen, die zusammen mit Designern, Journalisten und WerbernGeschichten rund ums Thema Essen entwickeln und eben jetzt die aktuelle Situation die #soliküche aktiviert haben.

In Berlin startete die Aktion „Kochen für Helden“ unter der Federführung von Max Strohe, Inhaber des Berliner Tulus Lotrek. Er will dafür sorgen, dass alle diejenigen, die jetzt für die Kranken da sein müssen und die Last der kommenden Wochen tragen werden, eine warme Mahlzeit bekommen. Tim Mälzer verkündete auf Instagram, dem Vorbild Strohes gemeinsam mit Hamburger Gastronomen folgen zu wollen. So sollen möglichst ab sofort die Kühlhäuser leer gekocht werden, damit Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen, Altenheimen, Corona Testzentren und Pflegeberufen generell auch eine kulinarische Anerkennung ihrer Leistung erfährt. Ein entsprechendes Crowdfunding kann hier unterstützt werden.

Corona Update 20. März 2020 (17:00 Uhr)

GEMA erlässt Gebühren

Der Einsatz des DEHOGA hat sich gelohnt: Wie eben bekannt wurde, lässt die GEMA alle Monats-, Quartals-, und Jahreverträge ihrer Lizenznehmer ruhen, die aufgrund behördlicher Anordnungen schließen mussten. Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020. Auf der Webseite der GEMA heißt es:

„Uns ist bewusst, dass die drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens zum Schutz vor der Corona-Pandemie – so notwendig und sinnvoll sie für die Gesellschaft sind – gleichzeitig für unsere Kunden existenzgefährdend sein können. Besonders kleinere und mittelständische Betriebe sind von den Folgen in hohem Maße betroffen. Diese Situation tritt in gleichem Maße die von der GEMA vertretenen Urheber – auch hier bedeuten die notwendigen Maßnahmen existentiell bedrohende Einnahmeverluste. In Vertretung unserer rund 78.000 Mitglieder wollen wir gemeinsam alles dafür tun, dass unsere Musikkultur eine Zukunft hat.“

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Bayern ergreift drastischere Maßnahmen

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündete heute mittag in einer Pressekonferenz weitere Einschränkungen für Bayern. Ab Mitternacht gelten verstärkte Ausgangsbeschränkungen. So dürfen Menschen nur noch in der Zusammensetzung gemeinsam nach Draußen, in der sie auch leben. Hierzu zählen neben Familien auch Wohngemeinschaften. Gegen einen Spaziergang an der frischen Luft sei nichts einzuwenden, jedoch nur allein oder in der genannten Kleingruppe. Auch Krankenhausbesuche werden verboten, Ausnahmen gibt es bei Palliativbesuchen oder Geburtsbegleitung. Restaurant sind zu schließen, für zunächst 14 Tage wird es nur noch Take-Away-Angebot und Lieferdienste sowie Drive-ins geben. Auch Friseure und Baumärkte werden ab morgen für 14 Tage geschlossen sein. Derzeit steht Bayern allein für diese drastischen Maßnahmen, doch das Verhalten der Menschen deutschlandweit und die mangelnde Einsicht lässt darauf schließen, dass die Maßnahmen bald deutschlandweit umgesetzt werden. Das Saarland zumindest plant bereits die Restaurantschließungen und Ausgangsbeschränkungen.

NRW: Link zum Download des Antrags auf Steuererleichterungen

Gestern sagte die Landesregierung NRW einen sogenannten Rettungsschirm zu, der zahlreiche Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmer bereit hält. Der komplette Rettungsschirm und die Maßnahmen des Landes NRW ergänzend zu denen der Bundesregierung kann hier angeschaut werden.

Der Antrag auf Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus kann hier heruntergeladen werden.

Auch eine Anleitung zur Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung kann bei der Finanzverwaltung NRW heruntergeladen werden. Hier geht es direkt zum Download.

Deutsche Hotelakademie bietet kostenfreie Fortbildungen an

Die Zwangspause sinnvoll nutzen – hier will die DHA ihren Beitrag leisten und bietet Hoteliers und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, ab dem 26. März an spannenden Webinaren teilzunehmen – kostenlos. Um 18 Uhr startet die Seminarreihe mit dem Webinar zum Thema „Konnektivität und Digitalisierung im Hotel“, „Kommunikation rund um die Guest-Journey“ und weitere Themen folgen. „Digitale und flexible Lernsysteme, die sich individuell an die Bedürfnisse unserer Branche anpassen – das ist es, was unsere Brache jetzt braucht“, erklärt Merle Losem, Geschäftsführerin der Deutschen Hotelakademie. Die Vorteile neuer Medien, gerade in der heutigen Zeit, liegen auf der Hand: Lerninhalte werden digitalisiert, Meetings, Seminare und Vorlesungen finden virtuell statt und man hat die Möglichkeit, von jedem Ort der Welt alle Inhalte zu nutzen. Wer Interesse hat, kann sich hier anmelden.

Hackerangriff auf Lieferdienst

Während die Restaurants die Lokale schließen müssen, florieren Lieferdienste und bringen Pizza, Pasta und Co. nach Hause. Doch der plötzliche Erfolg lockt auch Feinde an und so hatte Lieferando Mittwoch abend mit einer Erpressung zu tun, die zumindest zeitweise die Lieferungen lahmlegte. Cyberkriminelle hatten durch Überlastungsangriffe zeitweise gezielt das Portal pizza.de lahmgelegt. Jitse Groen, dem Grüner der Mutterfirma Takeaway.com, wurde eine anonyme Mail geschickt, in der zwei Bitcoins (ein Bitcoin hat derzeit einen Wert von ungefähr 10.000 Euro) gefordert wurden, sonst würden weitere Dienste angegriffen. Wer hinter den Überlastungsangriffen steckt, ist unbekannt.

Coronakrise: Gemeinsamer Kampf von Betrieben und Beschäftigten um die Existenz

Betriebe in Hotellerie und Gastronomie und ihre Beschäftigten stehen durch das vollständige Wegbrechen der Umsätze gleichermaßen mit dem Rücken an der Wand. Der DEHOGA tut gerade alles, um politisch zu erreichen, dass die verheerenden Folgen der Corona-Krise durch staatliche Hilfen abgefedert werden. Nur so, nicht durch unerfüllbare Forderungen an die Arbeitgeber, deren Liquidität gerade gegen Null schrumpft, kann ein Schutzschirm über Betriebe und Beschäftigte aufgespannt werden.

Der DEHOGA hatte bereits in der letzten Woche der Gewerkschaft NGG den Vorschlag zu einem Tarifvertrag Kurzarbeit unterbreitet. Die NGG hat jedoch als Minimalforderung für die Aufnahme von Verhandlungen verlangt, dass die Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld auf 90 Prozent des Nettoeinkommens aufstocken und bis zwei Monate nach Ende der Kurzarbeit auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

„Glücklicherweise sind die allermeisten Beschäftigen und sehr viele Betriebsräte realitätsnäher und weitsichtiger als die Funktionäre der Gewerkschaft NGG. Sie wissen, dass ihnen Ansprüche gegen ihren Arbeitgeber nichts nutzen, wenn es diesen Arbeitgeber nicht mehr gibt und verständigen sich gemeinsam auf vernünftige Vereinbarungen zur Kurzarbeit“, so DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. „Wenn wir jetzt für die Branche kämpfen, tun wir das für Betriebe und Beschäftigte. Nur gemeinsam werden wir diese außerordentliche Herausforderung meistern.“

Viele gastgewerbliche Betriebe sind bereits ganz oder weitgehend geschlossen; weitere Einschränkungen sind zu erwarten. Es gibt nahezu keine Umsätze mehr, die Kosten jedoch laufen weiter. Tausende Betriebe stehen kurz vor der Insolvenz und angekündigte staatliche Hilfen sind noch nicht da bzw. greifen nicht. Es ist nicht abzusehen, wie lange diese dramatische Lage anhält.

„In einer solchen Situation wäre es absolut unverantwortlich von uns als Verband, den Unternehmen durch einen Tarifvertrag mit hohen Zuschusszahlungen weitere finanzielle Lasten aufzubürden und Handlungsspielräume zu nehmen“, macht DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges deutlich: „Kurzarbeit soll dazu dienen, Betriebe von Lohnkosten zu entlasten und gleichzeitig Arbeitsplätze zu erhalten. In der Umsetzung ist das für die Betriebe jetzt schon schwer genug, wie wir am gigantischen Beratungsbedarf unserer Mitglieder sehen. Wenn die tariflichen Bedingungen für Kurzarbeit diese aber so massiv verteuern, wie die NGG sich das vorstellt, geschieht das Gegenteil. Betrieben bleibt keine andere Möglichkeit mehr als die Freisetzung von Mitarbeitern oder die Insolvenz. Das ist betriebswirtschaftlicher Irrsinn und sozial unverantwortlich.“

Der DEHOGA fordert von der Politik verschiedene Maßnahmen zur schnellen und unbürokratischen Sicherstellung der Liquidität. Bezogen auf die Kurzarbeit bedeutet dies, dass das Kurzarbeitergeld schneller fließen muss. Dazu müssen die personellen Kapazitäten bei den Arbeitsagenturen erhöht, die Prozesse verschlankt und alle Möglichkeiten einer vereinfachten Antragstellung und Abrechnung auf den Weg gebracht werden.

Quelle: DEHOGA

Der Blick aus der Zukunft auf das Heute

Matthias Horx, bekannter Publizist und von Vielen als Trend- und Zukunftsforscher bezeichnet, hat einen Blick in die zweite Jahreshälfte 2020 geworfen und zeigt mit seiner Vision, dass noch Hoffnung auf Menschlichkeit besteht und die „geglückte Angstüberwindung“ Überraschendes hervorbringen kann. Ein paar Minuten Lesezeit wert, um vielleicht noch ein wenig mehr die positiven Aspekte einschätzen zu können. Hier geht es zum vollständigen Artikel.

Kostenlose Webinare bei Betterspace

Wer die ungewohnt freie Zeit nutzen und sich ein wenig weiterbilden will, kann an vier kostenlosen Seminaren des digitalen Allrounders Betterspace teilnehmen. Am 25., 26., 30. und 31. März werden Themen rund um die Digitalisierung in der Hotellerie behandelt. Zur Anmeldung am kostenlosen Webinar geht es hier.

 

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Corona Update 19. März 2020 (20:30 Uhr)

Hotels stellen Zimmer für Homeoffice zur Verfügung

In Zeiten von leeren Regalen und endlosen, leider notwendigen #stayathome Aufrufen gibt es auch gute Nachrichten. Mehrere Hotels und Hotelketten stellen die Zimmer der zum großen Teil leer stehenden Häuser als Homeoffice Alternative zur verfügung. So können Würzburger im Hotel Rebstock produktiv und ungestört arbeiten. „Bei uns sind alle Voraussetzungen erfüllt, die für einen effektiven Arbeitstag nötig sind“, erklärt Inhaber Christoph Unckell. „Not macht schließlich erfinderisch. Wir arbeiten auf Hochdruck auch an weiteren Ansätzen, wie wir unsere vorhandenen Kapazitäten und die Technik nutzen können, um in dieser Krise zu helfen.“ Für 60 Euro pro Tag oder 280 Euro pro Woche wird hier sowohl dem Hotelier, als auch dem Arbeitenden geholfen. Auch die Achat Hotels bieten ihre rund 4.000 Hotelzimmer in 33 Städten als Homeoffice Lösung an. In beiden Fällen sind schnelles WLAN, Schreibtische in Büroqualität und auf Wunsch Verköstigung im Angebot.

Gastroretter als Chance für Gastronomiebetriebe

Die Restaurants sind in ihren Öffnungszeiten stark eingeschränkt oder mussten je nach Stadt oder Bundesland bereits ganz schließen. Doch was vielen Gästen nicht bewusst ist: Lieferdienste und Takeaway Angebot können weiterhin in Anspruch genommen werden. Um auf die gegenwärtige Gastronomie-Krise aufmerksam zu machen und Menschen dazu zu bewegen, ihren Restaurantbesuch nach Hause zu verlegen, gibt es nun die #gastroretter.

Die Initiative richtet sich an alle Gastrobetriebe, Restaurants, Bistros und Cafés, die im Kampf gegen die Krise Hilfe benötigen und ihre Take-Away- und Home-Delivery-Angebote bewerben möchten. Alle Grafiken und Texte sind lizenz- und kostenfrei und wurden von der Markenagentur Seiter + Sinn pro bono entwickelt.

Quelle: gastroretter.com

Bayern: DEHOGA Bayern stundet Mitgliedsbeiträge

„Die Auswirkungen der Coronakrise auf das Gastgewerbe sind existenzbedrohend. Die Umsatzeinbußen erreichen ein nie gekanntes Ausmaß und viele Betriebe haben keine ausreichenden Liquiditätsspielräume. Neben der Einforderung staatlicher Hilfen wollen auch wir unseren Mitgliedern schnell und unbürokratisch helfen und sie finanziell entlasten“, erklärt Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern: „Wir werden daher zunächst bis Juni unsere Mitgliedsbeiträge zinsfrei stunden, zugleich werden wir bis dahin auch bei Beitragsrückständen die Vollstreckung unserer Forderungen aussetzen. Um unseren Mitgliedern in dieser schweren Zeit unnötigen Aufwand zu ersparen, gilt dies für alle Mitglieder automatisch, das heißt keiner muss hierfür einen Antrag stellen. Damit leisten wir den uns maximal möglichen Beitrag, um unsere betroffenen Mitgliedsbetriebe nicht selbst noch finanziell zu belasten.“

Quelle: DEHOGA Bayern

NRW: Rettungsschirm des Landes NRW für heimische Wirtschaft

In einer ersten Stellungnahme begrüßen Gastronomie und Hotellerie die vom Land NRW geplanten Maßnahmen zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus in Höhe von 25 Milliarden Euro. Das Maßnahmenpaket, das unter anderem Steuerstundungen und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen vorsieht, Kredite vergünstigt und die Verbürgungsquote erhöht, kann nach Einschätzung des DEHOGA Nordrhein-Westfalen helfen, die Liquidität in Gastronomie und Hotellerie zwischen Rhein und Weser zu erhalten. „Damit hat das Land Nordrhein-Westfalen seine Handlungsfähigkeit in dieser extrem herausfordernden Situation erst einmal unter Beweis gestellt. Es ist ein gutes Signal“, stellt Klaus Hübenthal, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA NRW fest. „Jetzt fehlt noch die schnelle operative Umsetzung.“

Der DEHOGA weist aber zudem darauf hin, dass der „Schirm“ auch für direkte Zuschüsse genutzt werden müsse. „Gerade für unsere Kleinst- und Kleinunternehmen, die das Gros der Branche ausmachen, wird es wichtig sein, aus der Krise ohne Schuldenberg herauszukommen“, so Hübenthal. „Insofern begrüßen wir auch das Bundesprogramm für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen, das unter anderem direkte Zuschüsse beinhaltet und eventuell mit Landesmitteln aufgestockt werden soll“, so Hübenthal. Nach Medienberichten soll es bundesweit bis zu 50 Milliarden Euro umfassen.

Quelle: DEHOGA NRW

In-Room-Tablets mit Corona-Update

Geschäftsreisende dürfen, sofern nicht unumgänglich, noch immer in Hotels übernachten. SuitePad – führender Anbieter von In-Room-Tablets für die Hotellerie und Experte für digitale Gästekommunikation – reagiert auf die aktuelle Pandemie-Situation und passt den Content seiner Geräte an: Ab sofort stellt das Unternehmen seinen Kunden auf Wunsch ein Update zur Verfügung, das verschiedene Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus zeigt – so beispielsweise wie man die Hände korrekt wäscht oder wie man Abstand zu anderen Menschen hält. Moritz von Petersdorff-Campen, Mitgründer und Geschäftsführer SuitePad: „Wir alle sind von dieser Krise kalt erwischt worden. Jedoch versuchen wir, das Beste daraus zu machen und haben den Großteil unseres Teams ins Homeoffice geschickt. Wir sind dazu in der Lage, nahezu ausschließlich ‚online‘ zu arbeiten – für unsere Kunden sollte dies keinen Unterschied machen. Lediglich für den Hardware-Service halten wir einen kleineren Mitarbeiterstab im Berliner Headoffice bereit. Was die Produktion und Auslieferung von SuitePads anbelangt, so hatten wir Anfang des Jahres durchaus Engpässe in unserer eigenen Produktion in China. Das ist inzwischen aber vorbei und gerade erst ist eine große Lieferung neuer SuitePads bei uns eingetroffen.“

Corona Update 18. März 2020 (21:00 Uhr)

IHK: Azubi-Zwischenprüfung 2020 entfällt

Die Azubi-Zwischenprüfungen für das Frühjahr 2020 entfallen ersatzlos. Darauf haben sich die zuständigen Gremien der Industrie- und Handelskammern verständigt. Die knapp 90.000 betroffenen Prüflinge müssen diese Zwischenprüfung nicht nachholen. Wie die Kammern weiter mitteilen, gilt das nur für die Zwischenprüfungen. Für die vor wenigen Tagen ebenfalls abgesagten Abschlussprüfungen hingegen werden neue Termine bekannt geben, sobald sich die Risikoeinschätzung rund um das Coronavirus wieder verbessert hat.

Diese Hilfen geben die Bundesländer den Betrieben

Der Bundesfinanzministerium plant einen Notfallfonds für kleine und mittelständische Firmen. Aber auch die Bundesländer geben Betrieben, die wegen der Corona-Krise Probleme haben, finanzielle Unterstützung. Das Handwerksblatt gibt einen Überblick der Hilfsprogramme und nennt die Ansprechpartner.

INTERNORGA 2020 findet nicht statt

Die Hamburg Messe und Congress GmbH hat heute nach intensiven Beratungen mit dem Ausstellerbeirat entschieden, die INTERNORGA 2020, Leitmesse für den gesamten Außer-Haus-Markt, abzusagen. „Die zunehmende Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und die nicht seriös zu kalkulierende Entwicklung bieten unseren Ausstellern, Besuchern und uns keine Grundlage für eine verlässliche Planung“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress. Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

Hotels als Krankenhaus-Erweiterung

Nach Informationen des Spiegel sollen für den Notfall Hotels zu Krankenhäusern für die leichten Fälle der Corona-Infizierten umgerüstet werden. Gemeinsam mit Hilfsdiensten wie dem Deutschen Roten Kreuz und dem Technischen Hilfswerk sollen so die Krankenhäuser und das Pflegepersonal entlastet werden. Im Vorfeld sind Kliniken angehalten, in Kellern nach nutzbarem Mobiliar und Material zu schauen.

Google will für Restaurants eine „Vorübergehend geschlossen“ Anzeige einbauen

In vielen Städten wurde bereits die Schließung der Restaurants offiziell beschlossen, andere Städte, wie Düsseldorf oder Hamburg, kämpfen für eine einheitliche Ansage. Tech-Gigant Google hat nun eine Funktion angekündigt, die bei betroffenen Betrieben die Anzeige der Öffnungszeiten auf „Vorübergehend geschlossen“ setzt. Möglich werden soll dies durch den Einsatz der Daten von Regierungen und Behörden. Darüber hinaus soll es ermöglicht werden, dass Betriebe die Angaben auch eigenhändig über ihren Google MyBusiness Account anpassen können.

Angela Merkel ruft in einer Rede an die Nation zu solidarischem Handeln auf

Bundeskanzlerin Merkel wendet sich in einer Ansprache an die Bürgerinnen und Bürger. „Es ist ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt“, betont die Kanzlerin.

Aktuelles von der Bundesregierung

Wer nicht auf Fake-News hereinfallen will, sollte bei der Lektüre im Netz auf qualifizierte Quellen zurückgreifen. Neben dem Robert-Koch-Institut aktualisiert auch die Bundesregierung ständig ihre Webseite und informiert über Entscheidungen und Regeln.

Corona Update 17. März 2020 (21:00 Uhr)

Das gesellschaftliche Leben in Deutschland wird lahmgelegt – inklusive Restaurant-Besuchen

Wie Bund und Länder am 16. März bekannt gaben, sollen zusätzliche Maßnahmen dafür sorgen, dass die sozialen Kontakte eingeschränkt werden. Hierzu gehört die starke Einschränkung der Restaurant-Öffnungszeiten. So dürfen Speiselokale demnächst ausschließlich von 6 Uhr bis 15 Uhr geöffnet haben. Zahlreiche Lokale, deren Öffnungszeit erst nach 15 Uhr startet, haben ihre Gastronomiebetriebe bereits bis auf weiteres geschlossen. Wer öffnet, muss sich an eine Abstandsregelung bei den Tischen halten und die Anzahl der Gäste, die sich parallel im Betrieb aufhalten, reglementieren. Es gibt Kontrollen, die die Umsetzung der Maßnahmen überprüfen. Einige Städte und Bundesländer, wie zum Beispiel Schleswig-Holstein und Wuppertal gehen darüber hinaus und schließen Restaurants komplett.

Gäste mit To-go-Speisen versorgen

Zahlreiche Restaurantbetriebe bieten ihren Gästen nun Speisen zum Mitnehmen an oder bauen einen Lieferbetrieb auf. So können Stammgäste weiterhin die Lieblingsgerichte ordern und auch, wenn aus Gründen der Lebensmittelverfügbarkeit vielleicht nicht die komplette Karte angeboten werden kann, zu Hause genießen.

Was bedeutet der Katastrophenfall für Städte und Bundesländer?

Wird für eine Stadt oder ein Bundesland der Katastrophenfall ausgerufen, ist die Errichtung von Sperrgebieten möglich und Einsatzleiter von Polizei und Feuerwehr erhalten Weisungsfugnis. Menschen, die im Katastrophengebiet leben, müssen auf Anweisung Fahrzeuge und andere Geräte zur Verfügung stellen und im Ernstfall das entsprechende Gebiet verlassen. Die Entscheidung, ob in einem Gebiet der Katastrophenfall ausgerufen wird, obliegt dem Landrat oder – in kreisfreien Städten – dem Oberbürgermeister. Generell soll der so herbeigerufene Zustand dazu führen, dass die Arbeit von Behörden und Institutionen zentral gesteuert und Weisungsbefugnisse übertragen werden können.

Die Stadt Halle wie Bayern im Katastrophen-Modus

Um wirksamer gegen die Ausbreitung des Corona-Virus vorgehen zu können, hat die Stadt Halle den Katastrophenfall ausgerufen. Die Zahl der Infizierten sei deutlich angestiegen und nachdem eine der Betroffenen Mitarbeiterin eines Krankenhauses ist, sah der parteilose Oberbürgermeister Bernd Wiegand den Schritt als notwendig an.

Bayern ruft Katastrophenfall aus – das sind die Konsequenzen

Wie auch im Rest von Deutschland sind Schulen und Kindertagesstätten geschlossen und auch alle Betriebe des öffentlichen Lebens wie Bars, Diskotheken, Vereinsheime, Zoos, Museen und Sportstätten bleiben geschlossen. Hotel-Übernachtungen für Touristen sind verboten, ebenso Reisebus-Touren. Restaurants dürfen nur von 6 Uhr bis 15 Uhr geöffnet haben, Mindestabstand zwischen den Tischen von 1,50 Meter und eine maximale Gästeanzahl von 30 Personen sind ebenfalls vorgeschrieben. Die Regelung gilt auch für Biergärten und Terrassen. Der Einzelhandel ist bis auf die lebensnotwendigen Geschäfte wie Supermärkte, Apotheken, Tankstellen und Drogeriemärkte geschlossen. Die Ladenöffnungszeiten werden verlängert und auch am Sonntag dürfen Geschäfte öffnen, der Andrang soll so entzerrt werden.

Hotels bleiben geöffnet, Inland-Übernachtungen nur noch ohne touristischen Hintergrund

Die Hotels dürfen in Deutschland weiterhin geöffnet bleiben. Wer dort übernachten möchte, darf allerdings nicht als Tourist unterwegs sein, es muss sich um eine geschäftliche Reise handeln. Während Touristen die Inseln wie Sylt & Co. schon am 16. März verlassen sollten, riegelt ab dem 18. März Schleswig-Holstein komplett ab. Laut tagesschau.de dürfen Touristen Schleswig-Holstein von diesem Mittwoch an nicht mehr betreten. Das habe die Landesregierung beschlossen, sagte Tourismusminister Bernd Buchholz (FDP).

Kurzarbeitergeld wird rückwirkend ausgezahlt

Wie das Bundesarbeitsministerium bekannt gab, können Unternehmen ab sofort Kurzarbeitergeld beantragen. Selbiges soll dann rückwirkend bis zum 1. März 2020 gezahlt werden. Die Bundesagentur für Arbeit hat ein Merkblatt herausgegeben, welches hier heruntergeladen werden kann.

Insolvenzantragspflicht wird ausgesetzt

Viele gastgewerbliche Betriebe, die auf Einnahmen durch den Tourismus angewiesen sind, sehen schwarz für ihre Zukunft. Leere Hotels und Restaurants, verwaiste Biergärten und menschenleere Konferenzräume bedeuten für das Gastgewerbe starke Einbrüche. Um Insolvenzen vorzubeugen, soll die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt werden, ähnlich wie 2002,2013 und 2016 bei den Hochwasserkatastrophen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Insolvenzgrund eindeutig auf den Folgen der Pandemie beruht. Zusätzlich müssen öffentliche Hilfen beantragt und Chancen auf eine Sanierung gegeben sein.

„Wir wollen verhindern, dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen. Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung ist für diese Fälle zu kurz bemessen“, so Justizministerin Christine Lambrecht. „Deshalb flankieren wir das von der Bundesregierung bereits beschlossene Hilfspaket mit einer Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30.09.2020.“

Berufsgenossenschaft entlastet Betriebe

Wie die BGN und ASD*BGN am 17. März mitteilten, können Forderungen, die aus den Beitragsraten vom 15.03.2020 und 15.05.2020 entstehen, zinslos gestundet werden. Die zinslose Stundung gilt sobald sie beantragt wurde. Der Unternehmer kann die Stundung formlos im Service-Center der BGN beantragen, entweder per Telefon 0621 4456 – 1581 oder per E-Mail beitrag@bgn.de. „Die Corona-Pandemie bedroht viele Existenzen. Insbesondere im Gastgewerbe lassen die Gegenmaßnahmen die Umsätze einbrechen. Wir werden deshalb schnell und so unbürokratisch wie möglich den Betroffenen helfen und sie entlasten“, erklärt Klaus Marsch, Hauptgeschäftsführer der BGN. „Wir können den betroffenen Unternehmen eine zinsfreie Beitragsstundung anbieten. Zudem werden wir, sofern jemand mit Beiträgen bei uns im Rückstand ist, die Vollstreckung unserer Forderungen aussetzen. Damit leisten wir den uns möglichen Beitrag, um die betroffenen Unternehmen in einer existenzbedrohenden Situation nicht noch finanziell zu belasten.“

Weitere Fragen und Antworten:

Welcher Unterstützung bietet der DEHOGA?

Vor dem Hintergrund der stetig wachsenden Zahlen an Infizierten hat der DEHOGA sein Merkblatt zum Corona-Virus umfassend erweitert. Auf zehn Seiten geht der Verband auf Fragestellungen rund um Vorsichtsmaßnahmen, Arbeitsrecht und Stornierungen ein. Das Merkblatt kann hier gelesen und kostenlos heruntergeladen werden.

Darüber hinaus erwartet der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband vor dem Hintergrund der steigenden Belastungen für die Branche Hilfe von der Bundesregierung. DEHOGA Präsident Guido Zöllick: „Jetzt kommt es darauf an, dass die Bundesregierung effektive Liquiditätshilfen und Fördermaßnahmen verabredet, die schnell und unbürokratisch wirken.“ Dazu sollten auch steuerliche Entlastungen der gastgewerblichen Betriebe zählen, die mittel- und langfristig wirken. Für eine fundierte Einschätzung will der DEHOGA im Laufe der ersten Märzhälfte eine Erhebung starten. Besonders betroffen sind neben Hotels auch Eventcaterer und Restaurants, die durch die Absagen der Großveranstaltungen massive Umsatzeinbußen erwarten.

Corona-HELPLINE von Rechtsanwaltskanzlei offen

Corona trifft die Kultur-, Gastronomie und Eventbranche besonders hart. Wie soll man Miete, Dienstleister und Gehälter bezahlen, wenn alles schließt? Die Kanzlei HÄRTING Rechtsanwälte beantwortet Rechtsfragen – zu Verträgen, Kündigungen, Miete, Steuern, Sozialversicherung, Insolvenz und Fördermitteln. Der Service ist kostenlos, die E-Mail-Adresse und Kontaktzeiten finden Sie auf der Website der Kanzlei.

Was für Tipps gibt es für Kostenkalkulation und Lieferanten?

Kein anderes Thema beherrscht das alltägliche Leben derzeit mehr als der Coronavirus – vorallem die Hotellerie und Gastronomie ist stark betroffen. Was Gastronomen und Hoteliers jetzt tun können, um in Punkto Wirtschaftlichkeit clever zu agieren, finden sie in der Checkliste mit den Tipps zur Kostenkalkulation.

Gibt es steuerliche Hilfsangebote von den Finanzämtern?

Wenn es in Unternehmen aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus zu Beeinträchtigungen kommt, stehen verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter zur Verfügung. Darauf weist das Finanzministerium Sachsen hin. Auf Antrag können laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabgesetzt oder ausgesetzt werden.

Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden und Säumniszuschläge können erlassen werden. Auch auf Vollstreckungsmaßnahmen kann vorübergehend verzichtet werden.

„Mit diesen bereits vorhandenen Instrumenten können wir einen Beitrag leisten, Unternehmen ein Stück weit vor Liquiditätsengpässen zu bewahren“, so Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann. Die Finanzämter stehen mit Rat und Tat zur Seite, es wird betroffenen Unternehmen empfohlen, frühzeitig Kontakt aufzunehmen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Kurzarbeit zu beantragen?

Sind Arbeitsausfälle durch das Corona-Virus mit einem Entgeltausfall verbunden, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich. Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit. Die Bundesagentur für Arbeit informiert auf ihrer Website über die neuen Voraussetzungen des Kurzarbeitergeldes oder in einem Flyer, außerdem können Sie online direkt einen Antrag auf Kurzarbeitergeld stellen.

 

Wie kann ich mich vor wirtschaftlichen Krisen schützen?

Nicht nur das Corona-Virus, sondern auch andere konjunkturelle Verwerfungen können Unternehmen schwer zusetzen. Daher ist es wichtig, dass Gastronomen und Hotelier frühzeitig die richtigen Schritte ergreifen und nicht erst handeln, wenn es wirklich zu spät ist: Präventives Risikomanagement ist das Schlagwort.

Telefonische Krankschreibung – was muss beachtet werden?

Seit Anfang März können sich Patienten telefonisch krankschreiben lassen und so den Weg zum Arzt und eine mögliche Ansteckung am Covid-19 Virus vermeiden. Folgende Punkte müssen beachtet werden:

  • Die telefonische Krankschreibung ist für Arbeitnehmer, die an einer leichten Atemwegserkrankung leiden – also etwa an einer Erkältung oder einem grippalen Infekt – möglich. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird dem Patienten nach der telefonischen Anamnese zugesendet.
  • Ausgenommen sind Arbeitnehmer, die schwere Symptome zeigen oder in Kontakt mit an Covid-19 Infizierten standen oder sich in einem der bestätigten Risikogebiete aufgehalten haben. Die Kriterien sind vom Robert-Koch-Institut festgelegt worden.
  • Die telefonisch ausgestellte AU gilt für sieben Tage. Halten die Symptome an, muss der Patient doch vorstellig werden.
  • Die Ausnahmeregelung gilt zunächst für vier Wochen, also bis zum 5. April

Gibt es auch eine gültige Online-Krankschreibung?

Tatsächlich bietet Au-schein.de eine kostenlose Corona-Krankschreibung an. Der Patient füllt online einen Fragebogen aus und kann nach der Genehmigung durch eine Tele-Ärztin die AU kostenlos als PDF herunterladen. Hierbei soll jedoch nicht nur dem Arbeitnehmer die Möglichkeit der schnellen Krankschreibung gegeben werden, die Intension ist ernster und – bewiesenermaßen – erfolgreich. Ist der Betroffene in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet gewesen oder hatte Kontakt zu einem Infizierten, erhält er die Krankschreibung für zwei Wochen. Über regelmäßige Rückfragen via Mail wird festgestellt, ob der Patient an einem der 14 von der WHO festgelegten Symptome von Covid-19 leidet. Sollte dies der Fall sein, wird er an die zuständigen Stellen verwiesen. Wer aus einem Risikogebiet kommt oder Kontakt zu Infizierten hatte, wird zudem auf einen Quarantäne Fragebogen verwiesen. Dieser Service wird von der französischen Variante seit dem 28. Februar angeboten und hat auf diesem Weg bereits 15 Hochrisikopatienten identifiziert.

Welche Unterstützung kommt von der Regierung?

In der Nacht von Sonntag auf Montag (8./9. März) hat die große Koalition in einer sieben Stunden andauernden Sitzung Coronavirus-Hilfen für Unternehmer beschlossen. So sollen einerseits die Hürden für den Bezug von Kurzarbeitergeld gesenkt werden. Der Koalitionsausschuss beschloss die volle Erstattung der Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden.

Zusätzlich wurde ein milliardenschweres Investitionspaket verabschiedet, um die besonders hart getroffenen Branchen, zu denen auch der Tourismus zählt, zu unterstützen. In dem 14-seitigen Beschluss von Union und SPD heißt es: „Wir werden die Investitionen des Bundes in den Jahren 2021 bis 2024 um jeweils 3,1 Milliarden Euro verstärken und so vereinbarte Investitionspfade ausbauen und neue Prioritäten in Höhe von insgesamt 12,4 Milliarden Euro ermöglichen“. CSU-Chef Söder twitterte: „Die Groko handelt in der Corona-Krise. Wir haben neben medizinischen Schutzmaßnahmen auch ein großes Hilfspaket für die deutsche Wirtschaft vereinbart: umfassende Kurzarbeiterregelungen, Liquiditätshilfen, Bürgschaften und Steuerstundungen für betroffene Branchen“.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) wertet das Hilfspaket der Bundesregierung zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus als „ersten Schritt in die richtige Richtung“. DEHOGA-Präsident Guido Zöllick erklärt: „Die angekündigten Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld als auch die in Aussicht gestellten Liquiditätshilfen begrüßen wir.“ Dennoch blieben die gestrigen Beschlüsse des Koalitionsausschusses hinter den Erwartungen der Branche zurück. „Die vereinbarten Maßnahmen werden nicht ausreichen, um die Krise zu bewältigen“, so Zöllick. „Es besteht weiterer, dringender Handlungsbedarf.“ Priorität müsse zunächst die wirksame Zurverfügungstellung von Liquiditätshilfen haben.

Wie viele bestätigte Fälle gibt es in Deutschland?

Am 12. März um 19.30 Uhr sind in Deutschland laut Angaben des Robert-Koch-Instituts 2.369 Infektionen bekannt, die Symptome beschränken sich fast immer auf leichte Erkältungserscheinungen, zahlreiche Betroffene sind komplett beschwerdefrei. Laut Robert-Koch-Institut erkranken von 100 Infizierten nur 15 schwer, hier kommt es zu Atemproblemen oder einer Lungenentzündung. Mittlerweile gibt es in allen Bundesländern Fälle des Coronavirus, der Schwerpunkt liegt nach wie vor in Nordrhein-Westfalen mit 680 Fällen, dicht gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. In Deutschland sind mittlerweile fünf Todesfälle bekannt.

Gibt es eine Mini INTERNORGA live und online?

Einige Hersteller haben sich zu einer Mini-Online-INTERNORGA zusammengeschlossen, die vom 13. bis zum 17. März jeweils von 16 bis 17 Uhr auf den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram online geht. Die Idee erklärt Andreas Romanowski von kukki folgendermaßen: „Wir produzieren zeitgemäß eine eigene Online-Version der Messe, die jeden Tag über die sozialen Netzwerke der jeweiligen Teilnehmer im Film-Format ausgestrahlt wird. Am ersten Tag (13.03.) wird es eine umfangreichere Live Show geben – inklusive Präsentationen und Q&A’s, sowohl zu den Produkten als auch zu den Firmen und Personen dahinter! Alles, was Kunden schon immer wissen wollten, wird beantwortet, begleitet von einem Abendprogramm im Hintergrund. Von Samstag bis Dienstag gibt es täglich weitere Folgen aus den Bereichen Food & Beverage, Technologie und Design.“ Live auf Facebook und Instagram.

Durch Zufall liest Reiner Burkert, Projektleiter der Malzfabrik, Berlin, den Facebook Post und ist begeistert von der Idee, dass sich innovative Firmen trotz Corona nicht in die Knie zwingen lassen! Spontan stellt er die Räumlichkeiten der Malzfabrik 3 Tage zur Verfügung.

Welche Messen und Veranstaltungen wurden bereits abgesagt?

Ende Februar wurde bekannt gegeben, dass die ITB in Berlin nicht stattfinden wird. Die internationale Tourismusmesse mit 160.000 erwarteten Besuchern und rund 10.000 Ausstellern ist ein Umsatzgarant für die Reisebranche und entsprechend schwer trifft die Entscheidung die betroffenen Aussteller. Zudem wurde bekannt, dass es keinen Nachholtermin geben wird und die Messe vollumfänglich 2020 ausfällt.

Nicht ganz so groß, aber ein Highlight für die Getränkebranche, sollte die ProWein in Düsseldorf werden. Doch die Messe Düsseldorf hat sich für den Ausfall der Messe entschieden. Auch hier wurde kein Ersatztermin gefunden, die nächste ProWein findet erst vom 21.-23. März 2021 statt.

Auch die Verleihung der begehrte Sterne des Guide Michelin fand nicht wie geplant am 3. März in Hamburg statt. Ab 11 Uhr konnte die Bekanntgabe via Livestream verfolgt werden.

Auch die parallel zur INTERNORGA geplante GastroVision in Hamburg wurde abgesagt, hier gibt es auch keinen Nachholtermin. Aber am 12. März gaben die Veranstalter bekannt, das die Gastro Vision Roadshows in München um Frankfurt am Main von einem auf zwei Tage ausgeweitet werden. Die Gastro Vision Roadshow in München findet am 25. und 26. Oktober 2020 statt, die Roadshow in Frankfurt geht am 27. und 28. Oktober 2020 an den Start. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht, diese bittere und schwerwiegende Entscheidung zu treffen. Nach intensiven Gesprächen, Überlegungen und Abwägungen sind wir jedoch zu dem Schluss gekommen, dass eine Absage der Gastro Vision Hamburg in diesem Jahr die einzig logische Option ist. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen ist es uns nicht möglich, unsere Veranstaltung auf gewohnt hohem Niveau durchzuführen, zumal das Empire Riverside Hotel voraussichtlich nicht als Veranstaltungsort zur Verfügung steht und wir bei allen geprüften Alternativen Abstriche hinsichtlich der Qualität machen müssten. Darüber hinaus befürchten wir, dass sich die Lage bis Juni 2020 hinsichtlich des Virus nicht maßgeblich entspannen wird“, sagt Klaus Klische, Veranstalter der Gastro Vision.

Findet die INTERNORGA statt?

Nein. Die Hamburg Messe und Congress GmbH hat heute nach intensiven Beratungen mit dem Ausstellerbeirat entschieden, die INTERNORGA 2020, Leitmesse für den gesamten Außer-Haus-Markt, abzusagen. „Die zunehmende Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und die nicht seriös zu kalkulierende Entwicklung bieten unseren Ausstellern, Besuchern und uns keine Grundlage für eine verlässliche Planung“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress. Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

Wer entschädigt Gastronomen für die erhöhte No-Show-Rate aufgrund ausgefallener Veranstaltungen?

Wenn die Anzahl der abgesagten Restaurantbesuche in Zeiten des Corona-Virus steigt, so muss beachtet werden, dass bei einfachen Reservierungen (Auswahl der Speisen erfolgt vor Ort, keine Großveranstaltung) kein Bewirtungsvertrag zustande gekommen ist, sondern ein vorvertragliches Schuldverhältnis vorliegt. Betroffene Wirte können zwar theoretisch die nutzlosen Aufwendungen und den entgangenen Gewinn geltend machen, diese Schäden sind in der Praxis jedoch in aller Regel schwer zu beweisen. Wurden Stornogebühren im Vorfeld vereinbart, könnte je nach Ausgestaltung derselben ein entsprechender Anspruch für den Gastronomen bestehen. Es wird Gastronomen empfohlen, besonders bei größeren Gruppen telefonisch zu erfragen, ob die Reservierung wahrgenommen wird.

Werden größere Veranstaltungen abgesagt, sollte der geschlossene Vertrag geprüft werden.

Wer kommt für die Verdienstausfälle der Hersteller, Messebauer und Aussteller auf?

Besonders kleinere und mittlere Handwerksbetriebe, die einen Job als Messestandbauer ergattern konnten, sind von der Absage der großen Messen betroffen. Denn bis jetzt ist noch nicht bekannt, wer für die Verdienstausfälle aufkommt und ob es überhaupt eine Entschädigung geben wird. Auf dpa-Anfrage äußerte sich eine Sprecherin der Messe Berlin wie folgt: „Wir müssen uns jetzt die einzelnen Fälle genau ansehen und prüfen. Die privatrechtlichen Verträge der jeweiligen Betreiber oder Aussteller können unterschiedliche Regelungen beinhalten. Deshalb ist es wichtig, sich das jetzt genau anzusehen und zu prüfen.“

Der Gast storniert aufgrund des Messeausfalls das Hotelzimmer nach Ablauf der Frist zur kostenlosen Stornierung – wer ist verantwortlich?

Der DEHOGA gibt folgendes Statement: „Das Stattfinden einer Messe gehört zum persönlichen Risikobereich des Gastes und befreit ihn nicht von der Zahlungspflicht, wenn die Messe abgesagt wurde.“ Eine Ausnahme besteht bei sogenannten Messe-Paketen, wenn also die Messe Bestandteil des Vertrages zwischen Hotel und Gast oder Firma war. In diesem Fall könnte ein Wegfall der Geschäftsgrundlage nach Paragraf 313 des Bundesgesetzbuches greifen. Wenn der Gast selbst erkrankt ist, entbindet ihn dies trotzdem nicht von der Verpflichtung, für die Kosten des Hotelzimmers aufzukommen. Wenn jedoch das Hotel, bzw. das Zielgebiet unter Quarantäne steht, ist dem Gast eine Anreise nicht möglich. Hier tritt der Fall höherer Gewalt in Kraft und nach Feststellung selbiger durch eine Behörde ist der Hotelier von seiner Leistungspflicht und der Gast von seiner Zahlungspflicht entbunden.

Wenn ich mich testen lasse – wer kommt für die Kosten auf?

Seit dem 28. Februar 2020 übernehmen die Krankenkassen die Kosten, die Entscheidung, ob ein Test durchgeführt wird, obliegt jedoch dem behandelnden Arzt und nicht dem Patienten.

Kann ich mich zweimal mit dem Corona-Virus anstecken?

Es gibt noch keine bewiesenen Erkenntnisse, aber die Forschung ist sich relativ sicher, das eine wiederholte Infektion innerhalb eines kurzen Zeitraumes sehr unwahrscheinlich ist. Laut mdr zeigen erste Untersuchungen, dass Betroffene nach der Erkrankung Antikörper entwickelt haben und damit eine Immunität besitzen. Prof. Dr. Isabella Eckerle vom Universitätsklinikum Genf beruhigt: „Wir wissen allerdings noch nicht, wie lange diese anhält. Wenn man eine Analogie zu den anderen Coronaviren annimmt, könnte man von einem Zeitraum von ein paar Jahren ausgehen: Bei SARS beispielsweise sind Antikörper drei bis fünf Jahre nachweisbar. Die Zeiträume sind also eher Jahre.“

Sind Atemschutzmasken sinnvoll?

Neben Lebensmitteln schwinden auch die Vorräte an Desinfektionsmitteln und Atemschutzmasken. Aber helfen die Masken wirklich vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus? Laut dem Robert-Koch-Institut besteht für Gesunde keine Notwendigkeit, eine Atemschutzmaske zu tragen oder sich damit zu bevorraten. Es gibt keine Belege dafür, das selbige die Gefahr einer Ansteckung messbar reduziert. Sinnvoll ist das Tragen der Atemschutzmasken für bereits Infizierte, medizinisches Personal mit Kontakt zu an Corona Erkrankten und Personen, die Kontakt zu Infizierten hatten und Symptome zeigen.

Rechtlicher Hinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Fragen und Antworten. Sie sollen gastgewerblichen Betrieben als eine erste Hilfestellung dienen und sensibilisieren. Die Antworten auf die Fragen stellen jedoch keine Rechtsberatung dar und vermögen eine Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt im Einzelfall auch nicht zu ersetzen. Auch können die Antworten zu medizinischen Fragen und möglichen Auswirkungen keine Beratung durch einen Facharzt oder die zuständigen Fachbehörden ersetzen.

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