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Moderne Spültechnik: Zeitersparnis, Ergonomie und Wärmerückgewinnung

Geräte für den Profibedarf müssen nicht nur den hohen Leistungsansprüchen der Gastronomen und Hoteliers entsprechen. Sie sollten auch durch Zuverlässigkeit und Robustheit überzeugen. Spültechnik der neuen Generation hilft aber auch, den Wasser- und Energieverbrauch mittels Wärmerückgewinnung zu senken und durch clevere Ergonomie an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine die physische Belastung der Mitarbeiter zu reduzieren, gesenkte Betriebskosten inklusive.

Spülmaschinen der neusten Generation überzeugen durch Effizienz und NachhaltigkeitMEIKO Deutschland GmbH

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Nachhaltigkeit

Ein rotierendes Spül- und Nachspülsystem für eine optimale Filterung der Waschlauge und einen sparsamen Energie- und Wasserverbrauch hat PALUX im Segment der Haubenspülmaschinen mit seiner GSD-Serie umgesetzt. Durch einen tiefgezogenen Tankinnenraum, ein herausnehmbares Spülsystem sowie ein leistungsstarkes Selbstreinigungsprogramm, ist eine einfache Reinigung aller Geräte möglich. Das Einstiegsmodell GSD 500-N ist als platzsparende Durchschub- oder Eckspülmaschine mit drei Standardspülprogrammen, sowie zwei Sonderprogrammen vor allem für kleinere Betriebe geeignet.

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Die mittlere Gastronomie ist mit den Modellen GSD 501-T oder GSD-501 TE bestens beraten. Fünf Sonderprogramme sind hier wählbar: Die Selbstreinigung, das Wasserwechsel-, Thermodesinfektions-, Glas- und Besteckprogramm. Besonderes Highlight des Modells GSD 501-TE ist zusätzlich die integrierte Wrasenwärmerückgewinnung. Bei dieser Technik wird die Wärme der auskondensierenden Wasserdämpfe genutzt, um damit auf umweltschonende Weise die Temperatur des zulaufenden Frischwassers um ca. 25° C zu erhöhen.

Eine Möglichkeit, die Kosten dauerhaft zu senken und gleichzeitig die Natur nachhaltig zu schützen, bietet der italienische Spülmaschinenhersteller Colged mit der unterbaufähigen Fronttür-Geschirrspülmaschine TopTech 36-23 GD. Ressourcenschonung und die hohen Hygieneanforderungen miteinander in Einklang zu bringen – dieser Herausforderung stellte man sich erfolgreich: „Hersteller von Küchengeräten wie Spülmaschinen haben sich in den vergangenen Jahren neben der Verbesserung der Bedienbarkeit stark darauf konzentriert, die Anlagen möglichst energieeffizient zu konzipieren“, erklärt Robert Simon, Vertriebsleiter bei Colged Deutschland. Auch Colged hat zu entsprechenden Innovationen in der Branche beigetragen. „Uns war es bei der Entwicklung besonders wichtig, nicht nur den Stromverbrauch erheblich zu senken, sondern auch den Wasser- und Reinigungsmittelbedarf zu reduzieren. Nun erzielen die Geräte bereits in kurzen Spülgängen ab 60 Sekunden sehr saubere Ergebnisse.“ Das Zusammenspiel mehrerer patentierter Technologien senkt die Betriebskosten erheblich. Pro Stunde lassen sich 60 Körbe, 1.500 Gläser oder 1.080 Teller reinigen.

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Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet bei Colged vor allem die patentierte Pumpentechnologie DuoFlow: Während herkömmliche Spülsysteme jeweils einen Einlass vom Tank sowie einen Auslass zu den Spülarmen besitzen, wurde das Spülsystem von Colged um einen zweiten Auslass erweitert. „Nach unseren Forschungen gehen bei gewöhnlichen Pumpensystemen aufgrund der T- oder Y-Weiche in der Regel rund 25–30 Prozent der Leistung verloren“, berichtet Simon. „Bei unserem System gibt es jedoch keine T-Weiche, sodass der Leistungsverlust deutlich verringert werden kann. Außerdem fallen die Druckverluste und Störgeräusche weitaus niedriger aus.“ Hier zeigen sich erste Auswirkungen auf den Energieverbrauch: Die meisten Pumpen arbeiten mit einer Leistung von 650 Watt – bei den Maschinen von Colged beträgt die maximale Leistung dagegen lediglich 480 Watt, um das gleiche Reinigungsergebnis zu erzielen.

Climate-Plus: So heißt das von HOBART entwickelte Energiesparsystem, bestehend aus der Kombination einer Abwasserwärmerückgewinnung und moderner Wärmepumpentechnologie. Die weiterentwickelte Bandspülmaschine FTPi sorgt so für Energieeinsparungen beim Spülen: Insgesamt werden bis zu 70 Prozent der Energie aus dem Abwasser und bis zu 100 Prozent der Energie aus der Abluft dem Spülprozess wieder zugeführt. Der Energieverbrauch wird deutlich gesenkt, die Betriebskosten reduziert und konstante Ablufttemperaturen von 17°C erreicht.

Themen in diesem Artikel
SpülmaschineSpültechnik

Weniger Energieverbrauch und optimale Ökonomie: Auch Winterhalter feilt kontinuierlich an der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit seiner Maschinen. Es wurden deshalb diverse Features entwickelt, die niedrige Betriebskosten sicherstellen sollen. Mittels Abluft- und Abwasserwärmerückgewinnung (bei den Energy-Modellen), macht man sich die Energie des Wrasens und des Abwassers zum Aufheizen des kalten Zulaufwassers zunutze. Bei einer Durchschubspülmaschine mit Abluft- und Abwasserwärmerückgewinnung liegt das Einsparpotential bei bis zu 0,12 Kilowattstunden pro Spülgang. Hochgerechnet auf ein Jahr mit 150 Spülgängen am Tag und 312 Betriebstagen macht das 5.616 Kilowattstunden. Das sind bei einem Strompreis von 0,21 Euro pro Kilowattstunde stolze 1.179 Euro, die laut Hersteller pro Jahr eingespart werden können. Mit dem magnetisch angetriebenen Nachspülsystem bei den Durchschubspülmaschinen gelingt es Winterhalter zudem, den Wasserverbrauch auf zwei Liter Frischwasser pro Spülgang zu reduzieren und so die Betriebskosten um 12 Prozent zu senken. Bei den neuen Korbtransportspülmaschinen der CTR konnte der Frischwasserverbrauch laut Winterhalter beim Nachspülen um bis zu 50 Prozent reduziert werden – auf ein Minimum von nur 130 Litern pro Stunde. Dadurch sinkt auch der Verbrauch von Strom und Chemie, was die gesamten Betriebskosten weiter minimiert.

Die M-iClean U von Meiko punktet im Bereich Nachhaltigkeit direkt mit zwei neuen Features. Die integrierte Wärmerückgewinnung (ComfortAir) sorgt für eine glänzende Energie- und Zeitbilanz, die ebenfalls integrierte Umkehrosmose-Anlage (GIO-Modul) erzielt mit einem Reinheitsgrad der Entsalzung von ca. 98 Prozent optimale Leistung auf kleinstem Raum. Als schönes Goodie on top: Die Private-Label-Option des Displays ermöglicht eine Personalisierung mit eigenem Logo auf dem Begrüßungsbildschirm.

Perfekte Sauberkeit bei Flaschen und (To-go) Bechern

Becher und Flaschen hygienisch reinigen (Foto: Winterhalter Deutschland GmbH)

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Das Spülen von Flaschen wird immer mehr zum Thema für Cafés, Bars, Hotels oder Restaurants, die ihren Gästen Wasser in eigenen Flaschen oder Karaffen anbieten wollen. Winterhalter ist dem Bedarf der Branche nachgekommen und bietet jetzt ein neues, abgestimmtes System an – bestehend aus Untertischspülmaschine und speziellem Flaschenkorb. Besitzer einer Maschine der UC-Serie können ihr Gerät zudem leicht upgraden: Mit dem Flaschenkorb und einem speziellen Adapter kann jede Spülmaschine der Serie zum hygienischen und zeitsparenden Flaschenspülsystem nachgerüstet werden. Der Korb wurde mit einer klappbaren Flaschenzentrierung ausgestattet und kann so verschie­denste Flaschenformen mit einem Durchmesser von bis zu 100 mm aufnehmen. Die eigens entwickelten Flaschenspüldüsen reinigen das Innere von bis zu acht Flaschen pro Spülgang. Auf die hygienischen Anforderungen legte Winterhalter bei der Konzeption besonderes Augenmerk. „Die Zertifizierung nach DIN SPEC 10534 für unser Flaschenspülsystem bestätigt unseren Kunden jederzeit hygienisch perfekt gespülte Flaschen – und das in unter einer Minute pro Spülgang“, so Jens Harti, internationaler Produktmanager von Winterhalter.

In der Eventgastronomie sind die Anforderungen an das schnelle Reinigen von Mehrwegbechern besonders hoch. Die Plastikbecher sollen umgehend wieder zum Einsatz kommen, lästige Wasserreste gilt es zu vermeiden. Die Untertischspülmaschinen GP/FP der PREMAX-Linie von HOBART besitzen die sogenannte „TOP-DRY” Trocknungs-Technolgie. Hierbei wird feuchte Luft nach Beendigung des Spülvorgangs mit einem hydrothermischen Energiespeicher umgewandelt und die heiße Trocknungsluft zurück in die Waschkammer geleitet. Der gewünschte Effekt: Störende Feuchtigkeit kann sich nicht mehr auf den Mehrwegbechern niederschlagen, sodass diese unmittelbar nach dem Spülen gestapelt werden können. Schimmelbildung wird auf diese Weise zuverlässig unterbunden.

Auch Meiko bietet die neue Option des Becherspülens mit der Haubenspülmaschine M-iClean H an. Bereits seit 14 Jahren bietet das deutsche Traditionsunternehmen weltweit Lösungen zum Spülen und Trocknen von Mehrwegbechern, auch mobil bei Großveranstaltungen. Damit leistete Meiko schon früh einen großen Beitrag zur Vermeidung von Einwegplastik, zumal es der Branche weiterhin an echten Alternativen mangelt. Häufig erfordern vermeintlich umweltfreundliche Materialien einen höheren Energie- und Ressourceneinsatz und produzieren dennoch Abfall. Der nachhaltigste Weg bleibt somit die Abfallvermeidung und ein System mit wiederverwendbarem Geschirr.

Zeitsparende Lösungen

HOBART lancierte Ende 2019 die erste gewerbliche Spülmaschine mit zwei Waschkammern und somit doppeltem Spülvolumen. Manfred Kohler, Geschäftsführer Vertrieb und Produktion der HOBART GmbH, sieht durch die Kapazitätssteigerung pro Spülgang erhebliches Potenzial, um dem Spülpersonal den Arbeitsalltag zu erleichtern. „Zu Stoßzeiten geht es in der Küche immer heiß her und das Geschirr muss schnell gespült werden, damit es wiederverwendet werden kann. Unser Two-Level-Washer ist daher der ideale Helfer, da mit ihm in der gleichen Zeit doppelt so viel gespült werden kann. Das ist eine enorme Erleichterung.“ Ein weiterer Pluspunkt ist die Hobart Washsmart App, mit deren Hilfe sich umfassende Informationen über den Status des Two-Level-Washers abrufen lassen: Bevorstehende Wartungsintervalle, aktuelle Betriebskosten und Chemieverbäuche werden in Echtzeit kommuniziert und erleichtern so die Nachbestellung von Verbrauchsmitteln oder die Umgehung von teuren Ausfallzeiten.

Ergonomie für komfortables Handling

Ergonomie für komfortables Handling (Foto: MEIKO Deutschland GmbH)

Die M-iClean H von Meiko hat sich eine maximal effektive Ergonomie an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine als Ziel gesetzt. Bei der Konzeption begab man sich daher in reale Szenarien und lotete die dortigen Arbeitsbedingungen aus. Basierend auf der Erkenntnis, dass der Arbeitsplatz neben der Maschine und nicht frontal vor ihr stattfindet, wurde das Bedien-Display an der Seite in Augenhöhe angebracht. Mit der automatischen Haubenöffnung entstand zudem ein höchst ergonomischer Ansatz, da die Maschine jetzt zum Öffnen und Schließen gar nicht mehr angefasst werden muss. Ein Tippen auf das Display reicht bereits, alternativ hebt und senkt sich das Gerät bei entsprechender Ausrüstung im Betrieb von alleine, dank automatischer Korberkennung.

Mehr Planungsfreiheit durch modulare Systeme

Mehr Planungsfreiheit bei der Konfiguration der Spülmaschine (Foto: Winterhalter Deutschland GmbH)

Beim Meckenbeurer Spülspezialisten Winterhalter werden mit der neuen Korbtransport­spülmaschine CTR erneut Maßstäbe im Markt gesetzt. Winterhalter verspricht hohe Spülleistung bei kompakten Abmessungen. Dank ihres modularen Systems lässt sich die CTR einfach planen, individuell konfigurieren und auch im Nachhinein erweitern. Die perfekte Spüllösung für 100 bis 400 Gäste. Die CTR punktet mit einem durchdachten Hygiene-Konzept: Sollten Tank- oder Boilertemperaturen unter den Sollwert sinken, reduziert die Maschine automatisch die Transport­geschwindigkeit und sichert somit ein hygienisches Spülen. Dies bestätigt das Hygiene-Zertifikat nach DIN SPEC 10534. „Mit der CTR sind unsere Kunden auf der sicheren Seite“, unterstreicht Ralph Winterhalter. Aber auch die Maschinenanatomie ist konsequent auf Hygiene ausgerichtet: um 180 Grad schwenkbare Türen, tiefgezogene Tanks sowie neue und, in diesem Segment einzigartige, Hygiene-Tankheizkörper. Produktmanager Norman Kammler ergänzt: „Trotz ihrer hohen Transportgeschwindigkeit von bis zu 195 Körben pro Stunde, ist ein wirtschaftliches und umweltfreundliches Spülen garantiert.“ Denn der Frischwasserbedarf konnte beim Nachspülen um bis zu 50 Prozent reduziert werden – auf ein Minimum von nur 130 Litern pro Stunde. Dadurch sinkt auch der Verbrauch von Strom und Chemie – was die gesamten Betriebskosten weiter minimiert. Erreicht wird das durch die geschwindigkeitsabhängige Steuerung der Nachspül­wassermenge, die sich automatisch an die aktuelle Transportgeschwindigkeit und Spülsituation anpasst. Insbesondere bei beengten Platzverhältnissen bietet das modulare System der CTR viele Möglichkeiten der individuellen Planung und schafft dadurch hohe Flexibilität.

Künstliche Intelligenz als Spülhilfe und die App als Infotool

So können Roboter die Spültechnik revolutionieren (Foto: HOBART GmbH)

Bei HOBART steht das visionäre Spülen der Zukunft im Fokus: Gemeint ist ein fortschrittliches Robotersystem als Spülhilfe. Der intelligente Roboterarm erkennt unterschiedliches Geschirr und bestückt oder entlädt die Spülmaschine selbständig. Mittels künstlicher Intelligenz und Neuroinformatik ist der Roboter in der Lage, Zusammenhänge zu erkennen – beispielsweise in Bezug auf Ähnlichkeit in Form, Material und Ausprägung. Wichtige Bestandteile sind dabei die Sensoren und Kameras zur Erfassung der Umwelt. In Kombination mit den bereits vorhandenen Spültechnik-Features sorgt die Robotertechnologie dafür, dass laut Hobart in Zukunft mehr als beeindruckende 65 Prozent der Arbeitszeiten beim Spülvorgang eingespart werden können.

Auch die organisatorischen Aufwände rund um die Maschine lassen sich mit HOBART besser verwalten: Mit der App Washsmart lassen sich per Knopfdruck umfassende Informationen über den Status der neuen Gläser- und Geschirrspülmaschinen abrufen. Dazu zählt, dass dem Endkunden rechtzeitig bevorstehende Wartungsintervalle, etwaige Systeminformationen oder die Chemieverbräuche kommuniziert werden. Auf Grundlage dieser Daten kann der Nutzer Stillstände vermeiden, direkt per App Verbrauchsmittel nachbestellen oder dem Servicetechniker vorab erste Informationen liefern. Indes bietet HOBART in der Applikation die passende Anleitung zur Behebung kleinerer Störungen an, sodass der Nutzer in der Lage ist, diese selbstständig zu beheben. Andernfalls besteht die Möglichkeit, dass sich der Kunde via HOBART App direkt an den werkseigenen Kundendienst oder an die geschulten Service-Partner wenden kann.

Inhaltsverzeichnis

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Digitalisierung

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Ein KI-generiertes Zimmerfoto auf der Buchungsseite, der Speisekarten-Text aus ChatGPT, das Instagram-Motiv per Knopfdruck: Ab dem 2. August sind solche Inhalte kennzeichnungspflichtig. Was der EU AI Act konkret fordert, wo die Grenze zur klassischen Bildbearbeitung liegt – und warum Betriebe, die das ignorieren, Abmahnungen und empfindliche Bußgelder riskieren.

Lightspeed, L Seden
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Gastfreund GmbH
Branche und Trends

Warum Hotels 2026 ohne digitale Gästekommunikation Marktanteile verlieren

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