Außengastronomie

Wärmespender heizen in der kalten Jahreszeit den Umsatz an

Mittlerweile haben vielen Gastronomen die Außengastronomie auch im Winter als Umsatzquelle entdeckt – mit funktionellen Wärmestrahlern, kuscheligen Decken und vor Wind und Regen geschützt sitzen Gäste auch bei niedrigen Temperaturen gerne im Freien.

Heizen Sie Ihren Umsatz an und bieten Sie den Gästen auch im Winter vollen Service.
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Mittlerweile sind Außenbereiche auch im Herbst und Winter gefragt. Allein die beträchtliche Zahl an Rauchern unter den Gästen wird zwangsläufig einen Gutteil des Aufenthalts im Außenbereich verbringen. Es gibt aber auch viele Leute, die bevorzugt im Freien sitzen, zum Beispiel, weil sie ihren Hund dabei haben, der trockenen Heizungsluft im Innenraum entgehen wollen oder einfach den Blick auf die Natur oder das geschäftige Treiben auf der Straße genießen möchten. Außenbereiche sind also sehr beliebt und mit Wärmestrahlern lassen sie sich länger nutzen. So wird die Saison effektiv verlängert und die Auslastung und der Umsatz steigen.

Welche Varianten gibt es?

Um den Außenbereich in der kalten Jahreszeit nutzen zu können, ist eine Wärmelösung nötig – aber welche Möglichkeiten gibt es hier und welche davon ist die beste? Zunächst einmal unterscheidet man zwischen zwei Arten von Wärmestrahlern. Es gibt gasbetriebene Varianten und Modelle, die mit elektrischen Infrarotstrahlern arbeiten. Gasbetriebene Wärmestrahler, oft einfach nur als Wärme- oder Heizpilz bezeichnet, waren anfangs die gängigere Lösung, denn sie haben einen großen Vorteil: Sie benötigen keinen Strom. Da auf vielen Terrassen keine oder nur eine sehr eingeschränkte Stromversorgung zur Verfügung stand, war ein solcher Wärmepilz ideal. Er lässt sich ortsunabhängig aufstellen, sodass jeder Außenbereich problemlos mit den Strahlern abgedeckt werden kann. Leider besitzen gasbetriebene Wärmestrahler aber auch nicht zu vernachlässigende Nachteile, angefangen von einer begrenzten Gasversorgung bis hin zum lästigen Wechseln der Gasflaschen. Aus diesem Grund sind elektrische Wärmespender in den letzten Jahren immer beliebter geworden, denn sie können mit zahlreichen Vorteilen aufwarten.

Elektrische Strahler haben die Nase vorn

Da immer mehr Gastwirte im Rahmen von kleinen oder größeren Renovierungen für eine ausreichende Zahl an Stromanschlüssen im Außenbereich sorgen – etwa für Public-Viewing-Events oder Ähnliches – sind elektrische Wärmestrahler zu einer sinnvollen Alternative zu gasbetriebenen Varianten geworden. Sie lassen sich nun auch problemlos überall auf der Terrasse einsetzen und sind in vielen Punkten den gasbetriebenen Modellen sogar überlegen. Unter anderem bieten elektrische Strahler folgende Vorteile:

  • Höhere Effizienz durch geringeren Wärmeverlust
  • Zeitlich unbegrenzter Betrieb (kein Nachfüllen/Tauschen der Gasflasche)
  • Praktisch sofortige Wirkung (kein Vorheizen nötig)
  • Umweltfreundlicher durch geringeren CO2-Ausstoß
  • Kostengünstiger im Betrieb

Bereits diese Aufzählung zeigt recht deutlich, dass elektrische Wärmespender die empfehlenswertere Lösung sind, sofern die nötigen Voraussetzungen in Sachen Stromversorgung erfüllt sind. Es gibt aber noch ein weiteres Argument, das klar für die elektrische Variante spricht: die Sicherheit.

Sicherheit ist wichtig

Gasbetriebene Wärmestrahler haben nämlich einen großen Nachteil: Bei ihnen wird Gas – meist Propan – verbrannt, um Wärme zu erzeugen. Die dabei entstehenden Flammen haben eine Temperatur von knapp 2.000 Grad und es entstehen heiße Abgase. Die Strahler dürfen also keinesfalls unter Markisen, Sonnenschirmen, Planen oder Ähnlichem aufgestellt werden. Gleichzeitig sollten sie aber auch nicht frei im Raum oder zu nah an den Tischen aufgebaut werden, da sonst die Gefahr besteht, dass ein Gast den Strahler versehentlich umreißt. Zusätzlich müssen die Gasflaschen und die Gasleitungen gesichert werden, sodass sich gasbetriebene Wärmespender letztlich doch nicht so problemlos positionieren lassen, wie man vielleicht vermuten würde. Hinzu kommt noch, dass einige Städte und Gemeinden gasbetriebene Strahler bereits aus Umwelt- und Sicherheitsgründen verboten haben – weitere Kommunen könnten folgen, sodass ein Kauf von elektrischen Wärmespendern auch unter diesem Gesichtspunkt sinnvoller ist.

Mit dem richtigen „Drumherum“ Gäste anlocken

Mit elektrischen Strahlern bleibt der Außenbereich länger nutzbar – allerdings sorgen sie nicht automatisch für eine gute Auslastung. Mit dem Wärmestrahler ist zwar die Grundvoraussetzung geschaffen, aber die Gäste erwarten natürlich auch im Herbst und Winter ein rundum passendes Angebot. Dazu gehören zum Beispiel eine auf die Jahreszeit abgestimmte Gestaltung mit entsprechenden Dekorationsartikeln oder herbstliche oder winterliche Speisen und Getränke. Darüber hinaus sind zusätzliche Decken und Kissen empfehlenswert, denn die sorgen für mehr Gemütlichkeit und helfen, falls einem Gast trotz Wärmestrahler doch noch etwas kühl sein sollte. So kann dann die kalte Jahreszeit kommen!

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