Außengastronomie

Tipps für die Wahl der Sonnenschirme

Schönes Wetter lockt die Menschen nach draußen und für viele gehört ein zünftiges Frühstück, ein Besuch im Café am Nachmittag oder eine gesellige Runde im Biergarten am Abend einfach dazu. Daher stellt sich die Frage: Wie lässt sich der Außenbereich möglichst attraktiv gestalten, damit mehr Gäste kommen? Ein wichtiges Element dabei sind Schirme für die Außengastronomie.

© Glatz AG

Alle Inhalte zu Außengastronomie im Überblick

Wenn im Frühling oder Sommer die Sonne scheint und das Quecksilber auf 20 bis 30 °C steigt, sitzen viele Gäste lieber an der frischen Luft als im Gastraum. In der prallen Sonne zu Mittag essen oder ein Bier zu trinken, das möchten dann aber doch nur die Wenigsten. Soll die Terrasse also gut besucht sein, lohnt es sich, mit Schirmen für Schatten zu sorgen. So wird der Außenbereich zu einem angenehmen Rückzugsort, an dem sich die Gäste gerne auch etwas länger aufhalten – und den Umsatz in die Höhe treiben. Eine ansprechende Gestaltung des Außenbereichs kommt also nicht nur den Gästen zugute, sondern auch dem Wirt, sodass sich entsprechende Investitionen sehr schnell rechnen.

Gastroschirm: Das passende Modell 

Schirme für die Außengastronomie lohnen sich also – die Frage ist aber: Wie findet man das passende Modell? Es gibt verschiedene Bauformen und auch preislich sind die Unterschiede teilweise gewaltig.

Zunächst einmal steht die Entscheidung zwischen klassischem Sonnenschirm und sogenanntem „Ampelschirm“ an. Bei Letzterem sitzt der Schirm nicht mittig auf einer Stange, sondern hängt an einem Arm, der von der Form her einer Verkehrsampel ähnelt. Durch diese Konstruktion muss der Schirm nicht mehr zentral in dem Bereich aufgestellt werden, der beschattet werden soll. Daher eignen sich Ampelschirme vor allem für sehr große Tische oder solche, die in beengten Bereichen aufgestellt sind. Ansonsten tut es in der Regel auch ein normaler Sonnenschirm. Ampelschirme wirken allerdings meist etwas exklusiver und können daher auch genutzt werden, um den Außenbereich optisch aufzuwerten. Besondere Umstände erfordern auch besondere Maßnahmen: Der Doppelsonnenschirm LEVANTO von Vega bietet mit einer Spannweite von zweimal 3 x 3 Metern durch seine Größe, gepaart mit der intuitiven Handhabung eine sinnvolle Alternative, wenn Flexibilität gefragt ist.

In der Regel lohnt es sich außerdem, Schirme mit wasserdichtem Bezug zu verwenden. Zum einen sind die Gäste dann bei einem kurzen Schauer geschützt und müssen nicht umständlich in den Gastraum umziehen. Zum anderen wird so die effektive Nutzungsdauer des Außenbereichs verlängert, denn im Herbst halten meist Regengüsse und nicht die niedrigen Temperaturen die Gäste davon ab, sich nach draußen zu setzen.

Wichtig ist die Standfestigkeit des Schirmes, denn weder Gäste noch Kellner wollen davon fliegenden Schirmen hinterher eilen. Der Schweizer Sonnenschirmhersteller Glatz AG bietet hier mit Rollen-Sockeln aus Wetcast-Beton eine sichere Alternative. Die dezenten Schirmständer sind in drei Gewichtsvarianten von 55 kg, 90 kg und 150 kg erhältlich und halten somit auch große Schirm sicher im Stand.

Schirme sind mehr als nur Sonnen- und Regenschutz

Wer sich auf die Suche nach einem passenden Schirm für die Außengastronomie macht, sollte allerdings nicht nur praktische Erwägungen im Kopf behalten. Natürlich ist es wichtig, dass die Schirme die passende Form und Höhe sowie den richtigen Durchmesser haben. Und mit eckigen Schirmen lassen sich zum Beispiel gut größere Bereiche abdecken, während sich runde Modelle vor allem für freistehende Tische eignen.

Mindestens so wichtig wie die Eigenschaften des Schirms ist auch sein Design, denn das muss zum Rest des Außenbereichs passen. Bei einer sehr modern eingerichteten Terrasse sind etwa Ampelschirme mit einem Metallständer eine gute Wahl, da sie ebenfalls modern wirken. Bei einer etwas rustikaleren Gestaltung bieten sich dagegen eher Modelle mit einem Ständer aus Holz an. Zudem sollte natürlich auch die Farbe des Schirms entsprechend der restlichen Einrichtung gewählt werden, damit sich für die Gäste ein stimmiges Bild ergibt.

Darüber hinaus lassen sich die Schirme mit dem Logo, dem Namen oder dem Claim des Betriebs bedrucken. Das stärkt den Wiedererkennungswert und kann dazu beitragen, die Bindung der Gäste zum Lokal zu stärken. Eine große Auswahl an bedruckbaren Großschirmen bieten Schirmmacher und

Worauf ist beim Sonnenschirm kaufen zu achten?

Zusammenfassend sollen noch einmal die wichtigsten Kriterien für den Kauf von Schirmen für die Außengastronomie vorgestellt werden:

  • Bauform, Größe und Höhe müssen zu den Gegebenheiten im Außenbereich passen.
  • Form, Farbgebung und Gestaltung sollten auf das Erscheinungsbild des Außenbereichs abgestimmt sein.
  • Das Bezugsmaterial sollte wasserdicht sein, damit die Schirme auch vor Regen schützen.

Zusätzlich ist eine einfache Bedienung von Vorteil, da das Personal so weniger Zeit damit verbringt, die Schirme auf- und zuzuklappen oder neu auszurichten. Da die Schirme im Winter eingelagert werden müssen, kann es bei knappem Lagerplatz auch sinnvoll sein, die Schirme bei einem Drittanbieter einzulagern oder sie direkt nur für die Saison zu leihen.

Inhaltsverzeichnis

Bisher keine Kommentare zu “Tipps für die Wahl der Sonnenschirme”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Weitere Artikel zum Thema

Management

Gastgewerbe gegen Sonnenschutz-Bürokratie

© distel2610 | Pixabay

„Unglaublich und unfassbar.“ So kommentierte ein Nutzer auf www.gastgewerbe-magazin.de den Bericht über die geplanten Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter, wenn diese in der Sonne arbeiten. Der Ausschuss für Arbeitsmedizin (AfaMed) hat dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgeschlagen, dass Menschen, die im Freien arbeiten und dabei der Sonne ausgesetzt sind, besonders geschützt werden müssen. Dies würde auch die Service-Mitarbeiter in der Außengastronomie betreffen, für die der Arbeitgeber künftig erhöhte Anforderungen bezüglich des am Arbeitsplatz zu beachtenden Gesundheitsschutzes erfüllen müsste. Gastgewerbe Magazin hat dazu eine Online-Petition gestartet, um das Ministerium frühestmöglich darauf hinzuweisen, dass die Branche damit nicht einverstanden ist.