Krisenhilfe für die Branche

Neue Google-Suchfunktion für Restaurants mit Abhol- und Lieferdiensten

Google beweist in der aktuellen Krise ein Herz für die stark angeschlagene Gastro-Branche: Der Suchmaschinen-Riese will die Online-Suche nach Betrieben, die in der aktuellen Krise liefern oder Abholservice anbieten, unterstützen. Über Google Maps soll eine Übersicht all jener Lokale geboten werden, die derzeit einen solchen Service anbieten. Was müssen Gastronomen nun tun, um diese neue Option für sich nutzen zu können?

© geralt | Pixabay

Inspiriert haben dürfte Google zu der neuen Entscheidung wohl der sich abzeichnende Trend, dass Stammgäste ihre Lieblingslokale während der Corona-Krise zunehmend unterstützen wollen. Auf diese Weise sollen deren finanzielle Einbußen ein Stück weit gemildert werden. Um an die dafür so wichtige Information zu gelangen, welche Betriebe denn aktuell Liefer- und Abholservices anbieten, will Google mit einer entsprechend hervorgehobenen Suchverknüpfung in der mobilen Android- und iOS-App unterstützend aktiv werden.

Google My Business: Zusatzservices werden jetzt mit angezeigt

Über die beiden direkt unter der Suchleiste positionierten Buttons „Zum Mitnehmen” und „Lieferservice“, lässt sich demnach in Google Maps eine Suche zum aktuellen Standort starten. Die Neuerung ist umso bemerkenswerter, als dass es Usern von Google My Business (GMB) bisher von Google untersagt war, Zusätze wie „Lieferung frei Haus“ zu ihrem Unternehmensnamen hinzuzufügen. Obwohl Google seine GMB Support-Page aktuell noch nicht entsprechend aktualisiert hat, ist davon auszugehen, dass eine entsprechende Änderung des Namens – zumindest während der anhaltenden Dauer der Coronakrise – dennoch legitim ist. Die Maßnahme könnte für viele Betriebe der Gastronomie überlebenswichtig sein, hilft ihnen die neue Suchoption doch, auf ihre Services während der Krise aufmerksam zu machen.

Restaurants sollten jetzt aktiv werden und Google Infos liefern

Bedingung für die neue Sichtbarkeit in den Suchergebnissen ist jedoch, dass Restaurants die entsprechenden Infos zu ihren Services während der Coronakrise auch in Google Maps hinterlegen. Um dies umzusetzen, müssen Gastronomen lediglich ihren aktuellen Brancheneintrag über Google My Business anpassen. 

So wird der Google My Business Eintrag angepasst

  • Öffnen der Webseite von Google My Business und Einloggen in den eigenen Account.
  • Auswählen des gewünschten Eintrags auf Google Maps, oben rechts auf „Bearbeiten“ klicken.
  • Nach der Änderung der Eintragungen über den unten stehenden Button „Fertig“ die Übernahme speichern.
  • Hinweis: Nicht alle Details lassen sich ändern. Es kann zudem einige Tage dauern, bis die Änderungen übernommen werden.

Eine weitere Option für Restaurants sind kooperierende Google-Maps-Kunden wie etwa die „Local Guides“: Sie können zu bereits aufgesuchten Orten nicht nur Fragen beantworten, sondern auch Infos zu etwaigen Lieferservices und Abholmöglichkeiten, bei Google entsprechend quittieren.

Alle Inhalte zur Coronakrise im Überblick

Bisher keine Kommentare zu “Neue Google-Suchfunktion für Restaurants mit Abhol- und Lieferdiensten”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Weitere Artikel zum Thema

Hygienebewusstsein gestärkt

Offizielle Zertifizierung festigt Vertrauen in die Hygienemaßnahmen

© Leonardo Hotels Central Europe

Mit fundierten und erweiterten Maßnahmen zu Sauberkeit und Infektionsschutz in ihrem breit angelegten Hygienekonzept sorgen Leonardo Hotels für höchstmögliche Sicherheit in all ihren Häusern. Diese lässt sich die Hotelgruppe mit Hauptsitz ihrer Divison Central Europe in Berlin nun offiziell mit dem Prüfsiegel „Clean&Safe Hotel SGS in Kooperation mit HRS“ zertifizieren, um das Vertrauen ihrer Hotelgäste zu festigen. Im Zuge der aktuellen Entwicklungen soll damit einer möglichen weiteren Verunsicherung von Geschäfts- und Freizeitreisenden klar entgegengewirkt werden.

Infektionsschutz am Arbeitsplatz

Kostenlose Gefährdungsbeurteilung für Unternehmen

Um Neuinfektionen am Arbeitsplatz zu vermeiden, sind konsequente Maßnahmen unumgänglich. Arbeitgeber sind gesetzlich dazu verpflichtet sind, eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen, konkrete Maßnahmen zum Arbeitsschutz zu erarbeiten und diese umzusetzen. Damit Vorgesetzte oder Arbeitgeber dieser Verantwortung gerecht werden können, bietet die Non-Profit-Initiative „Infektionsschutzhelfer gegen Covid-19“ eine kostenlose Gefährdungsbeurteilung in 10 Minuten an.