Corona-Krise

Quandoo bestätigt Zunahme an Reservierungen und erlässt Gebühren

Bund und Länder haben sich am 6. Mai auf weitere Öffnungsschritte jeweils unter Schutz- und Hygieneauflagen verständigt. Mit integrierten Funktionen unterstützt die Reservierungsplattform Quandoo beim Einhalten der neuen Hygiene- und Abstandsregeln. Außerdem profitieren Gastronomen durch angepasste Kostenstrukturen, die während der gesamten Covid-19-Krise gelten sollen.

Quandoo erlu00e4sst Gebu00fchren bis zum Jahresende
Quandoo erlu00e4sst Gebu00fchren bis zum Jahresende (© planet, Pixabay)

„Um unseren Teil zur Wiederbelebung der deutschen Gastronomielandschaft beizutragen, haben wir unser Kostenmodell zugunsten der Gastwirte bis auf Weiteres umgestellt. Weniger Bürokratie und Verbindlichkeiten bedeutet mehr Raum für die Restaurierung angeschlagener Betriebe.“ berichtet Omid Girakhou, Country-Manager DACH bei Quandoo.

Konkret bedeutet dies den Erlass der Quandoo-Grundgebühren bis zum Ende des Jahres, einschließlich der Einrichtungsgebühr. Bis Ende September sieht Quandoo zudem davon ab, die sonst zusätzlich pro Gast anfallenden Gebühren zu verrechnen. Ab Q4 sollen dann weiterhin nur 50% der Gebühren pro Gast des derzeitigen Listenpreises anfallen. Diese Anpassungen gelten sowohl für Neu- als auch Bestandskunden. Quandoo will damit ein Zeichen setzen – um Restaurants und damit der gesamten Branche so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu helfen. Derzeit nutzen fast 2000 Gaststätten in Deutschland die Quandoo Plattform, weltweit sind es 18.000 Betriebe. Neuinteressenten steht die Buchungssoftware zudem ab sofort drei Monate kostenlos zum Testen zur Verfügung, der Vertrag ist bis Ende des Jahres jederzeit kündbar.

Neue Zahlen von Quandoo belegen eine Zunahme von Reservierungen – und damit die Vorfreude der Restaurant-Gänger: Am 15. Mai erhielt Quandoo 1/3 der Buchungen vom 13. März, dem letzten Freitag vor der Schließung durch Corona, als die Restaurants noch recht voll waren. Auch in Österreich, wo Bundeskanzler Sebastian Kurz die Wiedereröffnung der Gastronomie am 21. April ankündigte, stiegen die Buchungen rapide an. Am 15. Mai – dem bisher am meisten gebuchten Tag – verzeichnete Quandoo in Österreich fast genau so viele Buchungen wie am 6. März, dem letzten Tag, an dem die Restaurants noch voll waren.

Wichtigste Regel bleibt in allen Bereichen das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen. Auch ist eine Reservierung je nach Bundesland Pflicht bzw. wird dringend empfohlen. Die Online-Reservierungsplattform Quandoo wird den Neustart erheblich erleichtern: Die Aktualisierung der Restaurant-Management-Software sowie ein neues Preismodell unterstützen die Gastronomen beim digitalen Wiedereinstieg in deren Betrieb und Alltag. Dabei werden insbesondere aktuelle Auflagen der Regierung hinsichtlich Hygiene und Abstand berücksichtigt und bei der Einhaltung dieser geholfen.

Neben dem Preismodell sollen auch Funktionen in der Software den Betreibern helfen, die Empfehlungen der Regierung einzuhalten. Den Restaurantbetreibern wird es damit zum Beispiel erleichtert, einen Überblick zu bewahren, wie viele Gäste zu welcher Zeit vor Ort speisen können. Durch den Einsatz der Software werden Abläufe planbar und Einnahmen skalierbar. Gastwirte können mit Quandoo die Reservierungen im Detail verwalten: Eine direkte Tischzuweisung der Gäste hilft dabei gesetzlichen Vorschriften, wie dem Mindestabstand oder der eingeschränkten Belegung, bereits im Vorfeld gerecht zu werden. Ziel ist es, Gäste, unter Beachtung der staatlichen Auflagen, so schnell wie möglich zurück an die Tische zu bringen. An weiteren Funktionen und Updates wird derweil auf Hochtouren gearbeitet.

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