Alptraum Coronavirus: Allein in China ist die Zahl der Neuinfektionen regelrecht explodiert. Genaue Zahlen lassen sich schwer festlegen, die Dunkelziffer der tatsächlich Erkrankten wird weit höher geschätzt als die offiziellen Angaben in den Medien verlauten lassen. Da die Inkubationszeit bis zu zwei Wochen dauert, ist es gut möglich, dass viele Menschen bereits infiziert sind, ohne es selbst zu wissen.
Auch in Deutschland wurden bereits erste Fälle bestätigt, was die Sensibilität vieler Hotelgäste gegenüber dem Thema Hygiene definitiv erhöht haben dürfte. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Bezug auf den Hotelbadezimmern: Hier laufen Hoteliers laut einer kürzlich vom Badezimmerhersteller Kaldewei in Auftrag gegebenen Studie, große Gefahr ihre Gäste bei mangelnder Hygiene maßgeblich zu verärgern und sich in der Folge, Negativ-Bewertungen einzuhandeln. Die Studie kommt sogar zu dem konkreten Ergebnis, dass 95 Prozent der Gäste, ein Hotel mit unsauberem Bad kein zweites mal buchen würden.
62 Prozent der Studienteilnehmer legen demnach besonderen Wert auf ein hygienisch einwandfreies Badezimmer und reagieren vor allem äußerst allergisch auf Schimmel in den Fugen und verschmutzte Badezimmerböden. Auch alle anderen offensichtlichen Spuren von früheren Benutzern eines Bades sorgten laut der Studie bei fast allen Teilnehmern für großes Unbehagen. Hierbei dürfte in Zeiten des Coronavirus bei so manchem Hotelgast ein zusätzlicher Ekelfaktor zum Tragen kommen: Verfärbungen und Beschädigungen an den Duschgelspendern, Haare auf dem Boden, im Waschbecken oder in der Duschkabine, Fingerabdrücke des Vorgängers am Spiegel und auf anderen glatten Flächen.
Was tun, damit die Gäste zufrieden sind
Genau hier sind Hoteliers jetzt gut damit beraten, die hygienischen Maßnahmen – eben vor allem in den Badezimmern – auf ein Maximum zu erhöhen und dem Gast das unbedingte Gefühl höchster, hygienischer Sorgfältigkeit zu vermitteln. Unterstützende Maßnahmen, Gäste mit besonders großer Angst vor dem Coronavirus zu beruhigen, könnten zudem dezent platzierte Verkaufsdisplays mit speziellen Desinfektionsprodukten sein, die Hygienespezialisten wie beispielsweise die Firma Hagleitner bereits zum Weiterverkauf anbieten. Ebenfalls denkbar wären Aufsteller, die über eine frisch erfolgte Desinfektion der Sanitärbereiche – zum Schutz vor dem Coronavirus – informieren und dem Gast ein maximales Sicherheitsgefühl vermitteln.
Hygiene-Checkliste für Badezimmer
- Abfluss frei von Haaren
- Fugen frei von Schimmel
- Oberflächen frei von Schimmelflecken und Schmierflecken
- Badewanne, Dusche, WC und Waschtisch frei von
Verschmutzungen und Durchfeuchtungen - WC-Bürste sauber
- Keine Fingerabdrücke auf dem WC-Rollenhalter
- Keine Haare auf dem Boden
- Gel- und Seifenspender in neuwertigem Zustand
- Spiegel sauber, ohne Wasserspritzer










