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Innovatives Recruiting für erfolgreiches Mitarbeiterwachstum

Es ist nicht immer der klassische Weg über Schulabschluss, Ausbildung und Start ins Berufsleben, der einen erfolgreichen Mitarbeiter ausmacht. Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels ist ein Neudenken bei der Suche nach den passenden Mitarbeitern ein Muss für ein erfolgreiches Team.

Premier Inn

Alle Inhalte zu Personalplanung im Überblick

Ein Betrieb lebt von und mit seinen Mitarbeitern – leisten sie gute Arbeit, läuft der Laden rund. Strahlen sie dabei noch Zufriedenheit und Spaß bei ihrer Tätigkeit aus, fühlen sich die Gäste rundum gut aufgehoben. Doch wie in nahezu allen Berufszweigen wird es immer schwerer, den idealen Mitarbeiter für den eigenen Betrieb zu finden. Immer mehr Unternehmen setzen auf einfallsreiche Recruiting-Konzepte, bei denen der klassische Lebenslauf in den Hintergrund rückt und die persönlichen Eigenschaften der Bewerber im Fokus stehen.

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Social Dining am Strand

Hoch im Norden liegt das Küstenperle Strandhotel & Spa und beeindruckt durch klares Design und Meerblick schon durch die Lage als idealer Arbeitsplatz. Schon zum zweiten Mal fand hier in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit ein Social Dining statt. Bei diesem Event, ähnelnd dem Speed-Dating, können sich Bewerber in einem rotierenden System Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Hoteljobs verschaffen, zum Beispiel Küche, Bar oder Service. Im Gespräche mit den Mitarbeitern der jeweiligen Abteilungen lernen sich Unternehmen und potentieller Angestellter auf lockerem Wege kennen, das steife und oft erzwungen wirkende Vorstellungsgespräch entfällt hier erst einmal. Neben dem Küstenperle Strandhotel & Spa stellen sich auch der Golfclub Gut Apeldör und die Bernstein Resorts vor und erlauben den 12 Teilnehmern Einblicke in direkt drei erfolgreiche Betriebe.

Ausbildung hoch drei

Ebenfalls ein Projekt des Küstenperle Strandhotel & Spa ist eine kombinierte Ausbildung in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsakademie Schleswig Holstein. Als Alternative zu den klassischen Berufswegen ist es möglich, mit dem sogenannten Astor-Projekt innerhalb von 33 Monaten gleich drei Abschlüsse zu erlangen. Neben dem Berufsabschluss in der Hotellerie wird eine darauf aufbauende Weiterbildung zum/zum IHK-geprüften Fachwirt/in absolviert und obendrein die Ausbildereignung abgelegt. Personalleiterin Katharina Lutze ist begeistert: „Das Astor-Projekt ist eine großartige Chance, um schnell in der Hotellerie Fuß zu fassen. Außerdem ist uns natürlich daran gelegen, dass die Fachkräfte von morgen nicht erst zum Studium weit weg gehen, sondern hier bei uns bleiben. Das Projekt ist aber so attraktiv gestaltet, dass wir da ganz optimistisch sind.“

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Vom blinden Fleck zum Millionenschaden: Mitarbeiterbetrug in der Gastronomie

Persönlichkeit der Mitarbeiter im Mittelpunkt

Die britische Hotelkette Premier Inn expandiert weiter nach Deutschland, bis Ende 2020 sollen mindestens 20 weitere Häuser eröffnet werden. Für das benötigte Personal wünscht sich Hélène Loine, HR Business Partner bei Premier Inn authentische und einsatzfreudige Bewerber mit ausgeprägter Team-Fähigkeit. „Türöffner ist eindeutig die Persönlichkeit des Bewerbers“, Qualifikationen und Ausbildung im Gastgewerbe sind nützlich, aber keine Voraussetzung, Quereinsteiger und Durchstarter dafür herzlich willkommen. Um die zukünftigen potentiellen Mitarbeiter kennenzulernen, veranstaltet das Unternehmen “Recruiting-Events”. Hier können ca. 15 Bewerber in einem 2-stündigen interaktiven Workshop das Unternehmen kennenlernen, ausgewählte Mitarbeiter vergleichen im Nachgang die persönlichen Eindrücke der einzelnen Teilnehmer. Erst nach der Auswahl werden die Lebensläufe zur Hand genommen.

Themen in diesem Artikel
PersonalentwicklungMitarbeiterMitarbeiterbindungMitarbeitermangementPersonalplanung

Inhaltsverzeichnis

ACCONSIS
Finanzen und Controlling

Vom blinden Fleck zum Millionenschaden: Mitarbeiterbetrug in der Gastronomie

50 Mitarbeiter, jahrelang unbemerkt, ein sechsstelliger Schaden: Die Razzia in einem Restaurant in München hat eine unbequeme Frage zurück auf die Tagesordnung gebracht – wie gut kennen Gastronomen eigentlich die Abläufe in ihrem eigenen Haus? Steuerberater Christopher Arendt erklärt, wo die typischen Schwachstellen sitzen und warum wachsende Betriebe ihre Kontrollen jetzt mitwachsen lassen müssen.

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Nachhaltigkeit in der Gastronomie stößt an die Preisgrenze

Eine aktuelle Verbraucherumfrage von Lightspeed bringt eine unbequeme Wahrheit ans Licht: Deutschlands Restaurantgäste fordern nachhaltige Konzepte – regional, saisonal, müllvermeidend. Doch sobald es ans Bezahlen geht, kippt die Begeisterung. Mehr als die Hälfte akzeptiert maximal fünf Prozent Aufschlag. Für Gastronomiebetriebe wird die grüne Transformation damit zur ökonomischen Gratwanderung.

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Warum Hotels 2026 ohne digitale Gästekommunikation Marktanteile verlieren

Zwei Drittel aller Gäste fordern heute aktiv digitale Kommunikationslösungen, doch viele Hotels hinken weit hinterher. Was einst als Innovation galt, ist längst zur Grunderwartung geworden und wer jetzt nicht handelt, verliert nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern schlicht den Anschluss. Ein aktueller Branchenreport der Gastfreund GmbH zeigt, wo der größte Hebel liegt – und warum die eigentliche Herausforderung nicht Technologie, sondern Integration ist.

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